Die Klonkriege sind ein wichtiger Teil von Star Wars, aber das war nicht immer so. Im ersten Film, Episode 4, wurden sie in einem Satz erwähnt, was für jahrelange Spekulationen sorgte.
In Star Wars: Eine neue Hoffnung, dem ersten Film der Saga, wurden bereits einige Ereignisse und Figuren angesprochen, von denen wir erst Jahre später erfahren haben. Ein prominentes Beispiel sind die Klonkriege, der zentrale Konflikt der Prequels.
In Episode 4 werden sie in einem Gespräch zwischen Luke und Obi-Wan Kenobi erwähnt. Der angehende Jedi fragt den alten Meister, ob er in den Klonkriegen gekämpft habe, und dieser antwortet mit Ja.
Was genau in diesen Kriegen passiert ist, wer beteiligt war und worum es ging? Darüber schweigt der Film. Das gab Anlass zu wilden Theorien und Spekulationen, die das Warten auf eine offizielle Auflösung der Frage seitens George Lucas erträglich machte.
Auch ein berühmter Jedi wurde schon sechs Jahre vor seinem Auftritt am Rande angekündigt.
Hinweise und Theorien
Wie stellte man sich die Klonkriege vor? Die Vorstellung, dass vor den Ereignissen von Episode 4 ein epischer Krieg stattfand, regte die Fantasie vieler Kreativer an. So gibt es beispielsweise in den Han-Solo-Romanen von Brian Daley schon in den frühen 80ern einige Verweise darauf.
So werden Raumschiffe aus der Ära der Klonkriege beschrieben, die als veraltet gelten. An einer Stelle schmuggelt Han Solo Sklaven, die Experten auf dem Gebiet der genetischen Manipulation sind. Dieser Fachbereich wurde nach den Klonkriegen verboten.
Man sieht also: schon früh war die genetische Manipulation ein wichtiger Teil des Mythos der Klonkriege. Und auch die Fans selbst strickten teils verrückte Theorien. Im Magazin „Fantastic Films“ gab es nach dem Erscheinen von Episode 5 im Jahr 1980 einen Artikel, der prophezeite, dass Darth Vader ein Klon von Lukes echtem Vater sei. Naja, fast…
Auch Obi-Wan Kenobi, der in Episode 4 über die Klonkriege sprach, ist Teil einer wilden Theorie: Sie besagt, dass „Obi-Wan“ die Bezeichnung für einen Klon ist. Der erste Mann, der als Vorbild für die Klone diente, hatte die Initialen OB und soll eine Art Jesus im Universum von Star Wars gewesen sein.
In den Marvel-Comics traten in den 80ern plötzlich Mandalorianer auf, die in den Klonkriegen gekämpft hatten. Das Imperium war in dieser Version bereits etabliert und aktive Kriegspartei, anstatt erst durch den Krieg zu entstehen.
In der Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn gab es ab 1991 schließlich konkrete Hinweise zu den Klonen und den Auswirkungen des Krieges. All das führte jedoch nur zu einem recht vagen Bild dessen, was wirklich geschehen ist. Glücklicherweise entschied sich George Lucas in den Prequels von den Klonkriegen zu erzählen und durch die Serie The Clone Wars haben wir einen noch ausführlicheren Blick darauf bekommen.
Die Geschichte zeigt, wie viel ein kurzes Gespräch in einem populären Film auslösen kann. Kennt ihr noch weitere Beispiele aus Star Wars, die erst nur angesprochen, später aber ausführlicher beleuchtet wurden? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare. Auf MeinMMO haben wir uns mit einer besonderen Kategorie an Charakteren beschäftigt: Hier sind 7 mächtige Roboter aus Star Wars, die ihr auf keinen Fall zum Feind haben wollt
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