Die 7 besten Horrorfilme, die auf Geschichten von Stephen King basieren

Platz 1: Shining

  • Erschienen: 1980
  • Regisseur: Stanley Kubrick

Shining auf Platz 1 zu setzen, ist einerseits umstritten, andererseits auch keine Überraschung. Das Problem dabei: Der Film von Stanley Kubrick ist keine wirklich treue Adaption des Romans, als eigenständiges Werk ist er aber herausragend.

Die Geschichte des Schriftstellers Jack Torrance, der gemeinsam mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny in ein verschneites Hotel mitten in den Bergen von Colorado zieht, um dort als Hausmeister zu arbeiten, ist packend umgesetzt. Langsam, aber sicher schleicht sich der Wahnsinn in das Familienleben ein, es geschehen übernatürliche Dinge und das Hotel wird immer mehr zum eigentlichen Bösewicht.

Stephen King verachtet diese Verfilmung, weil sie in einigen wichtigen Punkten vom Buch abweicht – etwa bei der Charakterzeichnung. Davon abgesehen ist der Film ein weiteres Meisterwerk von Kubrick, das dank fantastischer Darsteller rund um Jack Nicholson und Shelley Duvall durchweg überzeugen kann. Und einige ikonische Momente, die bis heute zitiert werden, hat Shining auch hervorgebracht. Stichwort: „Hier ist Johnny!“

Das waren 7 gelungene Verfilmungen der Geschichten von Stephen King. Natürlich ist das nur ein kleiner Auszug, denn insgesamt gibt es 55 Filme, die sich mit dem Werk des Horror-Autors beschäftigen. Welche sind eure Favoriten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Ein weiterer Film, der hier nicht auftaucht, sorgte einmal für Freude beim Schriftsteller: Vor 42 Jahren bedankte sich Stephen King dafür, dass ein Film eines seiner Enden geändert hat: „Hatte noch nie so viele Hass-Nachrichten bekommen“

Quelle(n): Titelbildquelle: Warner Bros. auf YouTube
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Harrierdubois

Gute Liste, shining würde ich nicht auf die 1 packen, allerdings bräuchte es hier auf jeden Fall eine Neuverfilmung die viel näher am Buch ist. Den Nebel fand ich super, ist auch gut besetzt worden obwohl wohl n bescheidenes Budget. Auch dieses makabere Ende war gelungen.

vr46

Nun Misery ist für mich aber auch kein Horrorfilm.

mein-mmo-2F

Naja, wenn jemand vor dir mit nem Messer rumfuchtelt und von Moment zu Moment wütender wird, ist das schon ziemlich Horrormässig.
Sie ist ja praktisch ein laufendes Minenfeld.

Und dann wäre da noch die Szene, wo er zuschauen muss, wie sie seine Füsse mit einem Vorschlaghammer “richtet”.
Solche Szenen hinterlassen bei mir zumindest Eindruck.

Genauso wie die Szene bei Friedhof der Kuscheltiere, wo der Kurze unterm Bett wartet, und dem Mann mit nem Skalpell in die Achillessehne schneidet…
Einfach fies!^^

PS: Was den Durchschuss mit der Schrotflinte angeht… ich fürchte, da bin ich völlig abgestumpft… 😅

vr46

Aber dann ist ja fast jeder Actionfilm od Thriller ab fsk16 auch ein Horrorfilm.
Bei mir, muss ein Horrorfilm immer ein bisschen was übersinnliches (wie die 6 anderen Titel) enthalten…so ist es eben (für mich)mehr ein PsychoThriller als Horrorfilm.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von vr46
mein-mmo-2F

Stimmt, die Grenze ist da etwas fliessend.
Die Art der Gewalt ist aber auch eine Komponente.
Zum Beispiel Texas Chainsaw Massacre oder andere Slasher. Das sind ja auch Horror-Filme, obwohl es dort oft nichts Übernatürliches gibt.

vr46

Tatsächlich sehe ich TCM auch mehr als PsycoThriller. Schlägt bei mir so in die Kerbe AmericanPsycho, The Hills have Eyes e.t.c. Nur anderes Setting/ Szenario.
Aber wie ich deinen ersten Satz zustimme, kann man das so oder so sehen 😃.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von vr46
Harrierdubois

würde es als psycho Thriller sehen

RutgerComes

Zu 100% eine Liste, die ich auch so unterschreiben könnte. Als King-Nerd fehlt mir allerdings Dead Zone von David Cronenberg, den ich als Ersatz für Friedhof der Kuscheltiere sehen würde. Friedhof der Kuscheltiere scheitert etwas an dem lächerlichen Kinder-Zombie, der ein wenig an eine Mischung aus Chucky und Augstburger Puppenkiste erinnert.

Ich finde Kubricks Shining großartig, kann aber Kings Kritik komplett nachvollziehen, dass Jack Nickolson eine Fehlbesetzung als Jack Torrance ist, da er sich nicht wie im Roman von einem ganz normalen Mann durch das Overlook verändert, sondern von vorneherein wie ein verrückter Hund wirkt. Dazu ist Shelley Duvall eigentlich die ganze Zeit ein Opfer, eben auch anders als im Roman.

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