Platz 2: Carrie
- Erschienen: 1976
- Regisseur: Brian De Palma
Die erste Verfilmung eines Romans von Stephen King basiert gleichzeitig auf dem ersten Buch des Schriftstellers. Darin geht es um das sechzehnjährige Mädchen Carrie, das in der Schule mit Mobbing zu kämpfen hat. Auch zu Hause hat sie es nicht leicht, da ihre Mutter zu wahnsinnigen, religiösen Anfällen tendiert.
In beiden Fällen bekommt Carrie Schwierigkeiten, als sie ihre erste Menstruation erhält. Die Mitschüler mobben sie dafür, und die Mutter verurteilt sie. All das führt dazu, dass Carrie ihre übersinnlichen Fähigkeiten entdeckt. Sie kann Telekinese anwenden, also Dinge nur durch die Kraft ihrer Gedanken beeinflussen.
Brian De Palma inszeniert die gruselige Geschichte höchst effektiv und sorgt für unvergessliche Momente – etwa wenn die blutüberströmte Carrie beim Abschlussball Rache übt. Mit Sissy Spacek wurde sich für eine klasse Hauptdarstellerin entschieden, und insgesamt ist diese Verfilmung deutlich besser als die nachfolgenden aus den Jahren 2002 oder 2013.
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Gute Liste, shining würde ich nicht auf die 1 packen, allerdings bräuchte es hier auf jeden Fall eine Neuverfilmung die viel näher am Buch ist. Den Nebel fand ich super, ist auch gut besetzt worden obwohl wohl n bescheidenes Budget. Auch dieses makabere Ende war gelungen.
Nun Misery ist für mich aber auch kein Horrorfilm.
Naja, wenn jemand vor dir mit nem Messer rumfuchtelt und von Moment zu Moment wütender wird, ist das schon ziemlich Horrormässig.
Sie ist ja praktisch ein laufendes Minenfeld.
Und dann wäre da noch die Szene, wo er zuschauen muss, wie sie seine Füsse mit einem Vorschlaghammer “richtet”.
Solche Szenen hinterlassen bei mir zumindest Eindruck.
Genauso wie die Szene bei Friedhof der Kuscheltiere, wo der Kurze unterm Bett wartet, und dem Mann mit nem Skalpell in die Achillessehne schneidet…
Einfach fies!^^
PS: Was den Durchschuss mit der Schrotflinte angeht… ich fürchte, da bin ich völlig abgestumpft… 😅
Aber dann ist ja fast jeder Actionfilm od Thriller ab fsk16 auch ein Horrorfilm.
Bei mir, muss ein Horrorfilm immer ein bisschen was übersinnliches (wie die 6 anderen Titel) enthalten…so ist es eben (für mich)mehr ein PsychoThriller als Horrorfilm.
Stimmt, die Grenze ist da etwas fliessend.
Die Art der Gewalt ist aber auch eine Komponente.
Zum Beispiel Texas Chainsaw Massacre oder andere Slasher. Das sind ja auch Horror-Filme, obwohl es dort oft nichts Übernatürliches gibt.
Tatsächlich sehe ich TCM auch mehr als PsycoThriller. Schlägt bei mir so in die Kerbe AmericanPsycho, The Hills have Eyes e.t.c. Nur anderes Setting/ Szenario.
Aber wie ich deinen ersten Satz zustimme, kann man das so oder so sehen 😃.
würde es als psycho Thriller sehen
Zu 100% eine Liste, die ich auch so unterschreiben könnte. Als King-Nerd fehlt mir allerdings Dead Zone von David Cronenberg, den ich als Ersatz für Friedhof der Kuscheltiere sehen würde. Friedhof der Kuscheltiere scheitert etwas an dem lächerlichen Kinder-Zombie, der ein wenig an eine Mischung aus Chucky und Augstburger Puppenkiste erinnert.
Ich finde Kubricks Shining großartig, kann aber Kings Kritik komplett nachvollziehen, dass Jack Nickolson eine Fehlbesetzung als Jack Torrance ist, da er sich nicht wie im Roman von einem ganz normalen Mann durch das Overlook verändert, sondern von vorneherein wie ein verrückter Hund wirkt. Dazu ist Shelley Duvall eigentlich die ganze Zeit ein Opfer, eben auch anders als im Roman.