
Platz 6: Christine
- Erschienen: 1983
- Regisseur: John Carpenter
Niemand geringerer als Horror-Ikone John Carpenter (Halloween, Das Ding aus einer anderen Welt) setzte eine Geschichte von Stephen King als Film um. Eine perfekte Mischung, oder? Nun, der Film ist gelungen, der Knackpunkt hierbei ist einzig der Umstand, dass man sich mit der überaus absurden Prämisse der Geschichte abfinden muss.
Denn: In Christine findet der Schüler Arnie ein altes, rotes Auto, das auf den titelgebenden Namen hört. Bald schon stellt sich raus, dass es eigentlich ein böses Wesen ist, das Arnie immer mehr ins Negative verändert. Christine kann noch dazu ohne Fahrer durch die Gegend rasen und Menschen töten – besonders jene, die Arnie nicht wohl gesonnen sind.
So entsteht langsam eine Abhängigkeit zwischen Mensch und Auto. Die Verfilmung von Carpenter ist bestes 80er-Horrorkino, etwas trashig, mit dichter Atmosphäre und einem tollen Soundtrack. Bloß zu ernst nehmen darf man die Geschichte nicht – aber Logik ist im Fall von Stephen King ja selten hilfreich.
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Gute Liste, shining würde ich nicht auf die 1 packen, allerdings bräuchte es hier auf jeden Fall eine Neuverfilmung die viel näher am Buch ist. Den Nebel fand ich super, ist auch gut besetzt worden obwohl wohl n bescheidenes Budget. Auch dieses makabere Ende war gelungen.
Nun Misery ist für mich aber auch kein Horrorfilm.
Naja, wenn jemand vor dir mit nem Messer rumfuchtelt und von Moment zu Moment wütender wird, ist das schon ziemlich Horrormässig.
Sie ist ja praktisch ein laufendes Minenfeld.
Und dann wäre da noch die Szene, wo er zuschauen muss, wie sie seine Füsse mit einem Vorschlaghammer “richtet”.
Solche Szenen hinterlassen bei mir zumindest Eindruck.
Genauso wie die Szene bei Friedhof der Kuscheltiere, wo der Kurze unterm Bett wartet, und dem Mann mit nem Skalpell in die Achillessehne schneidet…
Einfach fies!^^
PS: Was den Durchschuss mit der Schrotflinte angeht… ich fürchte, da bin ich völlig abgestumpft… 😅
Aber dann ist ja fast jeder Actionfilm od Thriller ab fsk16 auch ein Horrorfilm.
Bei mir, muss ein Horrorfilm immer ein bisschen was übersinnliches (wie die 6 anderen Titel) enthalten…so ist es eben (für mich)mehr ein PsychoThriller als Horrorfilm.
Stimmt, die Grenze ist da etwas fliessend.
Die Art der Gewalt ist aber auch eine Komponente.
Zum Beispiel Texas Chainsaw Massacre oder andere Slasher. Das sind ja auch Horror-Filme, obwohl es dort oft nichts Übernatürliches gibt.
Tatsächlich sehe ich TCM auch mehr als PsycoThriller. Schlägt bei mir so in die Kerbe AmericanPsycho, The Hills have Eyes e.t.c. Nur anderes Setting/ Szenario.
Aber wie ich deinen ersten Satz zustimme, kann man das so oder so sehen 😃.
würde es als psycho Thriller sehen
Zu 100% eine Liste, die ich auch so unterschreiben könnte. Als King-Nerd fehlt mir allerdings Dead Zone von David Cronenberg, den ich als Ersatz für Friedhof der Kuscheltiere sehen würde. Friedhof der Kuscheltiere scheitert etwas an dem lächerlichen Kinder-Zombie, der ein wenig an eine Mischung aus Chucky und Augstburger Puppenkiste erinnert.
Ich finde Kubricks Shining großartig, kann aber Kings Kritik komplett nachvollziehen, dass Jack Nickolson eine Fehlbesetzung als Jack Torrance ist, da er sich nicht wie im Roman von einem ganz normalen Mann durch das Overlook verändert, sondern von vorneherein wie ein verrückter Hund wirkt. Dazu ist Shelley Duvall eigentlich die ganze Zeit ein Opfer, eben auch anders als im Roman.