Joshua Stephenson
Joshua Stephenson, ein Name, dem viele Spieler ohne Hilfe vermutlich gar kein Gesicht zuordnen können. Doch seine Mission ist für viele mindestens so unvergesslich wie gleichzeitig makaber, sodass sie perfekt zur allgemeinen Stimmung von Cyberpunk 2077 beiträgt.
Spieler können Joshua und seine Geschichte nur näher kennenlernen, wenn sie sich weigern, ihre eigentliche Mission durchzuführen, in der sie damit beauftragt wurden, Stephenson zu töten.
Es stellt sich nämlich heraus, dass Stephenson, ein Verbrecher und Mörder, während seiner Zeit im Gefängnis zu Gott gefunden hat und nun nicht nur nach Vergebung, sondern auch nach Erlösung sucht.
Ein Film- und Braindance-Studio wurde auf ihn aufmerksam, und machte ihm einen Deal: Im Gegenzug zu einer verkürzten Strafe soll er die Hauptrolle eines Braindances werden, in der er sein Leben auf die gleiche Weise opfern will wie Jesus.
Der komplexe, aber auch gebrochene Mann, der alles dafür tun würde, Vergebung für seine Verbrechen zu erfahren, stimmt dem auch zu. Er will in dem Braindance sterben, damit alle zukünftigen Zuschauer seine Verwandlung und seinen Tod nachempfinden können.
Die Ausbeutung durch das Braindance-Studio ist ihm in der Hinsicht egal – doch sie zeigt erneut die gnadenlose Macht und Grausamkeit von Night City, in der sich Menschen für ihren Glaubern opfern, während die Unternehmen durch eine solche Perversion fettes Geld riechen.
Die Mission ist eine der düstersten Situationen im Spiel und es ist umso spannender, dass manche Spieler sie vielleicht noch nie erlebt haben. Joshua Stephensons Geschichte ist so tragisch, makaber und kaputt, dass man ihm ein ganz eigenes Format widmen könnte.

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Zu 2.
Es gab mal einen “alten” Sci-Fi Film. Wo jemand eine Art Gedankenaufzeichnung Gerät entwickelt hat. Es ist aber auch in der Lage die Person Zu steuern
Ziel war es das Piloten zu willenlosen “Drohnen” wurden und sich aufopfern würden wenn es darauf ankommt. Operation Hammerhead
Bei einem Testlauf, ist eine Person dabei gestorben und die Maschine lief weiter und hat weiter aufgezeichnet. Es wurde zu Top Secret eingestuft. Jemand aus dem alten Programm will unbedingt an diese Datei drankommen. irgendwann gelingt es im und er fühlt sich in diese Person beim Sterben an. Er sieht das “Licht” und wie diese Person in den Himmel aufsteigt. Aber, diese Maschine konnte mehr als das. Es konnte auch die Gedanken bei einer Folter aufzeichnen, so das man Opfer ohne Gewaltanwendung “Schaden” konnte indem es die Schrecken und Folter der Person durchlebte.
Vielleicht hat es dieser alter Film diese Person inspiriert?
In anderen Worten. Dieser Sci-Fi war vielleicht der Urahn von “Strange Days” (der ist bekannter und kommt dem Braindance ziemlich nahe)
Das kommt den Braindances schon recht nah, müsste ich mal tiefer recherchieren, ob die Projekte als Inspiration für die BDs eine Rolle gespielt haben – klingt definitiv spannend!
Mit Phantom Liberty erhält man weitere, kleine Einblicke in Lizzy Wizzy‘s Welt. Dazu erhält sie, für mich zumindest, einen der denkwürdigsten Auftritte im gesamten Spiel. 5-7 Minuten Gänsehaut pur, ich war damals echt geflasht.
Kann ich 1 zu 1 so bestätigen. Hab den Controller weggelegt und einfach nur zugeschaut, wirklich wunderbare Szene ❤