Destiny: Vater des Ego-Shooter nennt Destiny FPS-MMO, lobt Innovation

Einer der Väter des Shooter-Genres hat sich jetzt über Destiny geäußert und es ein FPS-MMO genannt. Außerdem glaubt er an Spiele als ultimative Kunstform.

John Romero, mit Doom, Quake und Wolfenstein einer der Väter des Shooter-Genres, ist wohl ein Fan von Destiny. Zusammen mit John D. Carmack hat Romero in den 90ern bei id Software das Ego-Shooter-Genre populär gemacht und geprägt.

John-RomeroRomero hat eine Art „Frage-Stunde“ über Quora abgehalten. Viele Fragen richteten sich nach seinem Werdegang, nach seiner Zeit in den 90ern oder seinen Ideen zur Spiel-Entwicklung. So mancher der Frager träumt von einer Karriere als Spiele-Designer und erhoffte sich von Romero Tipps. Die gab’s reichlich. Daneben verteidigte Romero die Idee, Videospiele seien die ultimative Kunstform, weil Videospiele mit Design, Animationen, Modellen und dem Schreiben andere Kunstformen vereinen.

Ob Spiele überhaupt Kunst sind, ist auf einer abstrakten Ebene für so manchen Kultur-Journalisten ein wichtiges Thema, Der berühmte Filmkritiker Roger Ebert hat da vor 10 Jahren eine Diskussion angestoßen. Der konnte mit Videospielen so gar nix angefangen. Gut, die meisten Spieler wird das nur peripher tangieren, ob sie da Kunst spielen oder ein Produkt.

Wenig Innovationen wegen hoher Budgets – Destiny eine Ausnahme

Als einer der Väter des Shooter-Genres wurde Romero auch nach seinen Gedanken zum aktuellen Shooter-Markt gefragt. Laut Romero würden Shooter keine Gefahr laufen zu verschwinden. Im Moment seien wieder einige fertiggestellt worden oder grad in der Produktion. Seit den 90ern habe er aber wenig verrückte Innovationen erlebt. Mit dem Ansteigen des Budgets, sei die Bereitschaft, Risiken einzugehen, nach unten gegangen. Aber es sei toll, ein FPS-MMO wie Destiny auf dem Markt zu sehen. Man habe lange darauf gewartet.

Die Frage, ob Destiny ein MMO ist oder nicht, wird bei Fans und Nicht-Fans heiß diskutiert. Für ein MMO sei das erste „M“, das für „Massive“ steht, zu schwach, klagen Puristen. Eine Kritik, der sich nicht nur Destiny ausgesetzt sieht, fast jedes neue Spiel, das als MMO bezeichnet wird, gerät da unter Feuer, da die Spiele statt „riesiger Welten“ oft nur 16-32 Spieler gleichzeitig in einer Instanz der Welt erlauben.

Romero scheint darüber hinaus, große Stücke auf Blizzard und die World of Warcraft zu halten. Nennt WoW bei seinen Lieblingsspielen – neben Chrono Trigger und Ghost Recon – und setzt es auf eine Liste von 10 Spielen, die sich ein angehender Game-Designer anschauen sollte, neben Titel wie Super Mario World, Minecraft oder Half Life 2.

Autor(in)
Quelle(n): QuoraGamespot
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