Lest hier einen arroganten DDOS-Erpresser-Brief an Albion Online

Das MMORPG aus Deutschland, Albion Online, wird derzeit von DDOS-Typen erpresst und ist eher Albion Offline. Ein Erpresserbrief ist nun öffentlich. Der nennt die Forderungen der Erpresser und ist in einem derart selbstsicheren Tonfall verfasst, dass es an Arroganz grenzt.

Wir haben schon zweimal darüber berichtet, dass Albion Online aktuell unter DDOS-Attacken leidet. Einen der Erpresser-Briefe hat man jetzt im Forum veröffentlicht (wir haben den via Massively Overpowered). Es sind lediglich die Daten im Brief unkenntlich gemacht.

DDOS-Attacken plagen Albion Online – Das sind die Forderungen der Erpresser

Hier ist der Brief:
Albion Online Erpresserbrief

Illoyale Erpresser: Wir verraten unseren Auftraggeber gern und Ihr findet uns eh nicht

Der Text ist in einem selbstsicheren „Ihr könnt uns gar nichts, aber wir lassen mit uns reden und wir meinen es nur gut mit Euch“-Tonfall verfasst. Angeblich hätten Goldseller die DDOS-Angreifer bezahlt, um für eine Woche Downtime bei Albion Online zu sorgen.

Allzu loyal sind die Erpresser aber nicht. Denn sie sind auch Spieler und hassen als solche Goldseller (natürlich). Sie sind nur zu gerne dazu bereit, ihre Auftraggeber zu verraten. Allerdings hat ihr Verrat einen Preis: Wenn Albion Online sechs BitCoins rausrückt, dann hört man mit den Angriffen auf. Man ist ja selbst Spieler, heißt es jovial, aber natürlich müsse man auch ans Geschäft denken.

Sechs Bitcoins sind etwa 18.000 €.

Wenn Albion das nicht bezahlt, setzt man die Angriffe fort und der Preis wird verdoppelt.

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Ihr fasst uns eh nicht. Zahlt einfach, es ist zu Eurem Besten

Im Weiteren heißt es, man sei hinter so vielen VPN-Routen versteckt und dadurch so sicher, dass es kaum eine Chance gibt, erwischt zu werden. Und sogar wenn man gefasst wird, wird das nicht in einer Woche geschehen.

Es wär also nur sinnvoll und logisch zu zahlen. Der DDOS-Angriff wirkt sich so negativ auf den Ruf von Albion Online aus und dann die Verluste … Albion Online möge doch bitte zahlen, damit man den Goldsellern sagen kann, die sollten sich verpissen.

Eine Antwort auf die Mail ist nicht erwünscht, denn die Mailadresse wird schon bald nicht mehr existieren. Albion Online solle einfach machen, was man ihnen sagt, es sei zu ihrem Besten.

Die Firma hinter Albion Online hat bereits angekündigt, dass man sich auf keinen Fall auf Deals einlassen wird und mit Experten zusammenarbeitet, um die Sicherheit zu stärken. Außerdem wird man alles tun, um die DDOS-Angreifer zu stellen und will die Prozesse dann bis zum Äußersten führen.

Kinoreife Probleme – Albion Online verhandelt nicht mit DDOS-Erpressern

Autor(in)
Quelle(n): MO
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