Das Ende des AFK-Farmens – LFR in WoW wird wieder härter

Der Raidfinder in World of Warcraft ist ein Aufhänger für Ärger und Frust. Er ist allerdings auch für viele Spieler der einzige Weg, um Raids von innen zu sehen, ihre Sets zu vervollständigen oder titanengeschmiedete Beute zu ergattern. Um die Raiderfahrung etwas interessanter zu gestalten, wird der Schwierigkeitsgrad angehoben.

In einem längeren Q&A mit Game Director Ion Hazzikostas und Community Manager Josh Allen stellte Nutzer „Azrathetroll“ die Frage, welche Idee hinter der Entscheidung steht, einige Mechaniken für den Schlachtzugsbrowser vollständig zu entfernen.

Die Frage nach dem LFR, wie sie im stream zu sehen war.

WoW: Weniger Fähigkeiten, dafür größerer Effekt – LFR soll zurück auf Pandaria-Niveau

Hazzikostas Antworten zeigen neben den Entscheidungen die Probleme, die bei der Entwicklung eine Rolle spielen:

  •  Bisher wurde meist so verfahren, dass Mechaniken, die in echten Raids ein Check für Kommunikation oder Bewegung sein sollten, abgeschwächt wurden. Ein Ignorieren der Mechaniken blieb meist ohne Folgen. Das sei vor allem in der Nachtfestung aufgefallen.
  • Es existierten jedoch einige wenige Fähigkeiten, die gespielt werden müssen, aber dann nicht beachtet werden, weil sie durch viele Dinge, die gleichzeitig passieren „begraben“ werden. Das sei nicht zufriedenstellend.
  •  Die Spieler-Gruppe, auf die Blizzard bei der LFR-Entwicklung am meisten achtet, ist jene, die den aktuellen Raidcontent nur im LFR kennenlernt. Diese Gruppe sollte nicht vor den gleichen Schwierigkeiten stehen wie eine organisierte (Gilden-)Gruppe, die sich besser kommunizieren kann.
  •  Die Fähigkeiten, die bei den Begegnungen noch vorhanden sind, sollen Bedeutung haben. Sie sollen das Gefühl geben, dass man sie entsprechend spielen muss und nicht ignorieren kann.
  •  Der LFR soll sich nicht mehr anfühlen wie ein „Touristen-Modus“.

Grabmal des Sargeras Screenshot des Raids von Außen

Alles in Allem versucht das Team, dem Schlachtzugsbrowser etwas mehr Charakter zu verleihen, indem die Schwierigkeit eher dem Mists of Pandaria-Pendant entspricht, nicht dem aus Warlords of Draenor.

Dass die Beschneidung der Fähigkeiten an einigen Stellen zu viel war räumt der Game Director ein. Allerdings sei das Team immer noch dabei, die ideale Strategie zu entwickeln.

Wie es sonst um WoW und Blizzard generell steht lest ihr in unserem Beitrag zum offiziellen Finanzbericht.

Autor(in)
Quelle(n): BlizzardMMO-Champion
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