Das Ende der MMORPGs: Die letzte Bastion fällt – Kommen bald gar keine neuen AAA-MMORPGs mehr?

Auch in Südkorea haben MMOs nicht mehr den Status von einst. Die Spieleindustrie steckt in der Krise.

Die Financial Times Südkorea hat einen hoch interessanten Artikel veröffentlicht, der sich mit dem südkoreanischen Spiele-Markt beschäftigt: Vor allem mit den zwei dominanten MMO-Firmen NCSoft (Blade and Soul, Guild Wars 2, Lineage) und Nexon (Maple Story) geht man ins Gericht, zitiert Experten für den Markt und Spieleentwickler.

Die koreanischen MMO-Riesen seien 2009 noch in einer starken Position gewesen, hätten das „Freemium“-Modell etabliert, den koreanischen Markt dominiert und auch in China den Markt beherrscht. Diese goldenen Zeiten seien nun endgültig vorbei, glaubt man.

Black Desert Keys
Südkorea steht nun auf League of Legends und Overwatch

Die Südkoreaner hätten zu sehr auf „grafisch anspruchsvolle und komplexe MMORPGs“ gesetzt. Spiele, die nicht zugänglich seien und aus der Gunst der Spieler fallen.

Heute zögen Spieler schnellere Games wie Overwatch vor und sie stünden drauf, auf ihren Smartphones zu spielen. Beides Trends, denen die Südkoreaner nicht folgen können. Westliche Spiele wie Overwatch oder League of Legends dominierten jetzt den Markt. Chinesische und westliche Entwickler hätten die Zeichen der Zeit erkannt, selbst erfolgreiche Freemium-Modelle entwickelt und deutlich bessere Mobile-Spiele.

Statt dass koreanische Games in China einen Haufen Geld verdienen, dreht sich der Spieß langsam um und chinesische Mobile-Spiele machen in Südkorea Umsatz.

Tahm-Kench-League-of-Legends
Mjam, mjam. Koreanische Marktanteile.

Das MMORPG-Knowhow wird zum Nachteil

Man zitiert einen südkoreanischen Mobile-Entwickler, der beklagt: Der eigene Fokus auf MMORPGs werde nun zum Nachteil, der verhindere, dass Titel global gehen könnten. Vor 5 Jahren, sagt ein Analyst der Credit Suisse, sei das noch völlig undenkbar gewesen.

NCSoft hat seit Blade and Soul 2012 kein neues Spiel veröffentlicht, Nexons frische Spiele wie MapleStory 2 oder Sudden Attack 2, heißt es weiter, seien keine Hits gewesen.

Das wirkt sich auch alles auf die Zahlen des Markts in Südkorea aus. Das Wachstum der Titel im Ausland sei auf 7% runter, weit unter den zweistelligen Wachstumszahlen, die man noch bis 2012 hatte. Entwickler würden sich von MMOs zurückziehen und verstärkt auf Mobile setzen. Doch im Moment sehen einige Experten schwarz, ob die Südkoreaner den Vorteil der Chinesen und Westler ausgleichen können.

Lineage Eternal
Das Genre baucht einen Hit – kann das Lineage Eternal sein?

In den letzten Jahren hätten viele Firmen Arbeitsplätze streichen müssen und auch die Profite seien unten. Analysten und Experten, die zitiert werden, empfehlen der Gaming-Industrie unterschiedliche Spiele zu versuchen, Augmented und Virtual Reality zu verwenden und die Spiele für mehr Plattformen zu entwickeln. Das Schlüsselwort sei „Diversität.“

Der im Artikel beschriebene Trend in Südkorea ist schon länger zu beobachten. Einige MMORPGs aus der zweiten Reihe, die gerade nach Europa kommen sollten, wurden währenddessen oder kurz danach schon in Südkorea eingestellt wie Echo of Soul oder auch Devilian, als sich Publisher aus dem MMORPG-Markt zurückgezogen und auf den Mobile-Markt setzten. Die Firmen wissen also um diesen Trend.

NCSoft plant mit „Lineage Eternal“ etwa ein „zeitgemäßes“ MMORPG mit deutlichen Mobile-Anleihen. Das wurde aber schon mehrfach verschoben. Analysten messen dem Spiel eine riesige Bedeutung für die Zukunft der Firma NCSoft zu.

Hier im Westen ist das „AAA-MMORPG“ mit großem Budget schon seit mindestens zwei Jahre in einer Krise. Einige gehen davon aus, dass WildStar im Sommer 2014 das letzte dieser Art gewesen sein könnte. Die Lichtblicke in den letzten Jahren waren südkoreanische AAA-MMORPGs wie Black Desert oder Blade and Soul, die hier im Westen erschienen.


Mehr zu dem Trend:

Das westliche MMORPG ist tot und Ihr seid schuld

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Quelle(n): Southkorea Financial Timesgamasutra
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Luriup
Luriup
3 Jahre zuvor

Also Nexon ist schon im mobile Markt angekommen.
Hatte letztens mal HIT getestet,was grafisch ganz gut war,
und momentan zock ich Chaos Chronicles was auch ganz lustig für zwischendurch ist.
Man muss nur den Drang zügeln zur CC zu greifen,
wenn alle 3min ein Angebot eingeblendet wird.^^

Was MMOs anbelangt,habe ich mit Revelation,CU und Age of Wushu 2,
3 Games auf die ich mich freue.
Die müssen dafür nicht unbedingt AAA sein.

Ich bin da recht zuversichtlich,dass ich immer neue MMOs finden werde,
die mir Kurzweil bieten.

Nyurashi
Nyurashi
3 Jahre zuvor

Zuuu viel Schwarzmalerei~
Es ist nicht verwunderlich, dass gerade die 2 Giganten LoL und Overwatcht dafür verantwortlich gemacht werden, dass normale MMO’s nicht mehr auf Platz 1 sind. Aber was gibt es denn da sonst noch aus der Richtung mit dem Erfolg in Korea? Nichts! Danach kommen nämlich die riesen Anzahl an MMO’s, darunter Lineage, BnS, Aion, GW2, alles von NCSoft.

Es kann zwar sein, dass Overwatch mehr Spieler hat, aber mit dem Umsatz von NCSoft kann es bestimmt nicht mithalten. Außerdem versucht NCSoft selbst auf diese Schiene zu kommen mit MxM, was wohl kaum Anklang bei der Masse findet. Lineage Eternal kann man auch vergessen, dieses wird von Lost Arc in den Hintergrund geschoben. Einzig Lineage Revolution könnte ein großer „Hit“ werden. Nichtdestotrotz macht NCSoft noch gut Umsatz und dieser ist nicht fallend.

Der Mobile Markt ist jetzt zwar ein Neuland für Entwickler gewesen, aber irgendwann wird auch dieser gesättigt sein. Dann gibt es dort auch MMO’s wie Sand am mehr, wo dann manche Probleme haben könnten, so wie Wildstar gerade auf dem PC. Aber von Mobile Marktproblemen wird ja eh nie was berichtet.

Uns erwarten noch tolle MMO’s wie Revelation, Bless, (Soul Worker) und von Bluehole Project Exa und/oder Zero. Von daher könnte man auch sagen, dass nicht der standart MMO Markt gefährdet ist, sondern der MOBA Markt. Da sind ja nur 2 Spiele, die aktiv gespielt werden und es kommen keine neue. Jetzt mal sarkastisch gemeint. wink

Haui
Haui
3 Jahre zuvor

Ich bin zum MMORPG-Hopper geworden. Bedeutet, ich halte es kaum mehr als 1-3 Monate bei ein und dem selbem MMORPG aus.
Warum?
Es is der immer gleiche Aufbau des Endcontends. Schlüsselwort ist hier „Dailys“!
Immer und immer wieder die gleichen Quests durchgrinden ist für jeden, ob Causal oder nicht, einfach nur monoton.

Ich habe 3 Jahre Everquest 2 zu Abozeiten gespielt und finde kein MMORPG was nur annähernd da ranreicht. Da gab es einfach mehr Freiheiten und keine Pflicht irgendwelche Daylies abarbeiten zu müssen, wenn man Progress haben möchte.

Ich weiß noch, wie ich mir bei EQ2 extra einen neuen Char hochgelevelt habe, der sich tot stellen konnte und den ich auf full Ausweichen geskillt habe, um in einer offenen Gruppenzone sehr seltene „Fragezeichen“ zu sammeln, die ich dann verkauft habe.
Diese Sammlung brachte damals richtig guten Schmuck und war dementsprechend begehrt und teuer.
Damit habe ich Stunden verbracht und war bei mir auf dem Server Marktführer. Andere Gildenfreunde haben Holz gehackt und Pfeile gecraftet und verkauft, meine Freundin hatte sich auf Hausgegenstände spezialisiert, ach das waren Zeiten.
Heute würde man sowas im Shop kaufen können, womit wir beim nächsten Punkt wären…

Der zweite „Ich verliere schnell die Lust am MMORPG“-Faktor ist das massiv zunehmende F2P+P2W. Das geht mir so auf den Sack. Immer wenn ich in die Shops gucke stelle ich mir dann die Frage „Warum spielen, kann ja auch kaufen?!“.
Da sagt mir meine innere Stimme „Na da schau dir an, wie sie einen verarschen wollen!“ und an dem Punkt quitte ich meißtens.

Ich hatte mich so auf EQ Next gefreut, um ggf. die alten Zeiten aufleben zu lassen. Aber ich denke die werden nie wieder kommen.
Warum?
Geldgeilheit + Einheitsbrei + Fantasielosigkeit + Fehlender Mut zu etwas Neuem

Von daher schwindet das Interesse an MMORPGs von Jahr zu Jahr immer mehr.

Coreleon
Coreleon
3 Jahre zuvor

Die Entwickler sind ja nun auch nicht völlig frei in ihren Entscheidungen ,da geben Analysten vor was denn „Funktioniert“ und da die Stockholder ihre Kohle wollen wird da eher nicht mit irgendwas experimentiert sondern so entwickelt das vermeintlich sicheren Elemente Einnahmen generieren. Das dies dann nach hinten losgeht,weil die Spiele immer gleich wirken,überrascht kaum einen Gamer aber die Analysten und auch COEs kommen weder aus der Spielerszene noch haben die meisten davon überhaupt je nen Spiel angefasst und treffen dennoch die Entscheidungen. Absurdes System aber da werden wir wohl noch rund 10 Jahre warten Müssen bis Generation Y in den Obersten Führungsetagen ankommt und tatsächlich Ahnung davon hat was die Verkaufen wollen. wink

Zunjin
3 Jahre zuvor

TL;DR Schau dir hier auf Mein-MMO mal meinen Artikel zu Pantheon- Rise of the Fallen an: http://mein-mmo.de/pantheon

Hallo Haui smile

Viele von uns kennen das Gefühl. Lass dir aber gesagt sein, dass die alten Zeiten wohl nie wieder zurück kommen. Frage mal einen EverQuest Spieler, die von EverQuest 2 total enttäuscht waren, weil man in EverQuest mehr Freiheiten hatte. Außerdem sei EverQuest 2 eh immer viel zu sehr Casual und für Weicheier gewesen, da es keinen XP-Loss, kein Downleveling, und keine Corpse Runs gab. Dafür aber „hand holding“ in Form von Maps und Aktionshäusern.

Das ist nicht meine Meinung, dass ist was ich mir als Admin der EQNext Fanseite von vielen EQ Veteranen habe anhören müssen. Und ich habe immer nur drauf angeantwortet, dass wir Ultima Online Spieler fast das gleiche über EverQuest gesagt haben.

Einig waren sich die meisten EverQuest und EverQuest 2 Spieler nur in einem, dass EQNext „sucked“ und die Zeiten nie wieder aufleben lassen könnte.

Manchmal muss man sich aber auch von der Nostalgie verabschieden. Es gehört zum menschlichen Leben, dass im Rückblick meist mehr die schönen Erlebnise des Lebens in Erinnerung bleiben und weniger die Schlimmen, daher sieht in Retrospektive vieles meist besser aus.

Mir persönlich hat geholfen, dass ich zwischen Spielen immer lange Pausen einlege. Aktuell sind es bereits 3 Jahre. Da bekommt man wieder Lust auf MMORPGs und bekommt nicht dieses Burnoutgefühl.

Wenn du nach einem Spiel suchst, dass viele der alten EQ 1+2 und Vanguard Ansätze nimmt und sie mit einigen neuen Ideen und noch mehr Freiheiten kombiniert, dann schau mal nach Pantheon: Rise of the Fallen.

Achtung – PreAlpha / Platzhalter Grafiken / Fehlende Animationen und Effekte usw. (muss man heute ja leider dazu schreiben, da einige PreAlpha nicht verstehen)

https://www.youtube.com/wat

Haui
Haui
3 Jahre zuvor

@Zunjin
Hab schon von dem Spiel gehört und werde es nun umso mehr im Auge behalten. Ich warte lieber bis es fertig ist, denn ich spiele ungern Spiele im Alpha Status.
EQ1 habe ich nie gespielt meine erstes MMORPG war Rose Online -> dann Guild Wars 1 -> dann erst Everquest 2.
Auch die alten Rose Online Zeiten waren episch.
Da wurden Feste von Spielern organisiert mit Verkleidungen und allem drum und dran und nicht wie heute einfach nur stupide vorgeferigte „Events“, wo jeder sein Ding macht.
Die Zeiten haben sich halt einfach geändert.

Zunjin
3 Jahre zuvor

Star Citizen ist ein MMO, aber kein mmoRPG. Und das hat nichts auch nichts mit Drachen und Schwertern zu tun, denn es gibt RPGs in allen Genres.

SC ist eine MMO Weltraumsimulation, die maximal einige RPG Elemente hat, aber kein RPG.

En Grosse
En Grosse
3 Jahre zuvor

„Artikel, die der reinen Porovokation der User dienen…“
– Zitat eines anderen Onlinemagazins ^^

Nein, mal im Ernt: Das MMORPG mag in Korea auch nicht mehr die Vielzahl an Leuten anlocken. Das liegt aber auch in erster Linie am sinnlosen Gehype von Spielen, die allesamt eher mit Platzpatronen schießen. Das ist in Korea übrigens noch schlimmer.

Mags wie Inven sind von den Publishern/Entwicklern heiß umworben, weil sie die Spielekultur und das, was „in“ ist, mitbestimmen. Da fließen gewaltige Beträge, damit bereits vor Release ein gewaltiger Hype um ein Spiel aufgebaut wird. Black Desert ist so ein Beispiel. Das hat man hierzulande gar nicht mitbekommen, wie krass dieses Spiel in Korea gehypet wurde. Und jetzt? Ist natürlich ein nettes Spiel für zwischendurch. Aber ein Meilenstein des Genres wie Lineage, B&S oder Aion ist es in KR nicht geworden, ganz im Gegenteil.

Im Gegensatz dazu Icarus Online: Das wurde auch in KR von Wemade kaum beworben oder speziell gemacht. Es gab genau 2 CBTs mit jeweils 1000 bzw 5000 ausgelosten Testern und Accs für Presse. Ansonsten kaum Vorabinfos, keine doofen Hypeartikel, Morddrohungs-Tweets oder sauere Kunden, die mit dem Auto in die Firmenzentrale rasen. Und jetzt ist das Spiel einer der großen Hits in KR.

Letzten Ende sind nicht die Spieler oder die Entwickler am Verfall des Genres schuld, sondern die Investoren, Publisher und die Presse. Es werden einfach Erwartungen geschürt, die kein, aber wirklich kein Spiel jemals erfüllen können wird. Und gerade im MMORPG-Bereich wird da sehr hoch gemessen!

Lineage Eternal wird da auch nichts dran reißen, Lost Ark ist auch Eye-Candy mit ein paar „Innovationen“, die es so auch schon mal irgendwo gegeben hat. Aber jetzt kommt ja mit Bless erst mal der nächste Hypewahnsinn auf 24 GB ^^

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Ich weiß nicht ..: Bless – ich kann mir nicht vorstellen, dass das einen ähnlichen Effekt erzeugt wie Black Desert.

Das wurde ja wirklich von der Grafik getragen und vom Charakter-Editor – das sah so gut aus, dass zumindest auch die „Mainstream“-Gamingpresse aufgesprungen ist und ein paar Youtuber. Da konntest einfach sagen: Hier sind 5 Minuten Landschaft. Guckt Euch an, wie geil das aussieht. Das wird der Hammer. Hat sich ja vorher kaum wer mit dem Gameplay beschäftigt, mit Nodes und Crafting, sondern nur: So sieht das aus und hier haben wir das Actionkampfsystem. Bäm!

Das und die Charaktererstellung – das hat den Leuten ja völlig gereicht, um sich für das Spiel zu interessieren.

Während das relativ ähnliche ArcheAge ja nur bei MMO-Medien stattgefunden hat.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Star Citizen kriegst nicht als MMORPG definiert, denke ich.

Bei MMORPG erwartet man eigentlich andere Dinger, als sie ein Star Citizen bieten möchte.

Ectheltawar
Ectheltawar
3 Jahre zuvor

Kann dem Herrn Schuhmann da nur beipflichten, der Titel ist schon sehr passend. Einzig von dort kamen aktuell noch AAA-MMORPGs. Auch waren nur dort noch welche in Produktion, während im Westen nichts mehr in Entwicklung ist das man eben als „AAA-MMORPG“ bezeichnen könnte. Die aktuelle Entwicklung lässt aber nun auch dort alle Pläne für weitere Titel fallen und somit wäre es eben die letzte Bastion an der noch an so etwas gearbeitet wurde.

Das ein Erfolgskonzept ausgeschlachtet wird, ist aus Sicht der Wirtschaft nachvollziehbar, gerade zu Beginn einer solchen Welle ist es nun mal Erfolgsversprechend, schafft Arbeitsplätze und auch Umsatz. Das Problem ist dann am Ende eher die Kundschaft, welche, wie ja gerade im MMO-Sektor zu beobachten, immer mehr zu schnell konsumierenden Heuschrecken werden. Ein Titel ist kaum auf dem Markt, wird gestürmt und dann schnell mit Enttäuschung und übler Nachrede wieder verlassen um zum nächsten zu ziehen. Das macht den Markt nicht weniger kaputt als eben die Wirtschaft welche logischerweise versucht Umsatz zu erzielen.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Na ja … also die letzten AAA-MMORPGs kamen ja alle aus Südkorea. Und was jetzt so ansteht, Bless, Rise of Icarus, Revelation Online, Lineage Eternal – das sind ja auch alles südkoreanische Games.

Wenn das abreißt – und danach sieht es ja sehr deutlich aus – dann wär das ja so. Hier im Westen sind wir bei MMORPGs bei Titeln wie Camelot Unchained, Chronicles of Elyria oder Crowfall – die sind finanziell auf einem ganz anderen Niveau, denke ich.

Zunjin
3 Jahre zuvor

Waren The Elder Scrolls Online, Star Wars: The Old Republik, Final Fantasy, Guild Wars 2, The Secret World und Wildstar keine AAA MMORPG?

Und wenn doch MMORPGs für das Spielen über Jahre ausgelegt sein sollen, stellt sich doch die Frage: wie viele MMORPGs oder gar AAA MMORPGs sollen denn pro Jahr kommen?

Und vor allem was macht ein AAA MMORPG scheinbar erwünschenswerter als ein AA MMORPG, oder ist ein Indie-MMO wie EvE Online direkt ein schlechtes und ein wirtschaftlich unrentables MMORPG? Bruch es also ein Budget von 50.000.000 wenn 50%+ davon meist schon auf die Lizenz irgendeiner tollen IP draufgehen. Und der Rest fürs Marketing und aufwendige CGI Trailer.

Ich kann mich noch zu gut an die Artikel vor 5-6 Jahren erinnern, als alle von der MMO-Schwemme sprachen und sich beschwerten, dass teils 2-3 Spiele pro Jahr auf den Markt kamen. Dass man sich satt gesehen habe und es mal Zeit wäre, dass sich die Firmen wieder darauf konzentrieren Inovationen zu bringen, statt Kopien zu erstellen.

Was soll man sagen: Der Wunsch ist in Erfüllung gegangen. smile

Luriup
Luriup
3 Jahre zuvor

Also Revelation Online kommt meines Wissens aus China von NetEase.
Habe ich auf dem Zettel genauso wie Age of Wushu 2 was auch aus China kommt.
Teil 1 war schon recht gut.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Ah, das kann sein, jo. Aus China kommt bisschen was. Find das immer schwer, geistig genau auseinanderzuhalten, was China und was Südkorea ist bei so Games.

Freez951
Freez951
3 Jahre zuvor

Hmm, dann dann ist das einzige Mmorpg aus dem osten wohl Final Fantasy. Da fragt man sich doch ob Abo Modelle nicht doch besser ankommen oder werden sie doch von den Mmo shootern vertrieben.
Ach geht hier ja um Südkorea, dann weiß ich nicht ob es an der ständigen Wiederholung der Spiele liegt oder die Leute dort doch auf schnelleres stehen als langes grinding was wohl in den meisten MMORPGS aus dem asiatischen Bereich liegt.

phreeak
phreeak
3 Jahre zuvor

Selbst die Koris haben irgendwann von der Flut der 0815 schnell hingerotzten mmorpgs die Schnauze voll. Die Koreaner haben in den letzten 10 Jahren mehr auf Masse statt Klasse geachtet. Hauptsache das nächste p2w raushauen für Profit. In den letzten Jahren kam doch nur ne Handvoll guter Spiele, die aber durch vielen umstände ordentlich geblutet haben.. GW2 und seine Addon Politik. Nach Jahren kam die erste Erweiterung und die war nichtmals gut. Ansonsten sieht man da auch nurnoch Gemshop Updates. SWTOR grafisch für viele eher mäh, nicht die besten expansion und man hat sich mehr auf die Solospieler konzentriert usw…

ArcheAge hat man komplett in den Sand gesetzt, weil alles nen Echtgeld Preistag hat usw…

mmogli
mmogli
3 Jahre zuvor

Aber wer war zuerst da WoW oder Rift ?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Es geht ja um die Lage in Südkorea aus Sicht der südkoreanischen Gamingindustrie. Und für die ist das tatsächlich ein Problem, wenn Overwatch und LoL dort nun die geilen Games sind und nicht mehr Maple Story und Lineage. Und wenn die koreanische Spielen nicht mehr den chinesischen Markt durchdringen, sondern chinesische Mobile Games oder westliche Freemium-Titel nun auch in Korea die Top Games werden. Und wenn sehr aufwändig produzierte MMORPGs wie Black Desert oder Bless halt nicht so durchstarten wie gehofft – das sind heftige Probleme.

Ob „Overwatch“ verdient hat, ein Wahnsinns-Erfolg in Korea zu werden, ist doch völlig irrelevant. Es ist einer. Ob’s da Konkurrenz für gibt: Es sind die Top-Titel dort. Und das war in diesem „Golden Age of MMORPG“ noch anders. Das ist so, als kann Italien auf einmal keine Pizzen mehr verticken, aber dafür öffnen überall im Land Burgerläden. Das ist schon ein Problem. razz

Also du beziehst den Artikel extrem auf dich und den Westmarkt – der hat aber einen anderen Fokus. Für den sind Spiele wie Rift oder SWTOR völlig irrelevant, weil das in Südkorea keine Rolle spielt. Sondern wir sehen dort, dass es die letzte Bastion war, die noch MMORPGs produziert hat. Und das bricht nun auch langsam weg.

Ich finde nicht, dass da was unterschlagen wird. Das sind ja Fakten, die man seit Monaten beobachten kann, wenn man sich dafür interessiert. Interessant ist, was die Quelle auch außer Acht lässt, dass die Krise mit 30% Jobverlust aktuell wohl vor allem den Mittelbau betrifft. Die Geschäftszahlen von NCSoft sind ja seit langer Zeit relativ stabil. Wobei man sich da fragt, ob das gut geht.

Plague1992
Plague1992
3 Jahre zuvor

Wobei ich aber ehrlich gesagt auch nicht glaube dass es einzig allein an Spielen wie LoL oder Overwatch liegt. Das Problem gibt es schon länger als OW draußen ist und LoL ist in Korea auch erst so richtig seit ~3 Jahren durchgestartet. Ich glaube nicht dass NCSoft 2012 predictet hat dass LoL das nächste große Ding wird und schonmal alle Entwicklungen auf Eis gelegt hat.

Zumal es auch die letzten 10 Jahre immer wieder Titel gab die in Korea alles rockten, aber alles andere waren als MMOs. Starcraft ( 2 ) und Crossfire zum Beispiel. Und da schien sich auch nie jemand beschwert zu haben =o

Dass das Genre stauchelt, klar auf jedenfalls. Ob man es Spielen wie OW und LoL in die Schuhe schieben sollte? Ich weiß nicht sad

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
3 Jahre zuvor

Stimmt , in Everquest gibt es richtiges Housing.
Dazu gab es jedes Jahr eine neue Erweiterung mit neuen Dungeons und Raids.
Dazu richtige Berufe und ne lange Levelphase…..in Everquest wohlgemerkt.

In Rift gibt es auch richtiges housing , wenn nicht sogar das Beste aller MMOs.
Live Action in Form von Rifts.
Bessere Grafik als in WoW.
Herausforderungen im Kampf und keine Laufsimulation wie in WoW.
In Rift gibt es Solodungeons , Sofortabenteuer……

Stimmt , in WoW wird mir weniger Unterhaltung für mehr Geld geboten.

ChinaWhite
ChinaWhite
3 Jahre zuvor

Der Hass auf WoW frisst dich ja richtig auf

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Komisch, ich mag WoW obwohl ich es nie gespielt habe und nie spielen werde. Es hat eine Vorreiterrolle (sei es auch nur in gutem Marketing und Kombination schon bestehender Einzelmechaniken) und ohne diese wären viele andere MMOs nicht entwickelt worden um auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen.

Letztlich hat WoW den MMO-Markt extrem bereichert. Und worüber würden wir uns denn sonst seit 10 Jahren in Foren und Kommentarbereichen streiten? Ob Pac-Man aus feministischster Sicht ein adäquates Mittel zur Erwachsenenbildung sein kann?

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
3 Jahre zuvor

WoW ist aber auch ein Klon ;o)
Blizzard hat alles kopiert was ging…….von Everquest , UO usw…..
Rift und FF14 sind sogar unterhaltsamer als WoW , denn sie bieten mehr fürs Geld.

Joss
3 Jahre zuvor

Wenn das Game of Thrones-Brand nicht für ein komplexes Online-Rollenspiel genutzt würde, bliebe Geld vom Investment eines SC auf den Konten. Wird kommen, sag ich. In 4-8 Jahren.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Aus meiner Sicht ist das Problem die Umsetzung der MMO’s. Ich spiel immer noch irgendwelche alten, weils einfach keine guten aktuellen gibt. (leider gehen den alten irgendwann die Spieler aus)

Mal ein paar Punkte:
– die Spiele orientieren mehr auf Solo: keine Heiler Klassen, kleine Gruppen usw
– der Schwierigkeitsgrad ist zu leicht, warum orientiert man sich zB nicht an Solotiteln, Quests sind reines abklappern (nicht falsch verstehen geht hier nicht um Hardcore, Permadeath oder sowas, sondern darum das man nicht einfach durchmarschiert )
– Skillsysteme werden immer einfacher
– Zusatzfeatures wie Helden (Gw1) Fehlanzeige

Ergebnis mangelnde Langzeitmotivation, das ist aber grad das was ein MMO interessant macht..

Plague1992
Plague1992
3 Jahre zuvor

Ich denke mal große MMOs sind mittlerweile zu kostspielig, Sie sind zwar nicht unbedingt teurer geworden, aber es gibt tausend Beispiele wie viel weniger aufwändigere Spiele gleiche Erfolge feiern und dementsprechend mehr Umsatz gestalten.

Wieso Millionen in eine neue Engine investieren? Aufwändige 3D Animationen und Welten erschaffen. Mit mehr Bugs wie in irgenteinen anderen Genre, Endlos viel Dialog/Text übersetzen, ( theoretisch ) monatlich neuen Content erschaffen … Wenn es einfach mal seit 13 Jahren soetwas wie MapleStory gibt o.O

Ein Designer von Guild Wars 2 hat sich letztens zu Wort gemeldet, dass selbst so anscheinend simple Sachen wie neue Rüstungen 9 Monate Arbeit dauern. Immerhin sind es schon recht aufwändigere Modelle bei GW2 + in 10 verschiedenen Ausführungen + Sachen wie Clippingfehler beseitigen etc. Ich denke zwar auch dass die 9 Monate etwas überspitzt waren, aber ein Kinderspiel ist es sicherlich trotzdem nicht.

Südkorea ist nun auch nicht unendlich groß. Die dortigen MMOs müssen quasi weltweit expandieren. Was nochmal ziemlich kostspielig ist und bei uns leider gottes ein WoW exisitert. Koreanische MMOs die, wenn sie bei uns veröffentlicht werden, teilweise auf einen 3-4 Jahre alten Stand sind müssen sich gegen ein stets aktuelles allumfassendes WoW behaupten. Hinzu kommt eine eingespielte Zielgruppe die mehr oder weniger ( nur ) WoW kennt ( gerade in der Deutschen Presse ganz schlimm ) und wie das ganze ausgeht kann sich wohl jeder selbst denke. 9 Von 10 Leuten geben einen überflüssigen Kommentar voller halbwissen ab und die Lawine rollt.

Obendrein fällt mir auf dass die westliche Presse knallhart ist, es wird nahezu immer WoW als Vergleich rangezogen und schon weit vor Release eines neuen MMOs kommen schon die ersten kritischen Stimmen ob es tatsächlich „Der langerwartete WoW-Killer“ wird … oder so Sachen wie das Bezahlmodell werden vornerein hinterfragt ( siehe Wildstar, The Secret World etc. … diesen Spielen wurde durch so manche Presse bereits jegliche Chance im vorhinein genommen ). Nur um am Ende sagen zu können:“Ja ich habs doch gewusst!“.

Ein Spieleredakteur hat meiner Meinung seinen Beruf verfehlt wenn er sich über die neue MMO Ankündung von Publisher XY bereits beschwert. Sein Job ist es nicht den Spielen ab der ersten Minute jegliche Chancen zu verwehren.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Was GW2 betrifft, haben sie sich selbst eingebrockt. Anstatt zb eine Waffe rauszubringen werden immer gleich ganze Sets gemacht.
Bei den 9 Monaten spielt er wahrscheinlich auf das Team der legendären Waffen Design an. Die in 9 Monaten schlicht kaum oder keine Ergebnisse geliefert haben. Da frag ich mich aber wer ist von denen der Chef.

Das generelle Problem ist aus meiner Sicht keines der Presse. Der Hype ist ja dagewesen wie bei ArcheAge, BDO, nur das ganze muss ja auch immer sofort versilbert werden.

Koronus
Koronus
3 Jahre zuvor

So ein ähnliches Problem hat auch Shadowrun Chronicles. Es hat unter drei Dingen zu leiden. Zum einen, dass der Start so holprig war und ihnen noch immer die schlechten Bewertungen zu Sachen die schon längst behoben sind nachhängen. Zum zweiten das es mit den großen Singleplayer Reihen Shadowrun Returns und X-Com verglichen wird und die enttäuschten Käufer, dass sie so etwas nicht erwartet einfach nach einer Stunde Spielzeit im Durchschnitt negativ bewerten. Zum dritten das sie aufgrund der Schicksalsschläge es derzeit nicht weiter entwickeln können da einfach das Geld fehlt und ihnen jetzt angelastet wird, dass sie das Spielprojekt an dem sie dran sind bloß als Ausrede nutzen um SRC aufzugeben obwohl sie in der Vergangenheit schon zeigten das sie um ihre Spiele kämpfen. Sie haben sich auch Jagged Alliances Online zurückgeholt, dass dank dem vorherigen Publisher P2W war und haben eine Wandlung vollzogen, wie wenn man aus AA GW2 machen würde.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Ach schau, wird mal wieder das MMO zu Grabe getragen? Vielleicht können sie auf dem Weg ja gleich das PC-Gaming mitnehmen… ist ja auch schon x mal gestorben.

So ein Mumpitz nur weil nicht jeder Publisher nen MMO rauswirft muss man nicht gleich ein Grab schaufeln. Es gibt weiterhin MMO-Spieler und einen Markt. Es wird sicher auch immer Publisher geben die diese Lücke schließen. Ob große Blockbuster noch finanzierbar sind, oder man sich andere Modelle überlegen muss… schauen wir mal.

Lass mal jemanden nen wirklich gutes MMO auf den Markt bringen Stichwort Cyberpunk-Universum und ich wette das sieht wieder ganz anders aus. Das nicht jegliche billige Massenware ohne Seele und glaubwürdigem Universum gleich ein „WoW-Killer“ wurde… haben viele Spieler lang vor Publishern verstanden.

Überlegt mal… Overwatch wäre nicht Overwatch sondern Titan geworden..

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Ach schau, wird mal wieder das MMO zu Grabe getragen?
—–
Das ist nicht „wieder“, das ist immer noch.

Letztes West AAA-MMORPG: Sommer 2014.
Seitdem Everquest Next und TItan eingestellt. Keine Neuankündigung.

Das hat ja einen Grund, warum Overwatch Overwatch und nicht Titan wurde. Das ist ja genau der Punkt.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Bei Everquest Next sehe ich andere Probleme als eine schwindende Spielerschaft:

https://www.daybreakgames.c

Und Titan, da kann man geteilter Meinung sein. Aber wer mit nem virtuellen Kartenspiel das nen Team von Werksstudenten in 3 Monaten entwickeln hätte können, Unmengen Geld scheffelt, der sieht vielleicht das es auch andere Möglichkeiten gibt, als mit einem Multi-Millionen Projekt sein Main-Franchise zu kannibalisieren.

Klar, der Mobile-Trend, VR, Konsolen und und und… Aber ich glaube trotzdem, sobald eine Lücke mit Potenzial entsteht, findet sich auch jemand der sie besetzt. Es liegt also an „uns“ als Spielerschaft ob es auch in Zukunft MMOs gibt.

Den asiatischen Markt einzuschätzen ist hingegen immer schwer. Mobilgeräte kann sich dort eine größere Bevölkerungsteil leisten als einen PC. Der Chinesische Kulturminister hat mal von 14 Mio PCs in Internet-Cafes (2011) gesprochen, bei knapp 1,4 Milliarden Einwohnern… Nun ja, ist das Potenzial mobil schon deutlich größer.

Zum Glück ist Asien nicht zwangsläufig maßgeblich und auf viele Asia-MMOs hätte ich auch gern verzichten können.

Zum Abschluss, ein wenig positive Zukunftsaussicht:

http://www.mcvuk.com/news/r

Was mich wieder zur Cyberpunk-Lizenz bringt…. *grins* Verdammt, ich brauch nen Entwicklerstudio und nen solventen Publisher!

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Dass es MMOs gut geht, hat ja nie einer bezweifelt. Aber da rechnen die Leute eben auch solche „Kartenspiele, die Werkstudenten in 3 Monaten entwickeln können“ dazu. Hearthstone läuft bei Superdata z.B. als MMO. League of Legends auch. MMO wird als Sammelbegriff für Spiele mit Multiplayer und Online- Fokus verwendet. Und das ist ein boomendes Geschäft. Da kriegst zur Not auch Pokemon GO unter – Titel wie Destiny,, Division oder Star Citizen auf jeden Fall auch. GTA V Online – klar. Und wenn man sich bisschen anstrengt, sogar die Fifa-Serie oder Games wie Battlefield 1, weil die alle Multiplayer haben und einen Fokus auf Online mittlerweile.

Bei MMORPGs, die viel enger definiert sind, sieht die Lage anders aus. Wie gesagt: Letztes westliches AAA-MMORPG – WildStar Sommer 2014. Seitdem nichts angekündigt, sondern 2 Hoffnungsträger (Titan, EQ Next) eingestellt.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Gut, ich glaub wir sehen das eh ähnlich. Mir ist nur „Das Ende der MMORPGs“ in der Überschrift etwas zu pauschal gewesen. Zugegebenermaßen „Das potenzielle Ende großer AAA-Asia-MMOs wie wir sie kennen!“ ist keine so klickstarke Überschrift wink

Gibt ja sogar Newsseiten die FIFA als MMO sehen grin

Koronus
Koronus
3 Jahre zuvor

Cyberpunk Universum? Wo?

Svenja Schauerte
Svenja Schauerte
3 Jahre zuvor

Ich war nie Fan asiatischer Spiel und werde es wohl auch nicht… für mich muss aber auch nicht das Rad neu erfunden werden um mich zum Kauf eines neuen MMORPGs zu bewegen. Gute Story, tolle Grafik, gutes Endgame..dazu noch viel schnickschnack wie Rätsel oder Sammlungen, Housing… Ich persömlich verfolge aber die vielen anstehenden Sandbox- MMOs wie Black Death, Kingdom come deliverence,Chronicals of Elyria und Revival… Das wäre für mich ein Traum der Wirklichkeit würde… eine sich verändernde Rollenspieler Landschaft

El Caputo
El Caputo
3 Jahre zuvor

Wenn also das ganze Casual-Gesocks sich aus den MMORPGs verzieht, gibt’s dann wieder Spiele für Menschen, die die Gleichung „mehr Spielzeit = bessere Ausrüstung“ auch verstehen, und nicht auf einen überteuerten Booster-Shop bestehen?
Kann es überhaupt wieder erfolgreiche MMORPGs mit weniger als X Millionen Spielern geben? Kommt vielleicht irgendwann die Zeit zurück, wo es Spiele mit Quests gibt, die man nicht einfach durchklickt, bis man die Nächste annehmen kann?

Nee. Bestimmt nicht. Am Ende reden Random Gruppen wieder miteinander, weil Taktik gefragt ist. Bestimmt nicht. Lieber auch weiterhin seelenlose Bling Bling Spiele rausrotzen, weil ne Grafik-Lizenz ist verhältnismäßig leicht gegenzufinanzieren. Für ne handfeste Story brauchts schon mehr als Geld. Das kann auch ein Genderlook nicht kompensieren.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Wenn das Casual-Gesocks keine MMORPGs mehr spielt, gibt’s keine MMORPGs mehr. Jedenfalls keine mit hohem Budget.

Das ist ja genau das Problem.

Veldrin Minamoto
Veldrin Minamoto
2 Jahre zuvor

Was MMOs angeht bin ich selber ein Casual und ich kaufe mir keine Booster, Shortcuts oder sowas. Aber ich glaube man ist nur dann KEIN Casual, wenn man exakt 0,00 Piepen für ein Spiel ausgibt. Jetzt mal tacheles. Spieler sollten sich mal die Frage stellen WARUM Spiele immer bescheuerte Preismodelle haben. Bestimmt nicht wegen den Casuals, sondern weil Spieler generell niemals einen müden Cent ausgeben, WENN das Preismodell fair ist. Würden die das tun gäbe es auch kein pay2win und pay2shortcut. Es ist doch wirklich so. Hat ein Spiel z.B. NUR kosmetische Dinge für nen fairen Preis im Ingameshop und zusätzlich alles subtil und unaufdringlich, dann kannst du davon ausgehen, dass die Mehrheit nicht einen müden Cent ausgibt.
Wenn aber das Spiel mit Grinding und gleichzeitigem Pay2Shortcut und am besten noch schän im Tutorial und tausendmal ingame erwähnt, dann zücken alle plötzllich ihren Geldbeutel. SOLCHE Leute sind Schuld. Mit Casual- oder Hardcorespieler hat das nichts zu tun. Sondern mit Geizhälsen die es nicht einsehen nicht mal 10 Euro für ein Spiel auszugeben (was schon lächerlich wenig wäre) auf der einen Seite, verzweifelten bis gierigen Entwicklern/Publishern auf der anderen Seite und auf wieder einer anderen Seite hirntoten Schafen die ihren Geldbeutel schon beim Login zücken.

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