Unschuldiger Spieler wird aus Turnier um 98.000 € bei CS:GO geworfen – Weil er so schlecht spielt, dass Leute denken: Der cheatet

Unschuldiger Spieler wird aus Turnier um 98.000 € bei CS:GO geworfen – Weil er so schlecht spielt, dass Leute denken: Der cheatet

Dem Twitch-Streamer Kephrii wurde Cheating in Counter-Strike: Global Offensive vorgeworfen. Angeblich ließ er sich bei einem E-Sport-Turnier von einem Freund mit Absicht killen. Die Nachforschungen haben jedoch ergeben, dass er wohl nicht gecheatet hat. Kephrii beschuldigte aber zwei andere Spieler der Schummelei und ein großer Twitter-User kommentierte ebenfalls das Geschehen. Das Turnier um 98.000 € wird im Nachhinein zu einem Schlamassel.

Das Cheating-Drama in einem CS:GO-Turnier begann mit Anschuldigungen gegen den Twitch-Streamer Kephrii. Diesem wurde vorgeworfen, sich mit einem Freund abgesprochen zu haben, der ihn mehrmals absichtlich mit Messer-Kills erledigte.

Denn: Messer-Kills gaben am meisten Punkte im Turnier.

Inzwischen gab es jedoch ein Statement einer Marketing-Agentur, in dem gesagt wurde, dass die Nachforschungen ergeben hätten, dass er nicht gecheatet habe. Jedoch regnete es weiterhin Anschuldigungen von verschiedenen Personen.

Der Taktik-Shooter CS:GO ist einer der größten E-Sport-Titel der Welt und das größte Spiel auf Steam:

Counter Strike: Global Offensive Trailer

So kam es zu den ganzen Anschuldigungen

Was war das für ein E-Sport-Turnier? Es geht um das Counter-Strike: Global Offensive ReadyUp Invitational Turnier. Es fand am 30. Juli 2022 statt.

Um zu ermitteln, wer das Turnier gewann, gab es ein Punkte-System, das je nach Kill-Art die Spieler belohnte:

  • 1 Kill = 1 Punkt
  • 1 Assist = 2 Punkte
  • 1 Kill mit Messer = 5 Punkte

Wie lautete der Vorwurf? Kephrii wird beschuldigt, sich mit Absicht von seinem Freund Gale mit dem Messer im Spiel erledigen zu lassen, um gemeinsam das Preisgeld von 100.000 Dollar (umgerechnet rund 98.000 €) zu kassieren.

Spieler stirbt ungewöhnlich oft durch das Messer eines Freundes, der Bonuspunkte einsackt

Wie sollen Kephrii und Gale gecheatet haben? Die beiden Twitch-Streamer und Freunde Kephrii und Gale spielten in zwei unterschiedlichen Mannschaften. Gale erledigte im Spielverlauf mehrmals seinen Freund mit einem Messer.

Was sagt Kephrii zu den Anschuldigungen? Kephrii antwortet über Twitter auf die Anschuldigungen und erklärt:

Kephrii: „Ich habe ihn wirklich nicht gehört. Ich habe seit etwa 3 Jahren nicht mehr CS gespielt. Danach habe ich mein Team angefleht, mich auf die A-Seite zu versetzen, da er immer wieder auf die B-Seite ging. Bei diesem Turnier gibt es 1 Punkt für eine Elim [Elimination], 2 Punkte für einen Assist und 5 Punkte für ein Messer. Ich bin ein großer Befürworter von Anticheat; leider bin ich einfach schlecht.“

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Veranstalter schließt Messer-Opfer von Turnier aus – Aber nicht direkt wegen Cheating

Was sagen offizielle Kanäle dazu? Die Marketing-Agentur im E-Sport-Bereich Heaven Media veröffentlichte am 1. August 2022 ein Statement zu den Ereignissen beim CS:GO Turnier (via twitter):

„Während des CSGO-Turniers an diesem Wochenende wurden Vorwürfe laut, dass einer der Spieler betrügt, indem er einem gegnerischen Spieler absichtlich Messer-Kills zuführt. Dieser Vorwurf wurde während des Turniers untersucht und es wurde festgestellt, dass kein absichtliches Foulspiel vorlag. In den letzten beiden Runden des Turniers entfernte der Turnier-Operator den Spieler vom Turnier, um die allgemeine Stimmung und den Verlauf der Matches beizubehalten. Das Entfernen stand in keiner direkten Verbindung zu den Cheating-Anschuldigungen, sondern war aufgrund eines zunehmend feindseligen Umfelds, das durch die Anschuldigungen hervorgerufen wird.“

Wie ging es weiter? Damit jedoch nicht genug. Jake Lucky veröffentlichte auf Twitter einen Videoclip, in dem Kephrii die zwei Spieler Nick Bunyun und Tiffae beschuldigt, sich abgesprochen zu haben (via twitter).

Wen beschuldigte Kephrii noch? In einem weiteren Post am 03. August 2022 veröffentlichte Kephrii: Angeblich habe das Personal des Events für ihn als Ersatz im Turnier gespielt, nachdem er aus dem Event entfernt wurde (via twitter).

Was sagt der Veranstalter zum Event? MeinMMO hat ein Statement von Sony Electronics US angefragt und folgende Antwort erhalten:

„Wir hatten ein actiongeladenes Wochenende mit unserem #ReadyUp-Turnier, um unsere neuen INZONE-Kopfhörer und -Monitore zu feiern, und möchten unseren Teilnehmern dafür danken, dass sie mit uns aufgestiegen sind. Leider wurde ein Spieler wegen unangemessenen Sportsgeistes und Verhaltens vom Turnier ausgeschlossen. Wir unterstützen die Entscheidung unserer Moderatoren und halten die Erwartungen an ein faires und respektvolles Spielerlebnis für alle aufrecht.“

Was sagt ihr zu Cheating-Vorwürfen nach dem CS:GO-Turnier? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Hier könnt ihr nachlesen, welche etwas andere Art des Cheatings einer Spielerin in einem Valorant-Turnier vorgeworfen wurde.

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rene

Also wenn er nachweislich nicht gecheatet hat sind meiner Meinung nach die Spieler zu entfernen die die Stimmung verschlechtern wenn sie das nicht akzeptieren können aber is halt einfacher nur einen zu entfernen um die Stimmung nicht gegen sich selbst zu richten fair is das definitiv nicht

artigkeitsbaer

Hab ich das nu richtig verstanden er spielt kacke wird des cheatens beshculdigt es kommt raus er cheastet nich wird aber rausgeworfen weil die leute ihn blöd anmachen damit die stimmung besser wird?

Wiesehr will man dem opfer noch ins gesicht spucken und dann schreiben Leider wurde ein Spieler wegen unangemessenen Sportsgeistes und Verhaltens vom Turnier ausgeschlossen

Schuhmann

Ja, so hab ich das auch gelesen, dass er an sich unschuldig ist, die Stimmung aber so vergiftet war, dass man ihn dennoch ausgeschlossen hat.

artigkeitsbaer

Absolut wiederlich sowas man stelle sich vo er hätte sogut gespielt das keiner auch nur dne hauch einer chance gehabt hätte ich lege meine hand ins feuer hätten die leute das selbe drama gemacht da wäre nix passiert. Da hoff ich echt das die verklagt werden

Skyzi

Hören und sagen ist trotzdem nicht bestätigt.

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