Physik, die begeistert
Crimson Desert fördert aber nicht nur die Lust auf das reine Erkunden ganz wunderbar. Seine Welt-Physik unterstützt auch die Experimentierfreudigkeit der Spieler, ähnlich wie in Zelda: Tears of the Kingdom. Bereits mit dem Greifhaken und der Lichtreflektion der Waffe kann man allerlei Schabernack anstellen oder coole Aktionen durchführen.
Beispielsweise lassen sich feindliche Türme als menschliche Kanonenkugel zerschmettern oder mit der umfunktionierten Lupen-Klinge verbrennen. Auch möglich mit der Lichtreflektion: Fleisch auf der Straße garen oder Bäume in riesige Schleudern verwandeln.
So endlos wie die möglichen Experimente sind auch die Aktivitäten und Inhalte der sowie die versteckten Geheimnisse in der Spielwelt. Überall gibt es Sinnvolles zu entdecken. Beispielsweise Rüstungsteile mit starken Effekten, die ganze neue Builds ermöglichen, oder weitere Abyss-Artefakte für die Charakterentwicklung.
Die Erkundung sowie das Meistern von Herausforderungen der Open World fühlen sich dadurch stets motivierend und lohnenswert an. Zuletzt habe ich mir etwa zwei Sauron-starke Rüstungssets besorgt, die mich seitdem auf meinem Pywel-Abenteuer begleiten. Auch das erinnert mich stark an Elden Ring.
Den Spaß beim Erkunden unterstützen das Parcours-System, das euch (abhängig von der Ausdauer) überall raufklettern lässt, und der Gleit-Skill. Diese beiden Features kennt ihr wahrscheinlich schon aus Zelda: Breath of the Wild. Im Vergleich zu einem Spider-Man, das die Bewegung durch die Welt bislang am besten löst, könnte sich Crimson Desert sogar noch freigiebiger geben und das Gleiten stärken:
Ich muss an dieser Stelle ergänzen, dass ich bislang weder den Drachen noch das Jetpack freigeschaltet habe. Vielleicht spielen die hohen Ausdauerkosten des Gleit-Skills im Endgame kaum noch eine Rolle.
So schön wie beeindruckend
Die Welt von Crimson Desert hat aber noch mehr zu bieten. Beispielsweise beeindruckend große Städte, die mich ähnlich begeistern, wie die belebten Orte aus einem The Witcher 3. Auf den Straßen ist einfach jede Menge los.
Klar, das ist teils recht statisch. Die meisten Bewohner haben keinen realistischen Tag-Nacht-Rhythmus. Das kann die Immersion trüben. Dafür verändern sich Teile der Welt spürbar, sobald bestimmte Ereignisse auslösen. Der eigene Fortschritt wirkt sich direkt auf die Erfahrung in der Welt aus. Das ist toll!
Und dann haut mich Pywel in Sachen Grafik und Panoramen so um, wie zuletzt Ghost of Tsushima (den Nachfolger Ghost of Yotei hab’ ich leider noch nicht gespielt). Die oft farbenfrohen Regionen des Kontinents sind einfach schön, die Ausblicke Postkarten-würdig, die Schatten-, Licht- und Wassereffekte begeistern mich auch nach unzähligen Stunden.
Auf der zweiten Seite geht es weiter mit der Zukunft der Open World.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.
Also das Worldbuilding muss man schon loben, da können sich viele Studios eine Scheibe von Pearl Abyss abschneiden, das können sie einfach zu gut.
Und obwohl ich die “Ubisoft-Formel” hasse wie die Pest, bei einem Punkt hätte ich mir hier deutlich mehr gewünscht: die Einbindung der Map ins Spiel.
Das Entdecken macht durchaus Spaß und ich will auch bloß keine Symbole auf der Map. Aber ich würde mir wünschen, dass mir durch Gespräche mit Npc’s, Geschichten oder sonstiges ein “schemenhafter Marker” im Gebiet angezeigt wird wenn ich von einem POI erfahre den ich noch nicht entdeckt habe oder dass der FoW generell ein paar mehr Dinge “anzeigt” und nicht bloß eine weiße Fläche ist…
Ich muss auch sagen bisher kann ich gar nicht genug von Crimson Desert bekommen. Das entdecken der Welt macht einfach unfassbar viel Spass. Einer meiner grössten befürchtungen war eine langweilige Open World, wie froh ich bin dass das nicht der Fall ist.
Viele Open World spiele der jüngsten Zeit nie beendet AC Shadows, Spiderman 2, Read Dead Redemption 2 etc.
Da klettere ich einfach am Rand der Map die Bergkette entlang und entdeckt etwas, was mir auch noch eine gute Waffe gibt. Keine Quest, kein Fragezeichen, einfach purer Zufall. Hätte ich es nicht entdeckt dann hätte ich es eben nicht entdeckt.
Die Rätsel machen auch unfassbar Spass. Kein Kommentar von Kliff, keine bemalten Stellen. Z. B Rätsel mit drei Drehpunkte, Lösung war ziemlich schnell klar.
Problem; Ein Drehpunkt hat keinen Hebel. 10min alles probiert was ging aber nichts Funktionierte, dann eben später. Paar Stunden später wieder ein Rätsel, diesesmal mit einem dieser blauen Geister der einem einen Hinweis gibt.
Rätsel gelöst und mit diesem Hinweis war auch sofort klar wie ich das andere Rätsel lösen kann, auf diese Idee muss man auch erst mal kommen.
Bisher Unfassbare viel Spass, ich hoffe das hält noch viele Stunden an.