Der Präsident von Bungie verlässt das Studio, doch vor einem Satz aus 2022 lässt ihn die Community nicht so leicht entkommen

Bungie Marathon Destiny 2

Justin Truman, der Präsident von Bungie, verlässt nach etwa einem Jahr seiner Amtszeit das Studio. Die Community von Destiny 2 reagiert darauf mit einem geschlagenen Schulterzucken, denn eine Aussage hat der Beziehung zwischen Spielern und Leitung gar nicht gutgetan.

Was wurde angekündigt? Brancheninsider und Bloomberg-Journalist Jason Schreier schrieb auf seinem Bluesky-Account, dass Justin Truman, der Studiopräsident von Bungie, etwa ein Jahr nach seinem Amtsantritt aufhören würde. Er hatte die Position 2025 als Nachfolger von Pete Parsons übernommen.

Die Nachricht sorgt bei der Community jedoch weniger für mitfühlende Glückwünsche für den kommenden Weg. Eher reagieren Spieler von Destiny 2 auf eine Aussage vor mehreren Jahren, die sie sich in dem Moment nicht verkneifen können, wie auch Achabarka auf Reddit: „Wenigstens hat er nicht zu viel versprochen, oder?“

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Ein Satz, den der ehemalige Präsident noch 4 Jahre später zu spüren bekommt

Von welchem Satz ist die Rede? Vor etwa 4 Jahren versaute sich Truman – damals noch als Chief Development Officer – die Beziehung zu der Spielerschaft von Destiny 2 mit folgender Aussage: „Vorsicht vor zu großen Versprechen, damit schafft man Muster!“, was so viel bedeutet wie: Sorgt nicht für zu große Erwartungen, sonst wird das zum Standard, der eingehalten werden muss.

Dieser Satz war Teil einer Präsentation von Truman, die einen genaueren Einblick in die überarbeiteten Live-Service-Ansätze von Bungie geben sollte. Das Bild kam bei der Community jedoch gar nicht gut an und entwickelte sich zu einem Meme von Destiny 2.

Wie äußert sich die Community weiter zu Trumans Rücktritt? Die allgemeine Stimmung rund um Trumans Rücktritt spiegelt vor allem die geringere Überraschung bezüglich dieser Bekanntgabe von Schreier wider. Es scheint, als wäre es für viele Fans während dieser turbulenten Situation für Bungie nur eine Frage der Zeit gewesen.

Doch der Satz aus 2022 wurde in den 4 Jahren nicht vergessen und sorgt dafür, dass Trumans Rücktritt davon nicht verschont bleibt: „Ich finde, Sony hat mit dem Rücktritt von Herrn Truman nicht zu viel versprochen.“ (Glass-Abrocoma-1355 auf Reddit)

Was sagt ihr zum Rücktritt von Truman? Habt ihr bereits damit gerechnet? Und teilt ihr die Meinung der Community? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Jason Schreier ist ein Branchenexperte, der selbst viel Zeit mit Destiny verbracht hat. In einer Analyse erklärt er, wie es zum Tod des Spiels gekommen ist: Der größte Branchen-Experte hat Destiny hunderte Stunden gespielt, analysiert Gründe für das Ende 

Quelle(n):
  1. Bluesky

Kommentare

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3 Kommentare
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Gummipuppe

Ja, ich habe damit gerechnet. Wozu braucht Bungie denn noch ein CEO/Management Wasserkopf, wenn ein Rumpfteam dafür reicht, um die Überreste zu supporten.

OliverZick

Nach den Kürzungen und Entlassungen, und da Marathon auch nicht so toll performt, frage ich mich, wie lange die Server von D1 und D2 noch am Netz bleiben werden oder ob sie in absehbarer Zeit den Stecker ziehen müssen. Aktuell haben wir ja wieder etwas mehr Spaß beim „Leichenschmaus“ und die Spielerzahlen sind auch nach drei Wochen recht solide, wenn man nach Destinytracker geht. Bin gespannt wie das weitergeht.

Gummipuppe

Immer noch 86.000 im 24h Peak auf Steam, das liest sich immer noch ganz ordentlich 🙂

Inzwischen kämpfe ich mich gerade von Hüterrang 2 (musste durch die längere Pause wieder ganz von vorne angefangen 😭) Richtung Rang 7. Mal sehen welche Dungeons ich für Rang 8 rocken muss 😅 Mir macht es im Moment echt wieder Spass, auch Renegades gefällt mir ganz gut, die Missionen eignen sich prima, um die vielen neuen Exo Katalysatoren zu pushen. Ich denke, den Pass spiele ich runter, schaue wie weit ich bei den Moments of Triumph Erfolgen komme und ob es mir gelingt Lichtlevel 550 zu erreichen, bevor ich wieder die Lust verliere. Aktuell bin ich frohen Mutes und noch einiges zu tun.

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