Der Twitch-Streamer Maximilian „HandOfBlood“ Knabe teilte auf X seine Meinung über die Anerkennung von E-Sport-Vereinen als gemeinnützig. Von dem ursprünglichen Entwurf schien er nicht begeistert, änderte seine Meinung jedoch dann.
Was ist das für eine Änderung? Die Bundesregierung hat ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingehalten: E-Sport-Vereine sollen in Zukunft als gemeinnützig gelten und somit auf dem gleichen Stand wie andere herkömmliche Sport-Vereine sein.
Die Anerkennung von E-Sport-Vereinen ist etwas, das HandOfBlood in der Vergangenheit forderte, unter anderem, weil er einen eigenen E-Sport-Verein hat: Eintracht Spandau. Er sprach dies bei einem Gespräch mit dem ehemaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck an.
Konkret bedeutet dies, dass E-Sport-Vereine unter bestimmten Voraussetzungen steuerliche Vorteile erhalten und keine Steuern auf Einnahmen zahlen müssen. Weiter können Spenden steuerlich abgesetzt werden und die Vereine können leichter an Fördermittel gelangen. Bislang konnten E-Sport-Vereine in Deutschland nicht von solchen Vorteilen profitieren, was auch zum E-Sport Winter beigetragen hat.
„Das ist so ein Quatsch, den ihr da macht“
Was sagt HandOfBlood dazu? Unter einem Post auf X des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt, der von der Anerkennung der E-Sport-Vereine berichtet, schrieb HandOfBlood zunächst folgendes:

Die Aussage des Twitch-Streamers bezieht sich auf einen ersten Gesetzesentwurf zu dem Thema; dieser sei zu einschränkend gewesen, die Vorgaben dort zu streng, sodass viele gängige E-Sport-Disziplinen hätten ausgeschlossen werden müssen.
So hätten Spiele, die Gewalt und das Töten von Menschen gezeigt würden, ausgeschlossen werden sollen. Auf diese Weise wären beispielsweise Shooter, wie Counter-Strike oder Valorant, die einen erheblichen Teil der E-Sport-Welt ausmachen, nicht von der Regelung betroffen.
Kurz darauf korrigierte der Twitch-Streamer HandOfBlood seine Aussage allerdings in einem Post darunter, als ihm bewusst wurde, dass es angeblich einen neuen Entwurf geben soll. Hier sollen die Einschränkungen nicht mehr so groß sein, sodass auch Shooter und deren entsprechenden Vereine als Sport-Vereine anerkannt werden.
HandOfBlood schreibt auf X dazu: „War etwas vorschnell, gab ein Update! Tatsächlich sieht dieser Entwurf verglichen mit dem vorigen sehr viel besser aus. Sehr schön, dass auf das Feedback aus der E-Sport-Welt gehört wurde. Tolle Entwicklung, wenn nun noch Feinheiten optimiert werden und das Gesetz wirklich kommt!“
HandOfBlood ist als Vorstand eines E-Sport-Vereins unmittelbar von jeglichen Änderungen dieser Art betroffen, was sein Engagement bei dem Thema erklärt. Mehr zu HandOfBlood und seinem Verein Eintracht Spandau lest hier auf MeinMMO: LoL-Team von HandOfBlood kämpft gegen den Abstieg in die 2. Liga, jetzt hofft er auf die Unterstützung der Fans
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“So hätten Spiele, die Gewalt und das Töten von Menschen gezeigt würden, ausgeschlossen werden sollen. Auf diese Weise wären beispielsweise Shooter, wie Counter-Strike oder Valorant, die einen erheblichen Teil der E-Sport-Welt ausmachen, nicht von der Regelung betroffen.”
Sind ja nicht nur Shooter.
So ziemlich jedes Strategie-Spiel mit Infanterie-Einheiten passt ebenfalls in die Beschreibung.
Denk nur mal an Age of Empires, Total War oder C&C. Gut, nun sind das eh keine E-Sport Relevanten Titel, soweit ich weiß aber nach dieser Beschreibung würden sie in Deutschland dann von vorn herein ausgeschlossen werden.
Ist halt typisch Bundesregierung. Haben selbst keine Ahnung aber versuchen, uns alles vorzuschreiben.