Wie sich Atlas als MMO von Sea of Thieves unterscheidet

Passend zum bevorstehenden Release von Atlas gibt es nun ein Interview mit den Entwicklern. Alles Wichtige aus dem Interview fassen wir für Euch zusammen.

Atlas, das große Online-Spiel mit Piraten-Setting, steht in den Startlöchern. In einem Interview mit den Entwicklern Jeremy Stieglitz und Jesse Rapczak gibt es nun weitere Infos.

So wird erläutert, was Atlas anders macht als Sea Of Thieves und wie Teile des Spiels funktionieren. Das sind die wichtigsten Infos.

Atlas wird größer als Sea Of Thieves

Direkt zu Beginn des Interviews kommt der Vergleich zwischen Atlas und Sea Of Thieves auf. Bei beiden Spielen handelt es sich um Online-Titel mit Piraten-Setting, in dem Spieler kooperativ oder gegeneinander arbeiten können.

Atlas Screenshot 2

Das macht Atlas anders als Sea of Thieves: Die Entwickler von Atlas machen den Unterschied vor allem in den Ausmaßen fest. So sehen sie Sea Of Thieves eher als Online-Spiel mit Instanzen und einzelnen Sitzungen.

Letztlich ist Atlas ein großes Open-World-MMO, während Sea of Thieves eher ein session-basiertes Action-Spiel mit Instanzen ist.

Mit Atlas versuche man wiederum eher ein riesiges MMO mit offener Spielwelt zu erschaffen. Auf einen Server sollen bis zu 40,000 Spieler passen.

Stieglitz zählt auch einige dieser Aspekte auf:

  • Bauen
  • Kreaturen zähmen
  • Transport, auch von exotischen Ressourcen
  • Handel, Händler-Schiffe, Handelsrouten
  • Erobern von Territorien
  • Besteuerung
  • Anheuern von Crews
  • Meutereien
  • Fantasy-Kram wie Geisterschiffe und Dämonen
  • Schatzkarten
  • PvP-Konflikte mit riesigen Ausmaßen

Selbst das Hinrichten von Leuten mittels Guillotine oder am Galgen soll möglich sein.

Atlas Screenshot 1

Reise auf See kann dauern und ist gefährlich

Reisen finden in Echtzeit auf den großen Ozeanen der Spielwelt statt. Sie nehmen auch einiges an Zeit in Anspruch.

So lang ist man auf den Meeren unterwegs: Laut den Entwicklern dauert es etwa 30 Stunden, um die komplette Map zu durchsegeln. Für diese 30 Stunden muss man eine gerade Linie ohne Pause oder Umweg segeln. Und das nur, wenn der Wind stimmt.

Freies Segeln wird in Atlas sowieso nicht einfach. Eure Ausrüstung muss repariert, man selbst und die Crew muss mit Lebensmitteln versorgt werden. Auch das Wetter und der Wind werden stark beeinflussen, wie Ihr voran kommt.

Hinzu kommen noch andere Gefahren, die auf See lauern können. So gibt es die „Army of the Dead“, deren Schiffe auf See unterwegs sind. Auch im Tierreich warten in Form von Haien, aggressiven Walen und anderen Seemonstern einige Gefahren.

Gibt es eine Schnellreise? Hat man in der Spielwelt Außenposten errichtet, kann man diese per Schnellreise erreichen. Doch könnt Ihr nichts mit Euch führen, außer Eurem Charakter. Diese Funktion lässt sich für Server auch ganz deaktivieren.

Auf langen Reisen soll es aber genug zu tun geben.

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Kommandiert Eure Crew

Auf Deck hat der Kapitän viele Optionen, die Zeit während den Reisen sinnvoll zu nutzen. Wie die eigene Crew zu befehligen.

Das sind die Möglichkeiten des Kapitäns: Ihr könnt in Eurer Crew eine Band zusammenstellen. Von dessen Musik kann man Stat-Buffs bekommen und somit profitieren.

Crew-Mitglieder haben einige Aufgaben, die Ihr ihnen erteilen könnt. Oder Ihr ernennt Leutenants, die wiederum Befehle erteilen können. So könnt Ihr die Kanonen einsatzbereit machen lassen, oder die Segeln einholen. Ihr könnt auch ein Crew-Mitglied Euer Schiff steuern lassen und somit auf Auto-Pilot segeln.

Wie viele Leute braucht man, um ein Schiff zu steuern? Um ein Schiff optimal zu steuern, würde man sechs Leute benötigen, die wissen, was sie tun. Laut Stieglitz sind zwei Spieler mit Ahnung vom Schiff effektiver, als sechs Leute die nicht wissen, was sie tun.

Atlas 3

Wenn Ihr Eure Leute nicht bezahlt, heißt das „Meuterei!“

Ja, Eure Crew kann sich gegen Euch wenden. Für eine Meuterei gibt es aber nur einen Grund: Ihr seid selbst schuld.

So kommt es zu einer Meuterei auf Eurem Schiff: Habt Ihr Eure Crew zu lange nicht bezahlt, fängt sie erst an, Eure Befehle zu missachten. Mit voranschreitender Zeit bekommt Ihr eine Nachricht, einen bestimmten Betrag bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bezahlen.

Ansonsten startet das Crew-Mitglied eine Meuterei. Es wird Euch und jedes Mitglied, das nicht meutert, attackieren. Man hat das System so eingebaut, dass nie nur ein einziges Crew-Mitglied meutern kann. Stellt Euch also auf mehrere Meuterer ein.

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Hurricanes in Zukunft gegen zu große Spielerlast

Ein interessantes Element von Atlas werden wohl Hurricans sein. Sollten zu viele Spieler am gleichen Ort der Spielwelt sein, wird so ein Hurrican aktiv.

So funktioniert der Schutzmechanismus: Mit diesem Sturm lassen sich alle Spieler, die sich in einer bestimmten Region aufhalten, an einen anderen Ort verfrachten. So lässt sich verhindern, dass zu große Spieleransammlungen an einem bestimmten Ort der Spielwelt entstehen. Es werden bis zu 40,000 Menschen auf einen Atlas-Server passen.

Wenn ein großer Teil von ihnen am gleichen Ort wäre, könnte das die Server in die Knie zwingen. Mit den Hurricans hat man ein Element, das nicht zu unnatürlich wirkt und dennoch aktiv in die Welt eingreift.

Diese Funktion ist allerdings noch nicht in der Early-Access-Version enthalten.

Weitere Infos zu Atlas: 

Autor(in)
Quelle(n): Rockpapershotgun.com
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