Amazon wollte nicht nur ein Big Player für Games sein, sondern Steam vom Markt verdrängen … und das schon seit 17 Jahren

Amazon wollte nicht nur ein Big Player für Games sein, sondern Steam vom Markt verdrängen … und das schon seit 17 Jahren

Zwar bliesen die Verantwortlichen von Amazon erst so ab 2014 zum großen Angriff auf die Games-Branche, doch wollten sie schon Jahre vorher sehr viel mehr sein als „nur ein großer Entwickler sowie Publisher von AAA-Service-Games.

Seit der Ankündigung vom Ende von New World sowie der Neuausrichtung bei Amazon Games ist klar, dass der Großangriff von Amazon auf die Games-Branche (fürs Erste?!) gescheitert ist. Statt selbst AAA-Service-Games zu entwickeln, möchte man sich in Zukunft mehr auf die Rolle des Publishers, den Cloud Gaming-Service Luna sowie die Entwicklung von Casual/KI-fokussierten Games konzentrieren.

Wer an den Anfang des Großangriffs zurückdenkt, dem fällt wahrscheinlich die TwitchCon 2016 ein. Denn hier stellte Amazon Games gleich drei ambitionierte Projekte vor: New World, den Sport-Brawler Breakaway und den Hero-Shooter Crucible, die sich alle deutlich von den Mobile- und Social-Spielen unterschieden, die man vorher gemacht hatte.

Vielleicht erinnert ihr euch aber auch an die Zeit ab 2014, als der Tech-Konzern das Studio
Double Helix Games übernahm, um daraus Amazon Game Studios Orange County zu machen (die später unter anderem an New World und dem Herr-der-Ringe-MMO arbeiteten).

In dieser Zeit stellte man zudem viele Entwickler-Veteranen ein, wie Kim Swift (Portal, Left4Dead) oder auch Clint Hocking (Far Cry 2), die man deutlich besser als bei der Konkurrenz bezahlt haben soll. Und dann war im August 2014 ja auch noch die Übernahme von Twitch für 970 Millionen US-Dollar sowie 2015 die Lizenzierung der Lumberyard-Engine. Amazon Games verfolgte ganz klar einen Plan.

Amazon wollte Big Player für Games sein – Das Ende von New World vervollständigt eine traurige Geschichte des Scheiterns

Von Anfang an hat es Amazon auf den Thron abgesehen

Doch wusstet ihr, dass Amazon den Plan für die Weltherrschaft im Gaming schon Jahre vorher aufgesetzt hat und nichts weniger als den König der Könige vom Thron stoßen wollte? Ja, man hatte es auf Steam abgesehen und damit auf die aktuell erfolgreichste PC-Plattform für Spiele, an der seit vielen, vielen Jahren wirklich niemand vorbeikommt.

Ethan Evans, der ehemalige Vice President von Prime Gaming, blickt auf linkedin.com auf diese Zeit zurück.

Als Vice President von Prime Gaming bei Amazon kann ich euch sagen, dass wir mehrfach versucht haben, die Spieleplattform Steam zu verdrängen, dabei aber gescheitert sind. Wir waren mindestens 250 Mal größer und haben alles versucht. Aber letztendlich hat Goliath verloren.

Der mehr als 15 Jahre lange Versuch, Steam herauszufordern, begann schon bevor ich Vice President von Prime Gaming wurde, aber wir haben den Code nie geknackt. Weder unter meiner Führung noch unter der Führung eines anderen.

Was für Versuche hat Amazon unternommen, um das Ziel zu erreichen? Laut Evans begann das Vorhaben bereits mit der Übernahme von Reflexive Entertainment im Oktober 2008, die nicht nur Spiele entwickelten, sondern auch einen eigenen Shop besessen haben. Diesen wollte man ausbauen, um langfristig Steam Konkurrenz zu machen. Evans: „Das führte zu nichts.“

Große Hoffnung legte Amazon zudem auf die Übernahme von Twitch. Der Gedanke dahinter: Wenn man die Streaming-Plattform mit einem Shop von Amazon verknüpft, kaufen die ganzen Spieler sicherlich dort ihre Spiele, nachdem sie sich auf Twitch dazu Gameplay angesehen haben. Der ehemalige Vice President: „Das war falsch.“

Im dritten Schritt entwickelte Amazon den Streaming-Dienst Luna, mit dem man Games auch dann spielen kann, wenn man keinen Highend-PC zu Hause stehen hat. Google versuchte fast zeitgleich etwas Vergleichbares mit Stadia. Beide Tech-Konzerne mussten sich Steam jedoch geschlagen geben. Stadia hat diesen Kampf nicht überlebt. Luna immerhin schon.

Stadia-Teraflops
Google Stadia wurde klar als Konkurrenz zu PS4 und Xbox One positioniert.

Was macht Steam so unangreifbar?

Ethan Evans führt das Scheitern von Amazon darauf zurück, dass man Steam schlicht unterschätzt und nicht vollständig verstanden hat.

Der Fehler war, dass wir unterschätzt hatten, warum die Verbraucher Steam nutzten. Es war ein Shop, ein soziales Netzwerk, eine Bibliothek und eine Trophäensammlung in einem. Und es funktionierte gut.

Bei Amazon gingen wir davon aus, dass Größe und Sichtbarkeit ausreichen würden, um Kunden anzulocken, aber wir unterschätzten die Macht der bestehenden Gewohnheiten der Nutzer. Wir haben unsere Kernannahmen nie überprüft, bevor wir massiv in Lösungen investiert haben.

Die Wahrheit ist, dass Gamer bereits die Lösung für ihre Probleme hatten und nicht einfach zu einer neuen Plattform wechseln würden, nur weil es eine neue gab.

Ethan Evans gesteht in seinem langen Post ein, dass man unfassbar viel Geld bei dem Versuch, Steam zu verdrängen, verbrannt habe, ohne sich vorher vernünftig und ausreichend mit der angepeilten Zielgruppe und den Marktgegebenheiten auseinandergesetzt zu haben.

Interesse an Spielen? Nein, aber an Geld!

Wie schätzt MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das ein? Wenn ich mir die Zeilen von Ethan Evans durchlese und mir den gesamten Werdegang von Amazon Games rückblickend anschaue, scheint es mir ziemlich sicher, dass die obersten Entscheider zu keiner Zeit wirklich Interesse daran hatten, gute Spiele zu entwickeln und auf diesem Weg finanzielle Erfolge zu erzielen.

Der Fokus lag immer schon auf Synergien: Twitch macht aus Zuschauern Spieler, die besorgen sich dann im Amazon-Shop neue Spiele und zocken diese schließlich auf einer Plattform oder über einen Service von Amazon. Ein Ökosystem, das niemand jemals verlassen muss. Schöne neue Welt.

New World Season 10 Twitch Drops Titelbild
Erst Twitch schauen, dann selbst zocken … so der Plan.

Die als Entwickler produzierten Spiele sowie die als Publisher betreuten Spiele sind dafür nur ein Mittel zum Zweck: Sie sollen im besten Fall so eng mit den eigenen Plattformen und Services verknüpft sein, dass sie Spieler in das besagte Ökosystem locken. Und zwar langfristig, daher ist Amazon Games von Anfang an den gerade trendigen Services-Genres nachgerannt.

Wahrscheinlich muss man dem Team von Amazon Games sogar Respekt zollen, dass man in dieser Gemengelage überhaupt ein Spiel wie New World entwickeln konnte, das eine treue Fan-Basis aufbauen und zeitweise sogar begeistern konnte.

Etwas Vergleichbares macht seit vielen Jahren übrigens auch Microsoft. Nur hat der Tech-Konzern von Satya Nadella noch viel mehr Geld als Amazon in die Hand genommen, um sich als Konsolen-Anbieter neben Sony und Nintendo zu etablieren und zahllose neue First-Party-Studios in der Xbox-Familie zu versammeln.

Das oberste Ziel von Microsoft: den Xbox Game Pass so kontinuierlich mit eigenen Spielen zu füttern, dass möglichst viele Gamer ein Abo abschließen. Aufgrund der enormen Investitionen, den vielen erfahrenen Studios, einem breiten Portfolio an Marken und einer gewissen Handlungsfreiheit für die verschiedenen Teams fällt die Bilanz von Microsoft jedoch deutlich positiver als bei Amazon Games aus. Aber das hat viele Jahre gedauert … und Steam konnte auch der Game Pass nicht verdrängen.

Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
9
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
16 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
rockstar0612

Das ist es halt, viele Plattformen haben einfach nicht verstanden, warum Steam als Plattform so attraktiv geworden ist. Es bietet einfach so viel, was die Gamer haben wollen, weil Sie genau wissen wer Ihre Plattform benutzen will.

Ich sehe Steam nicht als Monopolisten, sondern einfach als Plattform die genau richtig entwickelt und das bietet was Gamer haben wollen. Andere Plattformen wie Epic usw entwickeln sich halt einfach nicht weiter, da muss man sich nicht wundern, wenn alle bei Steam bleiben.

Klar hat Steam einfach den Vorteil genossen früh im Markt gewesen zu sein, aber den “Hirnschmalz” den Steam in die Entwicklung gesteckt hat, können die anderen Plattformen auch “einfacher” verwenden und implementieren. Die wissen, Steam hat xyz, das brauchen wir auch. Aber dann kommen solche “halbherzigen” Plattformen wie Epic und versuchen nur mit billigen Geschenken die Spieler zu locken. Das ist für mich so, als würde ich eine Frau versuchen zu begeistern, indem ich blind einfach nur teure Geschenke hinwerfe, aber “qualitativ” nichts biete.

Ich finde GOG hat auch ein guten Platz gefunden, indem die dort halt als “Alleinstellungsmerkmal” Spiele ohne DRM anbieten, wodurch das Game auf deinem Rechner auch wirklich dir gehört.

Overall muss du entweder Steam gut kopieren, oder etwas finden, was dich auszeichnet. Das ist an sich eine Philosophie die fast überall passt. Finde eine Marktlücke und nutze diese oder “kopiere” gut.

VonGestern

Was mir einfach nicht einleuchten will: Warum muss denn versucht werden, etwas zu verdrängen!? Ist doch wohl genug Platz für alle da…

Gaminathor

Schade, dass man hier die Kunst Videospiele zu entwickeln, für einen plumpen ….. Vergleich missbrauchen wollte und umso ärgerlicher für die Personen die für sowas herhalten mussten. So klingt das jedenfalls für mich, einfach ausgedrückt.

mein-mmo-2F

Solange die Kunden so von Steam abhängig sind, kann das gar nichts werden.
Tools wie die Freundesliste, die Bibliothek, vielleicht sogar Achievements und der Mod-Support müssten vom Steam-Shop abgetrennt werden.
Erst wenn diese neutrale, shopübergreifende Drittanbietertools sind, besteht die Möglichkeit eines fairen Wettbewerbs zwischen den Shops.

Ich glaube, wenn Valve eine chinesische Firma wäre, wären die Kartellämter und Gerichte schon lange ausgeflippt.^^

Aroes

Liest du deine Texte auch mal davor du sie absendest?

Was haben deine aufgezählten Punkte denn mit einem Kartell zu tun?
Jedes Konsolen OS ist 1:1 was ist Steam ist. Steam hat nur den Vorteil, dass es zum einen eine Riesen Playerbase hat. Alleine wegen Counter Strike und DOTA. Hinzu kommen die Steam Sales und, oh Wunder, die Möglichkeit Steam Keys über Drittanbieter Seiten deutlich günstiger zu kaufen.

Microsoft hat das bei Sony erkannt. Da Xbox mit der Veröffentlichung der Xbox One X und dieser Schrottigen Kamera für 100 € mehr als Die PS4 von Sony sich ihr eigenes Grab geschaufelt haben, hat Sony durch digitale Verkäufe die meisten Spieler an sich gebunden. Wer einmal anfängt sich eine Sammlung in einer digitalen Bibliothek aufzubauen, der wird den Anbieter mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr wechseln. Daher ist der Schritt mit dem Game Pass und dem Fokus auf Cloud Gaming, auch die einzige Möglichkeit für Microsoft im Gaming Sektor überhaupt zu überleben.

Google hat das erkannt und bei Stadia den Stecker gezogen. Amazon nicht und zahlt dafür jetzt die Zeche.

Nvidia baut sich mit dem GeForce Now Angebot und dem vergleichsweise günstigen Preis ebenfalls eine Niche auf.

Kein Shop ist im Vor- oder Nachteil. Da alle ihr eigenes Zielgruppe bedienen. Wer PC Spiele zockt ist bei Steam. Konsoleros bei Sony. Casuals bei Microsoft. Kinder bei Nintendo und Cloud Gaming bei GeForce now.

Du musst echt aus deiner Boomer Bubble rauskommen. Die Zeiten haben sich geändert. Und das Kartellamt wäre auch bei Steam auf der Matte wenn was stinken würde. Denk mal an die Übernahme von Activision/Blizzard/King.

mein-mmo-2F

O weia. Willst du mich schon wieder so sinnfrei zublubbern?

Liest du deine Texte auch mal davor du sie absendest?

Und du?

Jedes Konsolen OS ist 1:1 was ist Steam ist.

Aaaah, ja.

Microsoft hat das bei Sony erkannt.

WAS hat Microsoft erkannt? Das ist aus deinem Kuddelmuddel-Absatz darüber kaum zu erkennen.

Wieso vergleichst du eigentlich PC-Games-ANbieter, bei deren Auswahl im Kern keinerlei vorhergegangene Ausgabe zählt, mit Konsolen, bei denen man sich auf eine festlegt?

Wer einmal anfängt sich eine Sammlung in einer digitalen Bibliothek aufzubauen, der wird den Anbieter mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr wechseln.

Schön, dass du meine Aussage bestätigst, das Shop und Bibliothek getrennt sein sollten.

Kein Shop ist im Vor- oder Nachteil. Da alle ihr eigenes Zielgruppe bedienen. Wer PC Spiele zockt ist bei Steam.

WTF… Trollst du mich jetzt, oder merkst du wirklich nicht, das genau das ein Monopol ausmacht?

Sorry, ich bin ja immer für eine angeregte Unterhaltung, aber langsam wirds echt peinlich. Soll das jetzt wieder 5 Tage so laufen?

Aroes

Festgefahren wie ein Truck im Schlamm… Lesen und begreifen ist wohl zu viel. Naja der Körper baut ab 30 bekanntlich ab. Gilt nicht nur für Muskeln…

O weia. Willst du mich schon wieder so sinnfrei zublubbern?

Nein. Ich will nur deinen Quatsch korrigieren. Du schreibst in deinem ersten Satz das Kunden von Steam abhängig wären. Niemand ist von Steam abhängig, da niemand gezwungen wird bei Steam zu kaufen, außer wir reden von Valves Eigenproduktionen wie Counter Strike, DOTA und co. Die meisten Spiele kann man sich auch über andere Plattformen wie dem Epic Store, GOG Galaxie oder physisch für Konsolen holen. Das ist eine absolute Aussage, die maximal falsch ist.

WAS hat Microsoft erkannt? Das ist aus deinem Kuddelmuddel-Absatz darüber kaum zu erkennen.

Ich erkläre es nochmal in einfacher Sprache:

Die Firmen Microsoft (Xbox) und Sony (PlayStation) sind Konkurrenten. Sie wollen, dass die Leute ihre Spielkonsolen kaufen.

Als die Konsolen Xbox One und PS4 herauskamen, hat Microsoft einen Fehler gemacht: Die Xbox war von Anfang an teurer (wegen eines Zubehörs wie der Kinect-Kamera) als die PlayStation.
Viele Spieler wählten die günstigere PlayStation 4.

Viele Leute kaufen Spiele nicht mehr als Disc, sondern laden sie digital herunter. Diese gekauften Spiele werden in einer digitalen Bibliothek beim jeweiligen Anbieter (Sony oder Microsoft) gespeichert.
Wichtig: Wenn man einmal viele Spiele bei Sony in seiner digitalen Bibliothek hat, kann man diese Spiele nicht einfach mitnehmen, wenn man zu Xbox wechseln will.

Weil Sony von Anfang an mehr Spieler hatte, haben diese Spieler eine riesige digitale Sammlung bei Sony aufgebaut. Das bindet sie fest an die PlayStation. Sie wechseln den Anbieter sehr wahrscheinlich nicht mehr.
Microsoft hat erkannt, dass sie viele Spieler an Sony verloren haben, die jetzt festgebunden sind. Um im Gaming-Markt nicht unterzugehen, mussten sie eine neue Strategie finden:

Game Pass: Das ist ein monatliches Abonnement (wie eine Flatrate). Anstatt jedes Spiel einzeln teuer zu kaufen, zahlt man einmal im Monat und kann Hunderte von Spielen sofort spielen. Das ist sehr attraktiv für neue Spieler.

Cloud Gaming: Das Spielen funktioniert dabei über das Internet (wie Netflix oder YouTube). Man braucht keine super-teure Konsole mehr, sondern kann die Spiele auf fast jedem Gerät spielen (Handy, Tablet, einfacher Laptop).

Fazit: Der Game Pass und das Cloud Gaming sind Microsofts Versuch, günstig und einfach neue Spieler zu gewinnen, die sich nicht um die alten Konsolen oder die teuren Einzelspiele kümmern wollen. Es ist ihre einzige Chance, im Kampf gegen Sonys riesige, treue Spielerschaft zu bestehen.

Hoffe es hat klick gemacht, ansonsten einfach noch, wie war noch gleich dein Tipp… Ah genau.. 20 mal lesen 😉

WTF… Trollst du mich jetzt, oder merkst du wirklich nicht, das genau das ein Monopol ausmacht?

OK.. Dann wollen wir uns nochmal anschauen was ein Monopol, achtung nicht Monopoli, ist:
Ein Monopol liegt vor, wenn nur ein einziger Anbieter ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft und es keine Konkurrenz oder vergleichbare Alternativen gibt.

Jetzt die 1 Million Euro Frage: Ist das bei Steam der Fall?
Trommelwirbel…. NEIN!
DENN:
Steam ist zwar eine sehr, sehr große Plattform, auf der man PC-Spiele digital kaufen kann und auch der Marktführer, aber es ist kein Monopol, weil es Konkurrenz gibt.
Beispiele:

  • Der Epic Games Store (der Konkurrent, der sogar Gratis-Spiele verschenkt).
  • GOG (für Spiele ohne Kopierschutz).
  • Origin von Electronic Arts (EA).
  • Ubisoft Connect von Ubisoft.
  • Der Xbox PC Games Store (von Microsoft).
  • Und viele mehr.

Außerdem nimmt Steam von den Entwicklern, die ihre Spiele dort verkaufen, einen Teil des Geldes (meistens 30 %). Konkurrenten wie der Epic Games Store nehmen weniger (nur 12 %).

Durch den GOG Galaxy 2.0 Client und Cross-Play ist es mittlerweile bei fast allen Multiplayer Spielen egal wo man es kauft. Wie gesagt wer im PC Masterrace dabei ist, kauft in der Regel bei Steam KANN aber auch bei Epic oder den AAA-Publishern direkt kaufen. Steam hat nur die besseren Preise durch Sales, und wie geschrieben die Drittanbieter Seiten wie G2A oder MMOGA wo man Steam Keys für wenig Geld bekommt. Dann gibt’s noch Anbieter die einem Steam Spiele über den invite in einer Steam Family sharing zur verfügung stellen. Wer keinen guten PC hat, ist meist auf Konsolen oder neuerdings im Cloud Gaming via Geforce Now oder GamePass / Playstation+ Premium. Niemand davon hat eine Monopolstellung und die Kunden werden trotzdem anhand der ersten Spiele die sie gekauft haben auf der jeweiligen Plattform bleiben.

Du musst halt echt den Boomer in dir überwinden… Das Leben ist zu schön und leider auch zu kurz, gerade im Alter merkt man das, um sich über Dinge zu ärgern auf die man eh keine Einfluss hat…

mein-mmo-2F

Du hast dich also für sinnfrei zublubbern entschieden. Sehr schade.
Schnallst du eigentlich gar nicht, das du mit deiner Textlawine am Thema vorbeirollst?
Nutzt du KI für den Schwachsinn? Komm doch mal aufn Punkt, dann kann man auch sinnvoll diskutieren.

Wieso vergleichst du die ganze Zeit die Shops?
Hast du irgendwie meine Kernaussage überlesen? Nicht das Angebot des Steam-Shops selbst bindet die Kunden, sondern die damit verbundenen Tools.
GOG, Epic und die anderen Konkurrenten haben keine Anbindung dazu.
Daraus entstehen diverse Nachteile, angefangen mit der Werbung, die dir jedesmal entgegenschwallt, auch wenn du nur auf deine Spiele zugreifen oder mit deinen Freunden chatten willst.

Ich hab den wichtigen Teil deines Zitats für dich markiert:

Ein Monopol liegt vor, wenn nur ein einziger Anbieter ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft und es keine Konkurrenz oder vergleichbare Alternativen gibt.

—————
PS:
Hier noch ein paar deiner Highlights:

…wie war noch gleich dein Tipp… Ah genau.. 20 mal lesen

Nein. Der Tipp war 20-mal “per se” schreiben. Da es quasi ein Running-Gag in unserer letzen Konversation war, solltest du dir das eigentlich gemerkt haben.
Aber ist ok, Tik-Tok-Kiddies sind bekanntlich wenig aufnahmefähig und etwas vergesslich.

Steam hat nur die besseren Preise durch Sales

Die anderen Shops haben auch Sales.
Die anderen Shops haben auch oft bessere oder zumindest gleiche Preise. Klingt ganz schön nach Fanboy.

Dann gibt’s noch Anbieter die einem Steam Spiele über den invite in einer Steam Family sharing zur verfügung stellen.

Was illegal ist und nicht vertrauenswürdig. Und mit den Änderungen wie der 12-monatigen Wechselsperre kaum praktikabel.
Also ein waaaaahnsinns Verkaufsargument…

Das Leben ist zu schön und leider auch zu kurz, gerade im Alter merkt man das, um sich über Dinge zu ärgern auf die man eh keine Einfluss hat…

Oh? Kommst du mir jetzt mit Altersweisheiten? 😉
Ganz netter Versuch, aber hier hab ich mal das gesamte Sprichwort für dich:

Das Gelassenheitsgebet:
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Denk mal drüber nach. Du musst nicht alles hinnehmen.

Edit: Irgendwie nimmt er den Unterstrich innerhalb des Zitats nicht an. -_-

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von T.M.P.
Aroes

Du hast den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Anders kann ich mir das von dir geschriebene nicht erklären… So viel zu Aufmerksamkeitsspanne der bösen TikTok-Kiddies, die im übrigen deine Boomer Rente erwirtschaften…

Ich fasse es mal kurz zusammen: Der Artikel beschreibt das scheitern von Amazon beim Versuch Steam vom Thron der digitalen Vertriebsplattformen zu stoßen, wobei sie kläglich gescheitert sind.

Wieso vergleichst du die ganze Zeit die Shops?

Und hier merkt man das du einfach nicht verstehst was du liest. Ich vergleiche keine Shops, sondern Plattformen bzw. digitale Videospiel vertriebe, da du ja der Meinung bist, Steam sei ein Monopol. Das einzige was ich gemacht habe, war die Korrektur deiner Aussage, da neben Steam noch viele andere “Shops” auf dem PC digitale Spiele an Kunden verkaufen.

Die anderen Shops haben auch oft bessere oder zumindest gleiche Preise. Klingt ganz schön nach Fanboy.

Dann sollte dir doch klar sein, dass Steam kein Monopol sein kann, da es andere Anbieter gibt, die den Markt beeinflussen können und es auch tun. Du widerlegst damit deine eigene unwahre Behauptung. Klingt ganz schön nach Hater.

Daraus entstehen diverse Nachteile, angefangen mit der Werbung, die dir jedesmal entgegenschwallt, auch wenn du nur auf deine Spiele zugreifen oder mit deinen Freunden chatten willst.

Was machst du dann hier? Hältst du dein Kruzifix in die höhe wenn du mein-mmo aufrufst? Hier wird mehr Werbung gezeigt, als im Gelbeseiten Katalog und es gibt nicht mal die Möglichkeit dieses Problem mit Geld zu ersticken, indem man mein-mmo pro user oder so wird. Fühle mich direkt genötigt, beim Verbraucherschutz eine Meldung einzureichen. Ein Glück gibt es den Brave Browser… Warte… ist der Browser illegal? :O

Wenn man Spiele auf dem Desktop ablegt und startet, erscheint überhaupt keine Werbung und Steam startet bei jedem normalen Menschen nach Systemstart im minimierten Modus. Freudeslisten öffnet man über das Taskleistensymbol. Nix Werbung.

Um den Kreis zu schließen:
Schreib einfach weniger Unsinn unter Artikel die dich triggern. Wenn du ein Problem mit dem Kapitalismus hast, oder mit Firmen die Wissen wie man Geld scheffelt, dann ist das ok, aber verbreite bitte keine Unwahrheiten. Das schickt sich nicht. Vor allem nicht als Boomer. Wie sollen den die TikTok-Kiddies etwas lernen, wenn neben ihren verkorksten Idolen auch noch die Boomer Großelter Unsinniges Zeuge verbreiten, als sei man in nem Telegramkanal vom Wendler…

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Vincent
mein-mmo-2F

Ich befürchte langsam, du kannst dir sehr viele Dinge nicht erklären…
Mein erster Kommentar besteht aus nur 3 Sätzen, und du bist völlig unfähig zu begreifen was ich da eigentlich geschrieben habe.

Ich hab jetzt auch keine Lust mehr dir das noch einmal vorzukauen, da es eigentlich selbst von einem Kind verstanden werden sollte.

Dein Versuch einen Vergleich von Verkaufsplattformen und Webseiten herzustellen ist auch nur wieder hirnrissig und müllt deinen Kommentar zu.

Wenn man Spiele auf dem Desktop ablegt und startet, erscheint überhaupt keine Werbung und Steam startet bei jedem normalen Menschen nach Systemstart im minimierten Modus.

Du glaubst “jeder normale Mensch” müllt seinen Desktop mit Spiele-Shortcuts zu? “Jeder normale Mensch” startet Steam im minimierten Modus? Sicher…^^
Und dazu noch als Autostart?
Also ist Steam in deinen Augen ein Pflichtprogramm, das immer zu laufen hat? Das klingt natürlich üüüüberhaupt nicht nach Monopolstellung.

Ausserdem ploppt das dedizierte Werbefenster trotzdem auf, wenn man nicht genau weiss wo man es ausschaltet. Die Allermeisten wissen nicht einmal, dass man es überhaupt ausschalten kann.
Somit bekommt der allergrösste Teil der Nutzer sehr wohl die Werbung zu sehen.

Um den Kreis zu schließen:

Ganz ehrlich? Langsam bezweifel ich sogar, dass du weisst was ein Kreis ist. Ich hoffe wirklich, dies ist ein Versuch zu trollen.
Dann wäre es sogar ganz gut gelungen.^^

Aroes

Ich freue mich schon auf deinen nächsten geistreichen Beitrag hier im Forum. Bis dahin wie immer alles Gute 😉

Akuma

Jedes Konsolen OS ist 1:1 was ist Steam ist.

Und jetzt nochmal so das es sinn ergibt bitte.

Steams Vorteil ist eine lange Entwicklungszeit mit nahezu jedem Jahr neue Features. Das kann kein Store so vorzeigen.

Ja Steam hat eine Riesige Playerbase die kam aber eben nicht einfach mal so.

Nein ein Konsolen OS hat nicht das was Steam hat, da sowohl die Community-Features als auch eine Menge Nebendinge fehlen sei es der Steam-Workshop oder anderes.

Den reinen Vergleich Software zu Software verlieren alle gegen Steam, das ist jetzt nun wahrlich keine Neuigkeit.

Da alle ihr eigenes Zielgruppe bedienen. Wer PC Spiele zockt ist bei Steam. Konsoleros bei Sony. Casuals bei Microsoft. Kinder bei Nintendo und Cloud Gaming bei GeForce now.

So ein quatsch, ich weiß genug Leute die jede Plattform und jede Konsole nutzen. Deine Einordnungskriterien sind unsinn.

Aroes

Und jetzt nochmal so das es sinn ergibt bitte.

Sowohl das Konsolen-Betriebssystem von Sony und Microsoft als auch der Steam-Client auf dem PC agieren als geschlossene Ökosysteme, deren wichtigstes gemeinsames Ziel die Zentralisierung des digitalen Spielerlebnisses ist. Beide stellen mit dem jeweiligen Store (PS Store, Xbox Store, Steam Store) den Marktplatz für ihre Kunden zur verfügung, an den die Lizenz der erworbenen Spiele unwiderruflich über ein proprietäres Benutzerkonto gebunden wird.
Diese Konten dienen nicht nur als Besitznachweis, sondern sind auch die Zugänge zu der jeweiligen digitalen Bibliothek und die Basis für essenzielle soziale Funktionen wie die Freundeslisten und die dazugehörigen Chat-Systeme sind entscheidend, da sie durch den Netzwerkeffekt die soziale Bindung der Nutzer an die Plattform verstärken. Darüber hinaus bieten die jeweiligen Plattformen Gamification-Elemente in Form von Trophäen oder Errungenschaften sowie wichtige Komfortfunktionen wie die Cloud-Speicherung (Cloud Saves) von Spielständen und die automatisierte Update-Verwaltung für Spiele und im Fall der Konsolen auch System-Software. Das dazu. Modding ist für die meisten Spieler unwichtig und ist eher eine nice-to-have-feature. Wenn modding, Achtung der kommt flach, Gamechanger wäre, hätten Sony und Microsoft schon längst Möglichkeiten implementiert. Der Steam-workshop ist also kein Argument zu Steam zu wechseln. Modding war schon ohne Steam möglich. Siehe Skyrim, World of Warcraft oder GTA.

So ein quatsch, ich weiß genug Leute die jede Plattform und jede Konsole nutzen. Deine Einordnungskriterien sind unsinn.

Dann schau dir die Zahlen der Xbox und Playstation Verkäufe doch an. 80 Million PS5 Konsolen gegenüber 30 Million Xbox X|S Konsolen und Schätzungsweise 15 Million Switch 2 Konsolen im März 2026. Konsolen Spieler sind hauptsächlich bei Sony und werden das mit großer Wahrscheinlichkeit auch bleiben.
Auf dem PC ist Steam die Anlaufstelle für jeden PC Spieler, auch wenn es alternativen wie den Epic Store und die AAA-Publisher Launcher gibt.

Nur weil in deiner peergroup jeder jede Konsole hat, gilt das nicht für die Allgemeinheit. Die meisten entscheiden sich für eine Plattform und bleiben dann dort.

MS greift mit dem GamePass die Casual Spieler ab, da man für wenig Geld eine riesige Auswahl an Single Player und teilweise auch Multiplayer Spielen hat. Zudem muss man sich keine Konsole anschaffen, durch das Cloud Gaming.

Nvidia zieht immer mehr Kunden zu Geforce now, weil man für den Preis einer neuen Graka auf’m PC, Beispiel die RTX 5090, 3 Jahre!!!, Geforce Now Ultimate buchen kann. Wer also eine 5 bis 10 Jahre alten Rechner aber eine stabile und schnelle Internetverbindung, was heutzutage nicht mehr das Problem ist, überlegt sich zwei mal ob er das Geld in eine Grafikkarte oder einen neuen PC investiert + die Stromkosten, oder mit seinem potato Rechner aus 2018 einfach Cloud Streaming über GeForce Now zockt und dabei auf die Steam, Epic Store, Microsoft und Blizzard Bibliothek zurückgreift.

Sony verkauft weiterhin viele PS Konsolen, weil Exklusive Spiele weiterhin Exklusiv bleiben (werden) und Sony einfach eine riesige Spielerbasis hat. Die Gründe habe ich schon im obigen Kommentar aufgezählt.

Nintendo ist die Kinder/Familien-konsole. Wer Kinder hat kauf bei Nintendo, bis sie ins jugendliche Alter kommen. Es gibt auch genug Erwachsene die sich eine Nintendo Konsole kaufen, die fallen aber auch eher in die Kategorie Casual Gamer und haben mit großer Wahrscheinlichkeit eine GamePass oder PS+ Premium Abo.

Hier nochmal eine Übersicht:

Steam spricht primär den PC-Enthusiasten an, der maximale Freiheit, Anpassbarkeit, Modding-Kultur und die größte Auswahl an Titeln erwartet. Ist aber durch den Epic Store, GOG Galaxy und co kein Monopolist, wie TMP fälschlicherweise in den Raum stellt.

Sony (PlayStation) zielt auf den traditionellen Konsolenspieler ab, der eine technisch ausgereifte, aufwendige Hardware und exklusive, narrativ starke Blockbuster-Titel sucht.

Microsoft (Xbox) fokussiert sich mit dem Game Pass und der “Xbox überall”-Strategie verstärkt auf den Spieler, der Spiele als Service konsumieren möchte, sowie auf den Cross-Plattform-Nutzer, der Flexibilität zwischen Konsole, PC und Cloud sucht. Klar sind es nicht alles Casual Spieler, aber wer ein im GamePass vorhandenen Title spielen möchte, muss sich dafür keine Konsole mehr kaufen. Einmal 25 Euro und zack kannste 30 Tage alles spielen was man möchte. Casual Spieler halt.

Nintendo dominiert mit seiner Switch (2) weiterhin den Markt des hybriden, familien- und gelegentlichen Spielers, der Portabilität, Couch-Koop und einzigartige, humorvolle Exklusivmarken schätzt.

Nvidia GeForce Now bedient spezifisch den hardware-limitierten PC-Spieler, der seine bereits gekaufte Steam-, Epic Store-, Blizzard-, Ubisoft- und Xbox-Store auf schwächeren Geräten in hoher Qualität nutzen möchte.

Bin echt verwundert, dass du als Gaming Journalist da so eine Scheuklappen Blick drauf hast…

Yoma

Stimme dir zu. Steam ist Quasi Monopolist. Das ist erstmal nicht böse gemeint, es ist halt gewachsen und nimmt jetzt diesen Platz ein. Damit habens alle anderen erheblich schwerer hochzukommen.

Das Amazon gescheitert ist hat allerdings einen anderen Grund. Steam selbst ist ein Marktplatz, so wie Amazon 😉 und kein Entwickler in erster Linie. Amazon wollte der Top Entwickler werden und das ist gescheitert. Anstatt genau das zu machen was Amazon groß gemacht hat. 😱

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von N0ma
mein-mmo-2F

Ja, so wie ich den Artikel verstehe, könnte man sagen sie sind zweimal gescheitert. Einmal als Developer und einmal als Shop/Ökosystem.
Was jetzt im Endeffekt mehr Geld verbrannt hat, kann ich nicht sagen.^^

Gummipuppe

Ziemlich großkotziges Gebaren von Amazon – dabei hätte man sich nur vor Augen führen müssen, welchen Kampf Valve, 4-5 Jahre vorher, mit Half-Life 2 und der Kundenanbindung an Steam, ausgefochten hatte. Wenn die letzten 20-30 Gaming Jahre eines zeigte, das die Gamer unschwer zu einer anderen Plattform zu bewegen sind (Master System – Nes, Mega Drive – SNes, Playstation – Xbox, Steam – Epic). Hätte man sich auf die Entwicklung eines hochkarätigen Games (keinen Nischentitel, die kaum jemand kennt) konzentriert und dieses an die Amazon Plattform gebunden, wer weiss…obwohl das natürlich auch kein Selbstläufer ist, siehe Epic, die ein deutlich besseres IP Portfolio aufweisen, als Amazon.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

16
0
Sag uns Deine Meinungx