Action-LoL SMITE lockt auf Steam so viele Spieler an wie noch nie – Was macht es so gut?

SMITE (PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S sowie Nintendo Switch) lief lange Zeit ein wenig unter dem Radar, eigentlich zu Unrecht. Auf Steam gehen die Spielerzahlen derzeit stark in die Höhe. MeinMMO schaut sich an, was das Action-LoL so interessant macht.

Was ist SMITE eigentlich? Im Grunde handelt es sich um ein MOBA, das aber ein wenig anders gespielt wird, als ihr das von League of Legends (LoL) oder Heroes of the Storm kennt. Denn ihr seht das Geschehen nicht aus der für das Genre typischen Iso-Perspektive, sondern spielt aus der Verfolgersicht (Third-Person). Dadurch erinnert SMITE eher an ein Actionspiel.

In SMITE schlüpft ihr in die Rolle von Göttern, die ihr aus Mythologien und Religionen der Welt kennt. Darunter beispielsweise Zeus oder Loki. Jeder Gott besitzt eigene Fertigkeiten sowie Vor- und Nachteile. Ihr müsst die strategischen Möglichkeiten der Götter und Maps im Team so ausnutzen, damit ihr die gegnerische Mannschaft in einem MOBA-Match ausschalten könnt. Dafür müsst ihr meist ihren Titan zerstören, der auf der anderen Spielfeldseite sitzt und verhindern, dass ihr vom gegnerischen Team überrannt werdet.

Allerdings spielt sich SMITE ein wenig actionreicher. Ihr steuert den Helden direkt und kämpft wie in einem 3rd-Person-Actionspiel, wodurch sich der Titel von anderen MOBAs unterscheidet. Wir binden euch hier den Trailer zu den Highlights aus Season 8 ein:

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Smites Season 8 brachte eine neue Map und weitere Inhalte mit sich.

SMITE stellt einen neuen Rekord auf

Wie steht es derzeit um das Spiel? SMITE hat in den vergangenen 30 Tagen auf Steam laut Steamcharts einen neuen Spieler-Rekord aufgestellt. Es spielten 31.169 gleichzeitig das Action-MOBA, so viele, wie noch nie zuvor – über Steam.

Die Bewertungen auf Steam liegen in den letzten 30 Tagen bei 81 % positiv. Die gesamten 79.254 Wertungen belaufen sich ebenfalls auf 81 %.

Woran liegt der Erfolg des Spiels? Es gibt mehrere Gründe dafür, dass SMITE erfolgreich ist. Dazu gehört, dass es sich nicht wie ein typisches MOBA spielt und durch das actionreiche Gameplay Spieler anspricht, die sich eher in solchen Spielen heimisch fühlen.

Hinzu kommen die regelmäßigen Updates, die neue Inhalte wie weitere Götter oder Maps mit sich bringen, ebenso wie Balance-Anpassungen. Im vergangenen November wurde beispielsweise der neue Gott Danzaburou eingeführt. Besonders neue, abgedrehte Skins kommen gut an. Beispielsweise bei Kooperationen wie bei den Ninja Turtles.

In jüngster Zeit kamen sehr viele solcher Skins ins Spiel und am 26. Januar startete zudem Season 8. Diese brachte Folgendes mit sich:

  • Eine neue Eroberungskarte, die in goldenem Look mit babylonischer Architektur erstrahlt
  • Ein neues Tutorial
  • Balance-Anpassungen
  • Neue Startgegenstände
  • Eine Überarbeitung von Heilungsmechaniken

Es tut sich also viel im Spiel und die Entwickler liefern regelmäßig neue Inhalte oder Anpassungen und Optimierungen. Das kommt in der Community richtig gut an. Die Spieler fühlen sich gut versorgt.

Was sagen die Spieler zu SMITE? Wir fassen hier einige der aktuellen Stimmen aus der Community für euch zusammen:

  • Slim_1231 meint (via Steam): „Es ist wirklich das einzige MOBA, in dem der Skill wichtig ist.“
  • RezzyCraft schreibt (via Steam): „Dieses Spiel ist wirklich interessant zu spielen. Es gibt so viele verschiedene Optionen bei Götter und Teams, um miteinander oder gegeneinander zu spielen. Ich empfehle sehr, SMITE zu spielen. Das Schlimmste ist die toxische Community und kleine Balancing-Probleme bei den Göttern.“
  • CyberNeuromancer erklärt (via Steam): „Es gibt eine steile Lernkurve im Spiel. Ich würde vorschlagen, den Spieler Incon auf Youtube oder Twitch zu suchen, um die Meta herauszufinden. Season 8 ist interessant. Es gibt viele neue Startgegenstände. Ich habe hunderte von Stunden auf der Konsole gespielt, aber ihr solltet SMITE definitiv auf dem PC erleben. Die Community kann verdammt toxisch sein, aber es gibt auch großartige Momente. Es ist wahrscheinlich mein meistgespieltes Multiplayer-Spiel. Ich kann es nicht genug empfehlen.“
  • viking kong hat jedoch ein Problem (via Steam): „Gutes Spiel aber das Matchmaking ist schlecht. Neue Spieler müssen gegen erfahrene kämpfen. So können sie das Spiel nicht genießen.“

Kennt ihr SMITE? Könnt ihr nachvollziehen, warum es derzeit so beliebt ist?

MOBAs könnt ihr auch auf Smartphones spielen. Wir stellen euch die 5 besten Mobile-MOBAs für Android und iOS 2021 vor.

Quelle(n): MMORPG.org.pl, Steam, Steamcharts
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Jada

Action-LoL? Was soll das denn bedeuten? SMITE ist ein vollwertiges MOBA genau wie LoL, einzig die Perspektive ist anders, alles andere ist gleich.

DDuck

Ich habe mich auch mal an SMITE versucht, bin aber irgendwie nie mit dem Gameplay und der Perspektive klargekommen und wieder bei LoL gelandet 😀

Ich kann aber durchaus verstehen, dass das Spiel gut ankommt, einfach weil es mal was anderes ist. Map, Spielziel und -ablauf sind dem klassischen Moba entnommen, während Gameplay, Steuerung und Perspektive eher an ein Rollenspiel erinnert. League of Legends wirkt mit seiner Iso-Perspektive zuweilen immer mal wieder so wie Schach, das gefällt vielen nicht.

Einen weiterer, großer Vorteil, ist das “Franchise”, welches man abbildet. Sich bei den spielbaren Charakteren auf Götter aus verschiedenen Religionen und Mythologien zu stützen ist großartig. Auch wenn man sich mittlerweile nicht mehr ausschließlich auf göttliche Wesen beschränkt (es haben ja mittlerweile auch nicht-göttliche Sagengestalten wie Baba Yaga oder Merlin oder mit Cthulhu eine Gottheit aus der neuzeitlicheren, fiktiven Literatur in’s Spiel geschafft), ist die Rezeption eigentlich genial:

  1. so ziemlich jeder kennt die Geschichten um mindestens eine Hand voll der mythischen und göttlichen Charaktere. Anubis, Zeus, Thor, Odin etc. sind einfach so ziemlich jedem Kind ein Begriff.
  2. ist das Konzept fast unendlich skalier- und erweiterbar. Die verschiedenen Religionen, Mythologien und Sagen bieten fast endlose Möglichkeiten für neue Charaktere.
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