
Würfelturm/Würfelmatte
Die beiden Gadgets sind dafür da, um euch das Würfeln in Dungeons & Dragons zu vereinfachen, oder zumindest spannender zu gestalten, wenn ihr ein Faible für Dramatik und Präsentation habt. Oben kann man einen Würfel oder gleich mehrere in eine Öffnung fallen lassen, die auf dem Weg nach unten ordentlich durchgerüttelt werden, bevor das Ergebnis unten offenbart wird.
Der Würfelturm ist ein perfektes Beispiel dafür, da man ihn in verschiedenen Stilen und Materialien bekommen kann. Es gibt recht simple, rechteckige Türme, verzierte Türme in der Form eines Burgturms, Bäume oder Monster und noch viel mehr. Sie werden teilweise aus Holz hergestellt, durch 3D-Druck oder von ganz handwerklich begabten Fans aus Ton modelliert.
Auch ich besitze einen Würfelturm, den ich vor allem aufgrund seines Looks und der Möglichkeit zum Bemalen gekauft habe. Oft zum Einsatz kommt er allerdings nicht, und ist eher zu einem Dekoobjekt geworden.
Vielmehr nutze ich bei jedem Wurf eine Würfelmatte. Es gibt verschiedene Würfelmatten aus Leder, Stoff oder anderem Material. Auch wenn sie nicht „nötig” ist, nutze ich sie tatsächlich jede Session bei jedem Wurf. Vor allem in einem Haushalt mit Haustieren wie Katzen verhindert die Würfelmatte, dass ihr eure Würfel während eures Zuges durch die Wohnung pfeffert, und sie sorgt dafür, dass ihr auch beim gleichzeitigen Einsatz mehrerer Würfel alle beisammenhaltet.
Fazit: Würfeltürme und -matten sind keine dringlichen Objekte, die ich jedoch beide empfehle! Die Würfelmatte finde ich einfach verdammt praktisch und Würfeltürme machen einfach Spaß. Außerdem können sie bei sehr entscheidenden Würfen für extra Dramatik sorgen.

Figuren/Miniaturen
Figuren sind nicht nur nützliche, sondern eigentlich recht dringende Anzeiger, wo sich eure Abenteurer auf einer Map befinden. Sie funktionieren im Tandem mit dem Raster, um Abstände, Deckungen, Low- und Highground festzustellen, damit ihr im Kampf genau wissen könnt, ob eure Züge wirklich klappen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Anzeiger für eure Charaktere zu nutzen, wobei viele Spieler gerne auf Figuren zurückgreifen, die ihre Heldinnen und Helden darstellen. Das kann man entweder durch Pappfiguren mit Aufstellern lösen, oder durch Tabletop-Miniaturen, aus denen sich ein ganz eigenes Hobby entwickeln kann, wie auch in meinem Fall.
Aus diesem Grund möchte ich betonen: Miniaturen, vor allem die bemalte Variante, sind kein Muss. Aber für viele Spieler und auch spielfremde Personen ist das Bemalen von Miniaturen zu einer sehr beliebten Aktivität geworden, die zwischen den Sessions stattfinden kann. Wenn ihr selbst neugierig geworden seid und mehr zum Einstieg in Miniaturen wissen wollt, könnt ihr hier mehr erfahren: Mein neues Hobby ist noch viel nerdiger als Dungeons & Dragons, dabei kann man beides wunderbar kombinieren
Fazit: Figuren sind wichtig, um Raster richtig nutzen zu können. Ihr müsst euch nicht zwingend Figuren kaufen und könnt auch auf klassische Spielfiguren aus Brettspielen, Monopoly-Objekte oder kleine Alltagsgegenstände zurückgreifen. Allerdings empfehle ich persönlich, dem Miniatur-Hobby eine Chance zu geben, mitsamt der dringenden Warnung, dass es zu eurer neuen Lieblingsaktivität werden könnte.
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Die besten Sessions hatte ich im Urlaub – Sommer, Sonne, Meer und Strand und am Abend vor’m Zelt sitzen und gechillt in gemeinsamer Runde ein Abenteuer erleben. Dazu brauchten wir folgendes:
Einen Tisch, Licht, ausgedruckte Charakterblätter, ein Notizblock für den SL um uns eventuell die Umgebung zu skizzieren, ein (!) Satz Würfel, und das Regelbuch (falls mal was nachgeschaut werden muss), Bleistifte und Radiergummi.
Das sind meines Erachtens die Essentials für’s Rollenspiel – alles weitere ist nur Schnickschnack, der Teilweise die Immersion sogar sehr hemmen kann.
Persönlich finde ich Raster und Mini’s oft störend – das Spiel verkommt für mich dadurch zu einer Partie Battlechess oder wie eine Gruppe Holzpüppchen in einer Kuckucksuhr, die sich abwechselnd auf die Mütze geben. Das heißt nicht das ich beides verteufle. Im Gegenteil. Ich liebe Miniaturen zum Bemalen, anschauen und sammeln. Und auch gegen ein Raster habe ich nichts – nur eben lieber dann
einin einem Brettspiel und nicht beim TTRPG.Das klingt tatsächlich nach einer ganz besonderen Session. Wart ihr da auch in einen Kampf verwickelt? Aber klar, ein Raster kann man auch in klein auf einen Notizblock zeichnen, das klingt irgendwie wie eine ganz andere, aber irgendwie auch spannende Erfahrung. Müsste ich selbst mal testen, wenn unsere Gruppe unterwegs ist! 👀
Da ich TTRPGs zum ersten Mal im Urlaub gespielt habe, war ich es von Anfang an gewohnt ohne Mini’s und Maps zu spielen – und gekämpft wurde damals echt viel 😅
Grundsätzlich würde ich natürlich zustimmen, dass gerade DnD (besonders AD&D 2nd mit Combat & Tactics und DnD 3.5) seinen Kampf auf Raster und Mini’s ausgelegt hat. Aber wie mir die Online Sessions während Covid (via Google Hangouts ohne Roll20 etc.) wiederum gezeigt haben ist gerade DnD5E mit seinen sehr stark vereinfachten Regeln super geeignet für ein Spiel ohne das alles – hat mich sehr an meine Anfänge erinnert.