Dungeons & Dragons bietet eine Menge Zubehör, das man einerseits zum Spielen benötigt, mit denen man andererseits aber auch einfach Sessions aufpimpen kann. Auch MeinMMO-Redakteurin Caro hat seit ihrem Start in dem Tabletop-Spiel ein paar Dinge für ihre Kampagne gekauft und reflektiert, welche davon wirklich nötig waren und welche rein zum Spaß da sind.
Ich habe das Glück, bereits seit 2 Jahren in einer wundervollen Gruppe gemeinsam mit meinen Freunden Dungeons & Dragons zu spielen, wovon ich bis heute noch nicht genug bekommen kann. In der bisherigen Zeit voll abenteuerlicher Sonntage, die unsere Küche als Schauplatz viel spannender machten, als sie an anderen Tagen wirkt, haben sich ein paar Dinge angehäuft, die bei unserer Gruppe regelmäßig zum Einsatz kommen.
Reflektierend kann ich sagen: Ich habe vermutlich deutlich mehr Geld in Dungeons & Dragons investiert, als eigentlich nötig war. Trotzdem gibt es bisher keinen Kauf, den ich wirklich bereue.
In dieser Liste möchte ich euch dementsprechend vorstellen, welches Zubehör oder Gadget absolut nötig für unsere und vermutlich auch eure Sessions sind, und welche Dinge eher weniger wichtig sind, aber trotzdem Spaß machen oder sich als nette Geschenke für Fans eignen.
Starten wir mit den absolut relevanten Dingen, die zur essentiellen „Standardausrüstung” für Dungeons & Dragons gehören.
Deswegen ernenne ich als wichtigstes Zubehör für D&D:

Spielerhandbuch/Spielleiterhandbuch
Je nachdem, ob ihr ein Spieler oder Spielleiter seid, ist es recht sinnvoll, zumindest ein Exemplar des Spielerhandbuches und des Spielleiterhandbuches zu besitzen. Die beiden Bücher dienen nicht nur als Referenz für die wichtigsten Regeln in D&D – sie sind auch besonders schick.
Ich muss zugeben, meine Gruppe und ich besitzen von beiden Büchern eine digitale Kopie, die zwar alle Regeln bereithält, googeln aber meistens nach bestimmten Regelfragen und Lösungen, anstatt die PDFs durchzublättern.
Ich habe mir nachträglich das Spielerhandbuch gekauft, um für Artikel aus den Regeln zu zitieren, aber vor allem, weil ich es mitsamt den Illustrationen auch für ein cooles Kaffeetischbuch halte.
Fazit: Die Gruppe sollte zumindest ein Exemplar des Regelwerks besitzen, um sich auf Regeln beziehen zu können. Diese müssen nicht physisch sein, sondern können auch digital erworben werden. D&D-Veteranen können in manchen Fällen aber auf den Kauf verzichten.
Spielleiterschirm
Den Spielleiterschirm habe ehrlicherweise nicht ich gekauft, sondern unsere Spielleiterin. Trotzdem sollte er in dieser Liste erwähnt werden, da eine Trennung zwischen den zwielichtigen Machenschaften eines DMs (Dungeon Masters) und den armen, kleinen Spielern notwendig für eine spannende Kampagne ist.
Der Spielleiterschirm erlaubt den leitenden Personen, ihre Notizen und Würfe vor dem Rest des Tisches zu verbergen, damit die Spieler nicht wie allwissende Halbgötter ihr Abenteuer bestreiten. Oft hat ein Spielleiterschirm auch ein paar Hinweise und schnelle Regeln auf der Innenseite stehen, die manche Fragen flotter lösen, als wild durch das Buch zu schauen oder im Internet nachschauen zu müssen.
Fazit: Ein Spielleiterschirm ist ein gutes Tool für eine schnelle Übersicht für den Spielleiter und zum Spannungserhalt. Man kann jedoch auch anderweitig für eine Abtrennung sorgen. Ich ordne den Schirm daher als kein unbedingt nötiges, aber hilfreiches Objekt ein.
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Die besten Sessions hatte ich im Urlaub – Sommer, Sonne, Meer und Strand und am Abend vor’m Zelt sitzen und gechillt in gemeinsamer Runde ein Abenteuer erleben. Dazu brauchten wir folgendes:
Einen Tisch, Licht, ausgedruckte Charakterblätter, ein Notizblock für den SL um uns eventuell die Umgebung zu skizzieren, ein (!) Satz Würfel, und das Regelbuch (falls mal was nachgeschaut werden muss), Bleistifte und Radiergummi.
Das sind meines Erachtens die Essentials für’s Rollenspiel – alles weitere ist nur Schnickschnack, der Teilweise die Immersion sogar sehr hemmen kann.
Persönlich finde ich Raster und Mini’s oft störend – das Spiel verkommt für mich dadurch zu einer Partie Battlechess oder wie eine Gruppe Holzpüppchen in einer Kuckucksuhr, die sich abwechselnd auf die Mütze geben. Das heißt nicht das ich beides verteufle. Im Gegenteil. Ich liebe Miniaturen zum Bemalen, anschauen und sammeln. Und auch gegen ein Raster habe ich nichts – nur eben lieber dann ein in einem Brettspiel und nicht beim TTRPG.