In der Welt von No Game no Life entscheidet spielerisches Können über sämtliche Verträge und Rechte. Ein Geschwisterpaar stellt diese Welt auf den Kopf.
No Game no Life
Alternative Namen: NGNL
Genres: Comedy, Fantasy, Ecchi
Episoden: 12
MAL-Bewertung: 8,03 / 10
Stream verfügbar auf: Aniverse (Amazon Prime Video Channel)
Die beiden Stiefgeschwister Sora und Shiro werden vom Gott der Welt der Spiele eingeladen – denn in Games sind die beiden unschlagbar. In dieser „Disboard“ genannten Welt sind die Menschen das unterste Ende der Nahrungskette, denn die Rangfolge wird durch Spiele entschieden. Doch die Menschen haben weder die magischen Fähigkeiten der höheren Spezies noch die unschlagbaren Instinkte der Tier-Hybriden (sind wir ehrlich: Furrys).
Doch Shiro und Sora machen sich auf, das letzte Königreich der Menschen durch ein Spiel zu erobern, um im Anschluss auch die anderen Völker zu bezwingen und ihren Einfluss zu vergrößern. Denn wenn es um Games geht, dann kann niemand es mit dem strategischen Genie dieser beiden aufnehmen.
Was macht die Serie besser als Sword Art Online? Das ist vor allem die Art der Konfliktbewältigung, mit der vorgegangen wird. In SAO sind es häufig vor allem die hohen Charakter-Werte von Kirito, die über Sieg und Niederlage entscheiden. In No Game no Life ist es hingegen das taktische Verständnis des jeweiligen Spiels. Der Anime setzt auf vielfältige „Mind Games“ oder geschicktes Ausnutzen von Lücken in Regelsystemen.
Die beiden Geschwister lösen die meisten Konflikte durch ihren messerscharfen Verstand und seltener durch rohe Gewalt. Das verleiht ihnen deutlich mehr Tiefe – ohne aber den humorvollen Charakter der Serie zu unterwandern.
Allerdings hat die Serie auch einige Ecchi-Elemente – darauf sollte man vorbereitet sein.
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