Berufe in WoW – Gehen Blizzard die Ideen aus?

Der Zustand der Berufe in World of Warcraft ist kritisch. Kann Blizzard die Probleme noch beheben?

Berufe in World of Warcraft sind ein kontroverses Thema. Wie gut und nützlich sie sein sollten, sehen Spieler unterschiedlich. Sind sie zu stark, dann müsste niemand mehr raiden. Sind sie zu schwach, dann erfüllen sie gar keinen Zweck.

Mit Patch 7.3 „Rückkehr nach Argus“ hatten viele Berufe neue Rezepte bekommen – aber so ganz ist der Plan von Blizzard nicht aufgegangen. In den Foren gibt es immer wieder hitzige Diskussionen darüber, was man sich denn bei den Argus-Rezepten nur gedacht hat.

Besonders drastisch lässt sich das gegenwärtig wohl am Zustand von Alchemie in Patch 7.3 feststellen.

Auf dem Planeten Argus gab es für alle Handwerksberufe neue Zutaten – also Erze, Leder und Kräuter. Alchemisten kommen sogar noch „gut weg“, denn sie haben gleich drei neue Rezepte bekommen, die sie mit den Gegenständen herstellen können. Aber sind die Rezepte wirklich so neu?

Auf Reddit amüsiert man sich darüber köstlich und zeigt (mit einem zwinkernden Auge) auf, was gerade bei den Berufen in World of Warcraft falsch läuft.

WoW State of Alchemy
Bildquelle: Imgur

Man vergleicht den neuen Trank Tränen der Naaru (Tears of the Naaru) mit einem alten Rezept Elixier der Dämonenentdeckung (Elixir of Detect Demon).

  • Die Tränen der Naaru zeigen dem Spieler für 30 Minuten lang sämtliche Dämonen in der direkten Umgebung auf der Minimap an. Auf Argus ohnehin ein eher fragwürdiger Buff – denn fast alle Feinde sind dort Dämonen. Die Ressourcen auf Rang 1 sind ziemlich teuer: 20 Astralwinde und 1 Urtümliches Sargerit.
  • Das Elixier der Dämonenentdeckung aus dem Jahr 2004 hingegen gewährt dem Spieler sogar eine Stunde lang Sicht auf alle Dämonen im Umfeld und kostet exakt 2 Gromsblut, eine billige Ressource.
    wow-legion-alchemy

Schneider können exakt 1 Rezept auf Argus

Ähnlich veräppelt fühlen sich Schneider, die gegenwärtig genau ein Rezept mit der neuen Argus-Ressource herstellen können. Das liest sich genau so bescheuert, wie es ist: Schneider können aus der neuen Ressource lediglich Hosen herstellen. Eine neue Ressource, nur um einen Gegenstand herstellen zu können, wirkt doch ziemlich absurd.

world of warcraft crafting dalaran tailoring

Im Allgemeinen haben Berufe in World of Warcraft somit keinen guten Stand. Abgesehen von den legendären Gegenständen, die nur in den seltensten Fällen „Best in Slot“ sind, haben sich Berufe leider als weitestgehend nutzlos herausgestellt.

Hoffentlich gelingt den Entwicklern mit Battle for Azeroth wieder der Weg in eine andere Richtung. Berufe, die auch über lange Zeit sinnvoll sind, wären mal wieder eine willkommene Abwechslung.

Was haltet ihr von den Berufen im aktuellen Zustand von World of Warcraft? Seid ihr zufrieden? Oder seid ihr maßlos enttäuscht?


Habt ihr euch schon die Island Expedition aus Battle for Azeroth angesehen?

Quelle(n): reddit.com/r/wow/
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Caldrus82

Hätte gerne einen WotLK-Server, danke Blizz ! 😀

Caldrus82

Bitte alle Berufe ausser Alchi, Juwe und Verzauberer löschen. Danke. Das System ist nicht mehr zu retten mit den anderen Herstellungsberufen.

Skjarbrand

Blizzard sollte endlich den mutigen Schritt gehen und die Berufe komplett überarbeiten. Man muss ja nur mal zu ESO schauen, wo Berufe sehr gut funktionieren.
Die Ränge der Berufe reduzieren, Ressourcen konsolidieren (was sich ja mit dem neuen Zone Scaling eh anbieten würde), Rezepte überarbeiten und neue Mechaniken (Upgraden vorhandener Items, Re-Traiting, etc) bringen.
So hat Beruf X sogar für Raids eine Bedeutung, weil das Set dann vielleicht noch optimiert werden kann. Aber man muss sich das Set immer noch erarbeiten.

Setoy

Es wäre schön wenn sie die jetztige WoW Version einfach für die Cauals als Mobile Version rausbringen und uns alten MMO Fans die Classic Version mit neuer GRAFIK auflegen. Trend ist doch nur schnelle leichte mobile Games wo man viel Geld verdienen kann. Träumen darf man doch oder? 😀

IchhassePvP

Was soll Blizzard bei dieser heutigen Jammerlappen-Community denn noch machen, die sich doch in Legion schon in großen Teilen darüber beschwerte für Berufs-Quests ein paar popelige Mythic Dungeons zu brauchen?

Entschuldigung, aber was haben diese offensichtlichen “Kack-Noobs” denn bitte in Zeiten gemacht als man “Rechtschaffene Kugeln”, “Chromatische Schuppen”, “Urnether” oder später “Gefrorene Kugeln” und andere Dinge aus Dungeons für´s Crafting gebraucht hat, in diesen Zeiten gab es ebenso wie für die Mythic Dungeons in Legion keinen Dungeon-Browser und man musste sich seine Gruppen selbst suchen.

Da kam eben nicht jeder Hinz und Kunz zu jeder Zeit an alles ran, was ich auch sehr gut fand!

Also was bitte soll Blizzard denn noch machen, wenn doch jedes kleine Bisschen an Aufwand schon nicht tragbar ist für diese heutige in großen Teilen Jammerlappen-Community?

Sturmius S

Etwas gemäßigtere Ausdrucksweise wäre fein.

Es geht auch hier nicht drum ob man eine ellenlagen Quest für die Berufe machen muss. Außerdem würde ich in dieser Hinsicht nur beanstanden das man für Berufe in mystische Dungen muss.
Es geht darum das die Berufe generell und insbesondere die Herstellerberufe zu 95% Sinnlos sind. Und auch seit Release auch nicht wirklich geändert worden sind.
Berufe sind aktuell einfach Sinnls und machen keinen Spaß!

IchhassePvP

Und was genau beanstandest du an der Tatsache dass Mythic Dungeons für Berufe gebraucht werden?
In den glorreicheren Zeiten dieses Spiels waren Dungeons stets notwendig für das Crafting, ja teils dropten Rezepte und Mats nur in Raid-Instanzen!
Also bei allem gegenseitigem Respekt, aber wie sollte man denn die Leute ansonsten bezeichnen, die die Notwendigkeit von Dungeons oder Raids für ihre Berufe als Ärgernis betrachten?
Man muss doch davon ausgehen, dass diese Spieler die glorreicheren Zeiten gar nicht kennen, andernfalls kann man sich aus meiner Sicht kaum darüber beschweren, da dies eben stets ein Teil des Spiels gewesen ist.

Sturmius S

Aber im Gegensatz zu Heute waren es die Rezepte damals wert. Sie waren brauchbar. Wer heute, auch Anfang Legion, fähig war mystische Dungeons zu machen braucht die Rezepte schon lange nicht mehr. Und auch kein Anderer. Bestenfalls wenn man den Rang 3 des Rezeptes voll zu bekommen. Und das macht man meist nur mit dem Main. Aber kaum noch mit den Twinks. Und aktuell mit einem frischen Character einen “kleinen” mystichen Dungeon zu machen ist, zumindest als Casual ohne gute Gilde, schon fast unmöglich.
Aber wie schon gesagt: Die Items braucht eh kein Mensch. 😉

IchhassePvP

Dass die craftbaren Items zu schwach sind, da stimme ich dir zu, am anfang von Legion war ja glaube Itemlevel 940 das Maximum was über Obliterum-Upgrades möglich war, was gleichzeitig das Itemlevel der Drops in Mythic Dungeons darstellte.
Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass man als “Casual”-Spieler mit einem Gear-Niveau knapp unter oder knapp über Itemlevel 900, was man aktuell wohl binnen kürzester Zeit mit jedem Twink zusammen hat, keine Mythic Dungeon Gruppe findet, wo aktuell glaube ein Basisitemlevel von 865 dropt, wenn ich es richtig im Kopf habe.
Dass es etwas Zeit in Anspruch nehmen könnte eine Gruppe zu finden, möchte ich nicht bestreiten, aber du tust ja gerade so als sei es unmöglich. Die Schwierigkeiten dabei liegen halt in erster Linie in der Nutzlosigkeit des Contents, wenn man über´s solo Mobs grinden auf Argus deutlich besseren Loot bekommen kann über die Tokens als über den Dungeon-Content. Auch wiederum etwas was in den glorreicheren Zeiten anders gelöst war, wo eben Dungeon-Loot stets das Einstiegsgear für den Raid-Content darstellte.

N0ma

Errinnert mich an Anets GW2, man nimmt aus dem Spiel alles raus was einen Spieler am Spielen hindern könnte. Was übrigbleibt ist kein MMO sondern ein langweiliger Grinder. Das ganze versucht man dann mit gescripteten Storys den Leuten schmackhaft zu machen, allerdings ist dann nach kurzem Durchspielen schnell wieder Schluss. Und dann wird von einigen behauptet das wäre halt der Zeitgeit, NEIN.

mmogli

Auch ein Grund (Berufe) …..Cortyn nicht mehr bei WoW einzusteigen.

Koronus

Also Blizzard macht was Berufe betrifft wenn überhaupt gut gemeint ist nicht gut gemacht. Früher habe ich meinen Inschriftler durch tägliche Erforschung und Anbieten von Glyphen für Gratis Mats gesteigert. Heute weiß ich nicht, wofür ich den überhaupt noch brauche.

Phinphin

Geht mir auch so. Viele Berufe sind mittlerweile so gut wie nutzlos geworden. Und ich kann es nicht nachvollziehen, wieso Blizzard das so handhabt. Wie im Fall der Inschriftenkunde tragen sie die Berufe ja selbst noch zu Grabe, in dem sie deren Möglichkeiten immer weiter beschneiden.

Deswegen hat mich die Blizzcon auch ein wenig geärgert. Statt alte Baustellen abzuschließen und Spielelemente zu fixen, werden einfach wieder neue aufgemacht.

Koronus

Also ich kann das leider schon nachvollziehen. Blizzard möchte sowohl alte mit Klassenfantasy bei Laune halten als auch neue erschließen indem sie das Spiel immer weiter vereinfachen wie zum Beispiel Inschriftenkunde. Das ist nur mehr für Leute gut die Inschriftenkunde mögen und damit nicht mehr von Belang für die neuen Spieler denen das Spiel bisher zu kompliziert war.

Sturmius S

Was war bisher kompliziert?
Alle Berufe, mit Ausnahme des Ingenieurs vielleicht, sind und waren immer einfach. Und inzwischen halt auch noch unbrauchbar.
Das ist weder Spaß für alte, noch für neue Spieler.
Zu Classiczeiten (jaja, ich weis… 😉 ) musste man fast überall noch Teile noch vorherstellem, wie z.B. eine Gürtelschnalle. Heute…

Sturmius S

Durch die Erbstücke wird keine Rüstung, Amulette, Schmuck und Waffen mehr gebraucht.
Mit Legion und der Artifaktwaffen ist der “Waffenschmied” erst recht weg.
Somit bleibt dem Schneider, Lederer und Schmied nur noch ein paar Goddies. Und die sind größtenteils auch fragwürdig. Inschriften und Ingenieur sind auch nur gutes Beiwerk.
Einzigst der Verzauberer und der Juwelier taugen noch was. Und das 3-Sterne-System hat es noch schlimmer gemacht. Bis man am Anfang die Resourssen zusammen hat bracuht man das Item nichtmehr. Später wenn man 3 Sterne hat damit das Item billig genug ist ist man schon rausgewachsen.
Lediglich die Sammelberufe fünktionieren einigermaßen so. Aber auch hier gibt es differenzen. Wärend man Kräuter und Kürschner recht schnell auf 800 hat, dauert das beim Bergbau ewig damun gegen Ende nur noch mit WQ die Punkte bekommt.
Ein Housing, wie selfish meinte wäre an sich ne super Sache. Aber das wurde schon seit anbeginn der Zeit diskutiert und wird wohl nie passieren. Auch würde es lediglich einen weiteren Beruf, den Steinmetz, dazu holen. De restlichen Probleme bleiben.
Und mit BfA wird sich daran auch nichts ändern.
Das gesammte Berufs- und Ausrüstungsgebilde ist bis ins Mark Marode und müsste komplett geändert werden. Inklusive der Erbstücke!

Tronic48

Ideen, hatte Blizz Überhaupt schon mal Ideen, die können doch nur klauen/abkupfern, lol
fast alles was die bis jetzt rausgebracht haben, wurde abgekupfert oder geklaut, vieleicht StarCraft, Warcraft und dieses Kartenspiel is von denen, das wars aber auch schon…

self1sch

Einfach Housing einführen und Berufe dafür Sachen herstellen lassen. Macht zb FF14 sehr gut. Lederverarbeitung machen Bezüge, Schmiedekunst Wandornamente etc etc.
Würd zumindest Spaß machen imo

Varoz

Ja, Housing wäre noch der einzig sinnvolle Grund für manche Berufe.

mmogli

Hab ich schon bei “mein mmo ” vorgeschlagen ,aber WoW- Cortyn und Blizzard lassen die Housing Berufe links liegen 🙁

Jyux

Housing in WoW wäre der geilste Scheiß überhaupt.

Loco

Ich finde es wurde seit Vanilla alles verschlimmbessert.. Blizzard wollte ständig das Rad neu erfinden und das ging leider für meinen Geschmack jedes mal in die Hose von Addon zu Addon, kann mich an kein Addon erinnern bei dem die Berufe so einzigartig waren wie zu Classic (Vanilla) Zeiten.
Damals war man stolz wenn man mit seinem Beruf ein besonderes Rezept bekommen hat für das man Monate lang gefarmt und/oder Quests gemacht hat bzw machen musste.
Heute fühlt sich alles gleich an nur unter einem anderen Namen, sehr schade.

Longard

Kannst ja bald auf nen Classic Server

Nemesis Cain

Für mich wurde in Burning Crusade das Berufe System funktionsfähig gemacht und mit Wrath of the Lich King perfektioniert. Damals waren zwar genau wie heute noch nicht alle Rezepte mit Raid oder PVP Items vergleichbar aber vieles auch nutzbar.
Und ich finde es nicht schlimm wenn sie alte Rezepte neu auflegen mit Ressourcen die auch heute noch farmbar sind. Da erspart man sich das Grinden in alten nun verlassenen Gebieten.

Jude

Stolz konnte man in WoW nie auf etwas sein. Und keinem Spieler hat es Spaß gemacht monatelang für bestimmte Materialien idiotische Sammelquests zu machen. Man konnte sich als Vielspieler dadurch allerdings einen Vorteil sichern. Im PvP beispielsweise konnte man sich erstmals als Einzelspieler in BC eine epische Waffe schmieden. Man brauchte dafür zwei bestimmte Handwerksberufe und viel Zeit. Hatte man diese, hatte man einen Vorteil gegenüber Leuten, die nicht die Zeit dafür hatten. Ist das sinnvoll? Na ja, wenn man seine Spieler dazu zwingen will Zeit zu verschwinden sicherlich. Ansonsten nicht. Allerdings war es aber sicherlich befriedigender einen Gegenstand in der Hand zu halten, für den man etwas tun musste, als ihn auf einen Silbertablett serviert zu bekommen. Das ist sicherlich richtig. Dennoch hätte man das Spielprinzip anders aufbauen können und sinnvoller, woran man bei Blizzard allerdings nie ein Interesse hatte.

Das was Klassik ausgemacht hatte und das war bis WotLK schließlich auch der Fall, weil das Klassikgebiet wurde erst in Cataclysm gelöscht, war die liebevoll gestaltete Welt, in die man sich verlieren konnte. Es galt eine Welt zu erkunden und das glich einer Abenteuerreise. Man bemühte sich dieses Erlebnis so real wie möglich erscheinen zu lassen. Etwas wovon man immer weiter weggegangen ist. Man hätte niemals höhere Level und neue riesige Questgebiete einführen dürfen. Das wurde nur gemacht, weil Blizzard mit ihren Produkten nur ein Ziel verfolgt, die Lebenszeit der “Spieler” zu verschwenden und ihnen gesundheitlich zu schaden. Aufgrund dieser Hauptintention basieren ihre idiotischen Entscheidungen. Neben der Tatsache, dass Kottick sämtliche Spieler für gehirnamputierte Süchtige hält, die sowieso alles mitmachen und dafür noch Geld zahlen. Aber da hat er sich, zumindest was WoW angeht, wohl sehr geirrt.

Ich hatte mir ein ungeheures Wissen angeeignet. Ich wusste wo ich hinmusste, um was zu bekommen, um im PvP optimal ausgerüstet zu sein. Ich wusste wo es welche Handwerksmaterialen gab, die ich brauchte usw. Mein ganzes Wissen, das ich mir in 5 Jahren Spielzeit erworben hatte, wurde von einem Moment zum anderen obsolet, durch die Löschung des Klassikgebietes.

Es gab noch einige andere katastrophale Entscheidungen für das PvP. Mal abgesehen davon, dass man heute nur noch gegen Betrügerbots antreten darf und die Spielmechanik vollkommen zerstört wurde. Aber bereits damals in Cataclysm, wurde es eingeführt, dass Levelstoppler in ein separates PvP gesteckt worden. Das heißt PvP-Spieler wurden für das PvP gesperrt. Das ist es was es heißt. Merkwürdig nicht wahr? Zweitens hat es Kottick so geändert, dass man PvP nur noch machen konnte wenn man die neueste Erweiterung besaß. Davor konnte jemand quasi mit der Vanilla-Version spielen und trotzdem ins PvP gehen zumindest in das PvP, das bis Level 60 war. Das hatte man damals geändert. Fortan konnte man nur noch PvP spielen, wenn man die neueste und alle Erweiterungen davor besaß. Unabhängig vom Level.

Die Intention ist klar. Kottick wollte die Leute zwingen die neuen Erweiterungen zu kaufen. Und offenbar hatte was mit gegen PvP-Spieler, weil die waren damals in der Lage die Blizzardtrolle auseinanderzunehmen. Da hat ihnen ihre legendäre Ausrüstung und so weiter auch nichts genützt, wenn sie gegen echte Spieler antreten mussten. Das betrachtet man offensichtlich als Majestätsbeleidigung und beschloss fortan PvP immer weiter zu manipulieren bis sichergestellt wurde, dass niemand mehr irgendwas dort bewegen konnte. Und jetzt wo das PvP tot ist und nur noch manipuliert, spricht man plötzlich von E-Sport.

Ich könnte noch ein paar tausend anderer krasser Fehlentscheidungen sprechen, aber sicherlich einer der größten Fehlentscheidungen war es das beste Gebiet von WoW in Cataclysm komplett zu löschen und mit Fäkalien zu ersetzen. Alleine die Idee zeugt von keiner großen Kompetenz.

PvP war hingegen schon immer manipuliert – durch Blizzard, allerdings nicht so krass wie seit MoP. Wobei es anfing richtig schlimm zu werden Ende WotLK, damals wurde quasi damit begonnen Betrug zu ignorieren oder selbst zu betreiben.

Richtig Spaß hat Tausendwinter gemacht. Alleine gegen 100 Leute anzutreten und das mit Erfolg praktizieren zu können, das gibts in keinem Spiel heute. Das lag daran, weil Können damals etwas zählte. Können, Wissen und Intelligenz. Heute zählt es nur noch wer betrügt und wer nicht.

In BC war mein schönstes PvP-Erlebnis aller Zeiten mit einem Nachtelf-Krieger zusammen ALLEINE 30 Hordler aufzuhalten. Die kamen an uns nicht vorbei. WArum? Weil wir spielen konnten und uns optimal ausgerüstet hatten. Die anderen nicht. Heute wäre das undenkbar. Da schafft niemand auch nur ein 1vs2 so manipuliert ist die ganze Chose und so schlecht ist die Spielmechanik. In Klassik steckte die Spielmechanik noch in den Kinderschuhen und war vergleichsweise schlecht, allerdings immer noch unendlich besser als alles was wir seit MoP erleben dürfen.

In WotLK wurde die Spielmechanik für Helden konzipiert. Das heißt wer mutig spielte wurde belohnt. Seit MoP hat man das komplett gedreht, die Spielmechanik wurde für Feiglinge geändert, die gut im weglaufen sind oder andere in unfaire Kämpfe verwickeln wollen. Wenn mich früher 2 im PvP in der offenen Welt ganken wollten, war das ihr Todesurteil. Nicht meins.

Die Mechanik wurde für Feiglinge und Asoziale geändert – im PvP. Na ja. Das Spiel ist tot. Weil selbst wenn sie Klassik-SErver anbieten. PvP ist immer noch tot, weil sie das abgeschafft haben. Die Server sind tot, weil sie ihre komische neue Technik da haben, um SErver einzusparen und damit Kosten, so dass eigentlich mehr der Eindruck entsteht, man spielt ein Einzelspielerspiel. Und wie gesagt wird sich das nicht ändern solange Kottick oder irgendein andere bei denen, die von dem seinen Geist beseelt sind, irgendwelche Entscheidungen treffen.

Fazit: WoW ist gestorben mit dem Lichking hat mal einer gesagt. Und da hatte er Recht. Genauer gesagt ist Blizzard gestorben mit der Übernahme von Activision und der Person Robert Kottick, der ja selbst auch nur im Auftrag handelt von irgendwelchen “Investoren”. Man könnte sich natürlich schon fragen, wer ein Interesse daran hätte WoW komplett zu zerstören. Vielleicht die gesamte übrige Branche? Weil WoW war das Spiel und mehr brauchte man nicht. Alle anderen blieben auf ihren Produkten sitzen. So viel ist sicher.

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