World of Tanks: Sind Nerds die besseren Soldaten?

World of Tanks sorgt für Aufmerksamkeit, auch bei der russischen Armee. Da vermutet man, dass die Spieler von heute die Soldaten von morgen sein werden.

Doppelklick statt Dauerlauf

Erneut sorgt World of Tanks für Aufsehen. Anders als die gewohnten Aufschreie über eine zu realistische Kriegssimulation geht es diesmal um die Zukunft der realen Schlachten. Der stellvertretende russische Ministerpräsident Dmitry Olegowitsch Rogosin erklärte auf Twitter seine ungewöhnliche Ansicht: „Wir brauchen keine Panzerfahrer, sondern die Spieler von World of Tanks.“ Die Reaktion erfolgte auf die Ankündigung einer russischen Rüstungsfirma, in der Zukunft unbemannte Panzer zu produzieren.

World of Tanks
Vom Spiel in die Realität? Spieler von World of Tanks sollten Soldaten ersetzen.

Schon in der Vergangenheit hatte Rogozin solche Aussagen getätigt. Seiner Meinung nach gehöre die Kriegsführung in der Zukunft den „bebrillten Nerds, welche die ausgebildeten Athleten besiegten, die auf einem niedrigeren technologischen Level kämpfen würden.“

Was haltet Ihr davon? Klingt das Ganze zu abgefahren? Oder könnte mit ein wenig Training aus einem guten Spieler die Panzerfahrer der Zukunft werden? Ich persönlich finde alleine den Gedanken ein wenig erschreckend, denn es wäre dann das erste Mal, dass die Medien wirklich sagen könnten: „Er hat das Töten bereits in einem Computerspiel geübt“ – und sie hätten damit Recht.

Quelle(n): pcgamesn.com
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Marko Stojadinovic

World of tanks ist hier als Beispiel eher unrealistisch, da es im 2. Weltkrieg spielt und mit der heutigen Kriegsführung überhaupt nicht vergleichbar ist. Außerdem sind Spieler in World of Tanks nicht die „Bebrillten Soldaten von morgen“ sondern einfach nur Spieler die es lieben ihren Königstiger durch die Gegend zu fahren und taktische Schlachten zu spielen. Man muss da nicht gleich wieder daraus schließen dass das dazu führt irgendwann selber Soldat zu sein oder Leute umzubringen nur weil man einen Shooter oder wie hier, ein Panzer MMO spielt. Es bedeutet einfach nur, dass Männer an panzern gefallen finden und das war schon immer so, als kleiner Junge mit seinen Plastiksoldaten und fahrzeugen oder als Erwachsener, der ein paar Runden World of Tanks, Company of Heroes, Battlefield oder War Thunder spielt.

Gerd Schuhmann

Es gibt einen Film mit Ethan Hawke „Good Kill“. Da spielt er einen ehemaligen Kampfpiloten, der jetzt ein Dronenkrieger der Air Force ist und vom CIA Befehle annimmt, wen er am anderen Ende der Welt auszuschalten hat.

Und das, was er da macht, ist schon extrem nah an einem „Videospiel.“

Und ironischerweise hindert ihn genau das „Soldatische“ daran, seinen neuen Job auszufüllen und anzunehmen, weil er sich wieder in ein Cockpit sehnt und es dafür keine Verwendung gibt, weil die USA einen „opferlosen“ Krieg (auf der eigenen Seite natürlich nur) führen möchte.

Bei Panzern ist das sicher noch weg. Bei der Luftwaffe scheint mir das schon Realität zu sein oder zumindest sehr dicht dran.

Ba'al

Das wird eh nie wirklich möglich sein, der richtige Panzerkampf ist nie simulierbar, man kann versuchen es realistisch Nachzustellen, aber man kann den Krieg niemals im Game richtig darstellen, Bsp: WoT nimmt momentan eher die Schlachten des 2.Weltkrieges, das ist im heutigen Zeitalter niemals möglich. Faktoren sind nicht nur die Skills der Besatzung, sondern die Motorisierung, das Gewicht, die Munition, die Zuverlässigkeit z.B. da es bald diese „unbemannten“ Panzer geben wird, kommt es auf die Zuverlässigkeit des Nachlade Systems an, die Quali der Munition ist auch entscheidend. Also wird es eher schwierig sein, da die Luftwaffe eh die Kriege der heutigen Zeit maßgeblich beeinflusst, und die Raketenwaffen sind auch ein wichtiger Faktor. Den unbemannten Panzer kann man mit dem Pz. Kmpfw. VIII Maus vergleichen, eine Schwachsinns Idee, da der Computer niemals den Menschlichen Verstand ersetzen kann.

Tarlock

Was ist mit Amored Warfare, wo man auch moderne Panzer steuern kann?
Ausserdem wird der unbemannte Panzer eine Art Drohne, also z.b. mit Stick steuerbar.
Und nach ein paar Jahren mit Testläufen und Nachbesserungen, wird er bestimmt auch zuverlässig wie bemannte Panzer.

Ba'al

Wann hat bitte der Computer es geschafft, die Qualitäten des Menschen zu schlagen ? Die Idee ist zwar ganz nett, doch man kann nie den Panzerkampf richtig nachstellen, nicht mal Amored Warfare kann das, das hat nie funktioniert, kein Spiel kann das, dazu muss man selbst das Schlachtfeld gesehen haben. Unbemannte Panzer sind etwas anderes als Drohnen, da sie A am Boden kämpfen, die Infanterie also mit einberechnet werden muss, was kaum ein Spiel bisher macht, und selbst Battlefield ist keine Realistische Simulation. Dann muss man die Panzerjäger, also Flugzeuge wie die Thunderbolt, die Schützenpanzer, wie den BMP oder den einfachen Typen mit der Panzerfaust berücksichtigen, plus das ein EMP ausreicht um alles lahmzulegen, dann ist der Panzer die einfachste Beute, also eher unsinn, wie gesagt, vergleich es mit dem Maus, ein Konzept das einfach nicht hinhaut, da die heutigen Kriege eh in der Regel in der Luft ausgetragen werden, also mit Drohnen, mit bemannten Fliegern und somit die Investition in so ein System reine Geld und Zeitverschwendung wäre, die man in der Luftwaffe besser anlegen könnte, also z.B. in der Raketenentwicklung (d.h. besser Luft-Luft Raketen oder Luft-Boden Raketen/ leistungsfähigere Treibstofftanks, stärkere Bomben, schnellere Motoren ect.)

Tarlock

Gut, aber die Autonomen Waffensysteme werden sich auch anpassen.
Bessere Panzerung, Infrarotsicht, EMP-Abschirmung.
Humanoide Waffensysteme sind bestimmt schon in Entwicklung, die Infanterie wird also auch robotisiert.
Bis zu einem bestimmten grad steuern wahrscheinlich Menschen die Waffensysteme, aber den Rest übernimmt wahrscheinlich eine K.I.
Flugabwehr wird wahrscheinlich überall mit integriert.
Der T-14 hat auch Luftabwehrkapazitäten, und der ist schon existent.

Ba'al

Nur weil etwas exestiert ist es nicht gut, und die Infanterie der Zukunft ist auch blödsinn, mag zwar vom Grundgedanken her gut sein, würde aber bedeuten, das mehr Geld und Zeit in die Truppe gesteckt werden müsste, also um die Systeme dafür zu entwickeln, und wenn diese dann irgendwann keinen Saft mehr haben ist alles Vorbei, also der Mensch ist und bleibt um es im Stil der Wehrmacht auszudrücken „Der König der Waffen“ denn was kann eine KI, die immer den selben Regeln folgt, sich nicht an gewisse Veränderungen wie Wetter, Klima und co. anpassen kann und obendrein, und bevor die Infanterie robotisiert wird, sind uns eh die Erze ausgegangen, also was heißt das im Klartext, ein Mensch kann zwar nur 1-2 Waffen tragen, ist aber in der Lage sich den Bedinungen anzupassen, z.B. in heißen Gebieten, irgendwann würden ganz einfach die Systeme entweder durchbrennen, oder die Maschine den Geist aufgeben. Die KI kann auch noch so oft sie will verbessert werden, ihre Handlungen basieren immer auf den Berechnungen die sie macht, eine Handlung die sie nicht einkalkuliert und schon war alles für die Katz.

Tarlock

Wer sagt eig. dass uns bis dahin die Erze ausgehen?
Unser Sonnensystem ist voll mit Rohstoffen.
Ausserdem sage ich nicht, dass das alles von jetzt auf gleich passiert.
Es wird wahrscheinlich Jahrhunderte dauern, bis K.I.s auch gegen Menschen kampffähig sind.
K.I.s können sich auch anpassen, sie brauchen nur die passende Hardware und genügend kognitive Fähigkeiten.
Das kann zwar dauern, aber wird, wenn die derzeitige Entwicklung weitergeht, irgendwann möglich sein.

Ba'al

In ca.568 Jahren, 11 Monaten, 2 Wochen und 5 Tagen, also lange nachdem wir beide ins Gras gebissen haben. Und das uns die Erze ausgehen, sagt diese Website:https://www.muenchen.ihk.de

Tarlock

Aber immerhin werden wir einen Teil des Fortschritts erleben, und die Erze sind endlich.
Sind wir uns da einig?

Ba'al

Was versuch ich dir wohl die ganze Zeit zu erklären

Tarlock

^^

Koronus

Also ich fände es geil, wenn dadurch in Zukunft nur mehr Roboter zerstört werden müssen und Kriege wie im frühen Mittelalter dadurch keine Menschenleben mehr kosten würden

Tarlock

Im frühen Mittelalter sind keine Menschen im Krieg gestorben?
Echt?

Koronus

Da im Rahmen der Völkerwanderung zu viele Menschen sich gegenseitig eins auf die Mütze gegeben haben, waren die Menschen zu wertvoll um in sinnlosen Kriegen verheizt zu werden. Daraufhin waren Kriege mehr Wettbewerbe wie die Olympischen Spiele im Gladiatorenspielstyle wo am Ende die Partei den Krieg gewann, deren Ritter die meisten Wettkämpfe gewonnen haben.

Ba'al

523–524 Burgundenkrieg
561–613 Merowingischer Bruderkrieg
575 Reich von Soissons gegen Reich von Metz
591–595, 597–602 Balkanfeldzüge des Maurikios
598, 612–614 Goguryeo gegen chinesische Sui-Dynastie in Korea
624–630 Maghazi (Feldzüge des Mohammed)
632 Beginn der arabischen Eroberungskriege gegen Byzanz und die Sassaniden
632–634 Ridda-Kriege
656–661 Erster Islamischer Bürgerkrieg (Schlacht von Siffin)
680–692 Zweiter Islamischer Bürgerkrieg (Schlacht von Kerbela)
711–715 Araber gegen Westgoten
722 Beginn der Reconquista
732 Neustrien gegen Araber (Schlacht von Tours und Poitiers)
743–744 Dritter Islamischer Bürgerkrieg
772–804 Sachsenkriege, Franken gegen Sachsen
773–774 Langobardenfeldzug
791–803 Feldzüge Karls des Großen gegen die Awaren
806 Franken gegen die Sorben
813 Bulgaren gegen byzantinisches Reich
875–884 Aufstand des Huang Chao in China
899–955 Ungarneinfälle
907 Schlacht von Pressburg
933 Schlacht bei Riade
955 Schlacht auf dem Lechfeld
934 Ostfrankenreich gegen Dänemark (Schlacht von Haithabu)
So und nun ?

Tarlock

Ich glaub, du hast die Wikinger vergessen.

Ba'al

Keine Kriege, sondern Plünderungszüge, die Wikinger haben in der Regel eher die schutzlosen überfallen.

Tarlock

Sie haben aber auch Land erobert.

Goldeneye

Oder einfach so wie in Ender’s game machen

Sucoon

haben wir schon heute, Schaut doch mal zum Drohnenkrieg der USA. Entgegen dem Völkerrecht, ohne Verhandlung, ohne rechtliche Grundlage werden dort unbeteiligte hingeschlachtet.
Einfach vor dem Bildschirm fehlt jegliche identifikation mit der situation, mit dem Gegner, mit moralsichen konsequenzen usw. Die Realität wird zum spiel, das Töten wird zum spiel.

ethnisch aus meiner sicht nicht zu vertreten. für kriegstreiber natürlich sehr wünschenswert.

Alastor Lakiska Lines

Theoretisch ist der Bildschirmsoldat effizienter, als ein Mensch der direkt in einem Kriegsgebiet ist, da Dinge die einem Menschen normalerweise lebenslange psychologische Traumata bescheren würden durch einen Bildschirm höchstens teilweise vermittelt werden können. Nur 2 der 5 Sinne nehmen Dinge wahr, ebenso fehlt das Gefühl echter Bedrohung, was eine emotionale Distanzierung zu den eigenen Taten zur Folge hat und somit auch so etwas wie die moralische Vorstellungen des Individuums aus dem Fokus verschwinden. Effektiv mag das durchaus sein, wünschenswert aber auf keinen Fall.

Next

Bereits 2012 häuften sich schon die Fälle von Posttraumatische Belastungsstörungen bei Drohnenpiloten. Scheint also wohl doch mehr zu passieren.

Alastor Lakiska Lines

Wobei diese Fälle seltener sind und nicht so stark ausgeprägt. Die Trigger (Auslöser durch 1 der 5 Sinne) dieser Fälle sind geringer und die Folgeausprägungen weniger intensiv .

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