World of Warcraft vs. WildStar: Welches Spiel lohnt sich mehr?
Welches Spiel schneidet besser ab?

Das Kampfsystem – Action gegen Gemütlichkeit

Zum Kampfsystem der beiden Spiele muss man nur wenig Worte verlieren. WoW setzt auf ein altes, aberbewährtes System, in dem Fähigkeiten das anvisierte Ziel immer treffen. Das funktioniert einwandfrei und macht Spaß – das liegt vor allem an den zahlreiche Fähigkeiten und unterschiedliche Spielweisen aller Klassen.

Aber: Wer einmal WildStar gespielt und in das Kampfsystem eingetaucht ist, der wird alles andere als langweilig empfinden. Das gefeierte Telegrafen-System erfordert permanente Aufmerksamkeit, denn bereits ein oder zwei Treffer der Gegner können – zumindest im hochstufigen Bereich – das Ableben des eigenen Charakters bedeuten.

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Besonders innovative Ideen wie die negativen Charakterzustände sprechen deutlich für WildStar: Wer “geblendet” ist, sieht auf seinem Bildschirm kaum noch was, wer “verwirrt” wurde hat eine andere Belegung seiner Tasten. Hat man sich einmal auf das actiongeladene Kampfsystem von WildStar eingelassen haben, werden herkömmliche Kämpfe in anderen MMOs immer langweilig erscheinen – hier hat WildStar definitiv die Nase vorn.

Umfang

WildStar ist zwar groß, kann mit WoW aber nicht mithalten.
WildStar ist zwar groß, kann mit WoW aber nicht mithalten.

Beim Umfang schlägt der Vergleich in das andere Extrem um: An World of Warcraft kommt wohl kaum ein anderes Spiel heran. Kein Wunder, hatte das MMO doch über 10 Jahre lang Zeit zu reifen und wurde durch 5 massive Addons erweitert. Auch wenn ein Großteil der Inhalte für viele Spieler nicht relevant ist, so ist er doch verfügbar. Gerade Erfolgsjäger, Sammler von Pets oder Freunde seltener Ausrüstungsstücke können sich in den endlosen Dungeons und den großen Zonen tummeln. Wer als Neuling in WoW einsteigt, wird sich das ein oder andere Mal verlaufen, denn die Welt ist inzwischen gigantisch und voller spannender Geschichten, wenngleich die Qualitätsunterschiede zwischen dem angestaubten “Burning Crusade” und dem aktuellen “Warlords of Draenor” dadurch offensichtlich werden.

WildStar ist vom Umfang her deutlich kleiner, bietet dafür aber an allen Stellen der Spielwelt die gleiche, hohe Qualität. Die einzelnen Gebiete sind zwar größer als bei der Konkurrenz, dennoch ist die Gesamtfläche deutlich kleiner, was sich auch in der Zahl von Dungeons und PvP-Schlachtfeldern widerspiegelt.

Spieler gegen Spieler

Meine Aussagen zum PvP solltet Ihr mit Vorsicht genießen, denn weder in WildStar noch in World of Warcraft verfüge ich in diesem Bereich über Expertenwissen – seht es also eher aus der Sicht eines “Casuals”.

Während sich WildStars PvP deutlich schneller spielt, ist es oftmals auch unübersichtlicher. Klar, wer mit Ausweichrolle aus den feindlichen Telegrafen hechten will, kann nicht lange an einer Stelle stehen bleiben. Die Balance hat sich zwar seit dem Start des Spiels deutlich verbessert, von Stalkern innerhalb von 3 Sekunden zerlegt zu werden macht aber auch heute noch keinen Spaß.

Im PvP von WildStar ist die Hölle los. Es bedarf einiger Einspielzeit.
Im PvP von WildStar ist die Hölle los. Es bedarf einiger Einspielzeit.

Das WoW-PvP hingegen spielt sich statischer und in einigen Fällen geht es nicht einmal mehr darum, andere Spieler zu verprügeln. Das Alteractal ist längst vom “genialsten Schlachtfeld aller Zeiten” zu einem langweiligen “Alle stürmen aneinander vorbei zum gegnerischen Boss” verkommen. Dennoch fühlen sich die Scharmützel fair und ausgeglichen an. Stammgruppen dominieren natürlich in beiden Spielen und überrollen jede Randomgruppe – aber das ist ja auch irgendwie ihr Zweck.

Leider gibt es in WildStar bisher nur 3 wirkliche Schlachtfelder (Arenen ausgenommen), wohingegen World of Warcraft mit 11 Schlachtfeldern besser ausgestattet ist – Langeweile kommt dennoch in keinem der beiden Spiele auf.

Dungeons & Raids

In den Raids von WoW warten viele namhafte Charaktere, die Spieler schon seit Jahrzehnten kennen.
In den Raids von WoW warten viele namhafte Charaktere, die Spieler schon seit Jahren kennen.

Auch im Bereich der Raids und Dungeons geht World of Warcraft als der strahlende Gewinner hervor. Die Raids werden von den Hardcore-Gilden als das Anspruchsvollste gelobt, was es in der MMO-Landschaft gibt. Gleichzeitig ermöglichen niedrige Schwierigkeitsstufen wie der berühmt-berüchtigte LFR (auch “Idioten-Lotto” genannt) allen Spielern zumindest einen Einblick in die Instanzen – “elitär” ist der Inhalt in seiner einfachsten Form nicht. Auch wenn bei einigen Spielern genau das die Motivation mindert: Denn warum sollte man einen Boss auf schwer nochmal töten, wenn er bereits auf leicht gefällt wurde?

WildStar ist in dieser Kategorie – mal wieder – nicht so breit aufgestellt, dafür sind die Inhalte auch nicht für alle Spieler gedacht. Zwar gibt es einen Inhaltsfinder, aber bis die nötige Ausrüstung gesammelt ist, um sich überhaupt in die Instanzen wagen zu können, vergeht doch einige Zeit. Nichtsdestotrotz sind die Dungeons, Abenteuer und Expeditionen unterhaltsam und vermitteln oft mehr Geschichte und Handlung als vergleichbare Inhalte der Konkurrenz.

Individualisierung – Housing gegen … nichts

Individualisierung ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Punkt geworden – und genau hier hat World of Warcraft großen Nachholbedarf. Die Charaktermodelle bieten nur wenig Abwechslung und auch die Kleidungs- und Waffenwahl ist stark eingegrenzt. Zwar kann inzwischen Ausrüstung transmogrifiziert werden (sie erhält ein anderes Aussehen), aber das ist bei vielen Spielen inzwischen der unterste Standard.

Das Housing in WildStar sucht einen ebenbürtigen Gegener - findet den aber bisher nicht.
Das Housing in WildStar sucht einen ebenbürtigen Gegener – findet den aber bisher nicht.

Nein, in der Individualisierung punktet WildStar. Die Charaktere haben viele Schieberegler und Einstellungsmöglichkeiten, Rüstung kann nicht nur frei aus allen bestehenden Models ausgewählt, sondern auch nach Belieben eingefärbt werden. Doch all das verblasst im Angesicht von WildStars Housingmöglichkeiten. Denn die sind – und da lehne ich mich weit aus dem Fenster – endlos. Jeder Spieler bekommt ein eigenes Grundstück (kann dies aber mit anderen teilen, wenn er denn will) und dieses vollkommen frei dekorieren. Mehr als 2000 verschiedene Objekte stehen zur Auswahl, die nach Belieben kombiniert, angepasst und platziert werden können. Wenn es einen einzigen Punkt gibt, in dem WildStar unerreicht ist, dann ist es das Housing. Davon könnten sich alle – nicht nur WoW – eine ganz dicke Scheibe abschneiden.

Lest auf der letzten Seite über die verschiedenen Geschäftsmodelle, die Langzeitmotivation, die Community und das Fazit …

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Veldrin Minamoto

Ich habe nie WOW oder ein anderes MMO gespielt, außer Wildstar. Daher kann ich da keine Vergleiche ziehen. Aber die Vielfalt in den Expeditionen, Dungeons und Raids. Da kann ich mir nur schwer vorstellen wie das WOW toppen will.
Die Telegrafen, das befriedigende Kampf- und Movementsystem. Das Taktieren mit Fähigkeiten und Zusammenspiel mit anderen (auch Solo-Expeditionen sind interessant und obwohl skaliert sind sie trotzdem anspruchsvoll) Ich habe allein für Expeditionen 30 verschiedene Loadouts für meinen Arkanschützen, je nach Situation ein anders (Vincebuilds ist hierfür empfehlenswert)

Bei Expeditionen kann man sich austoben mit verschiedenen Loadouts bis man P15 solo schafft. Bei Dungeons und insbesondere Raids ist es ein wenig anders, da steht die Koordination über einen Raidleiter im Vordergrund und man hat deutlich weniger Loadouts.
Dort steht dann die Gruppenkoordination im Vordergrund.

Das hat alles seinen Reiz. Und neue MMOs müssten sich für mich an Wildstar messen lassen vom Kampfsystem und den Instanzen her. Jeder Boss ist anders und es ist erbarmungslos. Ein Tritt ins Rot? Tja, dann bist du zu 90% tot.

Ich kann mir aber momentan absolut nicht vorstellen, dass da eins nur im entferntesten rankommt.

Und wenn ich lese, dass man bei WOW einfach nur rumsteht und seinen Schaden raushaut, dann wäre ich da ernüchtert. Das würde mir keinen Spaß machen.

In Wildstar ist es so intensiv, dass ich manchmal in einem Raid oder einer Solo-Expedition die nicht für mein Level gedacht ist, einfach froh bin, wenn ich an einer Stelle eine Verschnaufspause machen kann 🙂

OstseeMatze

Defenitiv World of Warcraft. Wildstar ist ganz nett ist aber vom Inhalt der Lore und des Design ganz anders. Klar Grafik ist ähnlich aber das war es auch schon. Housing ja ist besser aber wenn das dass einzige Kriterium ist dann kann ich auch die Sims spielen. Ich denke das ist Geschmacksache. Der eine steht eher auf das “SiFi- Wow” & der andere eher auf das “Fantasy-WoW”. Ich bevorzuge letzteres. Wer jetzt mit dem Kosten Aspekt kommt der tut mir echt leid. Denn die paar Euro tun nun wirklich keinem Weh. Diejenigen die für WOW arbeiten sollen auch etwas verdienen.

Cortyn

Während ich deine Meinung respektiere und dir auch in der Sache mit der Lore und den Vorlieben zustimme, finde ich die letzten Sätze etwas befremdlich. 13 Euro im Monat tun sehr vielen Leuten sehr wohl weh und sind bei mehr Menschen untragbare Kosten, als man sich vielleicht vorstellen mag, wenn man nicht unter dem Problem leidet.

Gert-Joachim Weyer

Wildstar.Es kostet nichts.Läuft jetzt absolut rund.Grafik besser,UI um Lichtjahre besser….

Wozu ein Abo bei Wow?

Ich möchte entscheiden was ich zahle und ob ich zahle.Das mache ich, wenn ich zufrieden bin, wie bei ESO oder Wild.Bei Wow ist man gezwungen und muss sich monatelang ohne neuen Content,mit Bugs und Serverprobs rumschlagen und bekommt dafür noch obendrauf die “geilen” Shopangebote unter die Nase gerieben.

Und die Lore von WoW…sorry die ist so wirr,keinen roten Faden…alles wird immer und immer wieder gerezzed und neubelebt……John Sinclair sind spannender.

mmogli

Mich wunderts…man hört nichts über Legion…sonst hat man doch immer kleine Wochen-Häppchen bekommen von Schneesturm, über das nächste neue Addon !

Gert-Joachim Weyer

Ich schätze die sparen sich das für die Blizzcon auf.Sonst haben die ja nicht mehr allzu viel zu berichten.Okay,ausser die Beta für Overwatch zu eröffnen……vielleicht ^^

Christian Löwigt

Sehr schöner Artikel. Ich bin der Meinung das beide Spiele ihre Vorzüge haben. Ich habe auch einige Jahre lang WoW gespielt. Wobei ich mich meist eher aufs Rollenspiel statt auf den PvE und PvP Content konzentriert habe. Leider konnte ich immer weniger mit der Community und dem Spiel selbst anfangen und hab mich dann woanders umgesehen, irgendwie ging es meiner Meinung nach nach Mists of Pandaria nur noch bergab. Dennoch finde ich das gerade im Bereich Rollenspiel WoW gegenüber allem die Nase vorne hat, zwar hat das Spiel kein Housingsystem aber wenn es um Kleidung und Waffen geht hat das Spiel eindeutig die besseren Karten. Nun hab ich vor kurzem mit meiner Community Wildstar angefangen und muss sagen das mir das Spiel ziemlich gut gefällt, wenn ich es mit WoW vergleichen müsste sogar etwas besser. Ins Rollenspiel explizit habe ich in Wildstar noch nicht hinein gefunden aber das kann ja noch werden. Wenigstens den Rollenspielerchannel habe ich schon gefunden. ^^

mmonsta

hab jetz keinen direkten vergleich aber das rift housing kann es glaub durchaus mit wildstar aufnehmen. is jetz nich artikel bezogen aber rift wird in sachen housing so oft vergessen :(…ansonsten stimme ich mit (fast) allen überein 😀

Dawid

Ich kenne beide Housing-System und WildStar ist um einiges umfangreicher, zumal du dort auch diverse Challenges hast und mehrere nützliche Stationen bauen kannst (Garten, Mine usw.). Gefühlt gibt es auch mehr Items, die du sammeln kannst. Das Sammeln der Dekorationen ist auch stärker mit der Spielwelt verbunden.

Fabian Wolf

An sich ein wirklich schöner und Umfangreicher Artikel jedoch gehe ich mit meiner Meinung bei dem ein oder anderen Punkt in eine andere Richtung. Ich habe vor ca. einem Jahr auch mal WoW gespielt und das einzige was ich von der Story beim leveln mitbekommen habe ist sagen wir mal … nichts. Bei mir verlief das Leveln folgendermaßen: Ich startete in einem Gebiet, habe Quests gemacht bis ich die Levelempfehlung fürs nächste Gebiet erreicht hatte, habe jedoch keine einzige der Quests auch nur Ansatzweise gelesen und bin weiter. Das ganze dann bis Level 100. Das Problem bei WoW ist meiner Meinung nach, dass die Story dort viel zu kurz kommt und die einzelnen Questgebiete aus meiner Sicht rein gar nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben. Um die Story von WoW zu verstehen muss man zudem auch die von Warcraft etc. kennen, da das ja alles zu dem Franchise dazugehört. Bei Wildstar versteht man die Story auch, wenn man sich nicht alles durchliest. Man kriegt ganz zu Anfang einen guten Überblick, was denn jetzt genau auf Nexus los ist und beginnt dann nach den Geheimnissen der Eldan zu suchen. Was allein schon viel Übersichtlicher ist als das, was ich von der WoW Story so mitbekommen habe. Neue Spieler von Wildstar verstehen die Story aus meiner Sicht ebenso gut, wie alt eingessene, was bei WoW nicht der Fall ist. Da auch gleich zu den Questtexten, die bei Wildstar um EINIGES kürzer sind als die bei WoW, welche mich dann auch des öfteren mal zum Lesen angeregt haben. Zudem fand ich die Sache mit den Datenwürfeln und Büchern auch ganz nett, in denen man nach und nach mehr über Nexus Erfährt. Die Story wurde bei Wildstar auch um einiges geschickter eingesetzt. Ich z.b. habe teilweise nur angefangen/weitergespielt weil ich Wissen wollte: Was ist denn nun mit den Eldan? Was hatten sie vor?? Nun zum zweiten Punkt auf meiner Liste: Die Raids. Ich finde die Raids in Wildstar, nicht allein schon wegen des Kampfsystems, nein auch wegen den Bossmechaniken um einiges interressanter und spannender. Wo ich bei WoW nur Stumm rumstehe und als DD zusehen muss das ich meine 25k kloppe, muss man bei Wildstar viel mehr auf die Umgebung und Position von sich selbst achten. Zwar mag da zwar weniger Content da sein, ist dafür aber um einiges schwieriger, anspruchsvoller und interressanter, und hat zudem auch noch was mit der aktuellen Story zu tun. Nun zum letzten Punkt: Die Langzeitmotivation. Dort steht:”In WoW gibt es alleine durch seinen Umfang nahezu endlose Ziele, die verfolgt werden können. Egal ob das Achievements, die Haustiersammlung oder das Bezwingen der Bosse im mythischen Modus ist”. Das alles bietet für mich Wildstar ebenso. Dort habe ich Achievements, Haustiere und auch Raidbosse. Aus meiner Sicht gibt es dort sogar noch viel mehr endgame Content wie z.b. Abenteuer, Expeditionen, die auch später noch interressant sind und angemessene Belohnungen geben. Bei WoW hingegen braucht man sowas wie Dungeons nur um am Anfang das “Standarditemlevel” zu erreichen. Mein Fazit: Wildstar ist nicht spezieller, sondern hat vieles um einiges besser gemacht als WoW.

Erwin

Bücher, die einem etwas über die Lore erzählen, kann man in WoW auch finden. Ich glaube einfach in WoW gab es zu viel Lore für dich, dir waren die Questtexte zu lang und deswegen last du sie dir nie durch und hast nicht verstanden, worum es geht. Bei Wildstar sind die Texte richtig kurz und du verstehst die Lore. Bei den Raids muss ich dir leider auch widersprechen. Im LFR geht das mit dem nur rumstehen vielleicht aber in HC oder allerspätestens Mythic geht das nicht mehr.

Zefix

Das mit der langzeitmotivation seh ich ein wenig anders, auch wildstar hat erfolge und pets, dazu kommen noch Daten Würfel die ich persönlich alle anhören will. Und man stolpert ständig über was neues, während in wow ausser in den q-Hubs eher wenig los ist. (WotLk-zeit, weiter hab ich nicht gespielt.)

Theojin

Ich würde gern beide Spiele zu einem machen und dieses dann spielen. Das wäre für mich ziemlich perfekt.

Natürlich mit deutschen Servern und restriktiven Realmtransfer und Namenänderungsregeln.

So für sich gefallen mir beide Spiele nicht so sehr, als daß ich eines davon zocken könnte. Es sind immer Nuancen oder gewisse Features, die mir dann jeweils fehlen.

Rico

Mich langweilt WoW, Wildstar macht nicht alles richtig, aber es unterhält mich, weil es einfach sehr viele coole Features hat.
Und die Bequemlichkeit von Blizzard zu denken sie können sich alles erlauben, geht mich richtig gegen den Strich.
Andere Entwickler geben sich soviel Mühe, Krempeln ganze Syteme um, ja ziehe sogar ihr Spiel vom Markt zurück(FF14) und Blizzard, lässt sich ein Jahr Zeit mit neuem vernüftigen Content.
Wildstar macht richtig Spass, weil ich überall was entdecken kann, weil das Kampfsystem fetzt, weil das Housing und Customizing großartig ist.

mmogli

Ich frag mich auch immer und immer wieder…was macht Blizzard mit den ganzen Dollars . Ich kann die Spieler doch nicht mit einer Garni fesseln ! Warum bringen sie keine Schlachtfelder wie in GW”2 wo Mauern einstürzen in Burgen .Oder Kriegsbasen wie in Wildstar. Das muss doch alles machbar sein . Ganz zu schweigen von Instanzen wie früher .Neue Berufe z.b Tischler oder Maurer usw usw ….Housing in Stormwind oder Ogri. . Ach man könnte doch soviel machen .Jetzt Spiel ich halt weiter Wildstar ..Auch ohne Raids geht’s in WS

KohleStrahltNicht

Ganz einfach…
Blizzard hat die Aboeinnahmen von WoW in andere Spiele wie Overwatch , Hearthstone usw… gepackt.
Blizzard ist einfach satt vom Erfolg und merkt nicht einmal warum die Spieler sauer sind und abhauen.
Gerade Blizzard könnte doch jedes jahr eine Mega Erweiterung raushauen.
Mit Geld und manpower geht das aber man muß auch wollen.
Komischerweise frisst die WoW-Community alles und zahlt weiter aus Gewohnheit das Abo.
Aber bei anderen MMOs wird immer nach f2p verlangt aber nicht bei WoW….Verstehe wer will.

Cortyn

Ich finds immernoch sehr komisch, wenn Spieler sich hinstellen und meinen “Blizzard sei zu doof” und “Die Entwickler checkens nicht, aber ich hab voll den Durchblick” … als wären das alles seelenlose Zombies, die ihren Job nicht mögen und keinen Kontakt zur Außenwelt haben.

Nirraven

Du hast anscheinden noch nicht so viele Kommentar von ihm gelesen 🙂

Er hat total den Durchblick! Immerhin erkennt er als Einziger das sogar GW2 ein Asiagrinder ist xD

KohleStrahltNicht

Die Lästerschwester Nirraven ist auch wieder da.
Du scheinst mich ja gut zu kennen.
Befriedigt dich die Lästerei?

GW2 ist für mich auch ein AsiaGrinder.
Was ist es dann wenn ich hunderte NPCs kloppen muß um ein Herzchen zu füllen?
Du bist ein Vogel….;o)

Cortyn

Ob du ein Herzchen füllen musst, oder eine Anzeige hast, die sagt “1/25”-Mobs getötet ist doch nur ein Unterschied in der Darstellung. Also Guild Wars 2 als Asia Grinder … das ist schon echt ein hartes Stück.

Nirraven

Wiso ist es lästern, wenn ich nur Dinge behaupte die du so gesagt hast?

—“Du scheinst mich ja gut zu kennen.”—

Gut genug um zu behaupten das du GW2 als Asiagrinder siehst.

mmogli

Kohle du hast ja auch schon Fans 😉

KohleStrahltNicht

Die haben wir beide wohl ;o)
Aurogramme schicke ich per Post zu…..

doc

Naja, unser kohliger Strahlemann hat aber nicht ganz unrecht.
Seit der Fusionierung von Activion-Blizzard merkt man aber wirklich, dass das die neuen “Features” eher rar und irgendwie billig geworden sind.
Mir kommt WoW ebenfalls nur noch wie ein Melkvieh vor.

Er hat ja auch nicht gesagt, dass die zu doof etc seien oder es nicht hinbekommen würden, er sagte nur die machen es nicht! 🙂

WoD empfand ich den Umfang schon als sehr armselig. Nur die Garnision war daran das einzig Neue, welches aber auch eigentlich nicht wirklich ganz neu war, weil es ein erweiteter MOP-Garten ist.

Die alten Probleme wie Klassen-Balancing in PvE und PvP haben sie immernoch nicht annähernd im Griff, man kann als Magier/Schurke/Jäger/WL quasi immernoch nur eine Skillung verwenden, eben die die derzeit am besten balanced ist.

Die Instanzen sind immernoch einfach nur sinnlos, ab einem gewissen Item-Stand.

Crafting ist immernoch relativ nutzlos.

Haustierkämpfe und Archäologie sind zwar nette Sachen habe ich aber nie lange ausgehalten. Mein höhstes Pet war so ca level 15.

Dazu kostet neben dem Abo jedes AddOn fast soviel wie ein eigenständiges Spiel.

…und das nach 10 Jahren!
Das meinte KohleStrahltNicht vermutlich.

KohleStrahltNicht

Ich bin eben der Meinung das Berufe in WoW keinen Sinn mehr machen.
Mit Einführung der kaufbaren Erbstücke brauche ich während der Levelphase weder einen Dungeon für bessere Items zu besuchen noch ein Auktionshaus um dort bessere Items zu kaufen bzw. zu verkaufen.
Warum kann ich plötzlich Erze und Kräuter farmen die ab Itemlevel 200 zB gesammelt werden dürfen ich diese aber schon viele früher bekomme?
Warum bekomme ich für ein gesammeltes Erz so viel XP?
Wer gemütlich questen und leveln möchte darf keinen Sammelberuf ausüben , da man damit noch schneller levelt.

Warum zahle ich folglich für ein Abo für kaum bis gar keinen Content?
Ab Endlevel nur noch Raids?
Das finde ich mager und Haustierkämpfe…wer braucht das?
Blizzard das geht aber besser……
Blizzard läßt die Spieler doch verhungern und diese merken es langsam.

mmogli

Das könnte glatt von mir kommen Herr doc !

KohleStrahltNicht

Die Entwickler sind nicht doof.
Nur gefühlt satt.
Aber Blizzard investiert zu wenig in WoW.
Blizzard brauch irgendwie frische Köpfe mit neuen Ideen gemixt mit der Erfahrung der Alten Hasen.
Ein neues MMO bekommt Blizz auch nicht hin.

mmogli

Neue Köpfe Kohle ! Glaub Herr Frost Arbeitet schon fest im Blizzard Team 😉

Syhlents91

War da nicht mal was? Projekt Titan? ^^ wurde gecancelt oder?

KohleStrahltNicht

Genau das meinte ich auch….
Blizzard hat Geld aber keine Ideen oder keine Eier um was neues zu bringen.
Obwohl alles von Blizzard angenommen wird.

mmogli

“Man kann aber auch zwanghaft in alles etwas Böses hineinlesen, wenn man das nur will. “
Sry Cortyn das ich ein satz von dir verwendet habe.Aber Kohle meint bestimmt nicht ,das die Entwickler doof sind .Auch andere Spieler sind Kohles Meinung 😉

Shiv0r

Das wird der veralteten Engine verschuldet sein. Zumal WoW nur Blizzard Cashcow ist. Die werden sobald sich das mit dem Abo nicht mehr gut rentiert auf F2P oder B2P umschalten und sie sind ja schon so clever, dass sie ihren Shop ja schon drin haben, weshalb sie wahrscheinlich sehr nahtlos den Übergang zu B2P und F2P machen können.

Rico

Im grunde genommen ist es mir egal, dann mach ich eben kein Abo mehr, gibt genug alternativen.

Cortyn

Man kann aber auch zwanghaft in alles etwas Böses hineinlesen, wenn man das nur will. Das war im Grunde etwas selbstironisch, denn wenn man einen Blick auf meine anderen Artikel wirft, dann wird schnell klar, dass auch ich Kritik an der Lore habe. Aber das sind halt wirklich Detail-Feinheiten, die wohl 97% der Spieler nicht interessieren und nur Rollenspielern und Lore-Nerds den Tag verderben 🙂

Theojin

Naja, 90% der WOW Spieler geht ihre eigene Lore schon immer völlig am Arsch vorbei. Die interessieren sich nur für die nächsten Mounts, Pets und die Itemwertigkeit ihrer Ausrüstung.
Wenn man denen vorsetzt, daß Archimonde Kriegshäuptling der Horde wird, weil Vol’Jin ein Sabbatjahr einlegt und danach als transsexueller Bischof in der Kathedrale zu Sturmwind sein Unwesen treibt, interessieren die sich nicht dafür.

Ich habe oft genug in meinen 10 Jahren WoW meine zahlreichen Bekannten und Freunde in den Gilden nach Loresachen gefragt, und eigentlich nur die WC3 Nerds waren an sowas interessiert.
Auch wenn ich, weil ich RTS hasse, an WC3 nur der Story wegen interessiert war, so habe ich mir doch jedes Buch und jede Textzeile in WoW durchgelesen. Ich mag einfach die Geschichte, auch wenn sie in den letzten Jahren stark verwässert wurde.
Blizzard knüppelt einen VIP nach dem nächsten tot und füllt nicht wirklich nach.

Es ist sowieso ein Fehler, Leute wie Arthas, Rhonin, ja selbst Grommash endgültig sterben zu lassen. Das läßt sich dann nur wieder über bekloppte Storykniffe bewegen. Statt Arthas hätte man auch locker einen Truchsess oder Senechall an seiner Stelle besiegen können, während Arthas sich uns “Helden” nicht beugt, weil wir einfach zu unwichtig sind.

Aber gut, Der Zug ist eh schon lange abgefahren.

Cortyn

Die “Helden” sind nur selten das ausführende Organ. Wir sind, loretechnisch, fast immer nur unterstützendes Fußvolk, während die richtigen Helden (Tyrion, Maiev, etc) die Arbeit machen.

Varoz

Also keine Ahnung ob es nur mir so geht, aber ich mag das housing in wildstar überhaupt nicht, instanziert und keine Nachbarn, wenn ich mir was aufbaue, sollen es auch andere sehen, ohne das ich sie erst einladen muss, was man ja eh nur mit bekannten macht. Ich find immer noch das housing in archeage am besten, da dort nichts instanziert ist.

Wolf

Sehr schöner Artikel.

Koronus

Ich würde dich ja gerne Fragen ob wir beide den selben Publisher von dem meinen allerdings geht es nicht da es hier verboten und du Gast bist.

Gast

Ich bin ganz ehrlich gesagt einfach zu blöd mich hier anzumelden, habs schon mal versucht aber irgendwie nix zum registrieren gefunden.

Dawid

Am oberen Ende des Kommentarbereiches auf “Einloggen” gehen. Dort dann auf “Need an account?”.

Erwin

Ah ok Perfekt. Vielen lieben Dank.

Gast

Der Publisher ist hat nichts mit Schneestürmen zu tun so weit ich weiß.

Gerd Schuhmann

Ja, eben. Wir haben ja wirklich wenig Regeln hier. Die paar, die wir haben, könntet Ihr dann bitte respektieren.

Eine der Regeln ist ist: Keine Werbung für Privat-Server. Ich wär Euch dankbar, wenn Ihr Euch dran haltet. Wenn das wirklich so ein wichtiges Thema ist, machen wir vielleicht mal einen Artikel drüber. Aber in den Kommentaren hat das nichts zu suchen.

Ich will jetzt auch nicht wieder eine riesen Diskussion drüber haben.

Es gibt zig Orte im Netz, wo Ihr Euch über sowas austauschen könnt. Das hier ist keiner dieser Orte.

Genauso wenig wie wir hier Irgendwelche Trainer, Hacks, Cracks, Downloads oder Warez haben wollen.

echterman

Ich glaube nicht das zu diesem Thema eine brauchbare und angemessene Diskussion entstehen kann. Weil hier 1. Äpfel mit Birnen verglichen werden und 2. “Es lohnt sich.” von jedem Spieler anders empfunden wird. Hinzu kommt, das WoW mittlerweile mehr als 10 Jahre Entwicklung hinter sich hat, was dann von vielen Spielern und Kommentatoren vergessen wird. Wildstar müsste man WoW-Classic Vergleichen und nicht mit dem WoW von heute.

BTT: Für mich persönlich biete Wildstar den größeren Unterhaltungsfaktor. Lohnt sich also für mich mehr, weil Wildstar mich besser unterhalten kann als WoW es derzeit kann. Und das in vielerlei Hinsicht. Mehr Humor,anspruchsvollere Kämpfe, durch Mouse-View ein völlig neues Spielerlebnis, keine Suche nach Skills auf fast endlosen Aktionsleisten. Da Wildstar F2P ist und WoW P2P bietet Wildstar, was die Kosten angeht, das größere Spaßpotential.

Koronus

Sehe ich bezüglich der Sinnhaftigkeit des Artikels genauso allerdings kann ich dem Boss (wer auch immer das nun ist) nicht verübeln da er mir mehrere Schmunzeln abgerungen hat.

Dawid

Geht auf meine Kappe! Also, ich finde solche Artikel schon brauchbar, weil es bestimmt einige interessiert, worin die Unterschiede bzw. Stärken und Schwächen liegen. So lässt sich auch ggf. abwägen, ob ein Spiel zu einem passen könnte oder nicht. Bei dem Artikel von Cortyn bekomme ich ein ganz gutes Bild davon.

Da sehr viele von uns WoW gespielt haben, bietet es sich eben als Referenz an. Das sind übrigens auch hoch frequentierte Suchanfragen. Die Nachfrage nach solchen Gegenüberstellungen ist relativ groß. Dass ein WoW nach 10 Jahren natürlich mehr Content bietet, ist klar und wird auch thematisiert. Es geht aber primär um das Spielerlebnis und die Eigenheiten der Spiele – ob nun ein anderes Kampfsystem oder die Präsentation der Quests. Das lässt sich schon vergleichen.

PetraVenjIsHot

Jup, kann ich bestätigen. Ich habe weder das eine noch das andere gespielt. Aber nach der Lektüre des Artikels habe ich nun ein ungefähres Bild. Weiter so!

mmogli

Wenn man WoW Classic mit Wildstar jetzt vergleichen würde,und beide Games hätten den gleichen Start ! Dann würde ich sagen,dass Wildstar die Nase ein wenig vorne hätte :-).

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