Warcraft-Movie: Schauspieler von Orgrim meint „Die nächsten Filme werden besser“

Rob Kazinsky glaubt daran, dass die Filme 2 und 3 von Warcraft den ersten Teil toppen können – wenn sie denn gedreht werden.

Die Kollegen von PCGamesN hatten die Gelegenheit, ein recht langes Interview mit Rob Kazinsky zu führen, der im Film „Warcraft: The Beginning“ den Orc Orgrim Doomhammer verkörpert hat. Dabei wurde darüber geplaudert, wie Kazinsky eigentlich an den Job kam – und was er über die Zukunft der Warcraft-Filme denkt. Die spannendsten Aussagen von Kazinsky haben wir für Euch zusammengefasst.

Kazinsky wollte mitspielen – um jeden Preis

Spannend ist vor allem, wie Kazinsky eigentlich zu dem Job gekommen ist. Er war schon immer leidenschaftlicher WoW-Spieler und hat in seiner Freizeit fast jede Minute in dem MMORPG verbracht. Während einer Drehpause von „Pacific Rim“ wollte er gerade seine tägliche Gring-Arbeit machen, um Fit für den nächsten Raid zu sein, als er von einer Kollegin angesprochen wurde. „Tu das nicht“ meinte sie und kurz darauf „Du weißt, dass wir diesen Film machen werden.“

Warcraft Movie Orc OrgrimSeither war Kazinsky Feuer und Flamme und hat zu jeder Gelegenheit versucht, irgendeine Rolle in dem Film zu bekommen. Von ihm selbst heißt es:
„Ich hätte den Boden geputzt, ich hätte Duncan Jones‘ Hand gehalten, während er den Film macht, ich hätte alles getan um in dem Film mitzuspielen. Und dann haben sie mir die Rolle von Orgrim gegeben und ich dachte mir „Oh, ihr habt mir gerade den besten Charakter in der Lore gegeben, vielen Dank.“

Ebenfalls interessant ist, was er zum Erfolg und gleichzeitigen Misserfolg des Films denkt.

„Wir wollten den besten Videospiel-Film machen, den es jemals gab, aber die Hürde ist auch nicht sonderlich hoch. Glaube ich, dass wir das geschafft haben? Ja. Bedeutet das, dass der Film selbst großartig ist? Ich glaube nicht. Ich glaube nicht, dass wir den perfekten Film gemacht haben, weil wir das nicht konnten.“

Ein Teil der Begründung hierfür ist, dass die ursprüngliche Lore selbst einige Widersprüche hatte, weshalb man auch nicht alle Aspekte übernehmen konnte. Einige Fans haben Mannoroth oder Sargeras vermisst – doch dann wäre der Film nur noch überladener gewesen.

Orgrim Warcraft MovieAlle warten auf die „Frozen Throne“-Story

„Wir haben einen ziemlich soliden Film gemacht. Wir haben einen wunderbaren Startpunkt für das Universum und die nächsten Filme, zwei und drei, können auf dieser Welt aufbauen, die wir geschaffen haben und sie erweitern. (…) Wir werden in den zweiten und dritten Film starten, wenn wir sie denn machen dürfen, um noch bessere Geschichten zu erzählen, bis wir den Punkt erreichen, auf den alle warten: Der Frostthron.“

Den Grund für den relativen Misserfolg in Amerika sieht Kazinsky übrigens in der Mentalität. Die Menschen erwarten, dass ein Videospiel-Film schlecht ist, alleine weil er ein Videospiel-Film ist.

Warcraft 3 Arthas

Alle warten auf Arthas‘ Story.

„Das wird sich verändern, denn die Leute werden irgendwann erkennen, dass Spiele nicht mehr nur „Sonic the Hedgehog“ sind. (…) Sie haben sich entwickelt und sind filmisch auf ihre eigene Art. Wenn man auf Assassins’s Creed oder Mass Effect schaut – das sind großartige Geschichten und großartige Filme.“

Das gesamte Interview in voller Länge findet Ihr wie gewohnt in unseren Quellen.

Cortyn meint: Auch wenn der Warcraft-Film nach wie vor die Massen spaltet und es abgesehen von „Das war der schlechteste Film der Welt“ und „Das Beste, was ich je gesehen habe“ eigentlich keine anderen Meinungen gibt, ist es doch interessant, die Zeilen von Rob Kazinsky zu lesen. Außerdem ist es irgendwie ein gutes Gefühl, dass „einer von uns Nerds“ es in den Film geschafft hat – denn da spürt man dann auch, dass wenigstens ein paar Leute wissen, über was sie da eine Geschichte erzählen.

Autor(in)
Quelle(n): pcgamesn.com
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