Einen aktuellen Hit auf Steam gibt es nur, weil der Entwickler seiner Partnerin ihren Traumberuf ermöglichen wollte

Dressmakr Hintergrundgeschichte

Dressmaker ist ein echter Hit auf Steam und existiert nur, weil ein Mann seiner Partnerin die Ausübung eines Berufs ermöglichen wollte.

Was ist das für ein Spiel? Das Spiel Dressmaker hat sich seit Release zu einem echten Hit entwickelt. In dem Spiel habt ihr eure eigene Schneiderei und schneidert Damenbekleidung für eure Kundinnen. Aktuell steht Dressmaker auf Steam bei rund 98 % positiven Bewertungen.

Dressmaker sticht besonders durch seine realitätsnahen Mechaniken heraus und wird in vielen Reviews dafür gelobt. Dieses fast schon reale Gameplay scheint volle Absicht zu sein, wie die Hintergrundgeschichte der Entwicklung des Spiels erahnen lässt.

Den Trailer zu Dressmaker könnt ihr euch hier anschauen:

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Dressmaker lässt euch auf Steam eure eigene Schneiderei eröffnen

Was steckt hinter Dressmaker? Dressmaker wurde von dem Paar Sabrina Becker und Jonathan Hau-Yoon erschaffen. Sabrina Becker hatte in ihrer Kindheit viel Erfahrung als Schneiderin gesammelt, weil sie das Handwerk von ihrer Mutter beigebracht bekam. Doch ihre Fähigkeiten und ihre Leidenschaft konnte sie aufgrund von EDS (Ehlers-Danlos-Syndrom) nicht als Beruf ausführen.

Was ist EDS (Ehlers-Danlos-Syndrom)?

Bei EDS handelt es sich laut der Website von AOK um eine erbliche Erkrankung des Bindegewebes. Betroffene haben häufig sehr stark bewegliche Gelenke, eine extrem dehnbare und verletzliche Haut und somit eine höhere Anfälligkeit für Verletzungen.

Jonathan Hau-Yoon hatte deswegen die Idee, ein Spiel zu erstellen, mit dem seine Partnerin dann weiterhin schneidern könnte, nur eben virtuell. So wurde Dressmaker geboren, was zunächst auf der Indie-Plattform itch.io hochgeladen wurde und es schließlich bis auf Steam schaffte.

Sabrina Becker sagt im Interview mit creativebloq.com: Wir wollten unbedingt sicherstellen, dass wir ein Spiel rund um Handwerk und Kreativität entwickeln. Es gibt nichts Aufregenderes, als in einen Stoffladen zu gehen, all diese Materialien zu sehen und zu erkennen, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, sie in verschiedenen Kombinationen, Stilen und Schnitten zu gestalten. Gerade das Zusammenfügen dieser Elemente und die Verwirklichung der eigenen Vision finde ich so befriedigend, und genau das wollten wir im Spiel vermitteln.

Was sagt ihr zu Dressmaker? Habt ihr es schon gespielt oder ist es erstmal auf eurer Wunschliste? Schreibt es uns in die Kommentare!
Bei Release gab es durch die Beliebtheit des Spiels ein paar hitzige Diskussionen. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: Ein „Spiel für Frauen“ erobert gerade die Steam-Charts, aber einige nutzen es, um gegen die AAA-Industrie zu giften

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