Star Wars Battlefront: Riesige Erwartungen, viel Skepsis – Studio spürt den Druck

Der anstehende Multiplayer-Shooter Star Wars Battlefront will die Seele von Star Wars einfangen. Die Entwickler spüren die Skepsis und riesigen Erwartungen der Fans.

Man möchte nicht in der Haut der Entwickler des Multiplayer-Shooters stecken. Der Eindruck drängt sich in den letzten Monaten immer wieder auf.

Jeder erwartet etwas anderes, aber alle wollen, dass es großartig wird

Star Wars hat eine riesige Fan-Basis, Electronic Arts einen durchwachsenen Ruf, Block-Buster-Games rufen in 2015 sowieso Skepsis hervor und dann macht man noch den Reboot einer Spiele-Serie, die vor 10 Jahren Kult-Status hatte: Die Entwickler von DICE haben es nicht leicht.

Star Wars Battlefront Hoth

In einem Interview mit dem Guardian spricht man jetzt über die Situation und die schwierige Erwartungshaltung der Fans: Den einen ist es zu viel Battlefield, den anderen zu wenig, heißt es. Und den Star-Wars-Fans ist das egal, die wollen Star Wars, kein Battlefield.

Viel Skepsis schlage den Entwicklern entgegen. Man habe es akzeptieren müssen, dass die Fans unzufrieden mit dem Game und den Entwicklern seien. Erst, wenn die Fans es spielten, lege sich die Skepsis. Dann sähen sie, was man da entwickle, sähen, dass DICE ihrer Vision treu geblieben sei, und die vorher noch so harsch kritisierte Version von Star Wars Battlefront gefalle den Zockern – so geschehen auf der E3, sagt der General Manager von Dice dem Guardian.

Die Essenz von Star Wars einfangen

Die Singleplayer-Kampagne, die sich so viele gewünscht haben, hat man nicht. Solche Kampagnen sieht man bei DICE skeptisch. Die dauerten 6-10 Stunden, dann seien die Spieler einmal durch und besuchten sie nie wieder. Bei den Missionen, den Einzelspieler-Inhalten, die man für Star Wars Battlefront plane, will man hingegen großen Wert auf Wiederspielbarkeit legen. Überhaupt lege man das System auf Langzeitspaß aus.

Man konzentriere sich auf die Kinofilme Episode 4-6 und gehe nicht noch weiter in die Episoden 1-3 zurück, um ein Zeit-und-Logik-Mischmasch zu vermeiden, sagt man. Und ja, man habe für die Zeit nach dem Release noch einige Sachen für DLCs geplant, habe aber die coolsten Ideen und Momente schon ins Grundspiel gepackt.

StarWarsBattlefront-Koop

Über allem anderen stehe, so Bach weiter, die Seele von Star Wars einzufangen, die Essenz. An einem Star Wars Spiel seien schon viele gescheitert, weil sie versuchten den Effekt der Franchise zu kopieren. DICE versuche hingegen den Kern der Faszination zu verstehen und von dieser Warte aus, ein Spiel zu schaffen.

Bei DICE will man nicht sagen, „Vertraut uns, wir wissen, was wir tun“, aber … na ja, so ein bisschen sagt man es dann doch. Man wisse, wie sehr man unter Beobachtung stehe, wie hoch die Erwartungen der Fans seien, aber man werde all die Erfahrung der letzten Jahre nehmen und ein Star-Wars-Spiel schaffen, das die Seele der geliebten Franchise einfängt.

Wie gesagt: Man möchte nicht in der Haut der Entwickler stecken.

Autor(in)
Quelle(n): The Guardian
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