Project Dogmat – MMORPG inspiriert von World of Darkness

Aus dem offiziellen MMORPG zum Horror-Rollenspiel World of Darkness wird leider nichts, da EVE-Online-Entwickler CCP Games die Arbeiten daran eingestellt hat. Doch nun arbeitet ein anderes Team mit Project Dogmat an einem ähnlichen Spiel.

World of Darkness hat sehr viele Fans und dass das Konzept auch als Computerspiel funktioniert, hat das 2004 erschienene RPG Vampire – The Masquerade: Bloodlines bewiesen. Doch Fans wünschen sich schon sehr lange ein MMORPG in diesem düsteren Szenario. Ohne offizielle Lizenz, dafür mit viel Herzblut arbeitet ein Entwicklerteam an Project Dogmat. Das MMO spielt in einer düsteren Welt, in der Vampire und andere Kreaturen der Nacht existieren und einen ewig währenden Kampf austragen. Ihr gehört mit zu diesen Wesen. Horror-Elemente und eine düstere Atmosphäre stehen im MMO an oberster Stelle.

Eine riesige „World of Darkness“

Project Dogmat Concept City

Project Dogmat will ein klassenloses System bieten, bei dem ihr euren Helden nach euren Vorstellungen formen könnt. Dies gilt zudem für das Aussehen, das sich detailliert bei der Charaktererstellung anpassen lässt. Das Kampfsystem soll eine Mischung aus dem bekannten Hotbar-System anderer Genre-Vertreter und einem zielbasierten System ähnlich wie in Third-Person-Shootern werden. Mit eurem Helden erkundet ihr große Städte, die alle ein Eigenleben besitzen und auf eure Taten und die der anderen Spieler reagieren. In vielen Abenteuern bekämpft ihr eure Feinde.

https://youtu.be/kaThM4tLaWs
Project Dogmat Concept

Doch abseits dieser Herausforderungen widmet ihr euch überdies dem Nachtleben und besucht Clubs, um euch mit anderen Spielern zu treffen. Mit diesen könnt ihr gemeinsam losziehen, um schwierigere Aufgaben zu erledigen. Es soll sogar möglich sein, sich in eine feindliche Organisation einzuschleichen und diese dann von innen heraus zu zerstören. Die Entwickler möchten über ein Server-Cluster-System eine riesige Spielwelt für Tausende an Spielern bieten. Es soll keine unterschiedlichen Welten geben, alle spielen in ein und derselben.

Entwickelt wird Project Dogmat mit der Unity Engine 5 und in Kürze soll eine Kickstarter-Kampagne beginnen, über welche das Team die Entwicklung des MMORPGs finanzieren möchte. Dieses Crowdfunding ist für die Entwickler offenbar sehr wichtig, da es das Spiel ohne eine erfolgreiche Finanzierung allem Anschein nach nie geben wird.

Was haltet ihr von Project Dogmat? Meint ihr, dass die Entwickler das MMO realisieren können und glaubt ihr, dass es ein würdiges, wenn auch inoffizielles „World of Darkness“-Spiel werden kann?

https://youtu.be/-yT4eyzNLmQ
Quelle(n): projectdogmat.com
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Larira

Das wäre ein MMORPG für mich! Endlich ein anderes Setting!

Grüße

Michael

Mein erster Gedanke: Wow, auf sowas warte ich schon ewig. Mein zweiter Gedanke: Wer entwickelt das Spiel überhaupt? Leider finde ich kaum Infos über die Entwickler, also was für Spiele haben sie bisher gemacht, was für Erfahrungen haben die Entwickler, ja wer sind die Entwickler überhaupt? Wieviel Leute arbeiten an dem Spiel?

Weil wirklich hochwertig ist der Prototyp nicht. Mein dritter Gedanke: Scam 🙁

Gerd Schuhmann

Das wird mehr oder weniger ein Fanprojekt sein. Das gab’s bei Harry Potter auch.

Ne Gruppe von enthusiastischen Entwickler fängt ein Projekt, in der Hoffnung dann Investoren zu finden und größer zu werden.

Das hat mit „Scam“ auch wieder nix zu tun.

Dass eine Lizenz wie World of Darkness, an der schon ein Studio zerplatzt ist und die heute auch lang nicht mehr so lukrativ ist wie vor 10, 15 Jahren, jetzt nicht Tripple-A-Studios bekommt, auch keine AA-Studios, sollte eigentlich klar sein.

Mal grundsätzlich: Alles was nicht auf einer Messe vorgestellt wird und zwar von einem der wenigen großen Tripple-A-Publisher wird unter den riesigen Erwartungen der Fans zurückbleiben, was die Technik angeht.

Aber sobald ein Tripple-A-Publisher wie EA, Activision, Ubisoft usw. das nächste Spiel aufzieht, raufen sich die Fans die Haare „Diese Geldsäcke,, von denen kauf ich gar nix mehr.“

Wer Nischenspiele spielen möchte und im Moment sind MMORPGs so sehr Nische wie seit 10 Jahren nicht mehr, der kann nicht Blockbuster-Qualität erwarten. Das ist, glaube ich, wirklich so was, dass bei den MMORPG-Fans noch nicht richtig angekommen ist.

Auf der Gamescom und auf der E3 gab es nicht EIN MMORPG. Das hat schon seine Gründe.

Michael

Ist halt meine Befürchtung, da ich mittlerweile bei Kickstarter usw. aufpasse, auch wenn ich mehrheitlich gute Erfahrungen gemacht hab. Und wenn einfach der Background des Studios weggelassen wird (Absicht oder Versehen?), dann bin ich erst recht vorsichtig. Ich hab jetzt nicht die komplette Webseite 100% durchgesehen aber mich 15min mit der Recherche nach den Leuten beschäftigt.

Und ja, typische MMORPGs sind inzwischen wieder eine Nische. Vielleicht hilft das ja dem Genre sich weiterzuentwickeln, weil es ja fast 10 Jahre Stillstand war (ein WoW Klon nach dem anderen). Und wenn das Spiel selbst super ist, dann brauch ich auch keine AAA+ Grafik, aber der gezeigte Prototyp war mir einfach zu wenig um jetzt zu denken „Die unterstütz ich“… Das Problem ist doch vor allem, dass du bei MMORPGs einen irrsinnigen Aufwand hast und daher viel Geld und Manpower benötigst. Aber viel Geld bekommst du halt auch nur, wenn du die Zielgruppe überzeugst. Und das wird nur schwer funktionieren, wenn das ein unbekannter Entwickler ist, der außer guten Ideen sonst nichts vorweisen kann.Aber mal abwarten was die Kickstarterkampagne hergibt. Zum Glück genügt es inzwischen nicht mehr, einfach nur ein paar Konzeptzeichnungen und einen einfachen Prototypen hinzuklatschen um sein Projekt erfolgreich durch Kickstarter zu bringen.

Ich hätte auf jeden Fall richtig Lust auf ein düsteres MMORPG mit Vampiren, Werwöflen usw.

Gerd Schuhmann

Mir geht das auch so.

Ich hab mich neulich drüber gewundert und ich wunder mich immer noch, dass Ark so aus dem Nichts schießt, auch von einem Studio, über das man – jedenfalls ich – so gut wie nix weiß. Da liest man dann nur: Ja, das sind frühere Entwickler von a, b, c.

Aber das ist mit diesen Studios auch echt schräg. wenn man da mal guckt, wie die treiben und sich entwickeln. Das Auf und Ab da.

„Rage“ eines der glorreichsten Studios – das hat z.b. auch mit früher, was man so liest, noch den Namen gemein.

Michael

Absolut. Die Entwickler von Ark (über die man auch kaum was findet, außer, dass der eine oder andere wohl von The Stomping Land abgeworben wurde) hatten den Vorteil, dass sie schon eine sehr fortgeschrittene Alphaversion geliefert haben, die im Vergleich weiter als so manche Beta von anderen Spielen ist. Und die auch noch Spaß macht und langfristig motiviert.

Sucoon

ich bin von Ark überrascht, wie gut die entwicklung voran schreitet. seit ich es spiele nicht ein absturz, wöchentliche content patches. performance tweaks usw.
horror ist nun nicht mein setting, aber wenns gut gemacht ist, würde ich mir es mal anschauen.

Damien Thorn

Klingt absolut wie etwas, in das ich mich verlieben könnte… Als riesiger Vampire-The Masquerade: Bloodlines-Fan war ich so extrem enttäuscht, dass CCP WoD hat fallen lassen… Die Demo ist cool und präsentiert schon mal eine feine Atmosphäre. Die Frage ist, ob das Projekt tatsächlich professionell mit höherem Budget auf die Beine gestellt wird…

Kickstarter-Games waren bisher für meinen Geschmack immer ein Reinfall. Ich war bereits Backer von mehreren, die am Ende immer eher ärmlich aussahen oder sich aufgrund des geringen Budgets in eine Richtung entwickelt haben, die so nicht geplant war (siehe Shadowrun-Online)…

Ein VtM-MMO von Obsidian wäre toll….

Gerd Schuhmann

Die Frage ist, ob das Projekt tatsächlich professionell mit höherem Budget auf die Beine gestellt wird…


Von so Ideen sollte man sich echt komplett verabschieden. 🙂

Diese Idee, da kommt einer und macht ein 80 Millionen MMORPG – damit rechnen noch so viele Spieler. Ich weiß echt nicht, woher der Glaube kommt.

Wir wissen doch alle, was aus den letzten 80 Millionen MMORPGs geworden ist.

Damien Thorn

Nach dem Desaster von Cleopatra, 1963 hat auch kaum noch jemand daran geglaubt, dass es noch mal extrem teure Blockbuster geben wird, allerdings sind die 44 Millionen, die Cleoptra damals gekostet hat Peanuts gegenüber den vielen Millionen, die heute verballert werden.

Es wird bestimmt noch mal ein AAA-MMO erscheinen…
Ich gebe Dir aber insoweit Recht, dass ein erwachsenes WoD aufgrund der relativ kleinen Zielgruppe kein AAA-Titel wird…

Gerd Schuhmann

Da müsste man sagen: Nach der Katastrophe mit Cleopatra hat keiner mehr Historien-Schinken gedreht.

Und … das hat ja auch keiner mehr, oder? 🙂 Man hat dann im Prinzip Action-Streifen wie Gladiator in ein antikes Szenario verlegt. Aber ich könnte mich jetzt an keinen Film erinnern, wo man sagt: Wir sind noch mal in die Antike.

Es gibt ja für Software-Firmen nach wie vor Spiele und Genres, die Kohle ohne Ende scheffeln. Nur sind halt das keine MMORPGs. Sondern das sind Open-World, Sport-, Action-Franchises oder jetzt MMOs, ohne den RPG-Teil.

Zunjin

Kommt darauf wie man „Historienschinken“ fasst. Gerade zur neueren und neusten Geschichte gibt es viele interessante Kinofilme, wie der Untergang, Munich, Thirteen Days, Frühe Weihnachten (1. WW) und the Kings Speech. Alle ohne Fokus auf Kampf.

Aber auch Königreich der Himmel hat gezeigt, dass Filme mit Historien Themen interessant gemacht (als Historiker ist man da ja eh immer eigen) sein können, ohne zu reinen Actionstreifen zu werden. Auch der Luther Film von 2013, wenn auch kein Millionen schwerer Blockbuster, war gut gemacht.

Was das epische Gefühl alter „Historienschinken“ betrifft, dann sich dies aktuell stark in die Serienschiene verlagert hat. Da gibt’s zwar auch Action“streifen“ wie Spartacus, aber eben auch andere Serien wie Rome, The Tudors, die Borgias oder nun aktuell die Serien Vikings, Marco Polo und Turn sowie die Mini Serie Tut.

N811 Rouge

> Kickstarter-Games waren bisher für meinen Geschmack immer ein Reinfall.

Für meinen nicht unbedingt. Klar, Titel wie SR:Dragonfall, Pillars of Eternity, Wasteland 2 und wie sie alle heißen mögen zwar vergleichsweise „ärmlich aussehen“, aber schlechte Spiele waren es dadurch ja nicht. Das eigentlich Problem dabei ist also meiner Ansicht nach eher nicht die Schwarmfinanzierung, sonder der „MMO“ Part, Dafür braucht es schlicht viel, viel, viel und nochmal soviel mehr an Ressourcen. Vor allem, wenn es mehr sein soll, als ein größtenteils instanzierter Themepark.

Von daher wäre mir persönlich ein CRPG „VtM 3“ von Obsidian lieber 🙂

Gerd Schuhmann

Jo … ich denke auch MMOs sind einfach heftig, was die Kosten für die Struktur angeht.

Ich glaub Indie funktionieren eher so Games mit einer tollen Story und Atmosphäre, wo das, was „kein Geld kostet“, wie gute Dialoge, tolle Ideen oder eine eigenwillige Ästhetik das Spiel tragen können.

Das ist wie im Fernsehen. Da können z.T. die Dänen, weil sie voll auf Schauspieler und Autoren setzen mit relativ geringen Mitteln erstklassige Serien hinkriegen (Borgen). Und in Deutschland macht man einen auf Hollywood mit Autobahn-Stunts und Schießereien und es sieht halt aus wie gewollt und nicht gekonnt. 🙂

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