Pokémon GO der Zukunft: So stellt sich der Poké-Chef sein Spiel vor

Wie stellt sich Niantic-Chef John Hanke die AR-Zukunft für Pokémon GO vor? Er glaubt, die Monster können für Euch „wie Haustiere“ sein.

Die Augmented-Reality-Technologie entwickelt sich ständig weiter, allerdings sind die Preise für AR-Brillen relativ hoch. Während einer Veranstaltung in Kalifornien sprachen Gäste wie John Hanke von Niantic über eine mögliche AR-Zukunft. Zur Diskussion stand der hohe Anschaffungspreis, der viele mögliche Kunden noch vom Kauf abhält. Könnte man diesen Preis senken, gäbe es einen viel größeren Markt für die Brillen.

Hanke kann sich ein theoretisches Pokémon GO 10 mit fortgeschrittener Technologie gut vorstellen: „Die kleinen Monster würden sich richtig echt anfühlen.“

AR-Brillen für die Massen – Probleme beim Preis

Die Augmented Reality-Technik gibt Entwicklern die Möglichkeit, Inhalte visuell in die echte Welt einzubauen, ohne die Sicht der Nutzer damit zu behindern. Das geht bei Pokémon GO mit Hilfe der AR-Kamera. Statt Smartphones gibt es aber auch spezielle Brillen für diese Technologie. Kunden schrecken aber schnell zurück, wenn sie die Preise der hochklassigen Modelle sehen. Ralph Osterhout verkauft mit seiner Firma High-End AR-Brillen, wie die „R7.“ Diese Brillen kosten 2700$ kostet. Das ist happig.

John Hanke glaubt, dass ein gängiger Preis für AR-Brillen deutlich niedriger liegen müsste, um im Mainstream anzukommen: „Könnte Ralph [Osterhout] eine 200$-Brille entwickeln, die das kann, was die neueste Version seiner Brillen kann […], glaube ich, dass Game-Designer unglaubliche Erfahrungen schaffen könnten.“

Er fügt hinzu, dass man nicht auf das ultimative Stück Hardware warten sollte. Die Geräte können auch gut mit Ihren technischen Einschränkungen zurechtkommen und innerhalb der Hardware-Grenzen funktionieren.

R7 Smartglass
R-7 Smartglasses System Quelle: osterhoutgroup.com

Optimistischer Blick in die Pokémon-GO-Zukunft

Zum Ende der Veranstaltung wurde John Hanke gefragt, wie er sich ein theoretisches Pokémon GO 10 mit der fortgeschrittenen AR-Technik vorstellen könnte.

Und da hat der Niantic-Chef positive Vorstellungen: „Ich glaube, dass die kleinen Monster sich richtig echt für Euch anfühlen würden. Sie werden bei Euch sein. Ich glaube sogar, Ihr könntet Freunde mit ihnen werden. Eure Kinder werden sie im Haus halten und es ist, als wären es Haustiere. Auf dem Weg dahin werden wir viel Spaß haben.“

Pokemon GO Hololens Fanprojekt

Patrick meint: Die AR-Technologie spielt in John Hankes Vorstellungen weiterhin eine große Rolle und soll die Pokémon noch mehr mit der Wirklichkeit verschmelzen lassen. Ein günstigerer Preis dieser AR-Brillen würde viel mehr Trainern die Möglichkeit geben, diese Technik zumindest auszuprobieren und herauszufinden, ob sie daran Spaß haben. Mit Brillen, die weit über 1000€ kosten, ist so ein „Versuch“ für viele zu kostspielig und endet damit, dass diese Technik „nur“ auf Messen ausprobiert wird und nicht zuhause.


In diesem Hololens-Video zeigt ein Fan, wie realistisch die Pokémon-GO-Kämpfe mit der Brille aussehen.

Quelle(n): Venturebeat
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Miko

Ich stelle mir die Zukunft der AR-Technologie sehr cool vor, auch in Verbindung mit Pokémon Go! Durch die Brille (welche dann aber nicht mehr so klobig daherkommt wie zum Beispiel das im Beitrag angegebene Modell) werden die Spielelemente wie Pokémon sichtbar! Ein Trigger, vielleicht in Form eines Ringes am Finger, lässt den Träger der Brille mit der erweiterten Realität interagieren, also bei Pokémon Go Pokémon fangen! Das System würde selbstverständlich den Curveball erkennen, so wie es die Weite des Wurfes erkennt!
Über Pokémon Go hinaus sind unaufzählbare Interaktionsmöglichkeiten vorstellbar, welche sicherlich nicht nur Spielehersteller nutzen werden!
Klar ist das erstmal eine ungewöhnliche Vorstellung, dass Leute in der Gegend rumlaufen, und scheinbar wirr in der Gegend herumfuchteln, aber ich erinnere mich noch an die ersten Mobiltelofonbenutzer, die oft belächelt wurden, und dann die Leute mit Ohrstöpselkopfhörern, die scheinbar Selbstgespräche führen…aber nein sie telefonieren!
Außerdem müssen es bei den normalen Interaktionen auch keine fuchteligen Handbewegungen sein, das geschieht dann aus dem Handgelenk!…
…oder mit einem Augenzwinkern!????????

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