Content Creator zeigt seine Einnahmen aus 18 Jahren Twitch und YouTube, meint: „Ich hatte einfach Glück“

Content Creator zeigt seine Einnahmen aus 18 Jahren Twitch und YouTube, meint: „Ich hatte einfach Glück“

Der Content Creator Charles „MoistCr1TiKaL“ White Jr. hat vor einigen Tagen die Möglichkeit abgestellt, dass Zuschauer ihm Geld spenden können. Jetzt äußert er sich nochmals dazu und macht dabei seine gesamten Einkünfte während seiner Karriere öffentlich.

Wie viel hat MoistCr1TiKaL verdient? MoistCr1TiKaL redet in seinem neuesten YouTube-Video „I’m Not Turning It Back On“ (zu Deutsch: „Ich schalte es nicht wieder ein“) unter anderem darüber, wie viel er bereits in seiner Karriere als Content Creator verdient hat. Dabei legt er folgende Einnahmen offen:

  • Von 2017 bis jetzt konnte MoistCr1TiKaL auf Twitch über 5,4 Millionen US-Dollar einnehmen.
  • Auf YouTube hat MoistCr1TiKaL seit 2007 insgesamt über 35 Millionen US-Dollar verdient.

Zusammengerechnet sind das über 40,4 Millionen US-Dollar, also umgerechnet ungefähr 34 Millionen Euro. Hinzu kommen noch Einkünfte durch Sponsoren-Deals, dessen Summen der Streamer allerdings nicht zeigt. Er hebt hervor, dass der Großteil seiner Einkünfte vor allem durch geschaltete Werbung kommt.

MoistCr1TiKaL meint weiter, er sähe aufgrund dieser Summen keinen Grund, weswegen er noch zusätzlich Geld von „normalen Leuten“ in Form von Spenden annehmen sollte. Das fühle sich nicht richtig für ihn an: „Ich hätte das schon vor einiger Zeit stoppen sollen.“ (Quelle: YouTube ab Minute 07:00).

Weiter meint er, dass niemand denken soll, er müsse Geld spenden, um wirklich ein Teil der Community zu sein. Das würde sich sehr „parasozial“ für ihn anfühlen.

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„Ich bin nicht besonders“

Warum zeigt MoistCr1TiKaL seine Einnahmen? Vor einigen Tagen kündigte MoistCr1TiKaL an, dass er die Möglichkeit, ihm Spenden zu schicken, ausschalten würde. Auf YouTube ist es nicht mehr möglich, ihm Spenden durch den Super Chat zu schicken oder Mitgliedschaften für den Kanal abzuschließen.

Für Twitch hat er die Mindestgrenze für Spenden von der Währung Bits von Twitch so hoch gesetzt, dass er hofft, dass niemand sie erreichen kann. Denn leider kann man dort die Option nicht einfach abschalten. Einzig und allein die Funktion des Abonnierens auf Twitch ist noch an.

Der Grund dafür ist relativ simpel: MoistCr1TiKaL möchte einfach nicht, dass seine Fans ihm Geld senden. Die Zeiten seien angespannt und der Streamer wolle lieber, dass die Leute ihr Geld sparen, anstatt es ihm zu geben.

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Was sagt MoistCr1TiKaL noch? Außerdem redet der Streamer noch über das Feedback, dass er durch seine Aktion bekommen hat. So sollen nämlich einige Streamer-Kollegen MoistCr1TiKaLs Handlung kritisiert und ihm vorgeworfen haben, er würde damit Druck auf andere ausüben.

MoistCr1TiKaL stellt klar: „Ich will hier keine Revolution einleiten, bei der alle Streamer es ausschalten. Es ist deren Entscheidung.“ (Quelle: YouTube ab Minute 08:38). Zudem sagt MoistCr1TiKaL, dass kein Top-Streamer die Spende von jedem einzelnen Zuschauer benötige, um zu überleben und weiter zu streamen.

Zuletzt meint der Streamer: „Ich habe von Anfang an gesagt, ich hatte einfach unglaubliches Glück. Ich werde niemals beschreiben können, wie viel Glück ich mit all dem hier hatte. Ich bin nicht besonders, ich hatte Glück.“ (Quelle: YouTube ab Minute 07:30).

Dass Twitch-Streamer oder YouTuber gut verdienen können, ist kein Geheimnis. Auch MontanaBlack hat hohe Einkünfte durch seine Tätigkeit, doch der größte Teil davon kommt gar nicht von seinen eigenen YouTube-Kanälen: Twitch-Streamer MontanaBlack verdient mindestens 100.000 Euro im Monat und das mit Kanälen, die gar nicht seine sind

Quelle(n): penguinz0 auf YouTube (auch Bildquelle)
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Terzengel

Das ist schon besonders, Multimillionär werden durch Glück und dann sagen “OK reicht” finde ich eine richtige und gute Entscheidung.
Niemand braucht Millionäre oder Milliardäre, sie tragen nichts zu Gesellschaft bei, im Gegenteil: die meisten haben sich auf Kosten der Gesellschaft bereichert.
Würde andere Ultra-reichen nur ansatzweise an ihr Angst-Geschwafel vom Zusammenbruch der Welt wegen unzureichende Geburtenzahlen glauben, dann müsste die Folgerungen ähnlich ausfallen. Menschen ohne gesicherte Existenz setzen kein Kinder in die Welt sofern der IQ über 80 liegt 🙄
Idiocracy ist keine Komödie, sondern ein Dokumentarfilm, den wir in Echtzeit erleben 😁

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