Paragon: Entwickler rudern zurück – Doch ist die Community damit glücklich?

Die Entwickler des Mobas Paragon, welches sich seit Mitte August in der Open-Beta-Phase befindet und für PC und PS4 entwickelt wird, mussten sich in den letzten beiden Wochen so einiges von ihrer Community anhören, da man Änderungen am Spiel vornahm, die allgemein auf wenig Gegenliebe stießen.

Nun meldete sich Epic Games erneut zu Wort und gab bekannt, dass man die Verringerung der HP von T2 Türmen, Inhibitoren und des Kernes, welche vergangenen Dienstag, den 4. Oktober, mit Patch 32.1 eingeführt wurden, wieder rückgängig machen wird.

Man habe nach Analyse der gesammelten Daten zwar eine weitere Verkürzung der Spielzeit festgestellt und sei so seinem Ziel einer durchschnittlichen Partiedauer von 31,5 Minuten erneut einen Schritt näher gekommen. Allerdings bemerkte man ebenfalls einen Rückgang der Spieler-Zufriedenheit im Zusammenhang mit den getätigten Änderungen. Daher werde man diese revidieren.paragon2

Alles wieder gut?

Doch das geht einigen Spielern nicht weit genug. Man solle doch mindestens auch den vorhergehenden Patch zurücknehmen, oder besser noch, zu einer Version von vor mehreren Wochen zurückkehren, wo das Gras noch Grün und die Welt noch in Ordnung war.

Manch einer munkelt sogar, dass die letzte Änderung, welche viele nach der Entfernung eines Spielelementes durch Patch 32.0 als weiteren Affront ansahen, lediglich daher revidiert würden, da man dies seitens des Entwicklers so geplant habe. Man setzte dem Ganzen nur deshalb noch einen oben drauf, damit man ein paar Tage später zurückrudern und so bei der Community allgemein wieder besser dastehen würde.

Zum überwiegenden Teil reagierten die Spieler in Paragons offiziellem Forum positiv auf die Ankündigung Epics. Wer allerdings bei oben genannten, aus der Luft gegriffenen Anschuldigungen und Hirngespinsten nicht den Kopf schüttelt,…

Pascal meint:

Dass derzeit bei einigen Spielern ein gewisser Frust über aktuelle Änderungen vorherrscht, mag verständlich sein. Vor allem, wenn diese sachlich dargestellt und anschaulich begründet werden, ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden.

Doch hat es den Anschein, dass momentan oftmals einfach nur inhaltslos und sinnfrei seine Meinung kundgetan wird, ohne sich überhaupt eingehend zu informieren, darauf zu vertrauen, dass Entwickler Epic Games ein größeres Gesamtbild vor Augen hat, oder den Fehler vielleicht einfach mal bei sich selbst und seiner Sichtweise der Dinge zu suchen.

Gegenwärtig sind manche Äußerungen ebenso unterhaltsam wie verstörend. Da bleibt einem nur zu wünschen, dass sich manche Individuen des Begriffs „Open Beta“ bewusst werden und realisieren, dass dieser permanente Veränderung, das Drehen an diversen Schrauben und die Auswertung von Daten bedeutet und es sich dabei um einen langen Prozess handelt, dessen Ziel ein bestmögliches Endprodukt ist.

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