Overwatch: Fantheorie bestätigt – Symmetra ist eine Autistin

Jeff Kaplan hat bestätigt, was viele Fans von Overwatch bereits vermutet haben. Die Heldin Symmetra ist eine Autistin.

Symmetra gehört zu den Charakteren von Overwatch, die sich nicht so leicht in das Spektrum von „gut“ oder „böse“ einordnen lassen. Während sie selbst für eine „bessere Zukunft“ kämpft und der festen Überzeugung ist, dass sie und die Vishkar Corp. das beste für die Menschheit tun, sind ihre Handlungen mitunter eher böse. Um konkurrierende Wettbewerber aus dem Weg zu räumen, gibt es gerne mal einen Anschlag oder einen „schrecklichen Unfall“, der dann Vishkar glücklich in die Hände spielt. Viele Beispiele dafür lassen sich in ihrem Comic „Eine bessere Welt“ ausmachen.

Doch Symmetra ist noch in anderer Hinsicht besonders: Sie „leidet“ an Autismus.Overwatch Symmetra Posing

Jeff Kaplan hat dies in einem Brief an einen Fan bestätigt, der erzählte, wie Overwatch ihn und seinen Bruder näher zusammenbrachte. Dabei kam Kaplan ausführlich auf Symmetra zu sprechen und verriet, dass sie tatsächlich Autistin sei.

Nachdem der Brief auf tumblr gepostet worden war, hat Blizzard gegenüber dem Magazin Polygon bestätigt, dass er tatsächlich von Kaplan stammt.

Autismus gibt es in zahlreichen unterschiedlichen Formen, lässt sich aber meistens an drei Bereichen festmachen: Probleme im sozialen Umgang, Probleme in der Kommunikation (Verständnis von verbaler und nonverbaler Sprache) und auffällige Verhaltensweisen oder stark eingeschränkte Interessen.

Overwatch Kaplan Letter Symmetra Autism

Bildquelle: Tumblr

Symmetra hat das, was die meisten als „Probleme“ sehen aber überwunden und nutzt ihren Autismus stattdessen um Dinge zu vollbringen, die andere nicht können. Kleinste Fehler fallen ihr leicht auf und ihr Drang nach Perfektion macht sie zu einer ausgezeichneten Agentin für Vishkar.

Insgesamt ist das wieder ein Zeichen dafür, wie stark die Diversität in Overwatch ist und ein klares Symbol, dass Krankheit oder Behinderung einen Menschen nicht „schlechter“ machen, sondern – wie im Fall von Symmetras Autismus – sogar mit besonderen Talenten und Fähigkeiten einhergehen können.

Cortyn meint: Das ist wohl eine der eher unspektakulären Fantheorien, aber wenigstens gibt es hier nun keinen Zweifel mehr. Viele Hinweise im Spiel haben ohnehin schon darauf hingedeutet, etwa die Highlight-Intros, in denen sie eine Kamera akribisch zurecht rückt oder ihr stetiger Drang nach Perfektion und Symmetrie. Auch ihre Sprüche wie „Willkommen in meiner Realität“ ließen erahnen, dass Symmetra die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, als die meisten Menschen. Aber ein verschobener Blickwinkel ermöglicht oft die schönsten Bilder.


Gerade erst wurde ein neuer Comic veröffentlicht, der die Beziehung von Torbjörn und Bastion genauer erläutert.

Autor(in)
Quelle(n): polygon.com
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