London Spitfire überrollt das Top-Team der Overwatch League

Seoul Dynasty galt bis vor kurzem als das stärkste Team der Overwatch League. Nun unterlagen die Südkoreaner bereits zum zweiten Mal einem Herausforderer – und bekamen dabei eine ordentliche Abreibung.

Seoul Dynasty ging aus dem Team Lunatic-Hai hervor, welches vor der Overwatch League als das beste Team der Welt galt. Luantic-Hai hat das bis dahin größte Turnier, die Overwatch APEX, gleich zwei mal gewonnen. Lediglich in der letzten Season des Events konnten GC Busan den ersten Platz an sich reißen.

Das Team ist heute fast vollständig in London Spitfire vertreten – welche mit Seoul am vergangenen Freitag, den 2. Februar, den Boden aufwischten.

 Overwatch League London Spitfire Seung-Hyun WooHyaL Seong

Seoul Dynasty, der Titan der Overwatch League

Bis vor Kurzem waren Seoul Dynasty ungeschlagen und führten mit 5 Siegen in Folge und ohne Niederlage die Tabellen an. Schon nach ihrem ersten Spiel und Sieg gegen Dallas Fuel, das bis dahin „stärkste Team des Westens“, galten sie als die Top-Favoriten für den Sieg der Overwatch League.

Diese Rolle schienen Seoul Dynasty auch weiterhin erfüllen zu wollen und rollten von Sieg zu Sieg, ohne nennenswerte Widerstände bei den Gegnern. Besonders durch ihren Star-DPS-Spieler Fleta und den Captain Ryujehong dominierten Seoul Dynasty ihre Gegner durchgehend.

Den ersten Rückschlag erlitten sie erst gegen New York Excelsior, welches ebenfalls als eines der Top-3-Teams gilt. In einem extrem knappen 3:2 unterlag Seoul das erste Mal, wobei New York genau das ausnutzte, was Seoul eigentlich so stark macht: Sie haben sich auf Fleta fokussiert.

4:0 – was war los bei Seoul?

Die zweite Niederlage fuhren Seoul Dynasty nun gegen London Spitfire ein. Auch London zählt zu den Top Teams und gilt als einer der ärgsten Herausforderer für Seoul. Das Match war allerdings alles andere als knapp.

Mit einem 4:0 Sieg gingen London schließlich aus der Begegnung. Dabei schien Seoul noch nicht einmal den Hauch einer Chance zu haben. Auf keiner der Karten konnten die Südkoreaner von Dynasty auch nur einen Punkt holen – bis auf die letzte, Dorado.

Mühelos sah es bei London zwar nicht unbedingt aus, aber Seoul wirkte deutlich zu siegessicher. Zum einen tauschten sie für einen „Überraschungseffekt“ den Top-Support Ryujehong gegen den eher unerfahrenen Gido. Zum anderen wechselten sie nicht einen einzigen Spieler aus, obwohl es offensichtlich so nicht funktionierte.

London war allerdings kein Gegner, der sich durch Seouls Stärke einschüchtern ließ, wie wohl einige Teams zuvor. Ihr Kampfeswille hat die Dynasty mehrmals offensichtlich überrascht und überrumpelt. Dass Seoul Chancen gehabt hätte, zeigte sich an Dorado – aber die Einsicht kam wohl zu spät.

Autor(in)
Quelle(n): compete kotaku
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