Mein-MMO fragt: Redet Ihr mit anderen offline über Games?

Online-Games werden bevorzugt mit anderen Spielern zusammen gespielt. Daher drehen sich Gespräche online meist ebenfalls um das jeweilige Spiel. Doch wie sieht es offline aus? Sprecht ihr auch über Games, wenn ihr nicht online seid?

Online-Gaming ist ein beliebtes Hobby und Millionen von Gamern zocken jeden Tag im Internet mit- oder gegeneinander. Doch wie sieht es aus, wenn ihr nicht online seid? Redet ihr mit anderen Leuten auch offline über eure Games oder haltet ihr euer Hobby lieber privat?

Gaming ist mein Hobby und alle meine Freunde zocken auch!

Viele Gamer haben auch offline Freunde, die Gamer sind und sich sowohl online als im Real-Life treffen. Klar, dass dann Games ebenso als Gesprächsthemen auf dem Programm stehen. Games sind dann einfach ein beliebtes Thema neben den aktuellen Kinofilmen, Serien und alltäglichen Begebenheiten.

Warframe Screenshots 16

Doch selbst, wenn nur ein Teil des Freundeskreises aus eingefleischten Gamern besteht, können Games ein Gespräch dominieren. Beispielsweise wenn jemand ein besonders cooles Spiel gerade zockt und seine Begeisterung an die anderen Leute im Raum weitergibt. Je nachdem, wie begeistert oder nervig solch ein Gespräch ausfällt, werden danach wohl mehr oder wenige Leute in Zukunft das Spiel spielen.

Gaming ist mir eher peinlich

 Doch nicht in jedem Umkreis sind Games ein Thema, das man offen ansprechen sollte. Nach wie vor haftet Gaming ein schlechter Ruf an. Viele Leute sehen es – anders als etablierte Hobbies wie Lesen, Sport oder Gartenarbeit – als sinnlose Zeitverschwendung.
ESO Wilde Jagd 04

Man kritisiert, dass man beim Gamen immer drinnen vor dem Bildschirm sitzt und wer offen zugibt, dass er schonmal 20 oder mehr Euro für ein fiktives Reittier oder einen virtuellen Fummel ausgegeben hat, erntet von manchen Leuten nur ungläubige Blicke oder gar Verachtung.

Gamer sind doch alles Psychos!

 Und dann sind da freilich noch die bösen „Killerspiele“, deren Konsum angeblich selbst aus friedlichen Zeitgenossen irgendwann blutgierige Massenmörder machen soll. Denn wer seine Zeit damit verbringt, andere Leute online umzubringen, mit dem muss ja schließlich etwas nicht in Ordnung sein!
Jürgen Halloween

Wer also vor Nicht-Gamern, beispielsweise im Arbeitsumfeld, begeistert von seinen „Killing-Sprees“ in Call of Duty oder seinem krassen Orc-Hexenmeister in World of Warcraft erzählt, hat womöglich schnell den Ruf eines kompletten Deppen oder gar potentiellen Psychopathen weg. Daher sprechen viele Gamer offline nur wenig über ihr Hobby, um Diskriminierung zu entgehen.

Jürgen meint:

Ich habe das Glück, dass ich als Games-Redakteur auch im Berufsumfeld offen über Spiele reden kann, ohne dass mich jemand schief anschaut. Aber wenn ich beispielsweise in einer Versicherung oder Bank arbeiten würde, wäre ich wohl auch eher vorsichtig, wem ich Details über mein Hobby erzähle.

Doch genug von mir. Wie seht ihr das Thema? Redet ihr offline oft über Games oder ist euer Hobby eher ein Tabu, das nur mit Gleichgesinnten diskutiert wird? Schreibt es in die Kommentare!

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Der Gerry

Ich würde Lügen wenn ich behaupten würde, dass Zocken nicht mein Hobby wäre, alle meine Freunse zocken auch. Und was soll ich sagen, ja es macht spaß.
Ich hasse Leute die Behaupten Zocken wäre Zeitverschwendung!

IchhassePvP

Habe reichlich Arbeitskollegen die auch sehr viel zocken, klar wird da während der Arbeit und in den Pausen sowieso über Games gequatscht, privat wird sowieso viel gezockt, nur logisch dass da parallel auch das gerade gespielte Game oder ein anderes das Thema ist.

Skjarbrand

Gaming ist in Deutschland immer noch mit sehr vielen negativen Klischees behaftet und leider immer noch nicht akzeptiert. Aber die Deutschen hinken den meisten Entwicklungen hinterher. Die Nerdszene ist hier ja auch noch stark verpöhnt hier in D.

Ist mir erst so richtig in den USA aufgefallen, wo ein nerdiges T-Shirt häufig für ein freundliches Kompliment oder Gespräch sorgt, viele Leute wenigstens schonmal etwas vom Nerdkram (Pen&Paper, PC Spiele, etc pp) mitbekommen haben… oder es eher interessant finden, anstatt gleich fremdartig und absonderlich, wenn sie damit nix zu tun haben. Aber auch in GB und Holland ist man wesentlich offener bei solchen Themen.

Hier in Deutschland rede ich nur mit Freunden über sowas, von denen ich weiß, dass sie auch zocken. Bei allen anderen muss man eigentlich gar nicht anfangen und es ist echt erstaunlich, wieviele Leute es hier noch gibt, die nie Kontakt zur Szene gehabt haben.

Peacebob

Konservative Familie und ein relativ konservatives Umfeld also eher nicht. Macht halt ach nur Sinn wenn der Gesprächspartner das Hobby teilt.

Bodicore

Natürlich, ich erzähle auf Arbeit fast jedem. Ich geniesse es völlig das mich die Leute total verstört anschauen wenn ich ihnen sage dass ich 90% der Freizeit verzocke… Ich bin 41 und arbeite in leitender Position daher denke ich das ich durch das Thema zocken auch Brücken bauen kann.

Leider habe ich ausser meiner Frau niemand der meine Leidenschaft teilt die Leute die ich kenne spielen eher so Fifa oder Shooter und weniger MMO.

Svenja Schauerte

Ich habe niemanden im meinem privaten oder beruflichen Umfeld der auch gerne Games zockt… Und daher kenne ich diese Blicke die Verachtung oder gar Mitleid ausstrahlen. Wie oft hab ich auch gehört: DAS hätte ich ja nicht von dir gedacht. o.O Manche verstehen nicht mal was gemeint ist und sagen dann solche Sachen wie : … ja ich spiele auch gerne am PC… Candy Crush am liebsten. 😀 Selbst mein Freund kann überhaupt nichts damit anfangen und hat 0 Interesse an Games. Und ich kann definitiv sagen, dass ich gerne Leute kennen würde mit denen ich zusammen fachsimpeln oder zur Gamescom fahren würde…aber manchmal hab ich auch keine Lust mehr mein Hobby im RL zu erwähnen, um mir Sprüche sowie Blicke zu ersparen…. Gott sei dank lese ich auch gerne 😀 😀 das ist dann wieder eine andere Schublade in der man landet … aber was wäre der Mensch ohne Schubladen-Denken…. Hoffnungslos verängstigt und irritiert.

Dahoo

Natürlich ? find die frage schon in sich komisch
Wenn man Gamer ist und dies sein Hobby nennt ist es doch das genialste mit gleichgesinnten zu Fachsimpeln.

Wenn man allerdings Leute hat die damit nichts anfangen können.
Klar, dann macht es keinen Sinn. Würde mir jemand erzählen wie toll doch Angeln oder Golfen ist würde das Gespräch auch nur einen Satz lang gehen.

Insofern denke ich macht es nur Sinn wenn dein Gegenüber etwas damit anfangen kann.
Dann aber RICHTIG 😀

Fly

Kommt halt auf den Gesprächspartner an, im Büro zum Beispiel brauch ich mit dem Thema gar nicht erst anfangen, weil meine Kollegen nicht zocken und das dann ja in etwa so wäre, als würde ich einem Blinden Farben erklären wollen.^^ Mit den Kumpels quatsch ich da aber natürlich drüber, die zocken ja auch fast alle und das ist dann ein ganz normales Gespräch über ein Hobby. Mache führen stundenlange Diskussionen über Fußball und ähnliches, warum sollte ich also nicht übers Gaming schwadronieren, solange mein Gegenüber sich auch nur ansatzweise dafür interessiert? ^^
Ich renn ja immerhin auch mit Klamotten rum, auf denen Star Wars oder Gameszeug drauf abgebildet is. 😛

PBraun

In meinem beruflichen Umfeld ist es weitgehend kein Problem (meine Schergen sind mindestens schlau genug Alter und Position zu respektieren, tihihihi).
Mein unmittelbarer Freundeskreis sieht es recht unterschiedlich; einige verstehen nicht, wie ein erwachsener Mensch so einen Blödsinn treiben kann, andere zocken selbst, aber nicht in dem Ausmaß, manche hab ich durch z.B. Destiny kennengelernt.

Nach meiner Beobachtung ist das Zocken tatsächlich weiter in die Mitte der Gesellschaft vorgerückt, wie man so schön sagt. Aber es halten sich auch hartnäckig die Hinfürze von Beckstein, Pfeiffer und Co. Entsprechend sollte man mit den Infos zu seiner Person umgehen.

Varoz

Ich stehe genauso zu meinen Hobby Videospiele, wie zu meinen Hobby Anime und rede auch gerne darüber, am liebsten natürlich mit Gleichgesinnten, was soll man auch schon groß erzählen wenn der andere keinen Schimmer hat worüber man redet xD

Vallo

Ja, fast alle meiner Freunde zocken, von daher redet man auch darüber. Bei einigen die weniger oder gar nicht zocken dann halt nicht.

Carti

Mit meinem Kollegen auf Arbeit hin und wieder mal. Ansonsten sind RL Personen welche mein Hobby teilen ziemlich rar gesät bei mir. Meine Frau tut zumindest manchmal so als wäre das was ich sage interessant aber ich sehe da meisten nur die Fragezeichen über ihrem Kopf wenn ich anfange zu reden ^^

Saigun

Ich rede sehr selten im RL über Games. Und wenn dann auch nur über Gaming im allgemeinen, nicht über spezielle Games, oder Gamesituationen.
Für meine Eltern ist Gaming auch nach 15 Jahren immernoch ein rotes Tuch und im Kollegenkreis habe ich nur einen Zocker.

Dahoo

Ha also in Sachen Eltern hab ich was witziges…

Wie oft sagte meine Mutter “so ein Blödsinn, sone Zeitverschwendung, machte die Tür wieder zu und ging ins Wohnzimmer aufs Sofa ne Runde Tetris auf dem Gameboy der 1. Generation Spielen ( das ding lebt heute noch^^ )

Könnt euch vorstellen welches Gesicht sie machte als ich sie 10 min. Später
fragte was sie da für ne blödsinnige Zeitverschwendung macht 😀

Antwort: Na das ist ja völlig was anderes!
Ich schlicht: Nö, und Diskussion gewonnen 😀

Im Grunde haben viele Leute einfach nie die großen Berührungspunkte mit Spielen gehabt und wissen einfach nicht um den Spaßfaktor.
Kurios welch lustige Situationen das manchmal bewirkt ^^

David Devine

Wahrscheinlich bin ich ein Hardcore Gamer. Kaufe mir die meisten AAA Titel einige Indies und Spiele Destiny 2 als MMO Shooter.
Ich habe das Glück, dass ich in meinem Umfeld ohne Probleme über Spiele reden kann, da einige Arbeitskollegen sowie der Großteil meiner Freunde ebenfalls Zocker sind.

Psycheater

Ach, mal so mal so. Meine Partnerin wird damit tagtäglich zwangsläufig konfrontiert. Aber sie zeigt Interesse und das schätze Ich sehr an ihr und das mag Ich an ihr. Ansonsten wird mit denen drüber gesprochen die selbst zocken (egal ob Suchti oder nur Gelegenheitszocker). Für alle anderen ist es schlichtweg nicht interessant. Man redet ja auch nicht mit Leuten über Tennis die keine Ahnung oder Interesse davon/daran haben.

Sehe es aber absolut so das Gaming ein für mich anerkanntes Hobby ist mit dem man gern viel Zeit verbringt. Und dazu stehe Ich auch.

beami

Nein. Ich bin zwar ein typischer Hardcoregamer (kaufe pro Monat 2-3 Spiele und zusätzlich spiele ich MMO’s) und das seit über 20 Jahren, aber in privaten Leben rede ich nicht über Spiele, auch nicht über IT (was mein Beruf ist). Das kann ich nicht ausstehen, finde es auch langweilig. Wenn ich meinen Freundeskreis anschaue, dann habe ich auch fast keine Gamerkollegen im RL
Wer jetzt meint ich sei ein einsames Kellerkind, dem ist nicht so. Ich habe einen Hochschulabschluss und arbeite in einer Führungsposition. Ausserdem mache ich 4 mal die Woche Sport und gehe mind 2mal im Jahr auf Reisen (Ohne Games..). Nur um gleich mal potentiellen Vorurteilen entgegen zu kommen…

Psycheater

Sehr schöner Kommentar. Aber Ich glaube kaum das Du dich hier derartigen Vorurteilen/Kommentaren ausgesetzt sehen musst 🙂

Alltagsdasein

Denk ich hier werden recht viele “kellerkinder” sein ???? ich glaub ich bin auch (noch) so einer ????

Seal

Meine Bekannten versteht sich gerne als Literaten und Kulturenthusiasten. Ich komme selbst aus dem Bereich Musik und versuche hier auch beruflich immer wieder Brücken zwischen den Bereichen zu bauen.
So kommt es zustande, dass ich meiner Freundin (Kunstgeschichtlerin) Assasins Creed nahebringen konnte oder zwei guten Freunden (Beide in der Klassischen Musik aktiv) die Soundtracks von The Elder Scrolls oder Final Fantasy um die Ohren gehauen hab.

Ich glaube man kann auch über Games reden ohne gleich jemanden zu verschrecken oder als der “Geek” dazustehen. Ich scheue zumindest nicht das Thema auf den Tisch zu bringen.
Games sind genauso Teil der Popkultur geworden wie Serien und Filme. Grade wenn man solche Cross-Topic Gespräche führt gibt es für alle was neues zu entdecken.

Koronus

Wir hatten früher fast nur Gaming als Thema gehabt zum Reden. Dann kam Final Fantasy XIV.
Seither reden wir nicht mehr wirklich über Gaming sondern hauptsächlich über P&P oder wie Cruchyroll es in A Sister’s All You Need übersetzt hat, Dungeons & Dragons.

Nookiezilla

Aber natürlich, bestes Thema überhaupt 😀
Was ich zB gar nicht leiden kann, sind die Leute die ständig über die Arbeit reden, sowohl während des Dienstes als auch danach.

Leya

Dann würdest Du mich wohl nicht leiden können 🙁

Nookiezilla

🙁 Ich mag deine Beiträge und streams aber dennoch :>

Leya

Danke, war auch nur ein Spaß 😀 Bei mir sind Games einfach ein dominantes Thema, weil sie auch an meinen Beruf verknüpft sind

Nookiezilla

Das wäre aber glaub, speziell in diesem Fall, was anderes. Hätte ich jemand die beruflich was mit games zu tun hat, dürfte diese Person liebend gerne darüber reden, siehe meinen eingangs Kommentar 😀

Insane

Nein.

Corbenian

Gaming als Thema zu wählen, ist ähnlich polarisierend wie Religion oder Politik als solches. Man muss sein Umfeld schon gut einschätzen können, möchte man so ein Thema ohne Eskalationspotential als Gesprächsgrundlage wählen.

Was ich interessant finde, dass aktuell nur Gaming als Thema so eine Brisanz hat, wie Politik und Religion. Die beiden letzteren Themen sind noch nachvollziehbar, denn sie zielen darauf ab, das Leben anderer zu bestimmen und zu bewerten. Gaming schreibt aber niemanden etwas vor und bewertet Menschen auch nicht als Gut oder Böse.

Wir hatten sowas schon einmal. Früher war es die Rockmusik. Inzwischen ist sie fester Bestandteil der Gesellschaft. Das Gaming ist also der Rock der Neuzeit 😉 und wird sich vermutlich genauso etablieren.

Sven Kälber (Stereopushing)

Meine Offline Freunde sind durch die Bank weg keine Gamer, warum sie mit Dingen langweilen die sie eh nicht verstehen. Meine Frau allerdings will Erklärungen warum ich was mache, worums geht, damit sie versteht & sie mich auch nicht in meiner Freiheit einschränkt (z.B. temporär mehr Zockaufwand durch Global Events etc.). Ich find das gut so, ein Thema das mich polarisiert, aber das ja auch meine Gefühlswelt. Muß ich nicht mit jedem drüber reden 😉

huhu_2345

Also wenn mich Personnen nach meinen Hobbys fragen ist das Gaming auch immer dabei. Mir ist das relativ egal ob die dann denken das ich meine Zeit mit sowas vergeude.
Über Spiele rede ich aber nur mit Personnen die auch interessiert sind, schliesslich gibt es kaum etwas nervigeres wenn jemand unaufhörlich über ein Thema spricht was einen gar nicht interessiert.
Die ganzen debatten über die Killerspiele, schlechte Noten, Aggressiv machenten Games locken mir nur noch ein müdes lächeln hervor.

Guest

Was den letzten Punkt angeht, da stimme ich dir voll zu. Das ist Quatsch von gestern. Man merkt auch, dass solche Themen immer weniger in den Medien angesprochen werden. Videospiele in Hinblick auf Suchterkrankungen, das ist noch ein aktuelles Ding und hat bestimmt seine Berechtigung. Aber ich habe schon den Eindruck, dass viele Leute verstanden haben, dass man nicht zum Terroristen wird, wenn man mal ne Runde CoD spielt. Da war der Aufschrei vor 10 Jahren noch weitaus größer.

huhu_2345

Ja, da stimm ich dir wiederum zu. Die frage ist halt am wann man es alls Sucht bezeichnet. Für mich wäre es erst eine Sucht wenn ich alles Stehen und liegen lassen würde nur um mehr Zeit zum Zocken zu haben. Z.b nichts mehr Unternehmen, Keine Freunde mehr treffen, andere Interessen zurückstellen usw. Ich glaube du weisst was ich meine.
Ick könnte an einem Samstag Problemlos 10h Spielen müsste dann aber meine anderen Interessen zurückzustellen und das will ich nicht. Für mich Persönlich ist das der Unterschied.
In der heutigen Digitalen Welt werden wir aber wahrscheinlich noch viel mehr zu diesem Thema hören ( Handy, Internet usw.).

Guest

Das ist das Problem mit der Sucht. So eine klare Grenze und Definition gibt es hierzu nicht. Für viele Forscher fängt Sucht schon an, wenn man auf der Arbeit oder in der Schule ständig an das eine Spiel denken muss. Das sind für viele schon erste Suchtsymptome. Also das ist schon ein sehr schwieriges Thema, wo die Meinungen auch gewaltig weit auseinander gehen.

Guest

Bei mir ist das ganz bunt gemischt. Habe natürlich auch einige Freunde, die nur ganz wenig oder gar nicht zocken. Mit denen redet man sehr selten über Videospiele. Im engeren Freundeskreis habe ich aber auch ausreichend Leute, die sich extrem intensiv damit beschäftigen, Die zocken nicht nur viel, sondern sammeln auch wirklich krasse Raritäten, besuchen Messen, Börsen, veranstalten auch manchmal Sachen im Videospielbereich. Einer von denen hat jetzt eine richtige Marktlücke in Deutschland gefunden und stellt maßgeschneiderte Schutzhüllen für Collector Editions usw. her. Hat sogar Aufträge von Nintendo und Sony bekommen. Mit solchen Freunden kann man natürlich ausgiebig über Spiele quatschen, da ist ausreichend Gesprächsstoff da. Zugegeben, manchmal macht es auch richtig Bock, wenn man gleichgesinnte um sich hat und mal so richtig den “Nerd” rauslassen kann. Bin auch froh, dass meine Freundin zockt. Das macht die Beziehung sehr unproblematisch und angenehm 😀
Auf jeden Fall muss sich nicht immer alles um Videospiele drehen, bin auch mal froh, wenn auch andere spannende Gesprächsthemen gefunden werden. Also wie gesagt, sehr bunt bei mir.

John Wayne Cleaver

Wenn mich jemand danach fragt dann antworte ich auch ehrlich.
Ob der Gegenüber das nun versteht bzw akzeptiert ist mir relativ egal.
Es ist ja meine Zeit, mein Geld. Das muss ich keinem anderen Gegenüber rechtfertigten. ????

Und wenn man mal wen trifft, zB Arbeitskollegen, der auch zockt von dem man das vorher nicht wusste dann unterhält man sich schon mal. Manchmal merkt man dann auch auf einmal dass man schon ewig das gleiche Spiel spielt ohne das man das vom anderen wusste.

Dani S

Eher selten würde ich sagen da die meisten eben nicht zocken oder nur wenig wieso sollte ich dann mit denen drüber reden das wäre als würde mir meine Freundin von ihrem nagelstudio erzählen das intressiert mich ja auch nicht die Bohne. Ich glaube es kommt eben immer drauf an mit wem man über sowas redet wenn ich weiß der zockt auch mal gerne die gleichen Spiele wie ich denk ich spricht nix dagegen.

BigFlash88

kommt ganz drauf an mit wem, wenn ich weis dass mein gegenüber auch interresse an games hat klar aber wenn ich weis es intressiert die person mit der ich grad rede nicht dann halt nicht, es gibt genug andere themen zum quatschen

GosilaTV

Ach was, Gaming ist doch heute ein total normales Hobby. Das liegt in meinen Augen daran, das Spiele sich komplett in der Popkultur etabliert haben. Jeder kennt heute doch Mario, Zelda und Co. Ob das gut für die Branche ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Ach und ich weiß nicht, ob das bei euch auch so war, aber ich habe es früher geliebt, wenn ich auf einer Party war und sich ein Kreis von Leuten gebildet hat, mit denen ich über WoW reden konnte. Die Blicke der anderen, die natürlich nichts verstanden haben, war einfach unbezahlbar.

Derio

Das Kind was früher am Nintendo Mario Zelda und co. gespielt hat ist durchaus ein anderes Thema als der Erwachsene der nach der Arbeit ein Stündchen am PC verbringt… Glaub mir, die Leute sind lange nicht so aufgeschlossen wie du glaubst.

Deswegen meide ich das Thema auch so gut es geht. Wenn ich nicht grad mit Online-Bekannten im Teamspeak sitze sind Games kein Thema mehr sobald der Rechner aus ist.

GosilaTV

Dann haben wir offensichtlich sehr unterschiedliche Freundeskreise. Was ja nicht schlimm ist. Es gibt ja auch genug Leute, die keinen Bock haben sich neben dem Spielen auch noch intensiv mit der ganzen Materie zu beschäftigen.

Derio

Freundeskreis ist das eine, aber sag mal wem auf der Arbeit, dass du Abends ne muntere Runde zockst wenn du nach deinen Hobbys gefragt wirst… Hatte da schon ein paar sehr tolle Gesprächsrunden bei einem früheren Arbeitgeber^^

Deswegen ist das mittlerweile ein Tabuthema bei Leuten, die ich nicht schon etwas länger kenne.

GosilaTV

Ja okay das kommt ganz auf die Branche an, in der man arbeitet. Ich arbeite in der IT Branche und in meiner Firma ist es sogar so, dass viele sich Abends zum Zocken verabreden. Ist aber bestimmt nicht die Regel.

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