Mecker Mittwoch: Gründerpakete und der Beta-Wahn

Ich wünsche Euch, wie so oft, erst mal einen schönen Mittwochmittag oder wann immer ihr auch gerade in diese Kolumne reinschneit. Wisst Ihr, ich bin immer eine Person gewesen, die sehr viel Spaß ab Betatests hatte. Es war ein schönes Privileg, wenn man künftige Spielinhalte schon vorher antesten konnte. Leider hat sich das in den letzten Jahren massiv gewandelt – denn was liegt näher, als ein Free2Play-Spiel für den dreifachen Preis eines gewöhnlichen Games zu verkaufen?

150 Tacken – quasi kostenlos

Jaja, ich weiß. Es wird niemand zum Kauf sogenannter Gründerpakete gezwungen. Trotzdem empfinde ich die Preise, die man dafür verlangt, in der heutigen Zeit als bodenlose Frechheit. Indem man einem Spiel, wie etwa Devilian, einen Vertrauensvorschuss gibt und dafür bezahlt, obwohl das Game letzten Endes F2P sein wird, spielt man den Publishern natürlich in die Hände. Besonders verstörend finde ich ein Gründerpaket in Fällen, wo das Spiel eigentlich schon gelauncht ist – wie etwa bei Blade&Soul. Das Game läuft seit Jahren in Korea, da kann doch von einem „Gründerpaket“ für „Spieler der ersten Stunde“ eigentlich keine Rede mehr sein – es sei denn, man will ein wenig mehr Geld aus den Spielern pressen. Es lebe der Kapitalismus!

Fast geschenkt - oder etwa nicht?
Fast geschenkt – oder etwa nicht?

Betazugänge – ein Privileg für dicke Geldbörsen?

Betazugang - früher eine Ehre, jetzt eine Abzocke.
Betazugang – früher eine Ehre, jetzt eine Abzocke.

Um Jochen Malmsheimer zu zitieren: Früher war nichts besser. Früher war nur vieles früher. Trotzdem finde ich es eine Schande für die Gamingindustrie, wenn Betaversionen verkauft werden, als würde es sich um ein Premium-Spiel in der Goldversion mit 30 Erweiterungen und Sammlerwert handeln, das darüber hinaus noch auf 10 Exemplare limitiert ist, von allen Entwicklern unterschrieben und handgebrannt wurde. Aber nein, faktisch erhält man für Unsummen einen Zugang zu einem unfertigen Spiel, dient als Tester (der dafür bezahlt, Tester zu sein – merkt Ihr was?) und kann sich dann in der Live-Version, wenn man vermutlich schon keine Lust mehr auf das Spiel hat, über zwei Titel und ein pinkes Schwert freuen. Yeha, wenn das nicht gut investierte 150€ waren, dann weiß ich auch nicht!

Sicher, nicht alle Gründerpakete sind schlecht oder reine Abzocke, aber aus den letzten Monaten fällt mir nicht ein einziges Beispiel ein, bei dem ich mir dachte „Das klingt nach einem wirklich fairen Angebot“. Wie seht Ihr das? Habt Ihr bei Gründerpaketen in den letzten Monaten zugeschlagen? Wenn ja, warum? Wenn nicht – gleiche Frage!

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mmonsta

ne absolute unart zurzeit. finde das unverschämt und es steht einfach in keinem verhältnis zur erbrachten leistung. ich meine natürlich die fälle bei denen das „günstigste“ angebot 50€ oder so beträgt.
nen 10er max 20 als tester + eventuelle boni da kann man es sich schonma überlegen aber was da tlw verlangt wird is schon abartig. scheint sich aber zu lohnen für die anbieter. mich schreckt sowas eher ab.

Igbo

Mittlerweile darf man ja leider für jeden misst Zahlen.
Alpha – Beta -Frühstart….. DLC´s….

Ich habe mir ein Gründerpaket bei Archeage gekauft jedoch finde ich das die es mittlerweile auf die Spitze mit den Preisen treiben.

Schaut mal auf deren Homepage neben den 50, 100 und 150er Paket gibt es jetzt ein 250Euro! Paket

250 Euro??? Dafür kann ich einen schönen Kurzurlaub machen.

Michael

Naja es sind ja keine festen Fakten ob man etwas als Abzocke empfindet oder ob man dabei sagt „Das ist es mir wert“. Ich finde die Entwicklung sehr abstoßend und ich mach bei sowas einfach nicht mit. Wenn ich ein Projekt toll finde und dem Entwickler vertraue, bin ich auch bereit ein Backer oder Early Access Unterstützer zu sein. Aber selbst das sehen manche als Abzocke. Allerdings ist mein Vertrauen seit DayZ Standalone und Godus auch bei solchen Methoden stark gesunken.

Koronus

Keine Ursache. Mache ich doch gerne.

Koronus

Dann hast du nicht die Masche der Pakete von PW bei Neverwinter gesehen. Dort werden die Pakete noch immer angeboten und bauen nicht einmal aufeinander auf wodurch man wenn man alles möchte 300€ beim Grundspiel und 200€ pro Erweiterung zahlen würde.

Koronus

Es geht allgemein darum, dass du es eigentlich durch dein nichthervorhebenwollen du es nun erst recht hervorhebst. Hättest du ausgelassen, dass es dein Kanal ist und einfach nur gesagt, das dieses Video optimal deine Meinung dazu widerspiegelt, dann wäre es akzeptabel gewesen.

Michael

Kann dir 100% zustimmen

Corbie

Ich liebe Gründerpakete. Ich kaufe sie mir nämlich nie – und freue mich darüber, dass ein paar Leute den Entwicklern wieder ein paar Monatsgehälter zahlen. Vielleicht können sie dann etwas länger Bugs beseitigen, statt gleich am nächsten kostenpflichtiger „DLC“.zu arbeiten.

Wenn ich daran denke, wofür die Leute (viel) Geld ausgeben – seltsame Dekorationen fürs Auto, Uhren, Hobbies… Wenn jemandem ein rosa Schwert und der Titel „Coole Sau“ 100 Euronen und 2 Wochenende Bugs-Verfluchen wert ist – dann soll er es bitte zahlen. Ich tus nicht, deswegen bin ich nicht klüger oder so, sondern hab eben andere Prioritäten (und vermutlich weniger Kohle): Angelogen wird man im Allgemeinen nicht – die Items, Titel, Mounts, Betazugängge usw. bekommt man ja. Nur die eigenen, meist zu hohen Erwartungen, die man vom Spiel hatte, werden enttäuscht. Die wären es aber wohl auch ohne Gründerpaket geworden.

Svatlas

Ich habe erst 1x ein Gründerpaket gekauft und das war für Archeage. Generell sehe ich das genauso „Wie der Autor“. Nach diesem Desaster und Abzocke…..werde ich nie wieder so ein Abzock-Paket kaufen. Sobald ich nur Gründer lese……geht nicht nur eine Warnlampe an. Nie wieder, will ich mich so betrügen lassen. Nur leider kaufen wir sowas und die Entwickler wissen das….Wir sind es selber schuld. 150 € würde ich niemals bezahlen. 50€ ist wirklich die Schmerzgrenze.

Freaker

hab mir auch das Archeage Gründerpaket gekauft, aber erst nach einem openbeta weekend, da ich so geflasht vom Spiel war und ich persönlich hab den kauf auch nie bereut.
ich konnte die Alpha und Beta spielen und hatte dadurch vorteile zum start und konnte mir mehere bauplätze sichern, da ich schon einen plan hatte.
man hatte ja auch noch credits dazu bekommen (glaub 90€ im gegenwert bei 150€ paket), konnte man in der alpha schonmal testweise ausgeben und schaun was es so gab.
geld für gute spiele bin ich auch bereit auszugeben (ok, das archeage so stark p2w ist hab ich leider erst viel später gesehen), das problem ist ja meist, man kauft die katze im sack, man hat ja keinerlei möglichkeit vor dem kauf erstmal reinzuschaun, ich hoffe das es bei B&S noch ein free beta weekend gibt, damit ich mal reinschaun kann, bevor ich dafür geld ausgebe.

Svatlas

Vor der Beta war ja noch alles super, aber dann kam der Release…..Da wurde schnell klar, das die Gründerpakete reine Abzocke waren.

Subjunkie

Offensichtlich gibt es genug Leute, die bereit sind zu zahlen. Ich würde es persönlich nicht, aber so läuft die Sache nun mal und so lief sie auch schon früher. Ich erinnere mich noch recht gut daran, dass in den 80zigern genug Leute dazu bereit waren als lebene Littfasssäulen durch die Gegend zu laufen und dafür auch noch nen Haufen Kohle zu zahlen. Konkret meine ich damit die Sweatshirts mit den riesigen BOSS-Aufdrucken!

Luriup

In den letzten Monaten…da wären EOS und Skyforge jeweils das kleine Gründerpaket.
EOS war ein Fehlgriff und flog nach einem Tag wieder von der Platte,Skyforge zocke ich noch.
Tja bei BnS war ich schwer am überlegen.Das kleine Paket was ich sonst immer nehme,
bietet halt keinerlei Gegenwert.
Das mittlere bot nix was mich interessiert also nahm ich das Masterpaket mit den Kostümen.

Das Betazugänge neuerdings verkauft werden war abzusehen.
Am Anfang war das Preordern für einen Betazugang wie bei WoW.
Dann kam GW2 wo man gleich das Spiel kaufen musste,um an den Beta WEs teilnehmen zu können.
Bei Diablo 2 gingen auch Betazugänge für horrende Summen über die ebay Theke.
Klar das die Manager sich dachten,“hey warum verkaufen wir nicht die Betazugänge selber,wenn die Suchties es unbedingt spielen wollen?“

Stören tut es mich aber früher musste man Glück haben um einen Key zu bekommen.
Heute regelt man das ebend mit seiner KK,wenn man unbedingt testen will.

Tom Def

Ich finde Gründerpakete generell auch nicht besonderst toll, aber gerade bei B&S ist das Meister-Paket wohl das Beste aus den dreien und bei B&S weis man doch was man bekommt. Das B&S Angebot ist doch Fair verstehe das Problem nicht?

Nirraven

Unabhängig vom Preisleistungsverhältnis ist das Meisterpaket sehr teuer.
Es ist ja gut wenn es auch für solche Preisklassen etwas gibt. Aber das nur diese Preisklasse ein gutes Preisleistungsverhätnis hat ist einfach seltsam.
Das Anwärterpaket ist ein schlechter Witz und das Schülerpaket zahlt sich einfach nicht aus, da es für ein bisschen mehr das dreifache im Meisterpaket gibt.
Außerdem kann bei B&S nicht die rede von einem Gründerpaket sein da es eben schon länger in Asien läuft.

Zunjin

„Angefangen hat das alles mit ArcheAge“

Die ersten Founder Packs die ich je gesehen habe, gab es bereits 2008/09 bei Spielen wie Mortal Online und Earthrise. Von solchen Indie-Spielen stammt die Idee, die im Pre-Kickstarter Zeitalter, die einzige Möglichkeit war, unabhängig von Investoren und Publishern (die kleine Indie Teams damals eh nicht ernst nahmen) zu finanzieren.

Aber nicht nur in diesem Fall hätte diesem – eh sehr einseitigen – Video etwas mehr Recherche sehr gut getan.

Beim sog. Alpha Squad (Founder Pack) zu SOEs Planetside 2, musste sich z.B. niemand „abgezockt“ (generell das falsche Wort, da man weiß was man für sein Geld bekommt, oder nicht bekommt) fühlen. Dort gab es neben dem Beta-Access (für die wenigen die nicht vorher einen bekommen hatten), einige komplett P2W freie Sachen + Titel und Kosmetik, den kompletten Kaufpreis von 39 USD in Inagme-Währung zurück (4000 SC = 40 USD).

So viel zur Verallgemeinerung.

Ps. Was hat Itemshop und F2P Kritik und AO-Trion-Bashing denn generell mit dem Thema Founder Packs zu tun? Und ja… i.d.R. sind USD und Europreise gleich, da bei den US-Preisen keine Mehrwertsteuer anfällt.

Zunjin

PPs. Mal abgesehen davon, dass die komplette Kritik an den Items bei Devilion etwas spät kommt. Die anderen Wutbüger haben dies seit über 10 Jahren bereits bei Special- und Collectorsedition sowie PreOrder Packs der ganzen P2P Spielen bemängelt, da kannte aber noch niemand den Begriff P2W, sonst hätte man den auch noch geschrien. Diese Kritik kommt also etwas spät.

Buhmann

Dann fass doch deine Meinung kurz hier zusammen, sodass man nicht deine Video anschauen muss für deine Meinung. Und dann wirst du auch Meinungen dazu hören können. Es ist aus meiner Sicht okay, wenn du deine Meinung zusammenfassend hier einträgst und dann für Leute die es interessiert, das Video verlinkst, wo es die lange Version mit langer Erklärung gibt.

Das was du aber machst, ist nur Werbung aus meiner persönlichen Sicht.

echterman

Ich hatte mir für Skyforge das größte Gründerpaket für knapp 67 Euro gekauft. Das aber weniger um in der Beta zu spielen sondern vielmehr um der anderen Inhalte willen. Für mich war ausschlaggebend für den Kauf, das ich ein Mount erhalte (Wert in MMORPGs zwischen 10-20 Euro) und das ich frühzeitigen Zugriff auf eine Klasse (Gunner/Berserker) habe die erst nach mehreren Wochen Spielzeit verfügbar sind. Nebenbei noch jede Menge Argents und Premium Status für mehrere Monate.

In der Skyforge Beta habe ich gerade einmal 14 Stunden gespielt aber da hatte mich das Spiel schon überzeugt. Ich habe es bisher kein Stück bereut mir das größte Gründerpaket gekauft zu haben.

Ich rechne vorher ganz genau durch wieviel Wert ein Gründerpaket in Euro wirklich hat und schaue mir an wieviel von den Inhalten ich brauche/haben will. Und wenn dann am Ende raus kommt das ich für den Bonus den ich haben will 120 Euro ausgeben muss dieser aber gerade mal 20 Wert ist, wird halt nichts gekauft. Man muss da halt nur konsequent bleiben und nicht jeden Mist kaufen der einem vorgesetzt wird.

Erzkanzler

Stimme ich dir voll zu, aber oftmals kann man bei Spielen ja nur erahnen ob sie das halten was das Marketing verspricht. Skyforge hat mich für das Gründerpaket angenehm lange unterhalten. Wissen konnte ich das anfangs nicht, es sei denn ich hätte lange russische Foren/Videos geschaut. Wie so häufig, Augen auf beim Spielekauf.

Erzkanzler

Tja genau das ist das Resultat wenn die „Internet, ich will alles umsonst“-Mentalität überhand nimmt. Die große Masse hat nach Free2Play gerufen, Abomodelle werden seit Ewigkeiten als überholt und veraltet bezeichnet…

Die Publisher hat´s gefreut. Früher wusste man was einen ein Spiel kostet, ob monatlich oder als einmalige Anschaffung. Heute kann man das kaum noch überblicken. Braucht man Item aus dem Shop vielleicht zwingend im Endgame? Na erst mal angangen… und zapp schon hat man so viel erreicht, dass man nun nicht wegen 2 lumpiger Euro auf das Spiel verzichten möchte.

Gründerpakete sind nur eine der wenigen Maschen mit denen uns das Geld aus der Tasche gezogen wird, aber ein Großteil der Spieler glaubt immer noch Free2play sei kostenlos… Marketing wie im Lehrbuch!

Larira

Sorry aber das ist das Geschäftsmodell der F2P/B2P-Spiele. Schon im Vorfeld oder beim Release so viel wie möglich an Boxen und „exklusiven“ Dingen verkaufen und dann auf Sparflamme schalten. Bzw. Entwicklerkapazitäten in den IG-Shop lenken. Das funktioniert so lange wie es die Kundschaft mitmacht.

Grüße

Zunjin

Eine richtige Beta, die direkt nach der Alpha beginnt, sollte 1-2 Jahre laufen. Ist die Zeit geringer als 1 Jahr, oder gar geringer als 6 Monate ist es nur eine Promo-Marketing-Demo.

Nirraven

Ich finde die Bezeichnung Gründerpaket oft mehr als falsch. In den allermeisten Fällen handelt es sich um einen Betazugang mit Ingameshopsachen und evtl. exlusiven Skins.

Blade and Soul ist ein gutes Beispiel das es nichts mit einem Gründerpaket zu tun hat.
Es werden ja lediglich Anpassungen für den Westen vorgenommen und kein neues Spiel entwickelt… Was mich an den Gründerpaketen von B&S noch mehr stört ist das Preisleistungsverhältnis der günstigeren Pakete. Das Meisterpaket hat einen Wert um die ~200€ wenn man diese Ingame kaufen würde. Das Schülerpaket nur mehr so 70~ und das Anwärterpaket ist einfach eine bodenlose Frechheit! Die verkaufen einen Betazugang mit 3 Tage Headstart für 22,50€. Die Preisleistungsgestalltung dieser Gründerpakete lässt wirklich einen faden beigeschmack. Nach dem Motto kauft das Meisterpaket oder verpisst euch…
Mich interessiert B&S sehr! Würde sehr gerne bei der Beta dabei sein und drotzdem spricht mich kein einziges „Gründerpaket“ an. Das Anwärterpaket bietet einfach zu wenig für den Preis und das Meisterpaket ist mir viel zu teuer dafür das ich nicht mal weiß ob das Spiel auch länger gut läuft und mir auch länger zusagt. Das Schülerpaket ist einfach obsolet, da für ein bischen mehr einfach das dreifache an Inhalt im Meisterpaket drinen ist.

Ich finde es moralisch auch mehr als verwerflich den Leuten Betazugängen zu verkaufen. Immerhin macht man wie du so schön geschrieben hast aus Träumen und Vorstellungen Gewinn.

Buhmann

Sry, dass ich das jetzte schreibe, aber dafür das du keine Werbung für deinen Kanal machen willst, machst du doch schon ein paar mal Werbung in den Kommentaren für deinen Kanal mit direktem Link zum Video.

Nirraven

Was ich nicht verstehe ist wiso er sagt das es sein Kanal ist 🙂

Chris Utirons

Skyforge hatte eine Gründerpaket für 14,90 das war fair, ansonsten genau deiner Meinung.

Eraxar

Mit das Schlimmste an der Sache finde ich noch das es in den meisten Fällen ja noch nicht mal mehr eine richtige Beta ist. Da bekommt man dann garantierten Zugang zu 3-4 Beta Wochenenden… und wenn dann auch noch erzählt wird man könne viel besser Testen wenns nur am WE ist ….
Positives Beispiel finde ich hier Albion Online.

Zunjin

Eine richtige (Alpha) Beta, also mit komplett unfertigem Spiel, die weder feature-complete ist, noch richtiges gameplay bietet bzw. keins das rund ist, oder Spaß liefert und deren Mechaniken auch immer mal wieder über den Haufen geworfen werden, kennen heutige Spieler weder noch, geschweige denn wollten sie eine spielen… streich das… in Betas wird nicht gespielt, sondern getestet.
Die meisten Betas heute sind Demos fast fertiger Spiele und nicht der Begleittest zu einem Produkt dass noch weit entfernt ist fertig zu sein.

Chris Utirons

Ein gutes Beispiel ist momentan die Alpha zu Camelot Unchained, da wird getestet nicht gespielt naja indirekt 😉

Zunjin

Das stimmt. Da wird dir vom Chef persönlich sogar abgeraten das Spiel zu „backen“, wenn man keine Lust auf eine richtige Tech-Alpha, oder klassische Beta hat.

Generell ist CSE als Entwickler klasse… man kann nicht nur mehr Geld geben (Pakete jeder Zeit aufstocken), sondern bekommt bislang (ich glaube bis Release oder letzte Betaphase) auch sein komplettes Geld zurück, bzw. kann das Paket „downgraden“.

Inge Koschmidder

Da fällt mir die (kostenlose) ps4 Beta von „Blacklight“ ein.
Man konnte es runterladen, spielen, gegen echtgeld sich ein paar Vorteile erkaufen, dann kam ein riesiger Patch, der dies zu einer Finalen Version machte und alle, die bis dahin Geld investierten, bekamen es (sofort, ohne Verzögerung) wieder dem PSN Guthaben gutgeschrieben!
Fand ich top, auch wenn ich es danach nicht mehr gespielt hatte. (Aus zeitgründen)

Nomad

Volle Zustimmung. Diese Masche und Preise sind eine dreiste Abzocke, Kredite, die nicht zurückgezahlt werden. Man nutzt die Hoffnungen und Träume von Menschen aus, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ob es demnächst auch Autos gibt, die noch nicht fertig konstruiert wurden, denen ein Rad fehlt, und das Armaturenbrett fehlt auch noch, aber theoretisch kann man damit schon mal um den Block fahren (nur rechts rum wegen des fehlenden Rades), und das gibts zum super-duper-erlkönig Preis von 100000 euro ? Ok ne, dazu fehlt den Eltern der meisten Deppen dann doch das nötige Kleingeld.

Erzkanzler

Bei der Ankündigung der Devillian-Gründerpacks hattee ich auch schon überlegt ob ich einen Blogbeitrag schreibe… aber letztendlich… solang die Käufer dafür vorhanden sind, solang wird es von Publishern angeboten.

Früher war Beta einfach Beta! Und nicht „Unfertige teure Version eines zukünftigen Free2Play-Titels“. Das Privileg teilnehmen zu dürfen, wird heute für Geld verkauft. Turbokapitalismus macht´s möglich.

Für „alte Hasen“ ist es da auch unverständlich wie in Beta-Chats geflucht wird weil alles noch nicht 100% funktioniert. Was verständlich wird, wenn man 150€ dafür zahlt. Ich denke, für die langfristige Wahrnehmung einer Marke ist das gefährlich. Aber jeden Tag kommen neue Spiele auf den Markt, da ist Publishern schnelle Rendite eben oftmals eine verlässlichere Option als zu hoffen, dass gerade ihr Spiel den Durchbruch schafft.

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