Marvel zeigt in der neuen Serie zum 1. Mal die Großmutter von Ultron, dabei war sie vor 50 Jahren noch seine Braut

Mit VisionQuest läuft auf Disney+ eine neue Serie von Marvel. Mit dabei ist eine Figur, die bislang noch nicht im MCU aufgetaucht ist, aber direkt mit dem Schurken Ultron verbunden ist.

Am 13. Oktober 2026 erschien die Serie VisionQuest auf Disney+. Innerhalb der acht Folgen feiert eine Marvel-Figur ihren ersten Auftritt im MCU. Die Rede ist von Jocasta.

Sie ist eine Art Androidin, ein synthetisches Roboterwesen, dem ein menschliches Bewusstsein eingepflanzt wurde. Im Fall dieser Version der Figur handelt es sich um jenes der Wissenschaftlerin Dr. Josephine Carrington. Sie war eines der Genies hinter der ersten KI, deren Prototyp später für die Erschaffung von Ultron oder Vision diente. So gesehen ist sie die Großmutter von Ultron.

In Androiden-Gestalt tritt sie in der Serie erst noch vermummt auf und tötet die Mitarbeiter von Dr. Carringtons Forschungsprojekten. Am Ende von Episode 4 kommt es zur Begegnung mit dem Schurken Ultron, der seinerseits eine künstliche Intelligenz ist.

In der Folge kontrolliert Ultron gerade den Körper von Vision. Er schafft es, Jocasta zum Mord an einem Wissenschaftler zu überreden. Alles in allem zeigt sich, dass die beiden in den folgenden Episoden noch mehr zusammenarbeiten könnten. Das ist für die Figur Jocasta ungewöhnlich, denn ihr Ursprung unterscheidet sich zwischen Comicvorlage und MCU deutlich.

Jocasta ist nicht die einzige Figur, die in der Serie ihren besonderen Auftritt feiert: Auf MeinMMO lest ihr mehr zu Paladin.

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VisionQuest zeigt im Trailer die neue Marvel-Serie mit Vision und Ultron

Eine Androidin befreit sich

Wo liegt der Unterschied? In den Comics ist es genau umgekehrt. Ultron geht nicht auf eine Erfindung von Dr. Carrington zurück, sondern hat Jocasta selbst erschaffen.

Der Gedanke dahinter: Ultron wollte eine Braut an seiner Seite haben. Dafür benutzte er Gehirnwellen von Janet van Dyne alias The Wasp. Die lieferten nicht nur einen funktionalen Verstand, sondern auch gleich noch ein Verständnis von Moral. Der Wille Jocastas führte deshalb dazu, dass sie sich ihrer Programmierung widersetzte und fortan nach einer eigenen Identität suchte.

Dass sich das MCU nun entscheidet, diese Origin-Story über Bord zu werfen und im Grunde umzukehren, ist mutig und zeigt, dass Marvel offen für Experimente ist. Noch ist nicht klar, wie weit die Verbindung zwischen Jocasta und Ultron in der Serie gehen wird, aber der Anfang deutet schon mal auf einen düsteren Verlauf hin.

Nachdem die Figur 1977 in „Avengers #162“ ihren ersten Auftritt feierte, wird sie jetzt, knapp 50 Jahre später, von der Schauspielerin T’Nia Miller verkörpert. Die Britin kennt ihr vielleicht aus Serie wie Der Untergang des Hauses Usher oder Spuk in Bly Manor.

Änderungen wie jene von Jocasta sind immer eine spannende Sache. Uns würde interessieren, wie ihr die Entscheidung von Marvel empfindet. Hättet ihr lieber die ursprüngliche Jocasta in VisionQuest gesehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Warum Protagonist Vision nicht unanstastbar ist, lest ihr auf MeinMMO: Ein kontroverser Film aus dem MCU ist schuld daran, dass jemand jetzt einen unkaputtbaren Superhelden durchlöchert

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