Das Kampfsystem von MapleStory im Detail – So komplex ist das niedliche MMORPG

Das Kampfsystem von MapleStory im Detail – So komplex ist das niedliche MMORPG
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Das südkoreanische MMORPG MapleStory ist weit komplexer, als die niedliche Optik vermuten lässt. Wie sich die ungewöhnliche 2D-Perspektive auswirkt und wie die verschiedenen Klassen sich im Kampfsystem schlagen, erfahrt ihr hier.

Was genau ist MapleStory? MapleStory sieht aus wie ein 2D-Plattform-Jump&Run, ist aber ein MMORPG. Es erschien im Jahre 2003 in Südkorea und wird mittlerweile auf der ganzen Welt gezockt. Publisher ist die Firma Nexon, das Studio heißt Wizet.

Ein Feature des Spiels ist die kunterbunte und niedliche Anime-Grafik. Daraus könnte man irrtümlich ableiten, dass es sich um ein simples Spielchen ohne großen Tiefgang handelt, doch weit gefehlt. In den folgenden Absätzen erfahrt ihr, wie das Kampfsystem und Gameplay in MapleStory funktionieren.

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Die Grundlagen des Kampfsystems

Wie steuert sich das alles? MapleStory wird in einer 2D-Seitenansicht gespielt. Die Steuerung ist frei anpassbar und funktioniert mit Maus und Tastatur. Über das Keyboard funktioniert die Bewegung eures Helden. Mit den Pfeiltasten bewegt ihr euch durch die Gebiete und springt auf die verschiedenen Plattformen.

Vertikale Bewegung ist im Spiel wichtig, um Angriffen zu entgehen und zurückzuschlagen. Außerdem könnt ihr Angriffe auslösen oder eure Skills raushauen. Die Maus wiederum nutzt ihr, um Items zu verwalten oder mit NPCs und Spielern zu interagieren.

Hier könnt ihr MapleStory spielen

Es kommt also auf den klugen, taktischen Einsatz von Skills und Angriffen an. Ihr müsst aber auch wie in einem Jump&Run gute Reflexe haben und Angriffen entgehen. Da es gerade später im Spiel besonders starke Angriffe und Kombos gibt, wird der Bildschirm teilweise von extrem vielen Schadenszahlen und Effekten vollgepflastert. Daher solltet ihr auch gut darin sein, im Getümmel die Übersicht zu behalten.

Ebenfalls interessant: Wenn ihr sterbt, bekommt ihr einen Debuff, der eure Erfahrungspunkte und Chancen auf fette Beute gehörig senkt. Der Debuff ist anfangs nur von kurzer Dauer, ab Stufe 200 kann es aber bis zu 130 Minuten dauern, bis ihr den Malus wieder los seid.

MapleStory-Screen1
In MapleStory kann es ganz schön rund gehen.

Wie sieht es mit Klassen aus? MapleStory verfügt über mehr als 40 Klassen, die sind aber nicht alle zu Spielbeginn vorhanden. Vielmehr startet ihr mit einer von 6 Basis-Klassen. Im Laufe eurer Karriere könnt ihr dann zu bestimmten Stufen weitere Klassen freispielen.

So beginnt ein Held beispielsweise als „Abenteurer“. Auf Stufe 10 kann er dann eine Klasse wie Schwertkämpfer, Magier oder Schurke wählen, was das Gameplay wiederum ändert.

So ist der Schwertkämpfer klassisch auf Nahkampf spezialisiert, der Magier nutzt vernichtende Zauberkräfte und der Schurke setzt auf flinke Manöver, die viel Schaden anrichten.

Auch danach geht es noch weiter. Wenn ihr jetzt zum Beispiel den Schwertkämpfer gewählt habt, könnt ihr beim nächsten Stufen-Meilenstein wieder die Wahl treffen zwischen Kämpfer, Page oder Speerkämpfer.

Wählt ihr den Pagen, so könnt ihr später noch ein weißer Ritter und am Ende ein mächtiger Paladin werden.

MapleStory-Screen4

So komplex kann es werden

Wie unterscheiden sich die Klassen? Jede der Klassen im Spiel hat besondere Fähigkeiten, die wiederum mit Mana oder besonderen Ressourcen aktiviert werden. Einige Klassen unterscheiden sich aber grundlegend von diesem Muster.

So benutzt der „Demon Avenger“ seine Lebensenergie, um Skills zu aktiveren. Der „Demon-Slayer“ wiederum baut im Kampf dämonische Wut als Ressource auf, die er dann in besonders vernichtenden Attacken investiert.

Jede Klasse nutzt aktive und passive Skills. Vor allem passive Skills sind wertvoll und nützlich, da sie euch oder euren Freunden Boni geben oder eure Feinde schwächen. Da sich Skills und deren Wirkung beim Wechsel in höhere Klassen-Varianten ändern, wandelt sich teilweise auch die Spielweise eures Charakters.

Hier könnt ihr MapleStory spielen

Was kommt später noch dazu? Bei jedem Stufenaufstieg bekommt ihr weitere Punkte in euren vier Grundattributen. Ab Stufe 140 könnt ihr dann auch noch weiter an euren Helden herumoptimieren, um beispielsweise gezielt Schaden gegen Bosse oder Widerstand gegen Statuseffekte zu erhöhen.

Eine weitere, wichtige Methode euren Helden weiter zu verbessern sind Items. Die Jagd nach neuen Gegenständen ist ein wichtiges Spielelement und wenn ihr eure Helden gut ausrüstet, steigert sich die Kampfkraft nochmals deutlich.

Eure Skills haben seit dem Update aus dem Jahre 2020 übrigens eine finale 5. Stufe, mit der ihr im Endgame richtig derb reinhaut.

Wer lieber durch putzige Pets stärker wird, kann sich ebenfalls freuen. Denn niedliche Haustiere sind in MapleStory nicht nur kosmetisches Beiwerk, sie können euch Boni auf eure Werte verleihen.

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