Mehr Gaming in der Schule – So will die gamescom 2020 dafür sorgen

Während der gamescom 2020 werden interessierten Lehrkräften Workshops angeboten, die über die Integration von Videospielen in den Unterricht aufklären.

Worum geht’s? Das Leitthema der gamescom 2020 ist „Spielend in die Zukunft“ und diese findet unter anderem in den Klassenzimmern statt. Darum bildet „Digitales Lernen“ den Schwerpunkt des gamescom congress 2020.

Das Programm des Kongresses soll verdeutlichen, welche vielfältigen Potenziale in Spielen stecken. Zusätzlich zu zahlreichen Online-Talks und -Panels wurde ein Workshop-Programm speziell für Pädagoginnen und Pädagogen entwickelt.

Die Workshops beleuchten praxisnah und interaktiv den Einsatz von Games im Schulalltag und zeigen beispielsweise, wie Spiele im Deutsch-, Geschichts- oder Sozialkundeunterricht zum Einsatz kommen können. Dabei geht es unter anderem um die Fragen, wie das komplexe System der Europäischen Union mittels Augmented Reality besser vermittelt werden kann oder wie Games für das literarische Lernen im Deutschunterricht eingesetzt werden können.

gamescom congress
Da die gamescom dieses Jahr rein digital ist, wird auch der Kongress nicht mehr auf der Bühne, sondern in Streams und Onlone-Meetings stattfinden.

Wann und wo finden die Workshops statt? Lehrkräfte, die an den kostenlosen Live-Workshops interessiert sind können sich dafür auf der offiziellen gamescom-Seite anmelden.

  • Es geht los am 28. August um 11:00 Uhr
  • Das Ende ist am selben Tag um 16:30 Uhr

Alle Workshops finden mit einer begrenzten Teilnehmerzahl in Zoom-Sessions statt. Die Workshops sind zudem als Fortbildungsmaßnahme des Landes Nordrhein-Westfalen anerkannt.

Umfrage zeigt: Games wirken sich in der Corona-Krise positiv auf die Gesellschaft aus

Was wird’s noch geben? Abgesehen von den Talks und Workshops des gamescom congress 2020 werdet ihr vom 27. bis zum 30. August in Live-Streams mit neuesten Infos aus dem Gaming versorgt. Euch erwarten:

  • Opening Night Live von Geoff Keighley
  • gamescom: Daily Show auf Englisch von IGN und auf Deutsch von Webedia – Diese Show bietet euch täglich Infos zu den größten Highlights der gamescom 2020
  • gamescom Studio – Hier werden die Entwickler der Top-Games befragt und verraten euch weitere Details zu ihren Ankündigungen
  • gamescom: Awesome Indies von IGN – Hier werden die neuesten Indie-Games vorgestellt, die in Zukunft auf den Markt kommen werden
  • gamescom: Best of Show von IGN – Den Abschluss der gamescom bildet die „Best of Show“, die die Höhepunkte der digitalen Messe nochmal hervorhebt.

Also schaut vorbei und verpasst nichts!

Webedia Gaming ist ein offizieller Partner der gamescom 2020. Wir werden euch daher hier auf MeinMMO, auf der GameStar und der GamePro mit News und Infos rund ums Event versorgen.
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Cukky

Das Problem was ich da sehe ist das viele lehrer immer noch Technisch so weit hinter her hinken das die Idee zwar Super ist die Umsetzung aber unmöglich.

Bodicore

Klar, aber das wird nicht so bleiben. Es ist jetz schon an der Zeit sich langsam den Fuss in die Türe zu stellen.

Wenn ich bedenke wie sich die Schule seit meiner Schulzeit verändert hat (meine Frau ist Lehrerin daher weis ich Bescheid).
Wir haben noch Stundenlang von der Tafel abgeschrieben während der Lehrer Zeitung gelesen hat. das wäre heute undenkbar.

Ahennys

Grundsätzlich finde ich die Idee toll.Spielend lernen statt trockener Unterricht .Aktion und Interaktion als Lehrkonzept.Der Umgang mit neuen Medien.Der Computer könnte soviel unterstützen und helfen Lerninhalte zu vermitteln.Alleine wenn man bedenkt das man damit Geschichte,Physik ect.als lebendigen Stoff zu vermitteln kann anstatt als trockene Bücherkost.Mein Sohn hat sich oft YouTube angesehen um sich dort weitere Informationen zu Schulthemen zu holen.Und es hat seiner Zensur nicht geschadet.
Aber….es fehlt in Schulen an allem.An Hard und Software.Am Internet.An Plattformen.Und…an Lehrern.
Auch wenn der Workshop anerkannt ist als Fortbildung durch das Land NRW(Respekt.Mal mitgedacht)dürfte die Resonanz sehr gering sein.
Ich möchte behaupten das 80% der Lehrer mit dem Begriff Gamescom nicht anzufangen wissen oder Ihn nur mit einer Messe für Zocker und Nerds gleichsetzten.
Bis zur digitalen Schule ist noch ein sehr langer Weg.
Und somit bleibt es an den Eltern hängen Ihren Kindern zu zeigen wo man gewisse Schulstoffe her bekommt und den Kindern zu zeigen das Geschichte(nur als Beispiel) nicht nur trockener Stoff ist.

ParaDox

Ich kann das als Vater auch gut verstehen, es ist leider auch für die Länder immer eine Frage des Geldes.

Es gibt durchaus (Privat)Schulen die schon ab der 3. Klasse Grundschule Tablets in ihren Unterricht integrieren. Die Kosten werden auf die Eltern umgewälzt. Die Empfehlung der Schule war ernsthaft ein IPad Pro.

Ich hab mir auch mal nur aus Neugier ein privates Wirtschaftsgymnasium ab Schulstufe 8 angesehen, die haben sich vom klassischen Schulheft schon lange verabschiedet. Notebook und PC Klassen sind da schon Standard.

Einzig beim Lehrermangel widerspreche ich, da wird seit über 30 Jahren der Untergang gepredigt, funktioniert bisher immer noch.

Seither

Aus heutiger Sicht bin ich begeistert, was für gute Lernspiele für Kinder ich schon vor ca. 20 Jahren hatte, obwohl da noch recht wenig Kinder Zugang zum PC hatten. Heute sieht das etwas anders aus. Man hat auch mehr Möglichkeiten, Wissen durch verschiedene Spielarten zu vermitteln. An sich sollten die Spiele theoretisch besser geworden sein.
Dass die nun versuchen, das an Lehrer und Schulen heranzutragen, finde ich gut. Spielerisch lernt man einfach am besten. Man versteht dadurch (in einem guten Spiel) auch das sonst so gerne umgangene „Warum?“
Wäre schön, wenn in diesen Workshops ein paar Pädagogen die Vorteile wirklich sehen und auch verstehen, aber auch mitdenken, wie man es an Schulen am besten einsetzen kann. Nicht, dass das im Zuge, des – meiner Einschätzung nach – sehr einseitig und unbedacht angegangenen Digitalisierung-der-Schulen-Vorhabens mehr schlecht als recht in den Unterricht integriert wird.

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