Warhammer 40k Eternal Crusade: „Mit noch mehr Geld geben wir Euch noch mehr Krieg!“

Das Shooter-MMO Warhammer 40.000: Eternal Crusade wandert zu Steam. Der Senior Producer beantwortet Sorgen und Kritik der Fans – und das ziemlich selbstbewusst und amüsant.

Es läuft rund, auch ganz ohne Werbung

Vor einigen Tagen kam die Ankündigung, dass der MMO-Shooter Warhammer 40.000: Eternal Crusade künftig in das Early Access-Programm von Steam aufgenommen wurde. Diese Meldung spaltete die Communit. Denn während eine Hälfte sich über die Vorteile von Steam freute, prophezeite der Rest der Spielerschaft den Untergang des Titels, da Early Access-Titel quasi nie erscheinen würden.

Der Senior Producer des Spiels, Nathan Richardsson, hat eine Mischung aus Q&A und FAQ erstellt und mit ziemlich direkten (und verdammt lustigen) Worten. Das FAQ wischt meisten Bedenken fort und erklärt zahlreiche Dinge. Die wichtigsten Aussagen haben wir für Euch rausgefiltert.

Eternal CrusadeDer Krieg ist gesichert

Die wichtigste Frage wurde gleich zu Beginn geklärt. Das Spiel ist finanziert. Um den Launch zu garantieren, werden keine weitere Gelder gebraucht. Jedoch heißt es auf die Frage, warum man noch mehr Geld in Form eines Early Access machen will, von Richardsson:

„Wir können immer noch mehr Geld gebrauchen, um noch mehr Krieg zu machen!“

Auch die Frage nach dem Grund für die Benutzung von Steam wird mit einem amüsanten Satz abgetan:

„Unsere Infrastruktur kann unserem eigenen Erfolg nicht standhalten. Das fängt bei schlechten Zahlmethoden an und hört bei den praktischen Möglichkeiten von Steam-News auf.“

WH40K Eternal Crusade WarhammerKommt Eternal Crusade jemals raus?

Early Access verbinden viele Spieler mit der Gewissheit, dass das Spiel niemals erscheinen wird. Auch darauf geht man ein:

„Das ist unmöglich. Wir haben in diesem Jahr unseren Launch. Und während ich wünschte, dass es möglich wäre, kann ich nicht die Steam EA Version nehmen, auf CD brennen, in eine Hülle stecken, einen PS4-Sticker draufkleben und hoffen, dass es funktioniert. Macht daraus, was Ihr wollt, aber ich glaube, dass 2016 irgendwann zu Ende ist.“

Was ist mit den schlechten Steam-Reviews?

Steam ist auch dafür bekannt, dass die Nutzer gerne mal Spiele zerreißen, die nicht sofort perfekt sind. In der Steam-Community gibt es auch destruktive Personen, die ohnehin nur alles brennen sehen wollen. Die Fans befürchten, dass negative Kritiken und solche Trolle das Spiel begraben könnten, noch bevor es aufblüht.

„Das einzige, was uns in den nächsten zehn Jahren töten kann, wäre es, wenn wir ein beschissenes Spiel erschaffen. Nichts anderes. Und wir haben viele Indikatoren dafür, dass die Leute nicht denken, wir wären [schlimmes Wort hier]. Die Umfragen sind grandios, die Verkäufe sind gut und wir haben noch keinen Cent für Werbung ausgegeben. Das ist alles Mund-zu-Mund-Propaganda.

(…) Außerdem ist das ziemlich beleidigend für Steam. Ich habe 248 Spiele auf Steam. Das bedeutet, ich bin so schlecht, ich bin noch schlechter als die schrecklichsten Youtube-Kommentare unter Dubstep-Videos.“

Warhammer 40k: Eternal CrusadeWer sich für den vollständigen Beitrag von Richardsson interessiert, kann diesen in unseren Quellen nachlesen. Eternal Crusade erscheint ab dem 25. Januar als Early-Access-Titel auf Steam und kann dann von allen interessierten Spielern gekauft werden. Gleichzeitig erlischt auch der Verkauf von Gründerpaketen.

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Quelle(n): forum.eternalcrusade.com
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