Entwickler von Pokémon GO soll zu viele persönliche Spieler-Daten speichern

Niantic, die Entwickler hinter Pokémon GO, stehen aktuell in der Kritik. Sie sollen zu viele Daten von Spielern gespeichert haben.

Woher kommt die Kritik? Die US-Seite Kotaku hat einen langen Bericht über dieses Problem verfasst. Es hätten mehrere europäische Spieler von Wizards Unite eine Datenanfrage an Niantic gestellt. Dabei kam überall raus, dass die Entwickler unfassbare Mengen an Daten der Spieler speichern.

Kotaku berichtet, dass Niantic sogar Daten von den Spielern speichern, wenn diese ihre App gar nicht geöffnet haben.

Niantic soll tausende Daten gespeichert haben

Um welche Daten geht es hierbei? Hauptsächlich sind GPS-Daten betroffen. Das ist auch logisch, denn immerhin funktionieren die AR-Games von Niantic nur über die Bestimmung des Standorts.

Niantic speichert aber auch Daten zum Kalorienverbrauch und zu den zurückgelegten Strecken der Spieler, so Kotaku.

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Das macht das Thema so brisant: Das Daten von Spielern gespeichert werden, ist normal in der Gaming-Industrie, doch die Menge an Daten macht den Fall von Niantic so besonders.

Bei der Datenabfrage von Kotaku soll sich herausgestellt haben, dass allein für einen Spieler innerhalb von 5 Tagen über 2300 Ortsaufzeichnungen gespeichert wurden.

Ebenfalls ein Kritikpunkt war, dass Niantic auch Daten von Spielern speichert, die die App geschlossen haben. Dies erklärte Niantic damit, dass es sich um einen Fehler in dem Spielcode der Person handele und deshalb weiter Daten an Niantic geschickt wird, wenn das Spiel nur im Hintergrund laufe.

Warum ist das Speichern von Daten hier ein Problem? Pokémon GO und Wizards Unite sind ein Spiele für den Weg zur Arbeit oder in der Mittagspause. Durch die Daten kann Niantic schnell herausfinden, wo der einzelne Spieler wohnt und arbeitet und sogar, wo er in der Mittagspause gerne essen geht.

Wizards Unite
Die Daten von Spielern von Wizards Unite wurden ausgewertet

Ist sowas schon mal bekannt geworden? Niantic hatte schon im Sommer 2018 für Schlagzeilen gesorgt. Dort hatten sie durch Android-Daten von Spielern geschaut, um mögliche Cheater zu entdecken.

Spieler sehen es nicht ganz so schlimm – Keine Überraschung

Was sagen Spieler dazu? Die Kritik von Kotaku können zahlreiche Spieler nicht nachvollziehen. So sei Niantic nicht die einzige Firma, die sowas machen würden.

So sagt brotrr auf reddit: „Google Maps macht das schon seit Jahren. Jeden Monat bekomme ich von denen eine Mail, die mir sagt, wo genau ich überall war und ich kann mir meine Schritte von dem gesamten Monat nochmal anschauen.“

Ash Pikachu

Ein anderer User sagt: „Nicht wirklich ein großer Schockmoment. Leute reden darüber schon seit Jahren.“

Andere Kommentatoren raten, man solle den Standort auf seinem Smartphone in den meisten Fällen aus haben und nur anschalten, wenn man es wirklich braucht. So kann auch niemand irgendwelche Daten aufzeichnen.

Was sagt ihr zu dem Bericht? Findet ihr es schlimm, dass Niantic so viele Daten von euch aufzeichnet?

Spieler jubeln: Pokémon GO repariert nach 7 Monaten Spawns auf verwaister Insel
Quelle(n): Dexerto
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Tablekiller
Tablekiller
7 Monate zuvor

Is doch logisch, pokemon go bietet das Feature, auch bei geschlossener app die zurückgelegte Strecke zu tracken und bei pokemon in der Nähe, die man noch nicht hat, per push Mitteilung eine Nachricht zu schicken.

Da müssen diese Daten logischerweise erhoben werden. Wem es nicht passt, Feature aus schalten und GPS nur an, wenn man es braucht wink

oOoRuffyoOo
oOoRuffyoOo
7 Monate zuvor

äähm, abenteuer sync???
wie soll das feature denn zurückgelegte strecken auch bei geschlossener app zählen, ohne bei geschlossener app daten zu speichern.
wer’s nich will deaktiviert das feature…

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