The Elder Scrolls Online: Viele Jobangebote für Ex-Mitarbeiter über Twitter

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online wurden vor wenigen Tagen Teile der Belegschaft entlassen. Auf Twitter werden ihnen Angebote von RockstarGames, Bioware, Trion Worlds und anderen großen und namhaften Software-Häusern unterbreitet.

Ein Tweet brachte es staunend auf den Punkt:

„Von einem Gaming-Studio gefeuert zu werden, ist wohl der beste Weg, um von einem Gaming-Studio angeheuert zu werden.“

Für Leute, die seit Jahren versuchen, in die Branche reinzuschnuppern, muss es schon sensationell sein, wie sich für die bei Zenimax Entlassenen die Tore öffnen.

Nur wenige Stunden, nachdem bekannt wurde, dass es bei Zenimax „large layoffs“ gegeben hatte, trudelten auf Twitter öffentlich die Job-Angebote ein – meist mit einer kurzen Nachricht des Bedauerns. Dabei handelt es sich aber nicht um persönlich zugeschnittene Angebote, so öffentlich ist man doch nicht, sondern nur um Links auf die eigene „Careers“-Page.

The Elder Scrolls Online
Den entlassenen TESO-Entwicklern wird sofort wieder aufgeholfen. Schön!

Aber wer da öffentlich nach neuen Mitarbeitern Ausschau hält, liest sich fast wie ein „Who is who“ im Gaming. Unter dem Hashtag #Zosjobs trudelten Aufmunterungen und Jobangebote ein. Rockstar Games (die GTA-Franchise) sucht wen, bei Trion Worlds (Rift, ArcheAge) meldet sich gar der Präsident Scott Hartsman persönlich zu Wort, Naughty Dog (Uncharted, The Last of Us) kann noch wen gebrauchen und auch die Talent Acquistion Managerin von Bioware (Mass Effect, Dragon Age, SW:TOR) zwitscherte die Job-Page ihres Unternehmens.

Game-Designer und „Talents“ in diesem Bereich mit MMO-Erfahrung scheinen gefragt. Zwar scheuen manche Games heute das MMO-Label, (Destiny vermeidet die Abkürzung zum Beispiel wie der Teufel das Weihwasser, damit bei den Shooter-Fans auf den Konsolen nicht Klischee-Bilder eines drögen MMORPG-Lebens heraufbeschworen werden), dennoch experimentieren viele eigentlich klassische Singleplayer-Games mit erweiterten Multiplayer-Optionen. Da in den nächsten Jahren auch die Konsolen, deren Reichweite lange Zeit aufs Wohnzimmer beschränkt blieb, komplett ins Internet integriert sein werden, suchen viele Studios für ihre Spiele-Serien nun „Talents“ mit MMO-Erfahrung.

Härter trifft es sicher die Mitarbeiter im Customer-Support, die wohl kaum so gefragt sein dürften. Die Gaming-Branche ist hart und verlangt von den Mitarbeitern eine hohe Flexibilität ab. Viele machen in ihren Tweets deutlich: „Ich bin bereit überall hinzuziehen, wo ich gebraucht werde.“

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