Eine Figur aus Game of Thrones beging einen schweren Fehler – Die Konsequenzen waren in der Serie noch schlimmer als im Buch

Eine Figur aus Game of Thrones beging einen schweren Fehler – Die Konsequenzen waren in der Serie noch schlimmer als im Buch

Die Serie von Game of Thrones hat einige Änderungen zur Buchvorlage vorgenommen. Unter anderem wurde ein Fehler von Robb Stark noch viel schwerer, weil die Showrunner seine große Liebe kurzerhand verändert haben.

Achtung Spoiler: Wir verraten im Artikel eine entscheidende Wendung in Game of Thrones, die für den Tod bestimmter Figuren sorgt. Wollt ihr die Serie noch nachholen, solltet ihr jetzt lieber aufhören zu lesen.

Um welche Figur geht es? Kenner der Buchvorlage „Das Lied von Eis und Feuer“ haben beim Ansehen der Serienadaption Game of Thrones sicherlich das ein oder andere Mal überrascht die Augenbrauen gehoben. Wie so oft bei Adaptionen wurden einige Dinge verändert, darunter die Figur Jeyne Westerling.

Sie gehört, wie der Name schon vermuten lässt, zum Haus Westerling. Sie trifft Robb Stark bei der Eroberung von Hochklipp, wo dieser verwundet wird. Jeyne pflegt ihn und steht ihm bei, bis es ihm besser geht. Kurz darauf kommt es zur Hochzeit, was sich aber schnell zu einem echten Problem entwickelt.

Denn eigentlich sollte Robb eine Tochter von Lord Walder Frey heiraten, um mit ihm ein Bündnis einzugehen. Dieses würde Robb und seinen Streitkräften erlauben, die taktisch gut gelegene Frey-Festung namens „Zwillinge“ zu passieren, um den Grünen Arm des Flusses Trident zu überqueren.

Der Bruch des Ehe-Versprechens führt letztlich zur sogenannten „Roten Hochzeit“, bei der Robb, seine Mutter und andere seines Gefolges an den Hof von Walder Frey geladen werden und dort in einem Massaker sterben.

Jeyne selbst ist nicht der Hochzeit und überlebt deswegen. Für die Adaption als Serie haben die Showrunner David Benioff und D.B. Weiss diesen Aspekt verändert und die Figur kurzerhand durch eine andere ersetzt. Inklusive eines tragischen Schicksals.

Andere Figur, noch mehr Drama

Wie lautete die Änderung? Jeyne Westerling gibt es in der Serie nicht. Stattdessen trifft Robb Stark die Heilerin Talisa Maegyr in Staffel 2 während der Schlacht von Ochsenfurt. Robb sieht, wie sie verletzten Soldaten hilft, und unterstützt sie dabei.

Schon da übt Talisa große Faszination auf Robb auf. Als seine Mutter Catelyn Stark das bemerkt, ermahnt sie ihren Sohn: Er ist einer anderen, nämlich einer Tochter von Walder Frey, versprochen.

Eines Nachts verrät Robb Talisa dann, dass er nicht vorhat, das Versprechen einzulösen. Talisa gesteht ihm ebenfalls, wie sehr sie ihn mag. Die beiden heiraten schließlich, was eine Kette tragischer Ereignisse ins Rollen bringt.

Talisa und Robb reisen mit ihrer Gefolgschaft zum Sitz von Walder Frey, den „Zwillingen“. Dort soll Robb sein Vergehen wiedergutmachen, indem sein Onkel Edmure Tully an seiner Stelle eine Tochter der Freys heiratet. Er hofft, dadurch das Bündnis doch noch zu schmieden und an mehr Truppen zu gelangen. Frey willigt zunächst ein, hintergeht Robb und sein Haus jedoch. Die anschließende Feierlichkeit geht als die „Rote Hochzeit“ in die Serien-Geschichte ein – und basiert lose auf realen Ereignissen.

Neben vielen Anhängern der Starks sterben in Episode 9 der dritten Staffel einige wichtige Figuren: Robb, seine Mutter Catelyn und auch Talisa, die zu diesem Zeitpunkt schwanger ist.

Was bewirkt die Änderung? Die Rote Hochzeit ist eine schockierende Sequenz in der Serie, die lange im Gedächtnis bleibt. Schon für George R.R. Martin war sie schwierig in Textform zu schreiben. Einige wichtige Charaktere sterben unerwartet. Als sei das noch nicht schlimm genug, muss auch Robbs Frau und deren ungeborenes Kind das Zeitliche segnen.

Auf das Publikum wirkt die Szene so noch schlimmer: Wir wissen, dass eine Mutter und ihr Kind sterben, obwohl sie eigentlich unschuldig sind. Das löst in uns tiefe Betroffenheit und einen Schockzustand aus. Die Showrunner wussten genau, welch starken, emotionalen Effekt sie mit dieser Änderung erreichen konnten – und das Vorhaben ist gelungen. Noch dazu ist die Szene ziemlich blutig inszeniert.

Bis heute zählt die Rote Hochzeit zu den erinnerungswürdigsten Momenten in der Serie. Mit ihr endete die Geschichte von Robb, Talisa und ihrem Kind. Im Buch ging es mit der eigentlichen Königin des Nordens noch weiter: Sie kehrte in den folgenden Büchern wieder und George R.R. Martin hat bereits bestätigt, dass die Figur auch im heiß erwarteten sechsten Roman wieder dabei sein wird.

Bis dahin müssen sich Fans aber noch gedulden, denn Martin ist bekannt dafür, sehr langsam zu arbeiten. Was haltet ihr den Änderung? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. George R.R. Martin selbst hegt mittlerweile sogar Zweifel an der Aufgabe, sein Mammutwerk abzuschließen: „Vielleicht haben sie recht“ – Autor von Game of Thrones ist sich unsicher, ob er es irgendwann beenden wird

Quelle(n): cbr.com, Titelbild: Game of Thrones auf YouTube
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oldman

Robs Ehefrau und Erben sterben zu lassen, wurde sogar von GRR Martin gelobt.
Aus der Tochter eines den Lannisters verbundenen Hauses “irgendeine” Frau zu machen nahm hingegen schon viel Dramatik heraus.

Die unnötigste und zugleich schlechteste Änderung aber war, Robb aus Liebe statt Verantwortung (er hatte Jeyne ungewollt geschwängert), wie von seinem Vater Ned gelehrt, handeln zu lassen und sein Schicksal somit nicht aus der Verpflichtung zur Ehre, sondern rein egoistischen und aus der Situation heraus unreifen Gefühlen besiegelt zu haben.

Das sind gewichtige Änderungen; die man sich sparen sollte bei der Adaption, weil sie den jeweiligen Charakter grob verfälschen.

Zuletzt bearbeitet vor 6 Monaten von oldman
Yoma

Netflix war anscheinend der Meinung man müsste unbedingt eine weitere starke Frauenrolle hineinschreiben. Allerdings haben die Bücher diverse, da muss man nichts aufpäppeln. Als Author hätte ich die Zusammenarbeit aufgekündigt, schließlich ist das auch ein indirekter Vorwurf an den Author. Grundsätzlich halte ich von Veränderungen nichts. Mit der eigenen Staffel sind sie ja dann auch auf die Fr… geflogen. Man kann Sachen weglassen, Romane enthalten oft mehr als man zeitlich unterbringen kann, nur halt nicht hinzudichten.

Harrierdubois

eine der besten Folgen. War auch verständlich dass es so kam. damals hatte man eben nur sein Wort, wenn man das brach war man nichts mehr wert. Der Schauspieler der walder frey gespielt hat war aber auch großartig, ist der im Buch auch so zynisch?

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