Dungeons & Dragons: 8 ikonische Wesen, die auf echten Mythen basieren

Tiamat & Bahamut

Tiamat und Bahamut sind zwei der mächtigsten und ikonischsten Gottheiten des Drachenglaubens. Tiamat, die fünfköpfige, chromatische Drachengöttin, verkörpert Chaos, Zerstörung und Gier. Sie ist die Urmutter der bösen Drachenarten und eine der Hauptantagonistinnen vieler Kampagnen im Multiversum von Dungeons & Dragons.

Bahamut hingegen ist der Gott der Gerechtigkeit, Weisheit sowie Ehre und wird als silberweißer Platin-Drache dargestellt. Er ist der Schutzpatron der guten, meist metallischen Drachen und ein Sinnbild für edles Verhalten und göttlichen Beistand.

Beide Drachen haben ihre Wurzeln in der realen Mythologie. Tiamat stammt ursprünglich aus der babylonischen Schöpfungsgeschichte namens Enûma Elish. Dort ist sie ein Urozean, ein chaotisches Seeungeheuer oder eine göttliche Urmutter, die gegen die jüngeren Götter kämpft.

Aus ihrem zerschlagenen Körper wurde laut Mythos die Welt erschaffen. Bahamut geht auf eine islamische Legende zurück, in der er ein riesiger, urzeitlicher Fisch oder Wal ist, der die Welt auf seinem Rücken trägt.

In Dungeons & Dragons wurde also aus dem kosmischen Fisch ein edler Drachenschutzpatron, aus der Meeresgöttin ein furchteinflößendes Sinnbild des Bösen. Trotzdem finden sich die ursprünglichen Ideen von Schöpfung, Ordnung und Chaos auch in den Umsetzungen in D&D.

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