Für die Generation Z gibt es Dinge im Alltag, über die sie schimpfen. Ältere Menschen verstehen das Problem nicht. Denn für sie gehört das entweder zum Alltag oder sie sind es nicht anders gewohnt.
Unser Titelbild ist ein Symbolbild.
Lebensumstände ändern sich. Und das mittlerweile von Generation zu Generation. Was für Boomer (1946 bis 1964) noch normal und allgegenwärtig gewesen ist, ist für die Generation Z (1997 bis 2012) bereits ungewohnt, veraltet oder sogar ein Ärgernis. Teilweise liegt das auch daran, weil Gen Z und Boomer nicht die gleiche Sprache sprechen
Diese Unterschiede merkt man auch an 5 verschiedenen Aspekten, die wir euch hier vorstellen wollen. Bestimmte Dinge sind für ältere Generationen normal, für die Generation Z aber unvorstellbar oder nicht nachvollziehbar.
Bar bezahlen
Eine Allensbach-Studie zum „Einkaufs- und Bezahlverhalten in der Bundesrepublik“ berichtet etwa, 44 Prozent der jüngeren Befragten bezahlen an der Kasse grundsätzlich am liebsten mit dem Smartphone oder der Smartwatch, dicht gefolgt von der Karte mit 40 Prozent. Nur noch 25 Prozent präferieren das Bargeld.
Bei älteren Menschen ist es umgekehrt: Zwischen 45- bis 59-Jährigen zahlen 41 % am liebsten Bar, bei über 60-Jährigen sind es sogar 66 %.
Für die Generation Z ist es wichtig, dass es die Option gibt, auch bargeldlos zahlen zu können, da sie sonst Geschäfte meiden oder Angebote bewusst ignorieren. Ansonsten schimpft die Generation Z lautstark.
E-Mails schreiben und beantworten
Die Generation Z beklagt, dass E-Mails ineffizient seien und Ängste auslösten, und lässt ihre E-Mails häufiger ungelesen, als dies bei anderen Angestellten der Fall ist. Das berichtet etwa das Magazin CNBC.com.
Das liege unter anderem auch daran, weil sich die zentralen Kommunikationskanäle verändert haben sollen: Die Generation Z chattet heute über Apps und nutzt vermehrt TikTok, YouTube und Twitch. E-Mails wirken aus dieser Perspektive schnell ineffizient und belastend. Viele werfen jungen Menschen dann sofort Unzuverlässigkeit vor.
E-Mail-Adressen spielen zwar weiterhin eine wichtige Rolle, etwa als Login-Werkzeug, beim Einkaufen oder zum Speichern wichtiger Inhalte, aber weniger als Kommunikationsmittel. Und wenn E-Mails notwendig sind, werden diese Aufgaben von KI erledigt, berichtet etwa unter anderem das Magazin HRReporter.
Online-Shopping ohne Bewertungen
Soziale Medien und Netzwerke spielen im Leben der Gen Z eine wichtige Rolle. Wenig überraschend gehören auch Dinge wie Shopping und die Suche nach dem nächsten Restaurant dazu, was man online erledigen kann. Viele Produkte werden auch gleich direkt über Social-Media-Plattformen wie YouTube und TikTok entdeckt.
Da sie sich intensiv und eigenständig informieren, bevor sie auf die Schaltfläche „Jetzt kaufen“ klicken, sind Informationen essentiell. Die Vorstellung, online einzukaufen, ohne Bewertungen zu lesen, lehnen sie rundweg ab. Das gilt übrigens nicht nur fürs Online-Shopping, sondern auch für die Wahl des nächsten Ausgeh-Lokals.
Bewertungen in den sozialen Netzwerken werden laut Business-Insider immer wichtiger, denn damit entscheiden junge Menschen über den Besuch eines Restaurants oder einer Bar.
TV-Folgen erscheinen wöchentlich und nicht alle auf einmal
Die Generation Z hat sich so sehr an den sofortigen Zugriff gewöhnt, den Streaming-Dienste bieten, dass sie sich beschweren, wenn nicht jede einzelne Folge ihrer Lieblingsserie auf einmal verfügbar ist. Sie sind es gewohnt, mit einem Knopfdruck zu bekommen
Einige Anbieter, darunter Netflix und Amazon Prime, gehen mittlerweile wieder dazu über, Serien nicht mehr im Komplettpaket zu liefern, sondern wieder wöchentlich auszuspielen. Ähnlich wie frühere Serien im richtigen Fernsehen. Doch das passt vielen jungen Menschen nicht mehr, schreibt etwa das Magazin TheMerionite: Das liege vor allem an der veränderten Aufmerksamkeit der Generation. Man konsumiere mittlerweile anders als ältere Leute.
Sogenanntes „Binge-Watching“ ist erst durch die Generation Z richtig populär geworden: Das exzessive Anschauen mehrerer Episoden einer Fernsehserie oder ganzer Serienstaffeln am Stück. Das funktioniert nur nicht, wenn neue Serien wöchentlich erscheinen.
Websites, die zu langsam laden
Langsam ladende Websites sind ärgerlich, aber die Generation Z, die an sofortige Befriedigung und Komfort gewöhnt ist, ist so etwas ein Ärgernis und straft zu langsame Seiten durchaus stark ab, indem sie Konsum und Loyalität verweigert.
EinPresswire berichtet etwa, 66 % der Generation Z legen Wert auf schnelle Websites und 57 % meiden langsame Websites. Eine langsamere Webseite wird seltener besucht oder die Leute lehnen ab, auf so einer Seite etwas zu kaufen. Viele machen ihre Loyalität auch von der Geschwindigkeit abhängig.
Die Gen Z und die sogenannte Boomer-Generation unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander. Auch beim Kauf und Konsum von bestimmten Gütern. Das merkt man auch im direkten Vergleich der Generationen. Wir stellen euch Dinge vor, die von den „Boomern“ täglich genutzt oder gekauft werden, welche aber für die Generation Z kaum noch eine Rolle spielen: 6 Dinge, für die Boomer jedes Jahr Geld ausgeben, was die Gen Z heute nicht mehr tun würde
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