Diese 3 Aufstellungen benutzen die Profis in FIFA 18 Ultimate Team

In FIFA 18 haben Spieler viele verschiedene Formationen zur Auswahl. Wir stellen euch die besten, von den Profis am häufigsten benutzten Aufstellungen vor.

Dreier-Abwehr? Fünf Verteidiger? Oder doch die klassische Viererkette? Bei der Wahl der Formation in FIFA 18 Ultimate Team bekommen Spieler viele Möglichkeiten. Sechs Monate nach dem Release von FIFA 18 haben sich die besten Aufstellungen herauskristallisiert.

Ein Großteil der FIFA-Profis und „Top 100“-Zocker der Weekend League benutzen eine dieser Formationen. Laut einer Statistik, erhoben vom reddit-User „donhuan09“, spielten Anfang März 76% der „Top 50“-Playstation-Spieler mit diesen Aufstellungen.

Die besten Formationen haben immer noch die Viererkette

Natürlich gibt es nicht „die beste Aufstellung“ für jeden Spieler. Keiner spielt das Spiel exakt gleich, einige haben mehr Ballbesitz, andere kontern häufiger. Es kann sein, dass sich eine Formation, die den meisten nicht liegt, für jemand anderen sehr gut anfühlt.

Allgemein gibt es trotzdem ein paar Faktoren, die unabhängig vom Spielstil bei Aufstellungen gelten:

  • Die Dreierkette ist hinten extrem schwach. Immer wenn der Gegner über den Flügel kommt, zieht ein Innenverteidiger raus und die Mitte und/oder der andere Flügel sind offen.
  • Die Fünferkette ist schon eher spielbar. Allerdings braucht man als RAV und LAV Spieler, die nach hinten und vorne stark sind und lange laufen können. Gerade für Anfänger ist eine Formation mit fünf Verteidigern eher schwer zu spielen.
  • Kompaktheit ist Trumpf: In FIFA 18 ist es wichtiger denn je, im Mittelfeld eng zu stehen. Extrem breite Formationen wie die verschiedenen 4-3-3 Aufstellungen funktionieren nicht mehr so gut wie in früheren FIFA-Teilen. Um das holländische System dennoch gut spielen zu können, ist starker Ballbesitz-Fußball von Vorteil.

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4-1-2-1-2 (2) – Die enge Raute stark wie in FIFA 17

Diese Formation dürfte vielen noch aus FIFA 17 bekannt sein. Schon damals war sie sehr beliebt. In FIFA 18 ist sie die wohl am meisten benutzte Aufstellung. Auch 30% der Top-50-Spieler zocken die Weekend League laut der Analyse mit der engen Raute.

Stärken:

  • Schnelles Kurzpass-Spiel: Durch das kompakte Mittelfeld schafft man es meistens, die Mitte mit vielen, kurzen Pässen schnell zu überbrücken.
  • Doppelpässe im Sturm: Einfach, aber effektiv – der Pass von einem Stürmer zum anderen. Das macht ihr so lange, bis einer eurer Angreifer in den freien Raum läuft und der tödliche Pass gespielt werden kann.
  • Starkes Pressing: Vier zentrale Mittelfeldspieler bedeuten sehr wenig Freiraum für euren Gegner im Mittelfeld. Ihr zwingt ihn dadurch, auf den Flügel auszuweichen und beherrscht die Mitte.

Schwächen:

  • Die Flügel: Klar, ohne einen einzigen Flügelspieler sind die Außen extrem offen und die Außenverteidiger haben viel zu tun. Deshalb ist es wichtig, den AVs die Anweisung „Hinten bleiben bei Angriffen zu geben“.
  • Der Glücksfaktor: Spiele gegen ein anderes Team mit der engen Raute enden oft im Chaos. Das Mittelfeld ist zu dicht besetzt und es geht schnell hin und her. Hier könnte ein Formations-Wechsel auf die „4-2-3-1“ Aufstellung helfen!

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 4-2-3-1 – Drei Zehner als Konter zur engen Raute

Diese Aufstellung wurde erst diese Saison richtig populär. Viererkette, zwei Sechser, drei Zehner und ein Stürmer – klingt defensiv, ist es auch. Vor allem wenn ihr hinten Probleme habt, ist diese Formation eine gute Möglichkeit hinten Stabilität rein zu bekommen. Auch bei den Profis sehr beliebt: 26% der Top-50-Spieler benutzen die enge 4-2-3-1-Aufstellung.

Stärken:

  • Defensive Stabilität: Zwei Sechser sind extrem hilfreich für defensive Stabilität. Mit dem einen kann man den Gegner anlaufen, mit dem anderen den Passweg zustellen. Deshalb kontern zwei defensive Mittelfeldspieler auch die enge Raute – die Doppelpässe zwischen den Stürmern können leichter verhindert werden.
  • Alle Möglichkeiten in der Offensive: Ballbesitz oder Flügelspiel, durch die zwei äußeren ZOMs, die als halbe Flügelspieler fungieren, ist man extrem variabel. Extrem gut klappt auch, den Stürmer als Wandspieler zu benutzen und dann die nachrückenden Zehner in den freien Raum zu schicken.

Schwächen:

  • Offensive gegen starke Gegner: Sobald ein Spieler stark verteidigt und defensiv oder sogar sehr defensiv steht wird es schwer vorne. Um sich Chancen zu erzwingen sind Aufstellungen mit zwei Stürmern besser geeignet.
  • Sechser brauchen Power: Durch die fehlende Unterstützung eines ZMs müssen die ZDMs viel laufen und Zweikämpfe bestreiten. Das geht stark auf die Ausdauer und kann den ein oder anderen Sechser frühzeitig müde werden lassen.

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4-4-2 – Der Klassiker lebt wieder auf

Während das klassische 4-4-2 mit zwei ZMs am Anfang von FIFA 18 selten gespielt wurde, haben sie die Profis vor allem auf FIFA-Turnieren oft benutzt. Immerhin jeder fünfte Spieler der Top-50 verzichtet auf die beliebten engen Formationen und zockt das 4-4-2.

Stärken:

  • Starke Offensive: Zwei Flügel und zwei Stürmer mit der Unterstützung von zwei ZMs – diese Formation bringt offensiv fast alles mit was man sich wünscht und ist extrem variabel. Sie vereint die Flexibilität des 4-2-3-1 mit dem Doppelsturm der engen Raute.
  • Konter gegen enge Formationen: Durch die doppelt besetzen Flügel stellt man dort leicht Überzahlsituationen her. Hat man den gegnerischen Außenverteidiger einmal überspielt klappt oft die Flanke oder der Pass auf einen der beiden Stürmer.

Schwächen:

  • Defensive schwach: Vor allem, wenn die Flügel nicht viel mit nach hinten arbeiten, steht man defensiv oft schlecht da. Ohne echten Sechser erfordert es viel Können, auch gegen starke Gegner stabil zu stehen.
  • ZMs müssen Alleskönner sein: Kein Sechser und kein Zehner – das bedeutet für die beiden Achter, dass sie viel laufen und alles können müssen. Hier empfehlen sich klassische „Box to Box“-Spieler wie Vidal, Nainggolan oder Paul Pogba.

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Weitere gespielte Formationen

Laut den Top-Spielern sind das also die besten Aufstellungen für FIFA 18 Ultimate Team – danach folgen mit dem 4-2-2-2 und dem 4-3-2-1 noch andere enge Formationen. Nur zwei von 50 Topspielern zockten mit einem echten holländischen System, dem 4-3-3 (4).

Philipp meint:

Für mich ist das 4-2-3-1 inzwischen die perfekte Wahl. Ich spiele gerne mit 4 offensiven und 2 defensiven Spielern – das 4-4-2 ist mir hinten zu offen, das 4-1-2-1-2 nach vorne zu unflexibel. Zudem ist mir ein echter 10er, der den Weg in den freien Raum geht, extrem wichtig.

Die enge Raute kann ich allerdings Anfängern in der Weekend League ans Herz legen. Habt ihr das Kurz- und Doppelpass-Spiel erstmal drauf, solltet ihr schwächere FUT-Champions Gegner leicht besiegen können.


David Meyler erreichte mit der engen Raute im März 40-0 in der Weekend League. Das Besondere? Er ist professioneller Fußballspieler bei Hull City!

Autor(in)
Quelle(n): reddit
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