In Battlefield 6 könnt ihr über 60 verschiedene Waffen spielen. Falls ihr keine Zeit habt, die alle zu testen, geben wir euch hier eine Zusammenfassung der besten Waffen, damit ihr entscheiden könnt, welche Schießeisen ihr als Erstes levelt.
Wie setzt sich diese Liste zusammen? In dieser Liste zeigen wir euch die besten Waffen. Da es in Battlefield jedoch keine Waffen gibt, die in wirklich jeder Lebenslage überragend sind, haben wir uns angeschaut, welche Waffen sich möglichst vielseitig spielen. Ihr findet in dieser Liste also vor allem sogenannte Allrounder, die auf kurzen, mittleren und langen Distanzen solide performen.
Da Battlefield 6 sowohl auf Modi mit offenen als auch begrenzten Waffen setzt, und viele starke Waffen erst spät freigeschaltet werden, findet ihr in dieser Liste die besten Waffen für den Start und die besten Waffen eines jeweiligen Waffentyps, also etwa das beste Sturmgewehr oder die beste MP. Die Auswahl basiert auf den Erfahrungen des Autors und Recherche innerhalb der Community.
Als Bonus nennen wir euch zudem die Waffen mit dem geringsten Rückstoß.
Die besten Waffen zum Start
Zu Beginn eignen sich vor allem Waffen, die ihr relativ schnell freischalten könnt oder sogar von Beginn an freihabt. Mit den folgenden vier Waffen seid ihr zu Beginn mit jeder Klasse für kurze, mittlere und weite Distanzen ausgestattet.
Hier unsere Empfehlungen:
Die M4A1 (Karabiner)
Das macht die Waffe so gut:
- Ausgezeichnete Time-to-kill dank hoher Feuerrate und solidem Schaden – selbst auf mittlere Distanz.
- Wird spürbar besser und variabler, je länger ihr sie spielt. Die Aufsätze verbessern merklich die Präzision und den Rückstoß.
- Der Rückstoß ist zwar recht hoch, aber sehr vertikal, was ihn mit etwas Übung leicht kontrollierbar macht. Hier liegt der Vorteil im direkten Vergleich zum M433, das einen stärkeren horizontalen Rückstoß hat.
SGX (MP)
Das macht die Waffe so gut:
- Präzise MP mit wenig Rückstoß, die auf kurze Distanz Gegner schmilzt und auch auf mittlere Distanzen gut kontrollierbar ist.
- Insgesamt eine Waffe, mit starker Time-to-Kill im Nahkampf
- Spieler der Open-Beta können die SGX in der sogenannten „Herrschaft“-Konfiguration spielen. Diese Variante hat schon Aufsätze wie einen starken Schalldämpfer und ein Schnelllade-Magazin frei, die ihr sonst erst über die Waffen-Meisterschaft freispielen müsst.
M87A1 (Schrotflinte)
Das macht die Waffe so gut:
- Schrotflinte mit viel Schaden. Nicht mehr so gut wie in der Open-Beta, aber immer noch in der Lage, auf engem Raum zu dominieren.
M2010 ESR
Das macht die Waffe so gut:
- Die drei Scharfschützengewehre verursachen alle den gleichen Schaden, das macht die ab Level 1 verfügbare M2010 direkt zu Beginn konkurrenzfähig.
- Hat mit dem erweiterten Lauf eine bessere Projektilgeschwindigkeit als die SV-98 und die PSR, was das Treffen beweglicher Ziele auf große Distanz vereinfachert
- Hat einen angenehmen Sweet-Spot von knapp 80 Metern, der euch Gegner mit Körpertreffern oneshotten lässt – auf den Maps von Battlefield 6 habt ihr oft Ziele im Visier, die etwa 80 Meter entfernt sind
- Käufer der Phantom-Edition können die M2010 ESR von Beginn an in der sogenannten „Schlagschatten“-Konfiguration spielen. Diese Variante hat Aufsätze wie einen Schalldämpfer, das Entfernungsmessgerät und den erweiterten Lauf ausgerüstet, die ihr sonst erst über die Waffen-Meisterschaft freispielen müsst.
Warum empfehlen wir kein Sturmgewehr oder LMG? Besonders in den ersten Stunden des Spiels ist das M4A1 gemessen an der Flexibilität durch die hohe Time-to-kill und dem eher vertikalen Rückstoß dem M433 und dem L110 überlegen. Beide Waffen haben jedoch eigene Stärken und sind keinesfalls zu unterschätzen. Das hängt auch mit eurer eigenen Präferenz und Spielsweise zusammen. Das M433 hat seine Stärken beispielsweise eher auf kurzer bis mittlerer Distanz. Alle drei Waffen profitieren davon, neue Aufsätze freizuschalten und auszurüsten. Da ihr das M4A1 aber unabhängig vom Modus bei der Klasse spielen könnt, empfiehlt es sich, den Karabiner dem Sturmgewehr und dem LMG vorzuziehen.
Nachfolgend findet ihr die insgesamt besten Waffen von Battlefield 6. Manche von ihnen müsst ihr gegebenenfalls erst über euer Level oder über Herausforderungen freischalten. Wie ihr am schnellsten levelt, könnt ihr hier nachlesen:
Die besten Waffen von Battlefield 6 nach Waffenart
Das beste Sturmgewehr – TR-7
Das macht die Waffe so gut: Das TR-7 hat eine sehr gute Time-to-Kill. Es ist gemeinsam mit dem B36A4 das Sturmgewehr mit der dritthöchsten Feuerrate und gleichzeitig mit der AK4D das Sturmgewehr mit dem höchsten Schaden. Ihr merkt beim Spielen: Das Teil hämmert ordentlich rein.
Diese Stärke kommt auf Kosten des relativ hohen Rückstoßes und des eher kleinen Magazins von nur 20 Schuss – das ist in der Regel aber ausreichend, um mehrere Feinde auszuschalten. Und den hohen Rückstoß könnt ihr kompensieren, indem ihr auf größere Distanzen in den Einzelschuss-Modus wechselt. Durch den guten Schaden könnt ihr so immer noch Kills holen, die eigentlich für das Sturmgewehr (und auch andere Sturmgewehre) zu weit weg sind.
Alternative: Das KORD 6P67 ist eine Alternative, die ihr auf jeden Fall im Auge behalten solltet. Für leicht verringerten Schaden bekommt hier die höchste Feuerrate aller Sturmgewehre inklusive eines gut kontrollierbaren Rückstoßes und mehr Schuss im Standardmagazin. In der Theorie klingt das sehr stark, in der Praxis wirkte die Waffe unkonstant und war stärker vom sogenannten „Weapon-Bloom“ betroffen.
Der beste Karabiner – M4A1
Das macht die Waffe so gut: Wie schon bei den Starterwaffen beschrieben, ist der M4A1 ein starker Allrounder, der auf kurze Distanzen gut ist, auf mittlere Distanzen brilliert und selbst auf etwas größere Distanzen noch okay ist, da der vergleichsweise hohe Rückstoß durch seine vertikale Ausrichtung mit Übung leicht zu kontrollieren ist. Durch die starke Time-to-Kill seid ihr zudem nicht so stark davon abhängig, den Kopf zu treffen, wie das etwa bei der AK-205 der Fall ist.
Falls ihr noch auf der Suche nach einem starken Build für den M4A1 seid:
Alternative: Der SG 553 R ist derzeit wohl die beste Alternative zum M4A1. Der Karabiner, den ihr allerdings über die Herausforderungen freischalten müsst, verursacht höheren Schaden bei niedrigerer Feuerrate. Die Gegner kippen insgesamt aber ungefähr gleichschnell aus den Latschen. Es liegt demnach an euch, ob ihr lieber die hohe Feuerrate wählt, oder euch für den höheren Schaden entscheidet – natürlich unter Beachtung des Rückstoßes. Wenn ihr den M4A1 gar nicht kontrollieren könnt, versucht euch gerne am SG 553 R.
Die beste MP – SCW-10
Das macht die Waffe so gut: Die SCW-10 ist in Kämpfen auf kurze Distanz nahezu unaufhaltsam. Durch den geringen Rückstoß sowie den hohen Schaden ist sie aber auch auf mittlere Distanzen noch eine solide Wahl. Sie hat eine relativ hohe Feuerrate, die jedoch nicht so extrem hoch ist, wie bei der KV9. Das erleichtert es, mit SCW-10 auch zwei Gegner mit einem Magazin zu erledigen. Die KV9 ist im Gegensatz dazu sehr schnell leer geschossen. Schießt ihr damit an eurem Kontrahenten vorbei, kann das schnell fatal enden. Die SCW-10 bietet ein einfacheres Magazin-Management, ohne weniger tödlich zu sein. Zudem schaltet ihr dort schnell ein variables Visier frei, das euch eine Zoomstufe zwischen 1x und 5x wählen lässt.
Alternative: Keine MP brilliert in allen Punkten, ohne deutliche Abstriche in Kauf zu nehmen. Manche haben weniger Schuss pro Magazin, andere weniger Schaden pro Kugel oder eine geringere Feuerrate. Wenn ihr einfach nur Gegner schmelzen wollt, ist die angesprochene KV9 wohl die beste Alternative. Auf kurze Distanz werdet ihr damit keinen Gunfight verlieren – außer ihr schießt komplett vorbei.
Das beste LMG – M123K
Das macht die Waffe so gut: Das M123K hat die höchste Feuerrate aller LMGs und muss trotzdem keine spürbaren Abstriche in Kauf nehmen. Es hat 100 Schuss im Gurtbeutel, verursacht durchschnittlichen Schaden und hat einen gut kontrollierbaren Rückstoß. Durch die Feuerrate könnt ihr es vergleichsweise aggressiv spielen, Wenn ihr in Feuerstößen schießt, könnt ihr es aber trotzdem – typisch LMG – für Unterdrückungsfeuer nutzen.
Alternative: Das KTS100 MK8 ist eine interessante Alternative. Das LMG spielt sich grundsätzlich anders als das M123K und hat eine sehr niedrige Feuerrate. Dafür ist das KTS wirklich ein Laser, mit dem ihr euch auf große Distanzen sogar mit einem Scharfschützen anlegen könnt – denn mit dem 60-Schuss-Magazin, das wahlweise für ein schnelleres Nachladen verkleinert werden kann, könnt ihr den Sniper ordentlich niederhalten. Das klappt besonders gut, weil das LMG über eine hohe Projektilgeschwindigkeit verfügt. Außerdem geht ihr damit relativ schnell ins Visier und könnt vergleichsweise schnell nachladen.
Da ihr nahezu keine Aufsätze für die Verringerung des Rückstoßes ausrüsten müsst, könnt ihr das KTS etwa mit verbesserter Munition, die euren Headshot-Multiplikator erhöht, zu einem tödlichen Fernkämpfer machen.
Die beste DMR – SVK-8.6
Das macht die Waffe so gut: Hier müssen wir etwas weiter ausholen, um zu erklären, warum die SVK die beste DMR ist.
DMRs leiden in Battlefield 6 unter dem Aufbau und der Größe der Maps. Sturmgewehre, Karabiner und LMGs sind auf kurze bis mittlere Distanz deutlich stärker als DMRs und auf große Distanzen bis zu 70 Meter dank des vollautomatischen Feuermodus noch so gut, dass der Griff zur DMR eher einen Nachteil bringen würde. Und wenn ihr doch mal größere Distanzen effektiv abdecken wollt, scheint der Griff zum richtigen Scharfschützengewehr oftmals die bessere Wahl. Diese verursachen mehr Schaden und können in ihrem Sweet-Spot sogar mit Treffern auf den Oberkörper mit einem Schuss killen. DMRs haben daher auf den aktuellen Maps noch nicht so richtig ihren Platz gefunden, in dem sie als Mittelweg brillieren können.
Die SVK verursacht allerdings deutlich mehr Schaden, auch wenn die Feuerrate dafür geringer als bei den anderen DMRs ausfällt. Der hohe Schaden erlaubt es der SVK jedoch, jeden Gegner mit zwei Körper-Treffern zu eliminieren. Dadurch wird sie zu einer sinnvollen Alternative zu den ansonsten überlegenen Scharfschützengewehren auf Distanzen bis etwa 70 Meter.
Das beste Scharfschützengewehr – M2010 ESR
Das macht die Waffe so gut: Die Scharfschützengewehre verursachen alle den gleichen Schaden. Die M2010 hat jedoch die höchste Feuerrate und mit dem erweiterten Lauf auch die höchste Projektilgeschwindigkeit. Zudem könnt ihr sie von Beginn an spielen und müsst sie nicht erst über mühselige Herausforderungen freischalten. Die PSR erfordert etwa 150 Kopfschuss-Kills mit Scharfschützengewehren über 150 Meter.
Hinweis: Wir haben die PSR noch nicht getestet und können deshalb nicht sagen, ob sie sich merklich besser spielt, als die anderen Scharfschützengewehre. Auf dem Papier wirkt die M2010 aber nicht schlechter als die PSR, ist zur Freischaltung aber nicht an Herausforderungen gebunden.
Die beste Schrotflinte – M1014
Das macht die Waffe so gut: Die M1014 schafft es, mit den richtigen Aufsätzen die schon sehr starke M87A2 als beste Schrotflinte abzulösen. Sie besitzt eine deutlich schnellere Feuerrate und verursacht auf kurze Distanz immer noch genug Schaden, um Gegner mit einem Schuss ins Jenseits zu schicken.
Die Waffen mit dem geringsten Rückstoß
Was sind das für Waffen? Bei den vollautomatischen Waffen gibt es in jeder Kategorie ein Schießeisen, das extrem präzise ist und wenig Rückstoß hat. Diese Waffen sind mit verbesserter Munition wie den Hohlspitzgeschossen oder den Kugeln mit synthetischen Spitzen wahre Headshot-Maschinen und gute Alternativen für mittlere bis große Distanzen.
| Sturmgewehr | SOR-556 MK2 |
| MP | SL9 |
| LMG | KTS100 MK8 |
| Karabiner | AK-205 |
Neben den besten Waffen sind in Battlefield 6 auch die richtigen Grafikeinstellungen wichtig. Das Ziel sollte es sein, möglichst viele FPS zu haben, ohne gleichzeitig die Optik des Spiels zu ruinieren. Ihr wollt zudem Gegner auch auf größeren Distanzen noch gut erkennen können. Welche Settings wir empfehlen, könnt ihr hier nachlesen: Battlefield 6: Die besten Grafikeinstellungen für den PC – So holt ihr die meisten FPS raus
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.