Diablo 3: Wie stark wird der Necromancer zum Release?

Nächste Woche ist der Release vom Necromancer in Diablo 3: Ob er zum Start schon besonders stark ist? In der Beta gab’s noch viel zu verbessern.

Blizzard’s Hack and Slay „Diablo III“ wird nächste Woche um eine neue Klasse erweitert. Die Rückkehr des Totenbeschwörers (Rise of the Necromancer)-Erweiterung steht ab dem 27. Juni zum Kauf bereit. Wird Blizzard dabei nach der üblichen „Prozedur“ gehen und die neue Klasse erstmal overpowered ins Spiel bringen, um die Spieler zu locken?

So eine „Flavor of the month“-Klasse, die den „Geschmack des Monats“ trifft, war schon in anderen Spielen oft stärker als die bisherigen Klassen.

Kommt der Totenbeschwörer „op“ ins Spiel?

Neue Klassen oder Charaktere werden in Videospielen zum Release oft „etwas stärker“ gemacht. Das lockt Spieler an, diese Klasse zu testen und sich vom „starken Gameplay“ zu überzeugen. Man sieht das zum Beispiel bei Spielen wie League of Legends, bei denen ein Großteil der neuen Charaktere erstmal overpowered veröffentlicht wird. In einem späteren Patch wird der Charakter dann vom Nerf-Hammer getroffen und bekommt die nötige Balance, um sich den anderen Klassen anzupassen.

Das jüngste Beispiel war der „Hüter“ in The Elder Scrolls Online. Die neue Klasse galt vielen der Stammspieler von ESO schon im Vorfeld als zu stark.

Diablo 3 Necro Titel 1

Für Entwickler ist diese Methode eine gute Möglichkeit, eine neue Klasse oder einen neuen Charakter in der Community (zumindest kurzzeitig) beliebt zu machen. Glaubt Ihr, dass Blizzard diese Methode auch beim Necro nutzt und ihn erstmal stärker ins Spiel bringen wird?

Auf den Test-Servern konnte man bereits einige „interessante“ Builds des Totenbeschwörers in Diablo 3 sehen. „Overpowered“ wirkte er dort allerdings nur durch einen Exploit.

Necro auf dem PTR – Viel Luft nach Oben

Über den „frühen“ Release des Necromancers waren viele Spieler aus der Community überrascht, denn auf sie wirkte der Totenbeschwörer noch nicht „bereit für die Veröffentlichung“. Zwar konnte die neue Klasse bereits optisch viele Spieler überzeugen, das „Gameplay“ ließ allerdings zu wünschen übrig, wenn man die Sets nicht mit hohen Paragon-Leveln spielte. Die Spieler hätten sich gewünscht, dass Blizzard das noch vor dem Release behoben hätte.

Häufig weisen die Spieler in den Feedback-Foren darauf hin, dass sich die Mechanik zur Schadensdämpfung beim Necro „unverlässlich“ anfühlt. Um immun gegen CCs zu werden, muss man auf lange Cooldowns warten.

Komplette Schadensimmunität gibt es für wenige Sekunden nach einem Cooldown von ungefähr einer halben Minute. Für Hardcore-Spieler mit Verbindungsproblemen vermutlich ein „Nope“-Urteil für den Necromancer.

Diablo 3 Totenbeschwörer Story-Titel

Wer unfair spielt, wird unverwundbar: Neben dieser Kritik an zu schwachen Schadensdämpfern, gab es während der Testphase auch das komplette Gegenteil. Spieler nutzten „Exploits“, um sich mit Hilfe von Skills unverwundbar zu machen.

Diese Methode ist definitiv „OP“ und wird hoffentlich nicht auf den Live-Servern zu finden sein. Denn unverwundbar die hohen Stufen der Großen Nephalemportale zu erreichen, ist keine besondere Kunst.

Unsere Einschätzung: Unabsichtlich „op“

Wir glauben, dass der Necro zum Release noch einige Baustellen haben wird und vielleicht ein oder zwei ausnutzbare Set-Kombinationen hat, das Spiel erleichtern. Solche starken Set- oder Item-Kombinationen tauchen oft nach Balance-Änderungen auf, werden dann aber mit einem Hotfix oder einem späteren Patch abgeschwächt. Vor dem Release wird Blizzard (hoffentlich) auf das Beta-Feedback der Fans eingehen und an einigen Schrauben bei passiven Skills und Gegenständen des Totenbeschwörers drehen.

Generell sollte man zum Release des Necromancers in Diablo III keine perfekt balancierte Klasse erwarten. Der Totenbeschwörer wird vermutlich noch viele Ecken und Kanten haben und sich zunächst nicht so „rund“ spielen lassen, wie Ihr es von anderen Klassen in Diablo 3 gewohnt seid.

Nachdem der Totenbeschwörer auf den Live-Servern aktiv ist, werden die Entwickler noch deutlicher sehen, an welchen Stellen es noch hakt und wo sie nachbessern müssen.

Sets und Builds – Potential ist vorhanden

Auf der offiziellen Webseite stellte Blizzard bereits die Sets des Necromancers vor. Möglichkeiten für interessante Builds gibt es durch die Sets – Dafür müssen aber auch die Zahlen stimmen.

  • Rathmas Knochen
    Diablo 3 Rathmas
  • Gnade des Inarius
    Diablo 3 Inarius
  • Gewandung des Seuchengebieters
    Diablo 3 Seuchengebieter
  • Trag’Ouls Avatar
    Diablo 3 Trag'Ouls
  • Jesseths Waffen
    Diablo 3 Jesseth
  • Wie sich die Sets im Spiel auswirken, zeigt Blizzard in folgendem Video:

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Diablo 3 Necromancer Release und Preis – Hier wird Euch das Necro-DLC vorgestellt

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cortees

„Wir glauben, dass der Necro zum Release noch einige Baustellen haben wird […]“ … seh ich genau so, wenngleich grade in Punkto Set-Funktionalität und -Balance nach wie vor Baustellen bei praktisch allen Klassen existieren. Es startet kaum eine Saison, in welcher nicht irgendein Set generalüberholt wird.

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