Chronicles of Elyria: Sterben wird teuer – Wer öfter stirbt, muss häufiger Spielzeit nachkaufen

Das MMORPG Chronicles of Elyria verspricht viele interessante Ideen in das Genre zu bringen – doch eine, die am meisten diskutiert wird, ist das Todessystem, welches auch an das Bezahlmodell gebunden ist.

Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Permadeath. Euer Held im Spiel wird irgendwann tatsächlich sterben, was dazu führt, dass ihr euch einen sogenannten „Spark of Life“ kaufen müsst, um damit einen neuen Helden erstellen zu können – der allerdings auf dem alten basiert und einige seiner Eigenschaften übernimmt. Stirbt euer Held im Spiel, so ist es aber nicht gleich vorbei und ihr müsst einen neuen kaufen. Das System ist etwas komplexer.

Chronicles of Elyria Charakter mit RucksackWer viel stirbt, lebt auch kürzer

Ein Bewohner des Fantasylandes lebt im Schnitt 105 Jahre in Spielzeit. Dies entspricht ungefähr einem Jahr Echtzeit. Allerdings führt jeder Tod im Spiel dazu, dass ein Teil dieser Lebenszeit verloren geht. Stirbt euer Held also recht häufig etwa durch Kämpfe, so wird er kein ganzes Jahr durchhalten. Stirbt man etwa ein Mal in der Woche, so kann man seinen Held knapp neun Monate lang spielen. Stirbt man aber täglich, so sind es nicht mal vier Monate. Ist die Lebenszeit verbraucht, muss man für 29,99 US-Dollar einen „Spark of Life“ kaufen und darf sich so einen neuen Helden erstellen.

Entwickler halten das Modell für fair

Chronicles of Elyria HandwerkDies mag für viele unfair klingen. Soll man also keine Risiken mehr eingehen? Keine Abenteuer in gefährlichen Gebieten erleben? Was, wenn mein Held ständig von anderen im PvP attackiert wird? Die Entwickler sehen es so, dass selbst dann, wenn man wirklich täglich sein Leben im Spiel aushaucht, man mit den 29,99 US-Dollar noch immer günstiger als bei einem World-of-Warcraft-Abo sei. Rechnet man das Geld für einen „Spark of Life“ im schlimmsten Fall um, als, wenn man täglich stirbt und daher nur rund 4 Monate Lebenszeit hat, dann bezahlt man pro Monat trotzdem nur etwa 8 Dollar. Das ist etwa die Hälfte von dem, was man monatlich für das Abo von World of Warcraft bezahlen muss.

Und um sogenannte „Griefer“ – also Spieler, die andere zum Spaß töten – braucht man sich laut den Entwicklern keine Sorgen zu machen. Wer ständig Spieler ohne Grund angreift, wandert ins Gefängnis und verliert seinerseits Lebenszeit.

Was meint ihr dazu? Wie hört sich dieses Geschäftsmodell für euch an?

Autor(in)
Quelle(n): MassivelyOP
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