WoW/Diablo3/Heroes of the Storm: Blizzard wird gegen deutschen Bot-Hersteller „aggressiv verteidigen“

Blizzard wird gegen den deutschen Bothersteller Bossland (WoW, HotS, Diablo 3) aggressiv vorgehen.

Die deutsche Firma Bossland stellt Bots für World of Warcraft, Diablo 3 und Heroes of the Storm her. Blizzard passt das aus nachvollziehbaren Gründen gar nicht. Man verursacht das seit langem zu verhindern.

Wir haben in der Woche ausführlich über die Anschuldigungen berichtet, die Bossland gegen Blizzard erhebt, die hätten sich den Quelltext für den Heroes-of-the-Storm-Bot Stormbuddy besorgt, indem sie einen Freelancer mit einer Klage gedroht hätten. Dazu hätten sie kein Recht gehabt.

Mittlerweile gibt’s ein Statement von Blizzard zu der Sache, das hat man Kotaku gegeben, ohne auf den speziellen Vorfall einzugehen: Bosslands ganzes Geschäftsmodell sei das Cheaten. Ihre Bots hätten WoW-Boteinen negativen Einfluss auf die Community. Bei Blizzard toleriert man Cheaten nicht, das werde auch von der Community unterstützt.

Man habe schon zahlreiche Prozesse gegen Bossland in Deutschland gewonnen. Trotz deren Verzögerungstaktik sei man sicher, dass das Justizsystem Blizzards Forderungen nachkommen und letztlich die Verbreitung der Bots verbieten werde.

Man werde weiterhin die eigenen Spiele und Dienste „aggressiv innerhalb der Grenzen des Gesetzes verteidigen.“

Zum Ende des Statements weist man Spieler daraufhin, dass die Nutzung von Bots, die Gameplay automatisieren, zum Verlust des Zugangs zu diesen Spielen führt.

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Quelle(n): kotaku
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