Die Community von Battlefield 6 ist wegen einer Änderung stolz auf die Entwickler, aber muss gestehen, dass die CoD‑Spieler in der Beta hilfreich waren.
Was ist das für eine Änderung? EA hat nach dem Ende der Beta von Battlefield 6 auf das Feedback der Community reagiert und einige Änderungen angekündigt. Die wohl wichtigste Änderung betrifft das Movement. Das wird infolge der Beta leicht abgeschwächt. Die Entwickler schreiben dazu:
„Das Movement wurde angepasst, um ein ausgewogeneres und traditionelleres Battlefield-Erlebnis zu schaffen. Das Momentum, insbesondere die horizontale Geschwindigkeit, die aus einem Slide in einen Sprung übertragen wird, wurde verringert. „
Diese Änderung bedeutet, dass ihr zwar weiterhin sliden könnt und auch die Sprintgeschwindigkeit unverändert bleibt, aber der Wechsel und die schnelle, aufeinanderfolgende Verwendung der verschiedenen Movement-Mechaniken jetzt etwas schwächer ist.
Außerdem gibt es jetzt eine höhere Strafe für aufeinanderfolgende Sprünge. Wenn ihr zu viel hüpft, verringert sich die Sprunghöhe. Zudem schießt ihr nun während des Springens oder Slidens ungenauer als in der Beta.
„Gott segne all die großen ‘Call of Duty’-Streamer“
Was haben die Streamer mit den Änderungen zu tun? Die Änderungen am Movement kommen in den sozialen Netzwerken richtig gut an. Es gibt allein auf Reddit mehrere Posts zu dem Thema, die etwa 20.000 Upvotes und jeweils über 2.000 Kommentare haben.
Ein Teil der Community gesteht sich dabei ein, dass sie es ausgerechnet Twitch-Streamern zu Call of Duty zu verdanken haben, dass diese Änderungen noch vorm Release erfolgten. Sie haben das Movement während der Beta in vollen Zügen ausgereizt und gezeigt, was möglich ist, was nicht möglich sein und was die Community des Spiels will und was sie nicht will.
Ein Kommentar auf Reddit mit über 1.400 Upvotes besagt: „Gott segne all die großen ‘Call of Duty’-Streamer, die diesen Scheiß während der Beta gezeigt haben, denn das hat Dice tatsächlich dazu gebracht, das Problem zu sehen und zu beheben, lol.“ Ein anderer Reddit-Nutzer erkennt: „Ich bin so froh, dass Clips wie diese viral gehen, damit Dice Probleme schneller beheben kann.“
Was sagt die Community sonst noch zu der Änderung? Insgesamt ist die Community sehr froh über die Ankündigung. Viele loben Dice dafür, dass sie diesbezüglich auf die Battlefield-Spieler hören und sich nicht den CoD-Streamern anbiedern.
Das Movement war im Rahmen der Beta ein viel diskutiertes Thema, auch hier auf MeinMMO. Unser Shooter-Experte Dariusz hat sich gewünscht, dass die grundlegenden Bewegungsmechaniken so bleiben und nicht verändert werden: Ich bin Gen Z und sage: Das Movement von Battlefield 6 ist großartig und sollte genauso bleiben, aber ich kann euch Boomern einen langsameren Shooter empfehlen
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Ich hatte ja viel critik abbekommen als ich unter anderen hier das Movement kritisierte und stelle nun fest, ich bin dann doch einer der Mehrheit die das so sieht.
Das was der User moderato0910 schreibt ist auch das was man gerne unterschreibt. Ich mag CoD aber bin lieber in Bf und die beiden dürfen sich gern unterscheiden. Das ist ja auch im wesentlichen der Grund warum sie konkurieren. Wenn beide gleich wären dann hätte ich kein Grund beide zu spielen und zu mögen.
Ich komme auch aus der Generation Bf 1942, Vietnam und Bf 2 und finde die Änderungen großartig. Nein ich bin nicht zu alt für das CoD movement und bin damit in der Beta zurechtgekommen und hatte viel Spaß. Dennoch gefällt mir ein langsameres Gameplay besser und nein ich möchte nicht gleich einen Sim Shooter spielen. Ich finde es gut wenn wir alle 3 Arten haben.
CoD für schnelles gun´n run
Battlefield für einen HAUCH Realismus
Arma und Squad für echte Sim
Ich schließe mich deiner Meinung an und bin froh darüber das Shooter-“Experte” Dariusz mit seiner Meinung scheinbar einer Minderheit angehört. Battlefield hatte mit seinen Versuchen, moderner zu werden es ein stückweit überzogen und so einen großen Teil seiner Core-Community verloren. Manchmal ist weniger einfach mehr…
Der “Shooter Experte” meint auch dass sich Battlefield jetzt wie aimlabs spielt, crazy take. Hat wohl noch nie von cs, r6 oder valo gehört. Naja whatever, darf ja jeder seine Meinung haben. Sollen die CoD fanboys gern bei CoD bleiben. Endlich wieder ein Bf für Bf Fans.
Das ist halt absoluter Quatsch, ich habe nie etwas in der Form gesagt. Ich sagte:
„Ich finde es immer gut, wenn ich in einem Shooter mehr können muss, als nur möglichst schnell mit dem Fadenkreuz auf dem Kopf des Gegners zu klicken. Ich möchte schließlich Battlefield und nicht Aimlabs spielen.“
Das heißt, dass ich es gut finde, wenn in Shootern spielerisch mehr als pures Aim wichtig ist. Damit unterstreiche ich die Wichtigkeit des Movements in einem Spiel. Da steht mit keinem Wort, dass ich finde, Battlefield spiele sich wie Aimlabs.
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Btw, Rainbow Six ist mit über 4.500 Stunden mein meistgespieltes Spiel. Valorant habe ich ebenfalls zeitweise viel gezockt. In beiden Spielen ist sehr viel mehr wichtig als nur pures Aim. Das sind also ganz schlechte Beispiele. Zumal es dort spezielle Movement-Techniken gibt/ gab, die man auf hoher Elo einfach können muss – in Rainbow beispielsweise das Quick-Peeken. Valorant hat Agents wie Raze, Jett und speziell Neon, die auf Movement ausgelegt sind.
Tatsächlich betrifft mich die Änderung nahezu gar nicht, da sie nur minimal ist. Ich habe es nicht so übertrieben, wie es in manchen Clips zu sehen war. Da sah man ja, dass diese Nutzung des Movements von den Entwicklern nicht gewollt ist. Das war auch etwas, das bei den wenigsten Spielern wirklich so aussah.
Das generelle Movement wird sich mit der Anpassung kaum ändern. Ich kann weiterhin sliden etc, bewege mich schnell und direkt und nicht clunky.
Das bleibt abzuwarten. Und ob dass dann so reicht, ebenso. Battlefield hat nach BF4 ein paar katastrophale Entscheidungen getroffen. Vom Totalverriss Hardl…, sorry ich kann den Namen nicht mal schreiben, ohne würgen zu müssen, mal abgesehen, wurde bei den darauffolgenden Ablegern so viel verändert, dass das Franchise ein gutes Stück seiner Identität verloren hatte und damit einen beachtlichen Teil seiner Core-Community. Der Core-Community übrigens, die die erfolgreichsten Teile zu dem gemacht hatte, was sie waren. Änderungen in der Fahrzeugsteuerung, im Gunplay, Movementanpassungen, Design usw. führten dazu, dass es sich einfach immer weniger wie Battlefield angefühlt hat. Scheinbar wollte man das Game möglichst casual machen, moderner, um mehr Spieler anzulocken, hat damit aber rückblickend deutlich mehr vertrieben als gewonnen. Der Fokus bewegte sich gefühlt weg vom Teamplay hin zu Individualskill. Die derzeitige Diskussion über das Movement sehe ich stellvertretend für die ganzen Dinge, die nach wie vor nicht ganz so sind, wie sie sein sollten. Battlefield 6 sieht zwar aus wie ein Battlefield, es fühlt sich halt nur nicht in jeder Hinsicht so an. Ich glaube wenn Dice es wieder vermasselt, zu dem Spirit von damals zurückzufinden, auch der Erfolg hinter den Erwartungen zurück bleiben wird. Ich bin inzwischen 50 und somit ein bisschen auch Adressat Deines provokanten, und zumindest hinsichtlich der Begriffsbestimmung schlampig recherchierten, Meinungsartikels (GenX & GenY waren wohl eher gemeint). Mein Lebensschwerpunkt hat sich im Vergleich zu damals deutlich verschoben. Nichts desto trotz würde ich mir ein gutes, echtes Battlefield wünschen und ihm gern noch einige Stunden meiner Lebenszeit widmen.