Aura Kingdom: Farbenfrohe Grafik trifft auf umfangreiches Gameplay; mit Starterpaket

Auf den ersten Blick erscheint Aura Kingdom wie ein farbenfrohes Spiel im Anime-Stil. Doch es hat mehr zu bieten als man anfänglich wahrnimmt. Dank imposanter Landschaften und abwechslungsreicher Geschichten kann dieses MMORPG nicht nur bei Anime-Fans punkten, sondern auch Liebhaber von MMOs in seinen Bann ziehen.

Wir konnten Aura Kingdom Expertin Alice dazu bewegen, uns das Free-to-play MMO im folgendem Gastbeitrag näherzubringen.

Wer die Geschichte der Nicht-Spieler-Charaktere (NSC) verfolgt und sich die Dialoge durchliest, wird schnell feststellen, dass die Entwickler von X-Legend starkes Augenmerk auf eine liebevolle Gestaltung gelegt haben. Gewöhnungsbedürftige wie auch auffallende Charaktere, darunter der Schwarze Ritter Reinhardt oder die Dame Scuddy aus Skandia, sind nur ein Beispiel für die komplette Lokalisierung seitens des offiziellen Publishers Aeria Games.

Die Klassenvielfalt in Aura Kingdom bietet jedem die Möglichkeit, ganz individuell die Spielwelt Azuria zu erkunden. Wie auch in vielen anderen Titeln ist die Wahl der ersten Klasse eine knifflige Sache, jedoch können die Spieler ab Level 40 eine zweite Klasse für ihren Charakter wählen. Scheinbar gegensätzliche Verbindungen wie Paladin und Barde sind dabei keine Seltenheit. Wer möchte nicht der Tank der Gruppe sein, zugleich aber über Selbstheilungskräfte verfügen?

Die Auswahl zwischen 12 unterschiedlichen Klassen, welche jeweils Eigenschaften wie Nah- und Fernkampf, Heiler und Magier oder Beschwörer und Schwertkämpfer aufweisen, verläuft bereits bei der Charaktererstellung dank zusätzlicher Videos sowie Beschreibungen ohne größere Hürden.

Der Spieler ist nie auf sich allein gestellt

Ein weiteres Feature ist die Zahl an verschiedenen Begleitern, welche Spieler stets um sich haben können. Dazu gehören Haustiere, die nicht nur in tierischer, sondern auch menschlicher Form zur Verfügung stehen. Diese erhöhen entweder die Heilrate oder vervollständigen die kleine Familie des Spielers. Einige Klassen können zudem weitere Helfer beschwören. Der Nekromant, die neuste Klasse im Spiel, vermag mithilfe seiner Sense dauerhaft drei seiner sechs Begleiter im Kampf einzusetzen. Der Barde hingegen ist in der Lage, einen mächtigen Feuer-Elementar herbeizurufen, der ihm im Kampf zur Seite steht.

Aura Kingom Monster

Auch die mächtigen Eidolons weichen nicht vom Spieler und stellen das Aushängeschloß in Aura Kingdom dar. Sie helfen den Abenteurern im Kampf und verleihen ihnen ab einem bestimmten Level sehr nützliche Bonus-Werte. Es gibt 40 verschiedene Eidolons, von denen viele dauerhaft erbeutet werden können, beispielsweise mithilfe einer Gilde, durch Instanzen oder mittels „Archäologie“. Über die Hälfte der vorhandenen Eidolons sind dabei allein durch die Erfolge in Aura Kingdom erspielbar.

Azurias abwechslungsreiche Gegenden

Während der Levelphase durchreisen Spieler 15 verschiedene und gleichermaßen interessante Gebiete. Dank der NSCs vor Ort lernt man viele Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Zonen kennen und erfährt, was für Aufgaben dort warten. In jedem Gebiet gibt es mindestens eine Instanz mit jeweils 4 Schwierigkeitsstufen, die hauptsächlich zum Leveln genutzt werden. Neben der immerwährenden Suche nach Aufstiegsmöglichkeiten haben Spieler in Aura Kingdom zusätzlich die Möglichkeit, Angeln zu erlernen oder als Archäologe die Gebiete umzugraben, um mit etwas Glück wertvolle Archäomünzen zu sammeln. Auch das Veredeln neuer Ausrüstung sowie das Brauen von Tränken bietet sich Spielern in der Levelphase.

Wer nun auf dem Weg zum Endgame und in Richtung des derzeit höchsten Levels 80 ist, darf sich in vier weiteren Instanzen auszutoben, seine Erfolge in verbesserte Statuswerte investieren oder die herausfordernde, aber beliebte Himmelssäule mit seinen Freunden bezwingen! Dort wollen 20 Etagen innerhalb von 2 Stunden erklommen werden, um geheime Schätze zu enthüllen. Weil die Etagen im Laufe des Spiels kontinuierlich erweitert werden, besitzt die Himmelssäule bereits den Ruf der „100 Etagen hohen Säule“.

Aura Kingdom bietet also wesentlich mehr als seine Anime-Optik und lädt jeden Rollenspiel-Interessierten ein, ohne notwendige Kosten den Schritt ins Spiel zu wagen.

  • Neugierige erhalten unter diesem Link ein Starter-Paket im Wert von 30€ geschenkt, das den Start in die Welt von Azuria nochmal wesentlich angenehmer gestaltet und den Spieler mit zahlreichen wertvollen Items ausrüstet.

Vielen Dank an Aeria Games, die uns dieses Paket zur Verfügung gestellt haben.

Manique Aura Kingdom

Von Alice „Manique“ Schonert, Level 72 Derwisch/Nayar

Um die Talente und Stärke von Manique zu verbessern, ist meine ganze Ausdauer gefragt, da die Informationen zur besten Ausrüstung nicht so einfach zu finden sind. Mittlerweile kann ich mit ihr mehrere Gegner auf einmal mit einem Schlag niederstrecken. Ihre Skills und mein Sinn für Gerechtigkeit helfen dabei, die Dorfbewohner von Azuria sicher zu verteidigen!

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Ryohei Sasagawa
Ryohei Sasagawa
4 Jahre zuvor

Habe das Spiel auch 1 Monat gespielt und fande es eigentlich ganz gut. Die Eidolons fand ich immer am besten , leider ab lv 60 ist nur noch grinden angesagt und wurde mir dann auch zu blöde. Aber im grunde ist es ein tolles Spiel leider hat Aeria die kontrolle darüber. Aber der Artikel war echt toll geschrieben, da hat jmd talent . grin

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
4 Jahre zuvor

Markus, ich hab jetzt den anderen Post gelöscht. Wir haben eine Gastautorin – die hier einen Beitrag geschrieben hat. Deine Kritik ist angekommen. Aber es ist auch blöd, wenn wir wen bitten, einen Artikel zu schreiben und der muss sich dann sowas arg Giftiges anhören und der ist das vielleicht weder gewohnt, noch für sowas gewappnet.

Bitte bisschen im Rahmen immer. Wenn du ein Spiel vorstellen möchtest und dir das sprachlich zutraust: Gerne. Wir suchen seit Monaten nach Gastautoren, die MMOs vorstellen, die auf unserer Seite nicht vorkommen. Und dann erwarten wir aber auch ein Stückweit, dass man respektvoll mit ihnen umgeht.

Kashmo
Kashmo
4 Jahre zuvor

Jap, muss dir leider zu 100% zustimmen. Habe das ganze selber mit erlebt. Spielte es seit US Closed Beta und hab das Spiel nur so lange gespielt, weil ichs gerne mit Leuten zusammen gezockt habe, bin selber ein Fan von Anime und natürlich viel im TeamSpeak waren nebenbei und gequatscht haben. Leider gibts einfach nichts gutes in Richtung Anime MMO, daher wohl der Grund wieso ich so lang durchgehalten habe. Die Bots waren ultraschlimm, die hattest du in Questgebieten, jeder sah gleich aus und du hattest sie in der Hauptstadt wo locker 10.000 Bots auf einer Stelle stehen und die Quests bis Lv40 machen zum Goldfarmen. Ich habe damals zig tausend Screens & Videos davon gemacht und im Forum gepostet, den Support es mitgeteilt und was man nur zu hören bekommt ist. Das man die Bots alle EINZELN melden solle, man kümmert sich drin. Genau so sehr das nach übern Jahr noch dieselbe, wenn nicht sogar mehr Bots rum laufen. Zu den P2W Vorwürfen will ich gar nicht erst reden, da hatte ich unten schon was zu geschrieben und du hast ja auch sehr gut was dazu gesagt. Echt schade, denn im Grundgerüst ist es ein nettes und liebevolles Anime MMO mit einigen netten Feature wie das Eidolonsystem. Aber das Spiel wurde einfach nur so entwickelt möglichst viel Geld den jungen Spielern, die Animes mögen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nichts gegen die Verfasserin, aber der Text ist extrem schön geredet. Das Spiel ist bis Lv50 noch in ordnung, ab da an gibt es quasi fast kein Content mehr, sprich Quest um zu leveln, alles dreht sich um Grinden, die 4-5 Dungeons alle 2 Stunden (weil wegen Reset) abzugrinden. Der Raid ist ne schöne Sache mit den Etagen und der begrenzten Zeit, leider is der nur am Wochenende offen und mal eben so mit Freunden rein geht auch nicht. Denn es gibt nur eine gewisse Anzahl an Slots und diese sind von den paar besten Gilden ingame dauerbelegt, Random wirst du gar nicht mitgenommen, sofern du kein uber equipt bzw Gearscore nachweisen kannst.
Naja… alles mit erlebt, sehr schade. Grundgerüst ein nettes Anime MMO, was aber in die falsche Richtung entwickelt wird. Content wird nur für den Itemshop fleißig regelmäßig entwickelt, richtiger Content kommt selten bis gar nicht.

Dawid
Dawid
4 Jahre zuvor

Viele haben den Wunsch geäußert, auch Spiele abseits des Mainstreams vorzustellen. Das haben wir in dem Fall mit einem Community-Beitrag versucht. Es ist eine Aura Kingdom Spielerin, die vermutlich eine andere Sicht hat und andere für das MMO begeistern möchte. Wir experimentieren auf jeden Fall noch und werden es in Zukunft dann vielleicht anders machen.

Kashmo
Kashmo
4 Jahre zuvor

Mich wundert’s das noch nichts über Echo of Souls geschrieben wurde, da es auch von Aeria Games gepublisht wird und langsam in den Startlöchern der Closed Beta steht. In Korea aber schon seit 2 Jahren veröffentlicht und auf einigen Seiten als „meisterwartetes MMO“ gehandelt wird.Vielleicht aber auch besser so, denn skeptisch bin ich da trotzdem sehr, Trailer sehen gut aus, aber die Gameplay-Szenen die man aus der Korea Version sieht, da fragt man sich schon was unterscheides dieses MMO so sehr von anderen? Sieht für mich nämlich Grafisch so wie Gameplaymäßig nach 0815.

N0ma
N0ma
4 Jahre zuvor

Kenne das Spiel nicht, finde aber den Beitrag gut und habe ihn auch gelesen :). Ich wäre dafür an diesem Format festzuhalten.

Letztlich muss ja eh jeder selbst entscheiden was er spielt, insofern
finde ich auch die Kritk gut, so weiss man was einen erwartet. Kritik sollte man ja immer einordnen. Wenn da steht das Endgear kostet Geld oder Endlosgrind heisst das auch: wenn ich nicht an die „Weltrangliste“ will kann mans spielen.

Hike
Hike
4 Jahre zuvor

Wenn man einfach mal ein Anime-MMO casual-like zocken möchte, ohne großartige Ambitionen, dann scheint es doch ganz nett zu sein. So habe ich Kasino verstanden.

Kashmo
Kashmo
4 Jahre zuvor

Habs damals gerne in der US Beta gespielt, dann nach 3 Monaten aufgehört weil es einfach keine Langzeitmotivation hat. Ich hab alles erreicht, was man erreichen konnte zu der Zeit und auf Content ließ auch seeeehr lange auf sich warten. Das System mit den Eidolons fand ich sehr gut, ähnlich wie Pokemon, aber durch die ganzen Glücksboxen etc. in den Itemshop für mich ein Teil was hart an die Grenze von P2W steht, einfach weil diese Begleiter (Eidolons) ein wichtiger Bestandteil im Spiel sind und später stärker im Endgame sind als der eigene Charakter. Danach zum deutschen Release mal wieder reingeschaut und auch dort das selbe nach 2-3 Monaten, wobei noch dazu kommt das der Itemshop und das Alchemiespiel beim deutschen Client sehr oft in Kritik zur Grenze P2W stand. Für zwischendurch und Anime/Manga Fans ganz nett. Aber für richtige MMORPGler auf Dauer einfach nichts.

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