6 häufige Amazon-Scams, die auf euer Geld und eure Daten zielen und wie ihr euch vor ihnen schützt

6 häufige Amazon-Scams, die auf euer Geld und eure Daten zielen und wie ihr euch vor ihnen schützt

Scam Nr. 6: Unerwartete Rückerstattung per SMS

Wie läuft der Scam ab? Ihr bekommt eine SMS, die eine Rückerstattung verspricht – angeblich ohne die Produkte zurücksenden zu müssen. Die Rückzahlung solle über einen Link beantragt werden. Ein Link führt auf eine täuschend echte Phishing-Seite, um eure Login- oder Zahlungsdaten abzugreifen. Solche SMS stammen oft von unbekannten oder ausländischen Nummern und enthalten verkürzte URLs wie Bit.ly. Die Stuttgarter Nachrichten beschreiben diese Masche als typische Smishing-Versuche im Namen von Amazon.

So schützt ihr euch: Amazon selbst weist darauf hin, dass echte SMS von ihnen niemals unaufgefordert Rückerstattungen oder Probleme ankündigen. Solche Meldungen erscheinen nur im Message Center auf der Amazon-Website oder in der App. Klickt nicht auf Links in unerwarteten SMS, geht stattdessen über die offizielle Amazon-Seite oder App und meldet die Nachricht als Spam.

Allgemeine Tipps – was tun, wenn es schon passiert ist?

Auch wenn ihr wachsamer werdet, ein Betrugsversuch kann immer mal durchrutschen. Wichtig ist: Bitte nicht in Panik verfallen! Ruhig bleiben, logisch vorgehen und zügig handeln:

  • Ändert sofort euer Amazon-Passwort und entfernt ggf. die dort hinterlegten Bezahlmethoden
  • Prüft eure letzten Bestellungen sowie gespeicherte Zahlungsarten.
  • Achtet auf ungewöhnliche Buchungen in Konten und Kreditkartenabrechnungen. In dringenden Fällen sperrt euer Konto.
  • Wenn ihr Geld verloren habt oder unsicher seid, meldet euch beim Amazon Kundenservice, eurer Bank, der Polizei oder der Verbraucherzentrale. So begrenzt ihr Schaden und schützt eure Daten.

Amazon veröffentlicht regelmäßig auf seiner Seite Thrustworthy Shopping Hinweise und aktuelle Warnungen zu neuen Betrugsmaschen, besonders rund um Aktionen wie Prime Day. Dort wird auch deutlich erklärt, dass alle legitimen Mitteilungen über das Message-Center oder bei Login in App/Web veröffentlicht werden, niemals per Link in unerwarteten E-Mails.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät, in einem Betrugsfall zudem, den Computer mit einem Antivirenprogramm auf Schadsoftware zu überprüfen und alle wichtigen Passwörter zu ändern. Zusätzlich rät das BSI, die eigene Kontosicherheit grundsätzlich zu stärken. Ein wichtiger Schritt ist die Nutzung von Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).

Auch eure Passwörter spielen eine entscheidende Rolle: Setzt auf starke und vor allem verschiedene Kennwörter für jeden Dienst. Dafür kann auch ein Passwortmanager eine gute Lösung darstellen.

Amazon-Betrüger haben viele Tricks auf Lager, und unsere Übersicht zeigt nur die bekanntesten. Besonders gefährlich wird es aber rund um große Shopping-Events wie der wiederkehrende Prime Day. Dann schnellen die Betrugsversuche in die Höhe, von gefälschten Bestellbestätigungen bis zu dreisten Phishing-Mails. Fallt am Amazon Prime Day nicht auf Betrüger und Scam herein, auf diese Hinweise solltet ihr unbedingt achten.

Quelle(n): FastCompany, Amazon, Verbraucherzentrale
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